Fanfic: Ein tripp in die Altewelt
Kapitel: Gespräch mit einem Youkai
Hi, Leute! ^^
Hier kommt nun das fünfte Kapitel! Danke für eure tollen Kommis, die ihr mir bisher geschrieben habt! *freu*
So! Und jetzt geht's weiter! ^-^
Und Ran_Kagome sieht so als würde es wider länger wärden^^sorry
5. Kapitel: Gespräch mit einem Youkai
Rin schaute sich ängstlich um. Sie war mit Ah-Un allein an diesem Fluss zurückgeblieben und um sie herum waren jetzt diese unheimlichen Männer, etwa 30 bis 35 an der Zahl, auf ihren Pferden und sie hatten Waffen dabei; Schwerter, Speere, Pfeil und Bogen.
Ah-Un wurde ein paar Meter weiter von einer Gruppe dieser Männer in Schach gehalten und zu allem Überfluss konnte Rin Jaken nirgendwo entdecken.
"Hey, Kleine!", sprach ein Mann das kleine Mädchen plötzlich an. Rin zuckte zusammen und schaute mit ängstlichem Blick zu ihm hoch, als er sein Pferd auf sie zulenkte. "Bist du allein unterwegs?", fragte er bedrohlich. Rin antwortete nicht, sie zitterte nur vor Angst.
"Ich habe dich was gefragt! Antworte gefälligst!", befahl der Mann laut und mit scharfer Stimme, doch wieder erhielt er keine Antwort. Allmählich verlor er die Geduld. "Du kleine Göre! Ich werde dich das Sprechen schon noch lehren!" Damit packte er Rin grob am Arm, dass sie aufschrie.
Plötzlich erschien hinter den Büschen eine weitere Person auf der Bildfläche, die mitten in der Gruppe landete, dass die Pferde auseinandersprangen, und den Räuber mit einem gezielten Schlag von seinem Pferd beförderte. Dabei kam Rin wieder frei.
"Sesshoumaru-sama!" Erleichtert lief das kleine Mädchen auf den Youkai zu und versteckte sich hinter ihm. Sesshoumaru bedachte die Räuber, die jetzt einige Meter zurückwichen, mit einem kühlen Blick. Der Räuber, den er soeben von dessen Pferd gestoßen hatte, rappelte sich wieder auf. Wütend starrte er Sesshoumaru an. "Sag mal, du hast sie wohl nicht mehr alle!? Was bist du eigentlich für ein Typ?"
"Hey, ihr! Bei kleinen Kindern fühlt ihr euch wohl besonders stark, was?", drang nun auch die Stimme von Kimie zu den Räubern vor. Das Mädchen kam soeben hinter einem Baum zum Vorschein, mit Inuki an ihrer Seite.
Unter den Räubern herrschte zuerst kurzes Schweigen, dann hörte man einen von ihnen mit einem Mal rufen: "Hey! Schaut euch die süße Kleine da an! Nicht schlecht, was? Die würde ich nicht von der Bettkante schubsen!"
Ein anderer stimmte mit ein: "Ja! Die nehmen wir mit! Dann werden die Nächte in Zukunft auch nicht mehr so einsam sein!"
Erst glaubte Kimie, sich gründlich verhört zu haben, doch dann tippte sie sich mit dem Zeigefinger an den Kopf. "Das könnt ihr knicken! Wofür haltet ihr mich eigentlich?!"
"Ach! Sind wir etwa noch Jungfrau?", fragte einer der Räuber höchst amüsiert und erntete daraufhin ein lautes einstimmiges Lachen von seinen Kumpanen. "Dabei hätte ich gerade schwören können, die Kleine da, wäre von dir." Er nickte zu Rin hinüber, die sich noch immer hinter Sesshoumaru verbarg und ängstlich zu den Männern schaute.
"Und der da ist der Vater, was?", meinte der Räuber, der Rin zuvor bedroht hatte, lachend und deutete auf Sesshoumaru. Nun brach die ganze Gruppe in schallendes Gelächter aus.
Kimie lief vor Wut knallrot an. Dann bückte sie sich nach einem Stein und warf diesen gezielt auf den Räuber, der zuletzt gesprochen hatte. Der Stein traf ihn genau am Kopf. "Argh! Du blöde Ziege! Was fällt dir ein?!", schrie er Kimie an, doch sie streckte ihm nur die Zunge raus. "Das war für Rin und eure blöden Sprüche!"
Der Räuber wollte soeben etwas darauf erwidern, doch kam er nicht mehr dazu, denn ein weiterer Räuber, dem Anschein nach der Anführer, ergriff plötzlich das Wort: "Das reicht! Das war genug Spaß für den Moment." Er wandte sich nun direkt an Sesshoumaru: "So, und jetzt überlass uns deine Wertsachen und das Weib, dann lassen wir dich auch ohne weiteres gehen."
"Hey! Nenn mich nicht noch einmal Weib!", mischte sich Kimie wieder ein, ohne auf Sesshoumarus Antwort gewartet zu haben. "Sowas lasse ich mir von solch unverschämten Typen, die sich an kleinen Kindern vergreifen, nicht bieten! Zischt ab! Und zwar ganz schnell, oder..."
"Oder was?", fragte der Anführer herausfordernd, doch ansatt ihm eine Antwort zu geben, zog Kimie nun ihr Schwert und brachte sich in Kampfposition. Die Klinge vor ihren Köprer haltend warf sie dem Anrührer der Räuber einen durchdringenden Blick zu. Er und seine Gefolgsmänner starrten sich untereinander erst etwas perplex an, dann fingen alle an, wieder laut zu lachen. "Das soll doch wohl ein Witz sein!?", meinte der Anführer amüsiert. "Erwartest du jetzt etwa, dass wir Angst vor dir kriegen, Kleine?"
"Wäre besser, sonst werde ich gleich richtig ungemütlich!"
"Ha! Das ist doch wirklich nur noch zum Lachen!"
"Ach ja? Mal sehen, ob du das in ein paar Sekunden auch noch so siehst!" Kimie scherzte nicht, im Gegenteil, sie meinte es durchaus ernst.
Der Räuber zog prüfend eine Augenbraue hoch. Dann lenkte er sein Pferd zu dem Mädchen hin, stieg ab und trat auf sie zu.
"Das traust du dich doch eh nicht!", sagte er überzeugt und baute sich vor ihr auf, doch Kimie wirkte wenig beeindruckt. "Da wäre ich mir an deiner Stelle nicht so sicher!" Und damit griff sie den Mann an. Sie hob ihr Schwert über ihren Kopf um die Klinge anschließend niedersausen zu lassen. Bevor sie ihn aber erwischen konnte, sprang er zurück.
"Hey! Du bist wohl verrückt geworden!?", schrie er Kimie entgegen und zog nun ebenfalls sein Schwert. Ohne Rücksicht versuchte er, auf das Mädchen einzuschlagen. Kimie konnte aber jede seiner Attacken abwehren und wich scheinbar mühelos den anderen Schlägen aus. Die jahrelange Übung hatte wohl ihre Wirkung hinterlassen. Dann entschloss sich Kimie zum Gegenangriff, als der Räuber sein Schwert erneut auf sie niedersausen lassen wollte. Sie schlug mit einer Konterattacke das gegnerische Schwert weg. Zwar konnte der Mann es noch festhalten, aber in diesem kurzen Moment, in dem er ohne jegliche Deckung war, schlug Kimie erneut zu. Schnell ließ sie die Klinge ihres Schwertes von unten diagonal nach oben sausen. Der Räuber schrie kurz auf, dann spürte er etwas warmes, dass sein Gesicht hinunterlief. Es war Blut; sein Blut! Kimie hatte ihn mit ihrem Schwert an der linken Wange erwischt und nun eine tiefe Schnittwunde hinterlassen.
Ein Raunen ging durch die Gruppe der Räuber. Ihr Anführer knurrte wütend und wischte sich mit dem Handrücken das Blut von der Wange, doch sofort trat neues aus der Schnittstelle heraus. "Du elendes Miststück! Dafür wirst du büßen!"
Kimie hielt ihr Schwert erneut vor ihren Körper. "Das werden wir ja noch sehen."
Nur auf ihren Gegner vor sich konzentriert, bemerkte sie nicht, wie einer der anderen Räuber hinter ihrem Rücken nun einen Pfeil hervorholte und diesen auf seinen Bogen spannte. Sein Anführer sah das natürlich und grinste siegessicher. Doch ehe sein Gefolgsmann den Pfeil abschießen konnte, wurde er von einem kräftigen Schlag von seinem Pferd geschleudert und auf den Boden geworfen. Der Angriff kam von Sesshoumaru. Der Räuber lebte noch, aber das würde wohl nicht mehr lange so bleiben.
"Jaken! Nimm Rin und Ah-Un und dann überquert ihr gemeinsam den Fluss. Geht anschließend einfach weiter.", wies der Youkai seinen Diener, der ebenfalls wieder zurückgekommen und das Geschehen beobachtet hatte, an. Sesshoumaru gab Rin mit einem Nicken zu verstehen, dass sie zu Jaken gehen sollte, was diese dann auch tun wollte. Doch versperrte ihr plötzlich einer der Räuber den Weg. "Wo willst du denn hin?", fragte er und grinste. "Du willst doch nicht etwa schon gehen?"
"Schnapp ihn dir, Inuki!", kam plötzlich das Kommando von Kimie. Ehe der Mann wusste, wie ihm geschah, wurde er von einem großen schwarzen Hund, ähnlich einem Wolf, von seinem Pferd gestoßen und auf dem Boden festgenagelt. Inuki fletschte wütend die Zähne und knurrte bedrohlich.
"Danke, Kimie-san! Danke, Inuki!", rief Rin den beiden zu und erreichte endlich Jaken und Ah-Un. Jaken gehorchte nun der Anweisung von Sesshoumaru und machte sich daran, zusammen mit dem kleinen Mädchen und dem Drachen weiterzugehen. Ein Vesuch von zwei Räubern, die drei daran zu hindern zu verschwinden, wurde nun von Sesshoumaru vereitelt. Mit einem gezielten Angriff holte er beide Männer mit einem Mal augenblicklich von ihren Pferden. Er zerlegte sie aber noch nicht in ihre Einzelteile. Noch wartete er ab, bis Jaken mit Rin und Ah-Un den Fluss überquert hatte. Kimie sah nun zu ihrem Erstaunen, dass Ah-Un die Gabe besaß, zu fliegen. So überquerte der Drache mühelos den Fluss, mit Jaken und Rin auf dem Rücken. Nachdem sie sicher auf dem anderen Ufer gelandet waren, setzten sie ihren Weg fort, wie Sesshoumaru es angewiesen hatte. Jetzt ließ Sesshoumaru seine Lichtpeitsche für sich sprechen und beförderte die beiden Räuber, die vor ihm auf dem Boden lagen, ins Jenseits. Dann nahm er sich den Räuber vor, der so hinterhältig den Pfeil abschießen wollte. Der war auch schnell hinüber. Ein gezielter Stoß mit der Hand ins Herz erledigte das Problem schnell.
Die anderen Räuber schienen nicht genau zu wissen, was sie nun tun sollten. Mit sowas hatte schließlich keiner von ihnen gerechnet.
Kimie hatte sich das alles mit gemischten Gefühlen angesehen. In so einer Lage war sie zuvor noch nie gewesen. Sie stand hier rum und attackierte tatsächlich andere Menschen mit ihrem Schwert! Und sie hatte auch bereits einen verletzt. Würde sie auch jemanden töten? Würde sie das überhaupt tun können? Obwohl, einen Dämon hatte sie ja bereits mit ihrem Schwert getötet, doch