Fanfic: Beyblade Story
Kapitel: Kai ist wieder im Lande
Also, ich will auf jeden Fall eine Familienpizza mit allem drauf haben", sagte Tyson gierig. Kenny, der alles aufschrieb sah den Jungen mit der Baseballkappe an. "Willst du die dann selber bezahlen?", fragte der Brillenjunge. "Kenny, ich habe Riesenhunger. Das musst du verstehen", jammerte Tyson. Ray schüttelte den Kopf: "Ich tue noch Geld dazu, dann passt das auch. Schreib mir einen Salat auf." Kenny nickte: "Max, was willst du?" "Hm... ich nehme Spagetti", antwortete der Blondschopf. "Ich habe noch einen Vorschlag. Wie wäre es wenn Tyson mit dir kommen würde Chef. Schließlich zahlen wir für den noch extra", meinte Ray grinsend. Tyson sah ihn fies an. "Okay, Tyson komm", sagte Kenny und nahm das restliche Geld von Ray. Der Junge mit der Baseballkappe stand stur da und wollte nicht kommen. Kenny, Ray und Max sahen ihn an. "Boahr, okay, okay. Ich geh ja schon", sagte Tyson genervt und lief zur Tür. "Vorsicht, da liegt mein Sch-", fing Max an, doch Tyson lag schon auf dem Boden. Er stand auf und stolperte wieder über Rays Schuhe. "Tyson, willst du eigentlich noch aus dem Raum kommen?", fragte Kenny, der schon an der Tür stand. "Ja, ja, Chef", meinte dieser und raffte sich wieder auf.
Er machte die Tür zu, als er dann endlich draußen war. Ray packte sachte seine Schuhe weg. "Wäre Kai noch da, dann wäre hier wenigstens Ordnung und wir hätten noch mehr Geld", bemerkte Max und holte ein paar Gläser aus dem Schrank. "Hmm... ja da hast du recht. Aber er wollte ja gehen, da können wir nichts machen", seufzte Ray. Der Blondschopf stellte die Gläser auf dem Esstisch ab. Der andere Junge holte aus dem Regal, vier große Teller. Diese stellte er auch auf dem Tisch. Max brachte dann noch Besteck und Servierten. Kurze Zeit später war der Tisch dann auch gedeckt.
Als die beiden Jungs wieder ins Wohnzimmer gingen, lief der Fernseher. Auf der Couch saß jemand, aber wer wusste man nicht, weil er mit dem Rücken zu den anderen beiden saß. Max und Ray sahen sich sprachlos an. "Ähm... ich glaube nicht das Sie hier wohnen", meinte der Schwarzhaarige und ging auf dem Fremden zu. Dieser sah die beiden an und stand auf. "Okay, dann verschwinde ich wieder", sagte Kai und ging in Richtung Tür. "Kai? Was machst du den hier?", wollte Ray wissen. "Fernseh gucken", sagte der grauhaarige Junge grinsend. Max warf Ray einen kurzen Seitenblick zu. Kai ging inzwischen in die Küche.
"Was ist den mit dem los?", wollte der Blondschopf wissen. Ray zuckte mit den Schultern: "Ich habe keine Ahnung. Der ist echt unheimlich geworden."
Kai stand vor dem Kühlschrank und nahm sich eine Salime raus. Er setzte sich an den Esstisch und biss in die Rolle rein. Max und Ray guckten sich verwundert an. "Sag mal Kai, geht es dir eigentlich gut?", bemerkte Ray. Der Russe sah diesen mit großen Augen an. "Ja, natürlich. Wieso den nicht?", meinte er dann. "Du bist so anders", meinte Max. Kai zuckte dann nur mit den Schultern und aß weiter.
Später kamen Kenny und Tyson. Sie stellten das Essen in der Küche ab. "Hi Kai", sagte Tyson. "Ach, hi Tyson", meinte der Russe und aß das letzte Stück Salami. "KAI?", schrie der Weltmeister plötzlich entsetzt. "Was machst du den hier?", fragte Tyson. "Essen", sagte Kai. Ray schlug sich seine Hand gegen die Stirn.
"Kai ist wieder bei uns. Er hat mir und Dizzi eine Nachricht geschrieben, dass er heute kommen würde", wandte sich Kenny jetzt ein und klappte seinen Laptop auf. "Willkommen zurück", sagte Dizzi. "Danke Dizzi", meinte Kai. "Warum hast du den nichts gesagt?", fragte Max. "Weil ich es nicht durfte", meinte der Braunhaarige. "Ach, jetzt versteh ich erst mal warum du den Schlüssel unter die Matte gelegt hast", meinte Tyson kopfkratzend.
Kai schien gar nicht mit zuhören. Er stand nämlich bei der Pizza und nahm sich ein Stück. "Hey, das ist meine Pizza", schrie Tyson entsetzt auf. "Steht da dein Name drauf", fragte Kai und biss in das Stück hinein.
Kenny, Max und Ray nahmen sich ihre Sache und setzten sich an den Tisch.
Währendessen soften sich Kai und Tyson um die Pizza. Dabei aßen sie die Stücke dem anderen weg.
Als Max, Kenny und Ray fertig mit Essen waren. "Ich denke Kai sollte bei Tyson schlafen. Da ich schon mit Max schlafe und Kenny sein Zimmer mit Dizzi teilt", wandte sich Ray den Streithähnen zu. "Danke, dass endlich jemand an mich denkt", meinte Dizzi.
"Ich soll zu dem?", erschrak Kai. Die anderen drei nickten. "Das könnt ihr mir doch nicht antun", seufzte Tyson. "Und ob", sagte Max frechgrinsend.
Und so blieb es auch. Kai und Tyson zackten sich noch ziemlich lange. Auch als die anderen schon am schlafen waren. Kai wurden nämlich ständig von Tyson geschnarche wach geworden und hat ihm dann eine gegeben. Tyson fing dann an auf Kai zu gehen.
Ray kam dreimal in deren Zimmer, beim vierten mal gab er es dann aber auf.
Als Kai dann einmal richtig eingeschlafen war, war Tyson noch wach. Er sah kurz zu seinem Freund und dann zur Decke. "Seit der letzten Weltmeisterschaft ist Kai echt gut gelaunter geworden. Ich hätte nie gedacht, dass der mal so wird", dachte der Weltmeister nach.
Früh am Morgen machte der Russe Frühstück und weckte anschließend seine Teamkollegen.
"Oh, ja er ist wieder da", seufzte Max und trat mit Ray aus seinem Zimmer. Kenny kam hellwach mit Dizzi zum Frühstück. Dazu kamen der Blondschopf und der Chinese.
Kai war in seinem und Tysons Zimmer. Der Russe zog den Weltmeister an seinem Schlafanzug in die Küche. Tyson wurde davon nur ein wenig wach. Kai musste ihn sogar auf dem Stuhl setzten. Der Junge mit der Baseballkappe klatschte mit dem Gesicht auf dem Essteller. Max musste lachen.
Kai setzte sich an den Tisch und fing an zu essen. "Also, warum hast du uns zu früh wach gemacht?", fragte Ray und nahm sich ein Brötchen. "Einfach nur so", meinte der Russe. Tyson fing wieder an zu schnarchen.
"Kein Training?", fragte Max. Kai schüttelte den Kopf: "Sind doch Ferien." "Was machen wir dann?", wandte Kenny jetzt ein. Die drei wachen sahen den Russen an. "Warum starrt ihr mich so an?", wollte dieser wissen. "Du bist unser Kaptin", meinte Ray.
"Ich bin der Weltmeister, ich bin der Weltmeister, ich bin der Weltmeister", flüsterte Tyson vor sich hin.
„Ähm...wir könnten ja schwimmen gehen“, meinte Kai. „Ja“, schrieen alle laut auf. „Wasen los?“, nuschelte Tyson und sah sich um...