Fanfic: Ein tripp in die Altewelt

Kapitel: Mädchengespräche

Hi, Leute! ^-^
Vielen Dank für eure tollen Kommis! Und hier ist nun das 9. Kapitel! Vorneweg möchte ich aber noch sagen, dass sich dieses Kapitel von der Handlung her etwas von den anderen unterscheidet. Ich habe nämlich entschieden, dass ich die FF allgemein noch etwas weiter ausbauen will, weshalb ich im weiteren Verlauf auch ab und zu auf die Beziehung zwischen Kagome und Inu Yasha und auch mal auf die zwischen Sango und Miroku eingehen will. Von daher gibt es in einigen der nachfolgenden Kapitel auch mal andere Schwerpunkte. Ich selbst möchte halt gerne auch mal etwas zu den anderen Charakteren schreiben. Hoffe, dass stört euch nicht allzu sehr? *sich unsicher umschaut*
Naja, ich wünsche euch dennoch viel Spaß beim Lesen! ^^
Und ich beeile mich auch mit dem 10. Kapitel.

9. Kapitel: Mädchengespräche

Ziemlich schnell nach Kagomes und Kimies Ankunft im Mittelalter und der anschließenden Begrüßung hatte sich die Gruppe bereits auf den Weg gemacht, um auf die Suche nach weiteren Juwelensplittern zu gehen. Immerhin war das ja ihr Hauptanliegen. Kimie bekam nun auch von den anderen erzählt, was es sich mit dem Shikon no Tama auf sich hatte und über was für Kräfte es verfügte.
"Aha, demnach macht bereits ein einziger Juwelensplitter einen Dämon also viel stärker, als er ohnehin schon ist?", fragte sie und erntete einstimmiges Nicken. "Und wisst ihr auch, wo sich die anderen Splitter befinden?"
"Wir hatten mal eine ganze Menge, die sich auch zu einem großen Splitter zusammengefügt haben, aber der wurde uns leider abgenommen.", erklärte Miroku, ohne dabei aber zu erwähnen, dass es Kikyo war, die den Juwelensplitter von Kagome an sich genommen hatte. Das hätte Inu Yasha mit Sicherheit nicht so recht gefallen. "Jetzt müssen wir versuchen, wenigstens die übrigen zu finden."
"Und wie wollt ihr das anstellen?", fragte Kimie prüfend.
"Kagome kann die Juwelensplitter spüren. Das ist für uns alle ein großer Vorteil.", erklärte Shippo mit einem stolzen Blick auf Kagome. Kimie war positiv überrascht. "Echt? Das ist ja toll!" Und mit einem leicht verschmitzten Lächeln fügte sie hinzu: "Du steckst wirklich voller Überraschungen, Cousinchen."
Kagome senkte etwas verlegen den Blick und lächelte leicht. "Naja..."
Nach einer kurzen Pause fragte Kimie weiter: "Und wisst ihr, wer euren Juwelensplitter jetzt hat?"
Im ersten Moment verfinsterten sich die Gesichter der anderen, was Kimie nun etwas aus der Bahn warf. Hatte sie eben was Falsches gesagt? Sango gab dem Mädchen schließlich die Antwort auf die gestellte Frage: "Ein Halbdämon namens Naraku. Vor dem müssen wir uns in Acht nehmen. Er ist sehr gefährlich."
"Und nicht nur er, auch seine Abkömmlinge haben es ganz schön in sich.", fügte Shippo hinzu. Kimie sah den Kitsune irrtiert an. "Seine was?"
"Seine Abkömmlinge.", sprach Miroku weiter. "Das sind Dämonen, die Naraku aus seinem eigenen Körper entstanden ließ. Einige haben wir schon kennengelernt. Drei konnten wir besiegen, aber zwei laufen hier immer noch irgendwo in der Gegend herum. Kagura, die Windherrscherin und Kanna, das Nichts."
"Ah..." Kimie musste sich diese neu gewonnen Information erstmal genauer durch den Kopf gehen lassen. Dass so ein Trip ins Mittelalter so einige Überraschungen auf Lager hatte, war ihr mittlerweile schon klar, aber sowas wie das, was sie eben gehört hatte, verwirrte sie im ersten Moment doch etwas.
"Du siehst etwas blass aus, Kimie.", stellte Kagome fest. "Willst du dich da doch lieber raushalten und umkehren." Doch auf diese Frage hin schüttelte Kimie sofort entschieden den Kopf. "Nein. Jetzt habe ich mich schon dazu entschieden, wieder hierher zu kommen und dabei bleibe ich auch."
"Ohne eine Waffe wirst du dich aber nur schlecht verteidigen können.", meinte Inu Yasha nun und hatte damit wohl auch wirklich Recht. Das musste sich Kimie auch eingestehen und senkte nachdenklich den Blick. Kagome war aber optimistisch. "Mal sehen, vielleicht finden wir ja irgendwo jemanden, der dir ein Schwert zur Verfügung stellt.", meinte sie zu Kimie, die leicht nickte. "Wäre wohl nicht schlecht. Hoffentlich passiert bis dahin nichts allzu heftiges. Ich wäre euch nur ungern ein Klotz am Bein."
"Ach, mach dir keine Sorgen! Das wird schon alles gut gehen!", erwiderte Kagome zuversichtlich.
Die Gruppe ging noch ein paar Stunden ungestört ihren Weg und untereinander wurden noch so einige Gesprächsthemen ausgetauscht, als Kagome plötzlich stehen blieb und sagte: "Wartet! Ich spüre einen Juwelensplitter, der sich uns schnell nähert." Sofort waren alle Blicke auf das Mädchen gerichtet, das sich nun nach hinten umwandte. "Er kommt sogar wahnsinnig schnell direkt auf uns zu." Und noch bevor irgendjemand so recht wusste, was passierte, schoss mit hoher Geschwindigkeit etwas an der Gruppe vorbei und wehte einen unheimlich starken Wind auf.
"Du meine Güte! Was ist das denn das jetzt?", fragte Kimie, die Arme vor ihr Gesicht erhoben, um sich vor dem Wind zu schützen, als dieser mit einem Mal nachließ. Die Freunde schauten auf und entdeckten nun einen alten Bekannten.
"Hallo!" Ein junger Mann stand nun vor der Gruppe und hob die Hand zur Begrüßung.
"Du bist das, Kouga!", stellte Kagome überrascht fest und nun kam Kouga direkt auf sie zu. "Ich habe dich gewittert, Kagome, und mir gedacht, ich schau kurz vorbei."
Kimie verstand nur soviel, dass die anderen den Neuankömmling wohl zu kennen schienen. Flüsternd wandte sie sich an Sango, die neben ihr stand: "Wer ist das?"
"Das ist Kouga, ein Wolfsdämon.", antwortete Sango, ebenso leise. "Aber keine Sorge, er ist kein Feind."
"Aha." Kimie schaute wieder nach vorn. Gerade, als Kouga sich Kagome näherte, stellte sich Inu Yasha vor den Wolfsdämon und warf ihm einen finsteren Blick zu. "Was willst du hier, Wöfchen?", fragte der Hanyou schroff. "Lass Kagome endlich in Frieden! Hast du verstanden?"
"Wölfchen?" Kimie zog irritiert eine Augenbraue hoch. Anscheinend konnte Inu Yasha Kouga nicht sonderlich gut leiden und das beruhte wohl auf Gegenseitigkeit, wie sie sogleich feststellen konnte. "Mit dir habe ich nicht geredet, Hundejunge!", erwiderte Kouga sofort und sah Inu Yasha herausfordernd in die Augen.
"Hundejunge? Wie sind denn die drauf?" Kimie wandte sich erneut zu Sango um, doch diesmal gab ihr Shippo die Antwort, wenn auch im Flüsterton: "Kouga und Inu Yasha streiten sich immer, wenn sie sich über den Weg laufen. Besonders, wenn es um Kagome geht. Kouga ist nämlich in sie verliebt und sagt ständig, sie wäre seine Frau. Und Inu Yasha ist deswegen jedes Mal richtig eifersüchtig auf ihn."
Kimie kratzte sich daraufhin etwas verunsichert an der Wange. "Ach herrje..."
Währenddessen war Inu Yasha mal wieder kurz davor, Kouga an die Gurgel zu gehen, als Kagome sich zwischen die beiden stellte und den Hanyou zurückhielt. "Inu Yasha, jetzt reg dich doch nicht wieder gleich so auf!" Und noch bevor Inu Yasha etwas darauf erwidern konnte, hielt Kouga Kagome plötzlich einen kleinen Blumenstrauß (siehe Bild in der Chara-Beschreibung ^^)hin. "Hier, Kagome. Eine kleine Aufmerksamkeit meinerseits.", sagte er und lächelte sie an. Kagome war zwar reichlich überrascht, nahm die Blumen dann aber mit einem erfreuten Lächeln entgegen. "Oh, vielen Dank, Kouga! Das ist echt nett von dir." Kouga warf daraufhin einen triumphierenden Blick auf Inu Yasha, der leise vor sich hingrummelte. "Schleimer..."
Die Augen des Wolfsdämons blieben kurz darauf an Kimie hängen. Etwas überrascht zog er eine Augenbraue hoch. "Ein neues Gesicht?"
"Ja.", antwortete Kagome und winkte Kimie zu sich. "Kouga, das hier ist meine Cousine Kimie. Kimie, das hier ist Kouga. Er ist der Anführer eines Wolfsrudels."
"Hallo, freut mich.", begrüßte Kimie Kouga, der erwiderte: "Ebenso. Du bist also Kagomes Cousine." Nun fiel sein Blick auf Inuki, der hinter seiner Herrin stand. "Ein wirklich schöner Hund.", bemerkte er ehrlich.
"Danke. Sein Name ist Inuki."
Inuki kam nun hinter Kimie zum Vorschein und beschnupperte Kougas Hand, welche dieser dem Hund entgegenhielt. Kurz darauf schien der Mischling schon Vertrauen zu dem Wolfsdämon gefunden zu haben und ließ sich bereitwillig von ihm streicheln. "Er erinnert mich ein wenig an die Wölfe aus meinem Rudel.", meinte Kouga. Dem Anschein nach hatten die beiden schon Freundschaft geschlossen, was die anderen wohlwollend beobachteten. Nur Inu Yasha wirkte noch immer reichlich geknirscht.
"So, Kouga, und jetzt mach, dass du wieder weggkommst! Hast du verstanden?", sagte der Hanyou schließlich und zog sein Schwert Tessaiga. "Aber vorher hole ich mir noch die Juwelensplitter aus deinen Beinen!" Damit griff er Kouga an, der aber schnell auswich. Kimie war vor Schreck einen Schritt zurückgesprungen. Jetzt war sie gründlich verwirrt. "Was geht denn jetzt ab?! Ich dachte, Kouga wäre kein Feind! Warum greift Inu Yasha ihn dann aber an?"
"Kouga hat zwei Juwelenslpitter in seinen Beinen.", erklärte Miroku. "Und die will Inu Yasha haben."
"Äh..." Kimie konnte ehrlich gesagt dennoch nicht so recht nachvollziehen, was jetzt bei Inu Yasha und Kouga ablief. Immer wieder versuchte der Hanyou den Wolfdsämon zu erwischen, doch dieser wich den Schlägen mit Tessaiga jedes Mal schnell und geschickt aus.
"Hör mal, Hundejunge, ich werde mich jetzt erstmal wieder verabschieden.", sagte Kouga