Es ist was es ist

Es ist was es ist

Titel: Es ist was es ist!
Teil: 1/1 (One-Shot)
Diclaimer: Äh..Bakura gehört nicht mir. Und die Person, von der aus die
Geschichte geschrieben wurde (bei mir Ryuo) gehört mir auch nicht, und ich
verdiene hiermit natürlich nix Money!
Kommentar: Weiß nicht. Ist kurz, lest es einfach, falls ihr Lust habt!
Auf die Story bin ich gekommen, als ich das Gedicht: Was es ist von
Erich Fried gelesen habe. Und es ist eigentlich darauf aufgebaut ^^
P.S.: Das Gedicht gehört mir natürlich auch nicht -.-°

Es ist was es ist!

Ich renne durch die Straßen, schon seit zehn Minuten regnet es. Ob es
ein schlechtes Omen ist? Ich sehe keine Menschen auf der Straße. So
stark regnet es doch aber gar nicht, dass sich keiner raustraut. Es fährt
auch kaum ein Auto vorbei. Ich habe bisher nur sieben gesehen.

Die Häuser sehen so leer aus. So grau. Alles um mich herum ist grau.
Alles scheint leer. Es verursacht schlechte Laune bei mir. Ich kriege ein
ungutes Gefühl. Ich habe jetzt doch was sehr wichtiges zu erledigen! Ich
darf jetzt nicht kneifen! Nicht wegen irgend so einem ungutem Gefühl!

Ich laufe noch eine ganze Weile, bis ich am verabredeten Ort bin. Einem
Wald. Ich bin zu spät! Eine ganze halbe Stund habe ich mich verspätet!

Ich stehe nun vor Bakura. Er scheint ungeduldig und genervt zu sein, seine
Arme hat er vor der Brust verschränkt. Ist auch kein Wunder, ich habe ihn
herbestellt und eine halbe Stunde habe ich auf mich warten lassen! Er ist
auch völlig durchnässt, genau wie ich! Ist ihm denn gar nicht kalt? -frage
ich mich. Oh, ich bemerke gerade, dass ich ja selbst friere und zittere.

Gerade als ich den Mund aufmachen will stockt mein Atem. Plötzlich
kriege ich wieder Zweifel. Soll ich es jetzt tun oder nicht? Ich hatte doch
alles durchdacht, jedes einzelne Detail hatte ich doch durchdacht und
berechnet. Ich habe meine Chancen ausgerechnet! Es ist nicht gerade
eine große Chance, aber es ist eine, und das bringt mich nicht davon ab
es zu tun! Nein, auf gar keinem Fall!

Trotzdem kriege ich wieder diese komischen Gedanken. Es mag am
Wetter liegen oder an sonst noch was, aber ich kriege wieder diese
Gedanken. Wieder diese Bedenken!

#
Es ist Unsinn!

...Das kann eigentlich nicht sein!

...Ich muss doch vernünftig denken!

...Er wird es nicht akzeptieren!

...Es ist vorhersehbar, dass er es nicht versteht!

...Es ist leichtsinnig!

...Ich habe Angst!
Wenn ich es mache werde ich nur Schmerz erfahren!

...Es ist lächerlich!
Es ist einfach lächerlich!

...Es ist aussichtslos!

...Es ist einfach unmöglich!

...Er wird es nicht verstehen!
Er wird es nicht akzeptieren!
Er wird es nicht begreifen können!

...Er...er...er wird mich verletzen.

...Ich habe Angst es zu tun!

...Ach!
Es ist Unsinn!
Es ist alles Unsinn!
Ich mache das nicht!
#

Dies alles scheine ich zu beobachten, ich scheine gar nicht in meinem
Körper zu sein. Das was ich denke scheinen die Gedanken eines anderen
zu sein. Das sind nicht meine Gedanken! Das bin überhaupt nicht ich!
Das bin nicht ich!!!

Mein Körper dreht sich um. Immer noch habe ich keine Kontrolle
darüber. Ich will jetzt nicht weg. Ich will es tun! Ich will es tun! Ich will
es tun!!!

Plötzlich spüre ich eine Hand, die mich am Arm festhält. Ich drehe mich
um und schaue in Bakuras Augen. Er hat so wunderschöne Augen. Sie
strahlen etwas Besonderes aus. Auch wenn alle ihn für schlecht halten,
er ist es nicht. Er ist gut. Er hat ein gutes Herz. Er hat ganz sicher ein
wunderschönes Herz! Ein wunderwunderwunderschönes Herz!!!

Ich spüre mich selbst. Ich bin wieder ich. Ich bin wieder ich selbst!

#
Es ist was es ist!
#

Ich schaue Bakura tief in die Augen und lächle ihn an.

„Ich liebe dich, Bakura!“

Endlich ist es raus!!!!!
_____
Owari *fies ist*
Danke an die, die es gelesen haben. Hoffe es hat euch gefallen!