Fanfic: Unmögliche Liebe
Kapitel: Der Vorhang lässt alles im Dunkeln
Relena saß an ihrem Laptop. Endlich hatte sie, sie gefunden. Jetzt war es nur noch eine Frage der Zeit, bis sie ihre Doppelgängerin tötete. Das Mädchen das Heero angeschossen hatte, befand sich nun auf der Kolonie L-1, Heeros Geburtsort. Wählte sie diesen Aufenthaltsort gewollt oder per Zufall? Eigentlich war das Relena egal. Sie wollte sie nur tot sehen.
Die ehemalige Königin klappte den Laptop zu. Nahm ihre Jacke und verließ den Raum mit einem hasserfüllten Blick
„... wenn nicht findet er sie!“, sagte eine Stimme hinter ihnen. Alle schauten zur Tür. Conny traute seinen Augen nicht. Hinter ihm stand er. Der Junge mit den braunen Haaren, den blauen Augen (glaube ich) und dem durchtrainierten Körper. Er hatte so einen durchdringenden Blick und er verzog keine Miene. „Ich weiß, wo Relena sich jetzt befindet. Ich werde zu ihr fliegen und mit ihr reden. In der Zeit erwarte ich von euch, dass ihr über das, was ihr gesagt habt nachdenkt, okay! ?“ „Stop mal! Was machst du hier?“, fragte Wufei geschockt. „Wie wäre es erst mal mit einem Hallo, oder wie geht’s dir, oder warum lebst du noch? ! Zuvor ihr, mich so etwas fragt.“
Conny sagte nur: „Heero“ Heero drehte sich zu ihm und schaute ihm in die Augen. Conny schien wütend zu sein. Er wusste genau, warum Conny Peacecraft wütend war. Er war spurlos verschwunden und seine geliebte kleine Schwester war verzweifelt und suchte nach ihm. Dann sagte er nur: „Ich bringe sie zurück.“, drehte sich um und verließ den Raum. Die anderen schauten ihm verblüfft nach. Quatra wollte ihm nach, doch Sally hielt ihn auf. Nun drehte sich Silvia zu Conny und sagte: „Es tut uns leid. Du hattest recht, wir sollten mehr Vertrauen haben.“ Dorothy ergänzte: Ohne dieses Vertrauen wird nie eine friedliche Welt entstehen. Vertrauen ist der Schlüssel zum Frieden.“
.In einem Shuttle saß Heero am Steuer. Er tippte seine Zielkoordinaten in den Bordcomputer ein. Dann schaute er wieder nach draußen. Er war umgeben von Tausenden von Sternen. Er fühlte sich sicher in der Nähe der Sterne. Mit ihnen war er aufgewachsen. Sie waren immer bei ihm und haben ihm geholfen. Die Sterne aber auch die Erde waren schon so lange vor den Menschen da. War es nicht einsam ewig Beobachter zu sein? Und dann als die Menschen kamen, alles wurde anders. Immer und überall wurden Kriege geführt. Wie kamen die Menschen bloß dazu. Wer hatte sie zu solchen hasserfüllten Menschen erzogen? Die Menschen und die Kriege hatten ihn und Relena auseinander gerissen. Sie befand sich nun auf seinen Geburtsort, der Kolonie L-1. Sie hatte bestimmt ihre Doppelgängerin gefunden. Doch um das schlimmste zu verhindern, musste er sich beeilen. Er wollte sie sehen. Er musste sie sehen. Alles andere war egal. Nur sie war wichtig.
„Ich wusste, dass du mich findest Majestät.“, sagte das Mädchen, das Relena so ähnlich sah. „Das will ich auch meinen. Also, warum hast du das getan?“, entgegnete Relena nur. „Ich habe nichts getan.“ Relena hob ihre Waffe und richtete sie auf das Mädchen. Das Mädchen schaute sie mit leeren Augen an. In ihnen war kein Gefühl zu sehen, keine Reue oder Angst vor dem was passiert. Relena schaute lange in ihre Augen, sie hatte die Waffe schon entsichert. Doch sie ließ die Waffe sinken. Sie sagte: „Du bist es nicht wert zu sterben. Es ist dir vollkommen egal, nicht! ? Es lohnt sich erst dich zu töten, wenn du Angst hast.“ Das Mädchen schaute sie verwirrt an. Damit hatte sie nun wirklich nicht gerechnet. Hope ließ sie wirklich laufen. „Warum verschonst du mich?“ „Weil es nicht der richtige Zeitpunkt ist.“ „Wann ist dann der richtige Zeitpunkt?“ „Das wirst du sehen, wenn er da ist. Außerdem habe ich keinen Grund dich zu töten. Nicht wahr, Herro? !“ Erst jetzt trat der Junge aus dem Dunkeln. Er schaute beide an. Dann fragte er: „Seit wann weißt du, dass ich da bin?“ Relena lächelte dann sagte sie: „Ich spüre so etwas.“ Relena schaute ihm genau in die Augen. Sie waren einfach unwiderstehlich.
Das Mädchen sagte nicht, sondern verließ einfach den Raum.
Erging auf sie zu, bis er vor ihr stand. Er beugte sich zu ihr und küsste sie so leidenschaftlich wie es nur ging. Er schlang seine Arme um ihre Taille und zog sie näher ran. Sie legte ihre Arme um seinen Nacken und erwiderte den Kuss voller Leidenschaft. (Vorhang zu geh! lol )