Fanfic: Vampirblut
Kapitel: Neue Freunde, neue Feinde und erschreckende Erlebnisse
Hey Leute! bin total glücklich, denn ich hab endlich mal ein etwas längeres Kapitel kreiert!^^ (wird das so geschrieben O.o")
naja! auf jeden Fall viel viel Spaß =)
Kapitel 3
Schweißgebadet fuhr Laurie in dem `Bett` hoch. Neben ihr saß die Frau, die sie und ihre Freundin gerettet hatte.
Sie lächelte ihre Patientin warm an und drückte sie mit leichtem Druck zurück auf ihr Lager.
„Bleib liegen, Kind!“ sprach sie ruhig und lächelte immer noch.
Laurie ließ es ohne Widerspruch geschehen und legte sich wieder hin. Sie starrte an die Decke und legte langsam ihre Hände auf ihr Gesicht und befühlte es langsam.
„Keine Angst! Ich habe deine Schrammen nur eingerieben, damit sie sich nicht entzünden!“
Die Stimme der Frau war sanft, jedoch auch ziemlich rau. Sie schien schon ziemlich alt zu sein, so um die 70 schätzte Laurie.
„Was ist passiert?“ fragte Laurie, ihre Stimme war leise und brüchig.
„Das erzähle ich dir später!“ meinte die Frau leise „Ich habe noch etwas zu erledigen! Warte doch bitte hier, bis deine Freundin aufwacht!“
Die grauhaarige Frau stand auf und verließ den kleinen Raum.
Endlich hatte Laurie etwas Zeit um nachzudenken und sich umzusehen.
Das Zimmer war sehr klein und mit Holz verkleidet. In einer Ecke des Raumes stand ein kleiner ziemlich alt wirkender Schrank und direkt daneben ein Bogen, durch den die Frau gerade hinausgegangen war. Sie selbst lag auf einer Art Feldbett, in eine alte Decke gebettet.
Lauries Blick fiel zu der Gestalt links von ihr. Es war Mizuke. Sie hatte bloß kleine Schürfwunden davongetragen, die wahrscheinlich von dem Sturz kamen, sonst war sie jedoch unverletzt.
Mizuke sah aus wie ein kleines Kind wenn sie schlief, richtig niedlich.
Laurie lächelte leicht und setzte sich wieder auf.
Erst jetzt fiel ihr Blick auf das kleine, benahe winzige Fenster, zu ihrer Rechten. Draußen war alles dunkel, sogar noch dunkler als Laurie es je in Erinnerung hatte.
/Ich hab irgendwie das Gefühl, als müsste es schon hell sein!/ dachte sie.
Laurie stand auf und ging langsam zu dem Fenster hin.
Verträumt sah sie hinaus. Wirklich draußen war es viel zu dunkel.
„Komisch!“ murmelte sie.
Plötzlich hörte sie ein Geräusch hinter ihr und fuhr herum.
„Tut mir Leid!“ meinte das Mädchen, das gerade das Zimmer betreten hatte.
Laurie atmete hörbar aus. Ihre Nerven lagen blank.
„Hier! Ich hab dir ein paar neue Anziehsachen und etwas zu trinken mitgebracht!“ meinte das Mädchen.
Ihre Stimme war beruhigend und freundlich. Sie legte die neuen Sachen auf Lauries Lager, wobei ihr einige Strähnen ihres kastanienbraunen Haares ins Gesicht fielen, die sie mit einer geschickten Handbewegung wieder nach hinten strich.
„I...ist es hier immer so dunkel?“ fragte Laurie stotternd, bewegte sich aber nicht von der Stelle.
„Du hast es gemerkt?“
Das Mädchen schien überrascht, doch Laurie schwieg und wartete auf eine Antwort.
„Na ja! Dies ist eigentlich das Land der Vampire. Wie du sicherlich weißt, sterben sie wenn sie mit Tageslicht in Berührung kommen, deswegen scheint hier keine Sonne!“
„Warum seit ihr denn dann hier?“ fragte Laurie sichtlich überrascht.
„Ähm...“ Das Mädchen schien zu zögern „Wie soll ich das nur erklären? Ah... ja! Es gibt insgesamt 10 Toren von dieser Welt in deine Welt, also die Menschenwelt...“
„Wie von dieser Welt? Sind wir nicht mehr auf der Erde?“
Laurie war erstaunt und hatte zugleich Angst.
„Nein... also ja! Ach! Okay... auf der Erde sind wir noch, aber nicht mehr in der Menschenwelt, verstehst du? Wir sind in einer... wie einer parallel Welt!“
Laurie nickte, doch sie verstand kein Wort.
„Also wie schon gesagt, gibt es 10 Tore von dieser in deine Welt und umgekehrt. Diese Tore sind eigentlich die ganze Zeit über geschlossen, doch damit die Vampire sie nicht öffnen und so Unruhe in eurer Welt stiften, gibt es immer ein Dorf mit Wächtern in der Nähe dieser Tore. Natürlich kommt es immer wieder vor, dass es einigen Vampiren doch gelingt. Wir sind schließlich keine Götter!“ erklärte das Mädchen.
„Aber... was haben die Vampire denn davon?“ fragte Laurie verständnislos.
„Sie saugen Blut, wie du sicherlich weißt! Meistens das Blut von Menschen! Wir hier, können gut auf uns aufpassen! So schnell beißen die Vampire uns nicht! Deshalb kommen sie in eure Welt!“
„Und wenn sie es mal nicht schaffen, in unsere Welt zu kommen?“
„Hier gibt es auch Tiere, das ist kein Problem für sie!“
„Ich habe immer gedacht, es gäbe keine Vampire!“ gestand Laurie und setzte sich endlich auf das Bett.
Das war einfach zu viel. Mizukes Familie war tot, ihre Eltern wahrscheinlich auch und sie hatte kein zu Hause mehr. Und nun das hier.
Laurie hatte das Gefühl als müsste ihr Kopf gleich platzen. Das war doch alles nicht wahr.
„Na ja!“
Das Mädchen lächelte.
„Wir versuchen alles, um die Vampire von eurer Welt fern zu halten, damit die Menschen nicht in Panik geraten, denn das ist es was die Vampire versuchen!“
Laurie stützte ihren Kopf auf ihren Händen ab.
„Alles in Ordnung?“ fragte das Mädchen besorgt.
„Mein Kopf tut nur ein bisschen weh!“
„Keine Angst, das kommt von der Salbe, aber sie hilft! Leg dich lieber wieder hin, sonst werden sie noch schlimmer!“ meinte das Mädchen.
Laurie kam der Aufforderung gerne nach und legte sich wieder zurück.
„Sag! Wie ist dein Name?“ fragte Laurie und schloss ihre Augen.
„Mein Name ist Kazuka! Und deiner?“
„Laurie!“
Laurie merkte nicht wie Kazuka sie noch einmal anlächelte, denn da war sie schon wieder im Land der Träume versunken.
„Hey! Hey Laurie!“ hörte sie eine Stimme von ganz weit weg.
Müde schlug Laurie ihre Augen auf und blickte in Mizukes lilafarbene Augen. Langsam setzte sie sich auf und sah ihre Freundin überglücklich an.
„Mizu-chan!“ rief sie fröhlich und fiel ihrer Freundin um den Hals.
„Laurie! Ich bin ja auch glücklich dich zu sehen, aber wo sind wir hier?“ fragte die Andere und blickte sich fragend um.
Schnell weihte Laurie ihre Freundin ein, beruhigte sie dadurch jedoch nicht wirklich.
„Laurie ich will hier weg!“ wimmerte Mizuke.
„Mizu-chan! Bleib ganz ruhig! Uns passiert schon nichts!“ versprach Laurie und schloss Mizuke in ihre Arme.
Beruhigend schaukelte sie immer vor und zurück. Langsam normalisierte sich Mizukes Atmen.
„Danke, Laurie!“ seufzte Mizuke.
„Kein Problem!“ meinte Laurie und ließ ihre Freundin wieder los.
„Trotzdem will nicht hier bleiben...was wenn diese Vampire wieder auftauchen!“
„Keine Angst! Diese Frauen haben uns gerettet dieses Mädchen, Kazuka, sie sagte wir seien hier in einem ihrer Dörfer! Uns wird nicht geschehen! Und wenn doch, dann beschütze ich dich!“ versprach Laurie ihrer Freundin und lächelte sie aufmunternd an.
Mizuke nickte und rang sich ein Lächeln ab. Diese Worte taten gut, sie halfen ihr wirklich.
„Wenn du das sagst!“ meinte sie „Dann glaub ich dir mal!“
Bald darauf erhob Laurie sich und öffnete den Schrank. Dort fand sie dieselbe Kleidung, die das Mädchen getragen hatte, und holte sie heraus.
„Wir sollten uns vielleicht etwas anderes anziehen!“ bemerkte sie und nahm die Sachen heraus.
Mizuke sah an sich herab. Staunend stellte sie fest, dass ihre normale Kleidung Risse und Löcher hatte.
„Wir scheinen doch mehr abbekommen zu haben, als wir dachten!“ meinte sie sichtlich verblüfft.
Laurie nickte wortlos und gab ihr die Sachen und zog sich schließlich selbst an.
„Ich fühle mich ein bisschen bescheuert in diesen Klamotten!“ brummte sie, als sie sich den ultrakurzen Kimono endlich angezogen hatte.
Genervt fummelte sie an dem unteren Rand des Kimonos herum, der noch nicht einmal bis über die Knie reichte.
„Warum ich finde du siehst sehr hübsch aus!“ lächelte Mizuke.
„Ach! Ich will aber nicht hübsch aussehen!“ meinte Laurie seufzend.
Mizuke grinste noch breiter, als sie sah, dass Laurie verzweifelt versuchte ihren Kimono länger zu bekommen.
„Lass es lieber! Sonst macht sie ihn noch kaputt!“ ertönte plötzlich eine Stimme.
Laurie warf einen Blick über die Schulter zur Tür herüber. Dort stand Kazuka. Auch sie trug einen, jedoch etwas längeren, Kimono.
„Warum habt ihr Beiden so lang! Warum muss ich immer den Kurzen tragen?“ fragte Laurie und zupfte weiter an dem unterem Rand herum.
„Na ja! Wir hatten euch zwei Verschiedene bereitgelegt. Du hast wahrscheinlich den Kürzeren gezogen!“ lachte Kazuka.
„Scheint so! Wie sonst auch!“ grinste Mizuke.
„Hey habt ihr euch gegen mich verschworen?“ fragte Laurie, gespielt ärgerlich.
„Wie kommst du darauf?“ fragten die Beiden grinsend.
„Kazuka! Komm schnell her!“ rief plötzlich eine Stimme von draußen.
„Moment!“ rief Kazuka und wandte sich dann an Laurie und Mizuke „Kommt mit!“
Die Beiden folgten ihrer neuen Freundin unsicher hinaus.
„Wie heißt du eigentlich?“ fragte Kazuka an Mizuke gewandt, während sie die Beiden nach draußen lotste.
„I... Mein Name ist Mizuke!“ meinte die Gleichnamige ziemlich leise.
„Was ist denn dort draußen los?“ fragte Laurie, als von draußen Geschrei an ihr Ohr drang.
„Wartet hier!“ befahl Kazuka und eilte voraus.
„Warte! Wir bleiben bestimmt nicht hier!“ schrie Laurie und lief Kazuka hinterher, mit Mizuke im Schlepptau.
Kazuka hatte anscheinend keine Zeit um zu wiedersprechen und so ließ sie die Beiden mitkommen.
Draußen angekommen, blieben alle drei wie angewurzelt stehen.
„Oh... mein Gott!“ keuchte Mizuke mit weit aufgerissenen Augen.
Was sich dort vor ihren Augen abspielte war mehr als unglaublich. Mindestens 50 oder 60 Vampire waren in das Wächterdorf eingefallen.
Auf dem Boden waren Menschenleichen verstreut und sogar an den Hauswänden klebte Blut. Von den Vampiren fehlte jedoch jede Spur.
„Mama!“ rief Kazuka und rannte zu der Frau hin, die