Fanfic: Beyblade Story

Kapitel: Betrug

„Mariah?“, rief Ray durch die Straßen. „Wo bist du?“, fragte Tyson.
Die restlichen Bladebreakers suchten inzwischen Mariah und Kai. Sie machten sich Sorgen. Nach einer guten halbe Stunde ohne Erfolg, sagten sie sich, es hätte keinen Sinn und wollten am nächsten Morgen weiter suchen.
Tyson lag wach in seinem Bett. Erst jetzt begriff er den Ernst der Lage. Er machte sich große Sorgen, um alle Blader.
Früh am Morgen gab es von Ray nur ein Fünf-Minuten-Frühstück. Die Jungs hatten sich keine Zeit gelassen. Halb richtig angezogen rannten sie schon wieder durch die Straßen. Plötzlich kam ihn ein seltsam aussehendes Mädchen entgegen. Ihre Haare waren in einem kräftigen Rot, noch das total zackig. Sie trug eine gemütliche Hose und eine Jacke, die zugeknöpft war. Auf ihren Rücken hatte sie einen Rucksack.
„Ist das nicht eins der Blade Girls?“, fragte Kenny die anderen. Max sah sich das Mädchen noch mal an. „Ja, du hast recht“, meinte er dann. Tyson wurde sauer.
„Hey, du! Komm her“, schrie er. Die Bladerin sah verwirrt aus und zeigte mit den Finger fragend auf sich. „Meinst du mich?“, fragte sie. „Natürlich! Wo sind unser Freunde?“, fragte Tyson sauer. „Wenn meinst du?“, fragte das Mädchen ahnungslos. „Kai … Mariah? Klingelst da?“, sagte Ray. „Ich weiß nicht, was ihr meint“, sagte das Mädchen. „Weißt du wohl“, sagte Max im ernsten Ton. „Erzähl schon!“, schrie Tyson. „Ich habe wirklich keine Ahnung, was ihr meint. Also, lasst mich durch“, sagte das Mädchen gereizt.
„Wie ist dein Name?“, fragte Kenny plötzlich. „Ist das nicht völlig egal?“, meinte Ray. „Mein Name? Mein Name ist Ashley“, antwortete das Mädchen. „Kannst du uns jetzt mal verraten, wo unsere Freunde sind?“, fragte Ray. „Glaubt ihr etwa, wir, die Blade Girls würden solch schlechte Blader entführen?“, fragte Ashley. „Eurer komischen Kate, würde ich das zu trauen“, meinte Tyson und verschränkte die Arme. Ashley gab keine Antwort und ging weiter. „Das letzte Wort ist noch nicht gesprochen!“, schrie der Weltmeister hinterher. Ashley hob nur die Hand, ohne sich umzudrehen.
„Ich fasse es nicht, Kate, Ashley, Charlie und Naomi sind aus Russland hier hin gekommen. Sehr merkwürdig. Damals waren die vier noch nicht so stark, aber warum jetzt? Ich wusste doch gleich, als ich Kate vor dem Haus gesehen habe, dass es nur Ärger geben kann. Ob Boris was damit zu tun hat?“, Kai dachte nach. Den anderen ging es sehr schlecht. Sie waren schwach, und haben seid Tagen nichts mehr gegessen oder getrunken.
Tyson, Max, Ray und Kenny gingen wieder nach Hause, um noch einmal nachzudenken. „Wo können de andere nur sein?“, fragte Max und setzte sich auf die Couch. Kenny daneben, klappte seinen Laptop auf. „Hey Kenny, du hast mich ja ewig nicht mehr gesehen“, meinte Dizzi „Glaubst du, Dizzi könnte uns weiterhelfen?“, fragte Ray. Kenny schüttelte den Kopf: „Nein, wir haben keine Anhaltspunkte, also weiß Dizzi auch nicht, wo sie suchen soll.“ „Mist“, sagte Tyson leise. „Wir müssen die anderen doch finden. Ich mache mir Sorgen“, sagte er zu den anderen. „Was ist mit Mr. Dickenson“, fragte Max. „Der hat mir noch gerade gefehlt“, meinte Tyson.
Die Jungs suchten noch bis in den späten Abend, ohne Erfolg. In dieser nacht schlich ein Schatten durch die Wohnung. Sie sah sich sehr gut um und legte zum Schluss eine Nachricht auf dem Esstisch. Dann sprang sie aus dem Fenster und verschwand.
Sehr früh am Morgen standen Tyson und die anderen auf. Der Weltmeister war zwar noch müde, aber es kümmerte ihn kein Stück, noch dazu hatte er in dieser Nacht sehr schlecht geschlafen.
Die Jungs aßen einfach nur ein Stück Brot und gingen zur Tür. „Moment mal, Leute“, meinte Kenny und ging noch mal in die Küche. Die anderen drehten sich um. „Chef, wir haben keine Zeit. Komm jetzt“, meinte Tyson. Kenny kam aus der Küche mit einem Zettel in der Hand. „Was ist den das?“, fragte Ray. „Eine Nachricht an euch drei“, antwortete Kenny. „Und was steht da drin?“, sagte Max. „An Tyson, Max und Ray. Kommt in das leerstehende Gebäude, an der Joachimstraße. Wir erwarten euch! KACN“, las Kenny vor. „Was hat das zu bedeuten?“, fragte Max. „Nicht gutes“, antwortete Ray. „Egal! Wir müssen diese Herausforderung annehmen“, sagte Tyson und ging raus. Die anderen folgten ihn.
„Es fehlen nur noch drei Blader, dann seid ihr vollständig“, meinte Kate zu ihren Geiseln. „Lass uns gehen“, schrie Mariah. „Warum sollte ich“, fragte Kate.
„Kate, kommst du jetzt runter?“, fragte Naomi von unten. „was machst du da schon wieder?“, fragte Ashley. „Wir haben gedacht, die eine Tür bekommt man nicht auf“, meinte Charlie. „Äh … ja. Ich komme sofort“, gab Kate zurück, schloss die Tür ab und lief nach unten. „Was machst du eigentlich immer da oben?“, fragte Naomi. „Ach, gar nichts“, log Kate. „Warum müssen wir eigentlich gegen jeden guten Blader kämpfen?“, fragte Charlie. „Weil wir die besten sind“, gab Kate zickig zurück. „Was ist mit Kate nur los?“, fragte sich Ashley. „Los, wir machen noch ein Training“, sagte Kate und holte ihren Blade heraus. Ihren Teamkameradinnen holten ihre Blades auch heraus und stellten sich um die Arena.
3…2…1…Let it Rip!
Die Blades kreiselten in der Arena herum. Kates grauer Blade griff Charlies Blade an. Diese hatte es nur schwer, sich zu verteidigen. Kates Blade sauste durch die Arena Sie konnte jeden blitzschnell angreifen. Ihre drei Gegnerinnen riefen dann ihre Bit Beasts. Es waren ein Eichhörnchen, ein Einhorn und ein Adler. Kate grinste. Sie rief ihre Bit Beasts. Es erschienen Wolborg, Dranzer, und noch alle anderen. Über diesen Bit Beasts flog eine große leuchtende Flamme. Es ging alles blitzschnell. Naomis, Charlies und Ashleys Blade lagen auf den Boden. Ihre Bit Beasts gehörten jetzt Kate. Alle anderen verschwanden wieder.
„Warum hast du uns unsere Bit Beasts weggenommen?“, schrie Ashley. „Kommt mit“, meinte Kate und ging die Treppe hoch. Die anderen Mädchen folgten ihr. Kate schloss die Tür auf und bevor einer der anderen etwas sagen konnte, lagen sie schon in dem dunklen Raum. Die Grünhaarige schloss die Tür ab und ging wieder hinunter.
„Wer seid ihr alles?“, fragte Naomi. „Wir sind die Blader, die ihr geschlagen habt“, antwortete Ozuma. „Dann hat Kate euch eingeschlossen?“, sagte Charlie. „Dann hatten eure Freunde recht. Oh, nein“, meinte Ashley. „Wisst ihr, wie man hier herauskommt?“, fragte Kai. „Nein. Kate hat uns erzählt, diese Tür würde gar nicht aufgehen“, antwortete Naomi. „Also, dann wusstet ihr auch nicht, dass wir hier sind?“, meinte Julia. „Nein. Noch nicht mal, dass Kate eure Bit beast hat“, sagte Charlie. „Sie hat ns ausgenutzt“, flüsterte Ashley …