Fanfic: Mehr als nur Freunde (9)
Kapitel: Mehr als nur Freunde (9)
Mehr als nur Freunde (9)
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*Winke, Winke*
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Da bin ich schon wieder! (mach ich überhaupt noch irgendetwas anderes als Schreiben???)
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Als erstes bedanke ich mich natürlich ganz, ganz dolle bei Firebird, em2 (Final Fantasy ist coooollll!!!! *g*), süße-Akane14, Ranma-Chan, Jini (ich versprech dir ein Happy End *g*), Azaya (cooler Name!), Noire und bei der Süssen (ich hoffe mir fällt bald was zu unserer Geschichte ein, hast du aber suuuper gemacht!!!)
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Ich hab mir mittlerweile auch mal ein paar Gedanken zu dem weiteren Verlauf dieser Geschichte hier gemacht und bin endlich auf einen Idee für ein Ende gekommen, gut oda??
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Aber egal, ich mach dann wohl erst mal weiter …. und laber hier nicht so viel rum (das wird ja immer schlimmer mit mir *g*)
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Danach rutschte er noch ein wenig näher an Akane ran und berührte sogar leicht ihre Hand. In Ranma kochte neue Eifersucht auf. Mit seinem Geschenk konnte er Akane endlich sagen, was er wirklich für sie empfindet, nur musste dazu auch der passende Moment kommen. Außerdem war da ja auch noch Ryoga. Was wäre eigentlich, wenn Akane Ryoga lieber mögen würde als ihn selber? Was, wenn ihr der Kuss gestern gar nichts bedeutet hatte, sondern es wirklich nur ein Unfall war?
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Ranma konnte einfach keinen klaren Gedanken fassen, ihm war aber klar, dass er Akane nicht ohne einen Kampf aufgeben würde …
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Mit einem „und sie lebten glücklich bis an ihr Lebensende“ beendete Kasumi die Geschichte und schaute glücklich in die Runde. Auch Akane kehrte langsam wieder in die Gegenwart zurück, so sehr war sie in die Geschichte versunken gewesen, und zog erschreckt ihre Hand von Ryogas zurück. Sie wollte auf keinen Fall, dass er denkt, dass sie etwas von ihm möchte und Ranma … der sollte auf keinen Fall einen falschen Eindruck von ihr bekommen.
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Vorsichtig und möglichst unauffällig schaute sie zu ihm herüber. Er sah ihr genau in die Augen und Akane verspürte ein nur allzu bekanntes Kribbeln in ihrer Magengegend. Ranma lächelte ihr geheimnisvoll zu. Dieses Lächeln, er hatte es schon öfters heute gemacht und immer wieder versetzte es Akane in einen Glückszustand. Wie schön würde es doch sein, wenn sie einfach zu ihm herüberrutschen und ihn küssen könnte … doch was wenn er sie zurückstoßen würde … Akane wusste, dass sie das nicht verkraften konnte.
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Durch einen lauten Freudenschrei wurde Akane aus ihren Gedanken gerissen. Ihr Vater hatte sich sofort auf die Geschenke gestürzt, als Kasumi es ihm erlaubt hatte. Lächeln beobachtete Akane die Szene, jedes Jahr war es dasselbe und doch war es irgendwie schön.
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Nachdem die Bescherung beendet war und sich alle mit ihren neuen Geschenken beschäftigten, ergriff Ranma seine Chance und stand auf. Lächelnd ging er auf Akane zu und gab ihr seine Hand. Mit einem kleinen leichten Ruck hatte er sie nach oben gezogen und flüsterte ihr ins Ohr: „Würdest du bitte kurz mit mir kommen?“ Akanes Herz pochte bis zum Hals und sie bekam große Augen. Mit einem schüchternen Nicken stimmte sie Ranma zu und ließ sich von ihm an der Hand aus dem Haus führen.
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Als Ranma und Akane sich in Bewegung setzten, schaute die Familie verwundert auf und machte große Augen. Nacheinander zwinkerten sie dann den Verlobten zu und warfen einander viel versprechende Blicke zu. Doch Ranma ließ sich davon nicht aus der Fassung bringen. Auch als Ryoga aufstehen wollte, drückte er ihn einfach wieder hinunter und sagte mit lauter Stimme: „Ich würde jetzt gerne mit Akane alleine sein!“ Sprachlos verfolgte Akane das ganze Geschehen. Sonst würde Ranma doch nie vor der Familie zugeben, dass er mit ihr alleine sein wollte, aber heute …
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Nachdem Ranma Ryoga, der schmollend auf dem Boden saß, ein schelmisches Grinsen zugeworfen hatte, nahm er Akane wieder an der Hand und zog sie hinter sich aus dem Haus heraus.
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Als sie aus dem Haus getreten waren, umschloss Ranma Akanes Hand noch fester und führte sie entschlossen hinter sich her. Als sie hinter dem Dojo angekommen waren, blieb er stehen. Er stellte sich vor Akane und sah ihr genau in die Augen.
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Der Abend war so schön wie schon lange nicht mehr. Die ganze Stadt war von einer dicken weißen Schneeschicht überzogen und der Himmel war sternenklar. Akanes Augen glänzten und es lag ein fragender, aufgeregter und doch liebevoller Blick in ihnen. Ranma atmete tief durch. Er hatte zwar die ganze Zeit so getan, als er sehr selbstsicher und bestimmt wer, aber innerlich schlotterten ihm die Knie. Sein Herz schlug ihm bis zum Hals, aber dennoch hatte er fest beschlossen, Akane das Geschenk heute zu überreichen.
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Lächelnd blickte Akane ihn an und Ranmas Knie wurden immer weicher. Er schluckte einmal, sagte dann aber mit sicherer Stimme: „Akane, würdest du bitte die Augen schließen?“
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Ohne auch nur einen Moment zu zögern, schloss Akane ihre Augen und atmetet ruhig weiter. Ranma legte den Kopf zur Seite und sah sie an. Ihre Haut sah so unglaublich zart aus und aus ihrem leicht geöffneten Mund kamen kleine weiße Wolken. Ranma musste sich richtig zusammenreißen nicht zu ihr zu gehen, sie zu umarmen und sie zu küssen.
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Mit sanfter Stimme sagte er dann: „Strecke bitte deine Hand aus.“ „Aber du musst deine Augen geschlossen lassen“, fügte er noch hinzu, mit einem zögernden Blick auf ihre Augenlider.
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Lächelnd strecke Akane ihre Hand aus und legte sie in Ranmas. Eine kleine Gänsehaut bildete sich, als Ranma sie berührte, denn innerlich war sie so gespannt wie noch nie. Sie hörte wie Ranma etwas aus seiner Hosentasche herauszog und nun etwas in seinen Händen hielt. Nach einem kurzen Moment spürte sie wie etwas auf ihren Ringfinger gesteckt wurde und Ranma für einen Moment den Atem anhielt. Nun schlug Akanes Herz bis zum Hals und sie fragte mit zitternder Stimme: „Darf ich die Augen nun wieder öffnen?“ „Ja“ sagte Ranma mit leiser Stimme und sah Akane erwartungsvoll an.
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Langsam öffnete Akane die Augen und blinzelte ein paar Mal. Dann schaute sie atemlos auf ihre Hand und besonders auf ihren Ringfinger. Das weiße Mondlichte wurde von einem zierlichen Silberring widergespiegelt. Akane drehte und wendete ihre Hand, doch der Ring verschwand nicht, es war also kein Traum. Vorsichtig berührte Akane nun den Ring mit ihrer anderen Hand und strich langsam über das Silber. Sie blickte in Ranmas Augen, immer noch unfähig etwas zu sagen.
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Gerade wollte Akane auf Ranma zugehen, als sie auf einmal einen Stimme vernahm: „Akane!!!“ rief ihr Vater vom Hause aus. Wütend verzog Akane die Stirn und sah Ranma ratlos an. Da ertönte schon wieder die Souns Stimme: „Akane!!“
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Akane fühlte sich hin und her gerissen. Sie musste doch noch irgendetwas zu Ranma sagen, aber ihr Vater würde auch nicht aufhören zu rufen. Schnell machte Akane einen Schritt auf Ranma zu und drückte ihm einen kleinen Kuss auf die Wange. Sie flüsterte noch schnell: „Ich danke dir“ und lief dann mit schnellen Schritten zum Haus zurück.
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Mit einem sinnlichen Lächeln auf den Lippen ging Ranma ins Dojo und setzte sich genau in die Mitte. Er hatte es geschafft, er hatte Akane den Ring gegeben und sie schien glücklich darüber zu sein. Fast schüchtern fasste er sich an die Wange, auf die Akane ihn gerade geküsst hatte.
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Voller Freude sprang er auf und hüpfte ein paar Mal im Kreis herum. Tief in seinem Herzen spürte er, dass auch Akane mehr als nur Freundschaft für ihn empfinden musste.
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Voller neuer Energie begann Ranma schließlich zu trainieren. Er sprang umher und trat und schlug in die Luft. Seine Aura wurde immer größer, denn die Liebe verleihte ihm Kraft.
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Genervt stand Akane mittlerweile vor ihrem Vater. Die Hände hatte sie hinter dem Rücken verschränkt und sie spielte glücklich mit dem Ring. Die Worte von ihrem Vater nahm sie gar nicht richtig war, sie war wie in einem Traum, denn immer wieder erschienen Ranma glänzende blaue Augen in ihrem Sinn.
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Als ihr Vater aufhörte zu reden und sie erwartungsvoll anschaute, sah Akane ihn nur verständnislos an. Da sie gar nicht mitbekommen hatte, was ihr Vater zu ihr gesagt hatte, nickte sie nur schnell mit dem Kopf und sagte: „Ja, okay!“ Das schien Soun zufrieden zu stellen, denn er ging mit einem glücklichen Gesicht davon, um mit Genma ein wenig Go zu spielen.
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Erleichtert atmete Akane auf. Nun konnte sie endlich zurück zu Ranma gehen.
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Als sie das Dojo betrat, war Ranma gerade voll in seinem Element. Er hatte sich gerade erst, dass Hemd ausgezogen, so dass Akane nun seinen Nackten Oberkörper betrachten konnte. Kleinen Schweißtropfen perlten an seinen Muskeln herunter und die ganze Zeit über umspielte Ranmas Lippen ein glückliches Grinsen.
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Um ihn nicht zu stören setzte sich Akane still an den Rand und schaute ihm zu. Doch schien gar nichts von seiner Kraft zu verlieren, er kämpfte weiter und weiter und er sah immer glücklicher aus.
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Nach einer Weile beschloss Akane, dass sie ihn heute nicht mehr stören wollte und machte sich deswegen auf in ihr Zimmer.
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Als Ryoga sah, wie Akane in ihr Zimmer ging, machte sein Herz Freudensprünge. Endlich war seine Gelegenheit gekommen, ihr sein Geschenk zu übereichen.
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Er zählte die Minuten ab, die Akane ungefähr im Badezimmer brauchen würde und machte sich dann auf den Weg zu Akanes Zimmer. Nach ungefähr einer halben Stunde klopfte er erschöpft an einer Tür und stellte sich schnell wieder aufrecht hin. Er wollte immerhin einen guten Eindruck machen. Verwundert öffnete Nabiki die Tür und schaute Ryoga fragend an. Dieser ließ enttäuscht seinen Schultern hängen und fragte nach Akanes Zimmer. Nabiki nickte zur Seite und sagte: „Das liegt doch zwei Türen weiter.“ „Ach so,