Fanfic: Vampirblut
Kapitel: Die Nacht der Vampire
Naja!^^ bin in letzter Zeit ziemlich schnell! also hier ist das nächste Kapitel!^^ herzlichen dank an archi!^^ bitte schreib schnell deine Story weiter xDD kanns schon gar nicht erwarten!
So genug von mir hier ist ein neues Kapitel!
Die Nacht der Vampire
Kapitel 2
Während des Wartens auf die Polizei sprachen die Zwei kein Wort mehr miteinander. Überhaupt machten sie erst wieder den Mund auf als die Polizei sie darum bat. Mizuke schien es immer schlechter zu gehen und die Polizisten beschlossen Laurie und sie erst einmal in die Schule zu fahren, nachdem sie das Protokoll aufgenommen hatten.
Laurie war die ganze Zeit über in Gedanken versunken und musste, aufgrund ihrer Unachtsamkeit, auch schon draußen auf dem Flur stehen.
/Super Tag!/ dachte sie grimmig, als sie endlich wieder in die Klasse durfte.
Es hatte zur Pause geschellt und alle Kinder drängten sich hinaus, bloß Laurie und Mizuke blieben drinnen, was ihre Lehrerin ihnen geraten hatte, um lästigen Fragen zu entgehen.
Kaum waren alle Schüler und Schülerinnen und die Lehrerin draußen, ließ Laurie den Kopf auf ihre Bank sinken.
„Laurie?“
„Hm?“
„Kann ich vielleicht für ein paar Tage bei dir bleiben! Also bei dir zu Hause?“
Laurie hob den Kopf und ließ ihn dann auf ihre Arme sinken.
„Klar warum nicht?“ meinte sie und schloss die Augen „Mizu! Ich bekomm diese Augen nicht mehr aus meinem Kopf!“
„Genau wie ich!“ stimmte Mizuke betrübt zu.
„Da fällt mir was ein! Ich hab doch heute bis neun Uhr Karate- Training!“ meinte Laurie und sah wieder auf.
„Was?! Bis neun Uhr? Von wann?“
„Direkt nach der Schule! Das hab ich jeden Mittwoch!“ erklärte Laurie.
„Aber dann ist es doch schon dunkel!“
„Das weiß ich! Aber zusammen kriegen wir das schon hin! Außerdem glaube ich weder an Dämonen noch an Vampire oder ähnliches!“
„Ich weiß!“ seufzte Mizuke.
Die Beiden unterhielten sich noch eine Weile, bis die ganze Klasse wieder in die eigentlich viel zu kleine Klasse strömte und sich laut schwatzend zu ihren Plätzen begab.
So nahm der Schultag seinen Lauf und Laurie und Mizuke kamen erst wieder aus dem `Gefängnis`, wie sie es manchmal nannten heraus, als es gerade sieben Uhr war.
„Du hast wirklich zwei Stunden lang Karate?“ wollte Mizuke auf einmal wissen.
Laurie nickte.
„Ich hoffe ich kann mich heute konzentrieren!“ seufzte sie.
„Ich bin doch dabei!“ lächelte Mizuke, bemerkt zum ersten Mal an diesem Tag.
Laurie wunderte sich, dass Mizuke nicht den ganzen Tag weinte, doch wahrscheinlich war es ihr noch gar nicht richtig klar. Das würde bestimmt erst in den nächsten Tagen kommen. Außerdem war Mizuke ein eher freundliches und oft lachendes Gemüt. Laurie hatte sie noch nie lange traurig erlebt.
Schnell verließen die beiden Freundinnen die Schule und machten sich auf den Weg zu Lauries Karatekurs, der am Ende des Dorfes stattfand.
Mizuke war mehr als begeistert und auch ein bisschen stolz, schließlich war es ihre Freundin, die da gerade jeden zu Schnecke machte. Freudig applaudierte sie bei jedem gelungenen Schlag oder Tritt, was Laurie nicht störte, jedoch etwas rot werden ließ. Es war toll einmal im Mittelpunkt zu stehen, der Hacken war nur… nun mussten sie nach so einem Tag im Dunkeln alleine nach Hause laufen. Was noch nicht einmal so schlimm war, viel schlimmer war, dass sie nun an Mizukes Haus vorbei kamen.
Freudig redend machten sich die Beiden vom Training aus, auf den Weg zu Lauries Haus, doch als sie am Rande des Dorfes ankamen verstummten sie schlagartig.
„Laurie ich hab jetzt schon Angst!“ flüsterte Mizuke und klammerte sich an Lauries Arm.
„Keine Angst bleib einfach bei mir!“ erklärte Laurie und setzte mutig einen Schritt vor den Anderen.
Nach einigen Minuten erschien ein roter Punkt in einige Ferne, Mizukes Haus hatten sie schon lange hinter sich gelassen. Dort wo nun dieser rote Fleck erschienen war, hätte, nach Lauries Orientierungssinn, eigentlich das Dorf sein müssen.
„Sollte dort nicht das Dorf sein?“ fragte Mizuke.
„Das gleiche habe ich gerade auch gedacht!“ meinte Laurie und setzte langsam wieder einen Fuß vor den Anderen.
Als sich die Beiden dem Punkt oder Fleck näherten, merkte Laurie erst, dass er ein rotes Licht warf und so die Dunkelheit etwas erhellte.
/Was ist das?/ fragte Laurie sich und beschleunigte ihre Schritte.
„Laurie nicht so schnell!“ hörte sie Mizuke hinter sich rufen, doch Laurie ignorierte sie.
Angst stieg in ihr auf, als sie merkte, dass das Rot im Dorf nicht so ungefährlich war wie es aussah. Es war ein gewaltiges Feuer, das schon so gut wie alles niedergebrannt hatte.
Voller Panik rannte Laurie nun schon.
Ihr Atem ging schnell und unregelmäßig. Als sie bei dem Feuer ankam, wehte ihr direkt eine stechend heiße Welle entgegen. Sie kniff ihre Augen zu um keinen heißen Wind oder Asche in sie zu bekommen.
Gedämpft nahm sie alle Geräusche um sie herum wahr.
/Was ist nur passiert?/ fragte sie sich und sah sich um.
Laurie war den Tränen nahe, als sie merkte, dass sie bis jetzt noch niemanden gesehen hatte.
„Hallo?“ rief sie verzweifelt „Ist hier noch jemand?“
„Laurie!“ rief Mizuke und kam endlich bei ihr an „Sieh da oben!“
Mizuke deutete dem Himmel entgegen und Lauries Blick folgte ihrem Finger.
Wie erstarrt standen die beiden Mädchen da und blickten ungläubig auf das Spektakel, das sich vor ihren Augen abspielte.
Keiner der Beiden vermochte es zu beschreiben. Dort oben kreisten mehrere eigenartige Viecher. Tiere waren es mit Sicherheit nicht. Eher sahen sie aus wie Menschen nur mit fledermausartigen Flügeln.
„Vampire!“ wisperte Mizuke und wich ehrfürchtig ein paar Schritte zurück.
„Laber keinen Scheiß!“ meinte Laurie verärgert, obwohl sie wusste, dass ihre Freundin Recht hatte.
Die Vampire kreisten bloß über das brennende Dorf und schienen die beiden jungen Mädchen nicht zu bemerken.
„Mizuke! Komm wir verschwinden!“ meinte Laurie so leise wie möglich und nahm ihre Freundin bei der Hand.
Langsam schlichen sie aus dem Dorf und als sie dieses hinter sich gelassen hatten, begannen die Mädchen zu rennen.
Laurie betete, dass die Vampire sie nicht gehört hatten, doch war heute das Glück nicht auf ihrer Seite. Sie konnte noch einen der Vampire rufen hören:
„Da sind noch welche!“
„Laurie!“ wimmerte Mizuke, die sich an ihre Hand klammerte.
„Ich weiß!“ rief Laurie nach hinten und rannte weiter.
Laurie achtete so gut wie nicht mehr auf den Weg, was zur Folge hatte, dass die Beiden mehr stolperten als, dass sie liefen.
„Laurie ich kann nicht mehr!“ rief Mizuke und hatte Schwierigkeiten mit Lauries Tempo mitzuhalten.
„Willst du lieber sterben?“ fragte Laurie, doch so war sie einen Moment lang unkonzentriert und stolperte über einen hervorstehenden Stein.
Der Länge nach landeten die Beiden auf dem Boden.
/Es ist aus!/ dachte Laurie und kniff die Augen zu.
Im Zeitraffer flog Lauries Leben an ihrem geistigem Augen vorbei.
Plötzlich zeriss ein lauter Aufprall von Metall auf Fleisch die tödliche Stille.
Mizuke und Laurie fuhren herum und sahen eine Frau mit weißem Haar, die sich den Vampiren in den Weg stellte.
„Los bringt sie weg!“ herrschte die Frau und einige andere Frauen nahmen Laurie und Mizuke bei der Hand und rannten mit ihnen durch ein blaues Loch, das direkt in dem Feld stand.
Laurie merkte wie ihr plötzlich übel wurde und auch nagte die Ohnmächtigkeit an ihr. Ihr Magen und all ihre Organe zogen sich auf einmal zusammen. Gequält kniff sie die Augen zu und ihrem Mund entrang ein leises schmerzerfülltes Stöhnen, bevor die Dunkelheit sie einschloss und nicht mehr loslassen wollte.
Vor Laurie lag ein ihr brennendes Dorf, noch einmal sah sie die fliegenden Ungeheuer, wie sie sie hämisch angrinsten und sie auslachten.
Laurie sah die toten Einwohner, wie sie ohne den Lebenssaft ausgedörrt dort lagen. Ihr stiegen die Tränen in die Augen und suchten sich ihren Weg über Lauries sanfte Wangen, die sonst immer mit Grübchen gespickt waren, wenn Laurie lächelte. Das sonst so weiche Lächeln auf ihren Lippen, war schon erstorben. Plötzlich begann ihr Gesicht zu schmerzen, es begann regelrecht zu brennen.
So das wars!^^