Fanfic: Ein neuer Anfang (9)

Kapitel: Ein neuer Anfang (9)

Ein neuer Anfang (9)
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NIHAO!!!!
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Ich setz mich jetzt mal ganz schnell an meinen Schreibtisch und schrei euch den nächsten Teil,
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den letzten fand ich nämlich richtig gut. Hast du mal wieder suuuper gemacht, Süsse!!!
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AUFHÖREN&quot; brüllte Akane und Ranma und Ryoga drehten sich erschrocken zu ihr um. &quot;Ich will nicht mehr. Ihr sein so gemein. Ihr mich behandeln wie Gegenstand, ich das nicht mögen. Ihr sein so Idioten...schniff...schluchz...ich wollen nur zurück nach Hause, nach China.&quot; Ranma sah sie fassungslos an und begriff was er da gerade getan hatte. &quot;Akane das...tut ...mir&quot; &quot;Du Mund halten ich wollen nicht mehr&quot; schrie Akane und rannte aus ihrem Zimmer.
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So schnell sie konnte, lief Akane aus ihrem Zimmer heraus und rannte in den Garten. Schluchzend setze sie sich an den Teich und konnte im Spiegelbild des Wassers sehen, wie kleinen Tränen an ihrem Gesicht herunter liefen. Das alles war ihr einfach zu viel geworden. Erst wurde sie mit Ranma verlobt und musste deswegen China verlassen und dann kam da auch noch so ein zweiter, der sie einfach besiegte. Traurige schaute Akane auf ihre Hände. „Warum ich nur haben verloren? Seien ich nicht stark genug?“ fragte sie sich selbst mit bebender Stimme. Mit einem leeren Blick sah Akane wieder in das Wasser, auf dem sie durch den Wind leichte Wellen bildeten. Sie beobachtete sich selber, ihr gerötetes Gesicht mit den tänenverschmierten Augen. Ihr Haar war zerzaust und stand in alle Richtungen ab. Nun wurde Akanes Gesichtsausdruck auf einmal wütend. Konnte das wirklich sie selbst sein, die sie da im Wasser sah? Dieses einsame und verlassene Mädchen? Empört atmete Akane aus und richtete sich zu ihrer vollen Größe auf. Nein, sie durfte nicht traurig sein, sie war eine Amazonin, stark und unbesiegbar. Mit einem Ruck zauberte sie ihren Kampfstab hervor und stellte sich in Kampfposition. Lächelnd blickte sie auf ihr Spiegelbild. Jetzt war sie wieder die alte Akane und ihre Mutter konnte wieder stolz auf sie sein.
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Plötzlich vernahm Akane hinter sich ein leises Knirschen. Erschreckt drehte sie sich um, doch als sie Ranma erblickte, senkte sie erleichtert die Schultern. Fragend sah sie ihren Verlobten an und erkundete seinen tiefblauen Augen. Ein Glitzern erschien in ihren Augen. Sie mochte Ranma wirklich gerne, doch sie wollte einfach nicht wie ein Gegenstand behandelt werden. Sie war auch ein Mensch mit Gefühlen und die durfte er einfach nicht verletzen, auch wenn er ihr Verlobter war.
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Zögernd schritt Ranma auf sie zu und senkte verlegen den Kopf. „Ich …“ begann er leise zu stottern, „ich wollte mich noch einmal entschuldigen, ich wollte dir nicht wehtun.“ Erstaunt blickte Akane ihn an und ein kleines Lächeln erschien in ihrem Gesicht. Freundschaftlich legte sie einen Arm auf seine Schulter und bedankte sich mit leiser Stimme bei ihm. Erleichtert blickte Ranma sie an; doch sein Herz fühlte sich immer noch schwer. Schluckend sah er in die beiden rehbraunen Augen, die er lieben gelernt hatte und sagte mit zittriger Stimme: „Ich würde es verstehen, wenn du nun wieder nach China reisen würdest. Du hättest allen Grund dazu und … und ich werde dich auch nicht aufhalten.“
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Fassungslos sah Akane ihn an und stürzte sich dann in seinen Arme. Sie war so gerührt von seinem Verhalten, dass sie keinen Ton hervor brachte. Sie hatte jetzt die Möglichkeit endlich wieder zu ihrer Mutter zu gehen, doch wollte sie Ranma überhaupt allein lassen. Während sich Akane an in drückte und ihr Gesicht in seinen Haaren vergrub, merkte sie, dass etwas in ihrem Herzen sie davon abhielt auf der Stelle abzureisen.
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Nach einer Weile löste sie sich wieder von Ranma und schaute ihm traurig in die Augen. Sie hatte sich entschieden, sie wollte wieder nach China gehen und noch stärker werden. Ranma bemerkte dies und wendete sich traurig von ihr ab, sie sollte nicht sehen, wie sehr es ihm wehtat, sie gehen zu lassen. Ohne ein weiters Wort schritt Akane an ihm vorbei und lief in ihr Zimmer. In Windeseile packte sie ein paar Sachen zusammen und verabschiedete sich von ihrem aufgelösten Vater. Kasumi und Nabiki drückte sie schnell ein Küsschen auf die Wange und Herrn Saotome drückte sie einen Kuss auf die Stirn, wodurch dieser rot anlief. Danach stürmte Akane nach draußen und sprang auf die Mauer des Anwesens. Trauer erfüllte ihr Herz, als sie an die schönen Tage in Nerima dachte, doch sie musste einfach von hier weg. Gerade wollte Akane auf die andere Seite der Mauer springen, als sie plötzlich zurückgezogen wurde. Ihr Herz zog sich zusammen, als sie in die traurigen Augen von Ranma blickte. Am liebsten hätte sie sich weinend in seinen Arme gestürzt, doch sie musste stark sein. Sie ging auf Ranma zu und küsste ihn leicht auf die Wange. „Ich werden wiederkommen, dass ich versprechen“, flüsterte sie sanft in sein Ohr und sprang davon.
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Mit leerem Herzen schaute Ranma zu, wie Akane den Weg entlang lief, dem roten Sonnenuntergang entgegen und vielleicht immer aus seinem Leben verschwinden würde.
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Noch ein letztes Mal blickte sich Akane um, doch drehte sich dann kopfschüttelnd um. Die ganze Zeit flüsterte sie zu sich selber, dass sie stark sein müsse. Als sie ihren Blick wieder hob, erschrak sie zutiefst und wich ein paar Schritte nach hinten. Vor ihr stand Ryoga mit ausgebreiteten Armen, anscheinend der festen Meinung, dass Akane bei ihm bleiben müsse. Kurz rümpfte Akane ihre Nase und wollte dann an ihm vorbeigehen, doch Ryoga hielt sie am Handgelenk fest. Mit enttäuschter Stimme sagte er: „Ich dachte wir sind jetzt verlobt, dann kannst du doch nicht einfach gehen.“ Ausdruckslos starrte Akane ihn an und sagte mit fester Stimme: „Ranma haben mir erlaubt zu gehen!“ Sie wollte sich schon losreisen, als sich Ryogas Miene plötzlich verfinsterte. „Du darfst nicht gehen!! Das was dieser Volltrottel von Ranma sagt, ist mir doch total egal!!“ Doch nun blitzen auch in Akanes Augen Flammen des Zorns auf und sie riss sich mit aller Kraft los. Kurz darauf schnappte sie sich ihren Stab und griff den erschreckten Ryoga an. „Du nicht dürfen beleidigen Ranma und ich sein ein Mensch kein Gegenstand!“ schrie sie mit lauter Stimme.
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Schon mit ihrem ersten Schlag hatte sie Ryoga in den Magen getroffen, so dass dieser verletzt auf die Knie fiel. Aber Akane hatte immer noch nicht genug. All den Schmerz und ihre gesamte Trauer verlagerte sie nun in ihre Angriffe und bald stellte sich heraus, dass Ryoga sie in dieser Verfassung nicht besiegen konnte. Mit einem letzten Aufschrei streckte sie Ryoga endgültig zu Boden, so dass dieser bewusstlos liegen blieb.
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Schwer atmend und vor Zorn bebend sah Akane auf ihn herab und kniete sich verwundert nieder. Sie stupste ihn ein paar Mal an, doch Ryoga wachte nicht aus seiner Ohnmacht auf. Da erst wurde Akane bewusst, was sie getan hatte und sie wich erschreckt zurück. Doch langsam bildete sich auf ihren Lippen ein Lächeln und sie fing an vor Freude hin und her zu springen. Langsam öffnete Ryoga die Augen, da er von Akanes Jubelschreien geweckt worden war. Verwundert rieb er sich die Augen und starrte gebannt auf Akane, die sich lachend wieder ihm zuwendete. „Ich haben dich besiegt … und nun … nun wir seien nicht mehr verlobt!!!“ schrie Akane vor Begeisterung.
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Sprachlos ließ Ryoga seine Arme neben seinen Körper fallen und blickte ausdruckslos in den Himmel. Grummeln zog er die Stirn in Falten und schlug frustriert auf den Boden.
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Doch Akane kümmerte sich nicht weiter darum, sondern machte sich einfach wieder auf ihren Weg.
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Glücklich schlenderte sie dem Meer entgegen, als sie auf einmal laute Schritte hinter sich vernahm. Angrifflustig drehte sie sich um, als aber Ranma erblickte, senkte sie ihren Kampfstab wieder nach unten. Völlig aus der Puste blieb Ranma neben ihr stehen und verschnaufte erst einmal einen Weile. Lächelnd sah er sie an und sagte: „Dachtest du wirklich ich würde dich alleine gehen lassen?? Ich komme natürlich mit!! Voller Freude strahlte Akane ihn an und schnappte sich seinen Hand. Und so machten sich Ranma und Akane gemeinsam auf die Reise nach China.
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To be continued
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Na, wie hat euch der Teil gefallen???? Ich hatte irgendwie voll Spaß daran ihn zu schreiben und ich freue mich auch schon ganz doll auf den nächsten Teil. Ich hab dafür auch schon wieder ganz tolle neue Ideen, aber die schreibe ich der Süssen lieber privat, sonst wäre das ja langweilig.
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Mata ne
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Hab euch alle ganz doll lieb,
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*küsschen*
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euer Bulmablümchen
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