Fanfic: F.F.E - Erbe Lazarus
Kapitel: Zerstörerischer Wunsch
5.Zerstörerischer Wunsch
Yuffie willigte willkürlich ein. Nichts hatte sie sich je mehr gewünscht als Rio so nahe sein zu können: „Ja! Natürlich will ich das!“ „Das ging aber schnell…“, Riffs Hand sauste auf den Tisch und erzeugte ein lautes poltern: „Alle mal her hören. Wir haben ein neues Mitglied im Außentrupp. Caroline…“ Caro sah Riff und Rio toxisch an und stolperte gerade zu, zu ihrem Tisch: „Was fällt euch ein an diesem Tag Radau zu machen? Und was soll das mit Yuffie?“ „Wir wollen sie beim Außentrupp haben. Sie ist jetzt dabei…“, Rio packte einen Beutel voll Ternium aus: „Hier nimm. Das dürfte dich entschädigen, dafür das sie jetzt nicht mehr bei dir arbeitet.“ „Das dachte ich mir!“, Caroline rasstete aus, sodass niemand seinen Blick von ihrem zornigen Gesicht entziehen konnte: „Du glaubst also immer noch alles mit Geld und dies und das lösen zu können! Für alle bist du hier der Held, Rio doch für mich niemand anderes als damals!“ Caroline verschwand im Raum hinter der Theke man hörte sie immer noch fluchen und obszöne Dinge von sich geben. „Breda…“, Rio wand sich um und sah Yuffie wieder an: „Komm ab morgen zum Training. Es geht 2Wochen lang dann nimmst du an deinen ersten leichteren Missionen teil… mehr gibt es nicht zu sagen. Riff holt sich morgen früh ab und zeigt dir wo es ist…“ Rios meist verspannten Gesichtzüge gleichten sich gefährlich entspannt aus und jeder seiner Schritte schallte im Raum wieder bis er das Tor zum Paradies verließ. „…Breda?“, Yuffie sah Riff an: „Was meint er damit? Mein Casta ist nicht so gut.“ „Es ist ein Ausdruck für… Geliebte, aber es bezieht sich mehr auf Schwesterchen oder wie wenn man sagt kleines es ist einfach nur lieb gemeint… nun… es war glaube ich auch nicht für dich…“, Riff sah hinter die Theke: „Du brauchst Zeit um dich hier wirklich zurechtzufinden glaub mir…“
Es dauerte nicht lange bis alle Gäste das Lokal verließen. Ein herbes schluchzen das mürbe und leer von Caro her polterte machte Yuffie auf den Raum hinter der Theke aufmerksam. „Caro?...“, Yuffie legte ihre Hand auf ihre Schulter: „Geht es dir gut?“ „Jetzt will er mir langsam alles wegnehmen! Dieses Schwein! Hoffentlich geht es langsam voran und ich kann von diesem verfluchten Raumschiff fort!“ „Was? Caro ich will freiwillig dorthin! Ehrlich!“, Yuffie umarmte Caro sanft. „Wer will schon freiwillig in den Außentrupp?... hast du dich in jemanden verliebt?“ Die kann ja quasi hellsehen! „J-ja!“ „Wer ist es?“ „Rio. Er hat mich damals, na ja vor einigen Wochen gerettet… und ich liebe ihn… irgendwie…“ „Yuffie!“, Caroline schüttelte sie: „bist du dir im klaren was du dir da antust?“ „Was?“ „Damals… vor ungefähr 10-11 Jahren hat er mich nur ausgenutzt er sagte er wolle testen wie es ist zu lieben, lass dich nicht von ihm einwickeln!“ „Caro?“ „Hör auf mich!“ „Nein! Was erzählst du mir da?“, Yuffie riss sich los und lief hinaus in den Gang und bis zum Gartensektor. „Alles kann sie mir erzählen nur das nicht!“, Yuffie schluchzte. Ich bin so Schwach! „Ich möchte…“, Yuffie sah hinaus in den Sternenhimmel. Vom ganzen Raumschiff ist es mir hier am liebsten… „Ich möchte frei sein, von all dem übel der mich umgibt! ... Rio…“ Yuffie spreizte ihre Finger in die Höhe und schaute weiterhin hinoch. Rio ich möchte mit dir fortgehen, will mit dir Zusammensein! Was ist das nur für eine Miesserie in der ich mich befinde? Weinend schloss Yuffie die Augen: „Gib mir einen Moment der Ruhe!“, es schallte wie automatisch aus ihr heraus. „Gib mir einen Moment der Freiheit!“, Yuffie toste geradezu: „Allein mit meiner Liebe, ohne ein Schicksal!“ Was passiert mit mir? Ein grelles Licht drückte Yuffie zu Boden. Sie fühlte sich schwer und kniff die Augen zusammen bis diese faltig wurden.
Zur selben Zeit im Oberdeck:
„Wir werden von dem schiff erfasst!“, Hanna packte das Steuermodul in die linke Hand und manövrierte aus. „Wieso haben wir es nicht gesehen?!!“, Rio packte seine Marsume in die Rechte Hand und sah trotzig in das All. „TARNUMHANG!“, schrie Pedro und kletterte einen Schmalen Schacht hinunter der zu einem Funk führte: „Central Five, hier F.F.E Stronger Mousy!- bitte antworten!“ „Warum sind es immer wir die erwischt werden?“, hauchte Kaze von sich und kümmerte sich um das andere Steuermodul: „Geh bei Seite Hanna, lass mal lieber Riff ran!“ Hanna streckte Kaze die Zunge heraus und zischte: „Riff ist nicht hier oben du Schlaumeier!“ „Verflucht wo ist er?“ „Egal! Katori sollte hier sein wo ist sie?“ „Krankenstation!“, schrie Kaze und manövrierte zusammen mit Hanna das Schiff. „Rio wir bekommen kein Funkkontakt!“ „Verdammt! Jede Wette es ist wieder ein Magnetisches Feld!“, tollkühn sprang er zur Quartiertür und hielt sich an dem Hebel fest: „Versuch es weiterhin Pedro! Piero, geh ans Mischpult und versuch mit Kaze und Hanna das Gleichgewicht von der Stronger Mousy wiederherzustellen!“ „Ja Chef!“, Piero packte das Steuermodul und versuchte mit seiner Schwester Hanna etwas an der Position des Schiffes zu regen. „Ich muss was tun… warum sind sie hier?“, Rio nahm das Mikro und sprach durch das ganze Schiff: „Wir werden gekapert! Alle sofort in ihre Quartiere bis die Notausgänge zu den Kapseln frei, oder die Gefahr gebannt ist!“ „RIFF!“, Rio brüllte durch den Hörer wie ein Wahnsinniger: „Wir treffen uns an den Luken! Versuch Yuffie aufzutreiben und bring sie mit! Ende der Durchsage!“ Die Nerven längst völlig abhanden gekommen versuchte Rio durch die Menge zu den Luken zu gelangen: „Ich bin zu langsam!“ Schnell zur Seite springend eilte Rio in den Schatten und sprang so durch die Korridore. „Yuffie?“, flüsterte er plötzlich als er einem Ohrenbetäubenden Gesang verfiel: „Was ist das?“ Sein Kopf schmerzte: „Aber ich… muss zu den Luken!“, schrie er auf: „Eine der Waffen Yenovas???... ich werde… schwach…“ Ein gleitender Lichtstrahl floss über Rios Kinn, aufwärts bis zu seinen Augen: „Brüderchen“, schallte es wieder: „Brüderchen…“ „Sie schmerzen…“, Rio kniff die Augen zusammen als ob sie verbrennen würden: „Sie schmerzen! Ich halte es im Kopf nicht aus!“ Rios Knie berührten den Boden bis er entrüstet nach Luft schnappte: „Meine Augen!“ Rio öffnete sie aber ihm war als wären sie zugewachsen: „Ich kann nichts sehen!“ „Brüderchen…“, die Gesänge wurden zu leisen schreien, solche wie sie wohl die verdammten nach ihrem Tod absonderten: „Brüderchen… glühen sie sehr? Kannst wohl nicht mehr sehen.“, etwas hebte Rios Kinn und er begann sich ernsthaftig zu fürchten. „Was zum Teufel?“ „Du sollst mich sehen. Ich will nicht das du mich vergisst. Also sieh mich an… sieh mich an. Sieh durch dein Herz…“ „Was für ein Biest bist du?“, überkam es Rio, welcher zugleich Blut spukte: „Meine Kehle!“ „Schnürt sie sich langsam zu? Sehe mich an sagte ich dir…“ „Bastard!“, Rio hechelte nach Luft: „Wer bist du?“ „Sieh mich an…!“ Rios Kinn senkte sich wieder, er wurde leicht schwebte graziös in der Luft bis er schließlich gegen die Wand donnerte. „Brüderchen…“, wiederholte es die Stimme: „Du wirst mich sehen ob du willst oder nicht…“ Rios Augen wurden glasklar, färbten sich kristallin blau, als ob würden sie gefrieren. „Siehst du mich? Ergötze dich an dem Abbild deines Bruders bevor dieser dir den Arm durch die Kehle jagt!“ „Mein Bruder ist tot. Ich selbst habe es mit eigenen Augen gesehen…“ „Noi..re…“, Noire streichelte seltsam, merkwürdig Rios Kopf: „Mutter ist dir nicht böse Rio. Aber ich bin es mich hättest du noch retten können. Was ist das hier alles? F.F.E? Ein Verein um deine Schuldgefühle aufzubessern?“ „Nein… du bist nicht Noire…!“ „Bruder, komm mit ich bringe dich zu Mutter…“ Rios Augen blinzelten kaum, bleiben aufgespannt offen und bläulich glänzend. „Rio!“, schallte es endlich wieder vertraut und bekannt nieder: „Rio ich hol dich da raus!“ Riff sprang von dem Lüftungsschacht hinunter in den Gang und sah ernst drein: „Einer Yenovas!“ Er griff nach seinem Dolch und lief schreiend los. „Nicht irgend jemand. Noire la Andra de Daniel…“, Noires Blick wandt sich von Rio nicht ab, der erstarrt dalag. „Rio!“, Riff stocherte wild in der Luft nach Noire herum, der immer wieder mit seinem schlaksig schlanken Körper mühelos auswich: „Rio! Was ist passiert? Wach doch endlich auf! Sie haben Yuffie entführt!“ Noire legte seine Hand auf Riffs Stirn der daraufhin sofort den Dolch loslief und Ohnmächtig zu Boden fiel. „Was für schwaches Mana…“ Noire ließ im Moment als er mit Riff beschäftigt war kurz von Rio ab, der den Augenblick sofort ergriff und durch den Schatten versuchte zu verschwinden. „Mutter weiß schon genau warum sie dich will…“, Noires Blick wurde Blutrot und durchsuchte die Wände. Seine Augen wurden im Glas der vielen Schiebetüren reflektiert, bis sie endlich stillhielten und er schrie: „Ich werde deinen Freund mitnehmen. Er wird uns sicher nützlich sein, als Yenova Clon…“ „Nein!“, Rio ließ seinen Gefühlen kurz freien lauf und starrte nervös auf den Boden und stoppte: „Was soll ich jetzt tun?“ „Rio!“, eine weibliche Stimme schrie wütend seinen Namen: „Rio! Ich bin gekommen um euch zu helfen!“ „Wer?“, Rio drehte sich um und gab seiner Gestalt aus dem Schatten heraus seine übliche äußerliche Erscheinung zurück. „Wie konntest du es nur so weit kommen lassen? Aber wir haben jetzt ja sowieso keine Zeit mehr um darüber hinweg zu diskutieren“, Leira erschien um die Ecke und zückte eine Waffe: „Yenova Klone überall!“ „Leira? Wer hat dich geschickt? Ist das Funksignal durchgekommen?“