Fanfic: Ein weiteres Familienmitglied Teil 2

Kapitel: Wer lang genug such...

Kapitel 12: Wer lang genug sucht...

Inu Yasha eilte immer noch Miroku, Sango und Shippo die auf Kiara ritten voraus, als er plötzlich in sich zusammensackte. Sie hielten sofort an. „Inu Yasha, du bist ein Idiot!! Warum hörst du nur nie auf uns?“ beschwerte sich Sango. „Wir wollen Kagome und Mina doch auch befreien!“ „Inu Yasha, deine Wunde ist wieder aufgegangen. Wir müssen sie neu verbinden. Zum Glück habe ich noch einen von Kagomes Verbänden dabei. So etwas in der Art dachte ich mir nämlich schon.“ Redete Miroku während er Inu Yasha beim Aufrichten half. Er verarztete ihn. Shippo brach in Tränen aus, bis jetzt konnte er seinen Kummer unterdrücken, weil er von der Hoffnung angetrieben wurde seine Freunde bald wieder zu sehen aber jetzt konnte er nicht mehr. Der kleine weinte bitterlich. Inu Yasha war derweil neu verbunden und lehnte sich gegen einen Baum. „Verdammt! Ich glaube wir müssen noch ein bisschen warten, bis wir weiter können.“ Bei diesen Worten schluchzte Shippo einmal kräftig auf und weinte noch schlimmer. PENG! Inu Yasha hatte ihm mal wieder eine Verpasst. „Hör auf zu heulen, schließlich bist du ein Mann. Wir werden sie finden und wenn es das letzte ist was ich tue. Ich konnte sie nicht davor bewahren. Ich muss sie finden!“ Shippo flüchtete sich zu Miroku. Aber immerhin hatte er aufgehört zu weinen. Sie schlugen dort ihr Nachtlager auf. Shippo, der sonst immer bei Kagome schlief, kuschelte sich diesmal zu Sango. Miroku warf ihm einige Eifersüchtige Blicke zu, bevor er sich schlafen legte. Inu Yasha lehnte immer noch an dem Baum und schloss dann auch die Augen. Auch wenn er wusste, dass er in dieser Nacht nicht viel Schlaf finden würde. *** Inu Yasha öffnete die Augen es war ein schöner Sonniger Tag. Wie immer sprang er von seinem Baum und wollte zu den anderen gehen. Auf dem Weg zum Dorf hörte er einen lauten Schrei. Den Schrei seiner Schwester. Sofort eilte er los. Aber als er ankam, sah er nur noch Naraku. Dieser trug seine kleine Schwester in den Armen. Sie war offensichtlich bewusstlos. Inu Yasha rannte ihm hinterher, aber aus unerklärlichen Gründen kam er nicht näher. Es schien, um so mehr er sich anstrengte, desto weiter entfernten sie sich. Inu Yasha rannte und rannte, er wollte sie nicht verlieren. Nicht nachdem er sie erst so kurz kannte. Nein, seine süße kleine Schwester würde er nicht einfach so aufgeben. Nach einigen weiteren Schritten war Naraku ganz verschwunden, zusammen mit Mina. „Nein!! Bleib doch hier! Bitte!“ Inu Yashas Stimme erstarb. Er trottete zurück ins Dorf, alleine. Er weinte. Kaum hatte er das Dorf betreten kam Miroku auf ihn zugelaufen: „Inu Yasha, schnell, Kagome, verletzt.“ Brachte er hervor. Inu Yasha erschrak und rannte zu Kaedes Hütte. Dort sah er Kagome verletzt am Boden. Sie wisperte: „Inu Yasha, ich liebe dich.“ Mit diesen Worten schloss sie die Augen, für immer. Eine leere machte sich in Inu Yasha breit, eine unerträgliche leere. „Nein, das kann nicht sein.“ „Doch Inu Yasha. Es ist so und deine entzückende Schwester ist mit ihr gegangen.“ „Du Schwein!!!!! Naraku du elender Mistkerl.“ Seine Wut brach in Traurigkeit ab.*** „Inu Yasha wach auf!!“ Schweißgebadet lehnte er immer noch am Baum. Inu Yasha begriff nur langsam, das das alles nur ein Traum war. Er konnte es einfach nicht fassen. „Fragt ihn lieber nicht was er geträumt hat.“ Warnte Miroku die anderen. Inu Yasha konnte nicht länger still da sitzen. Er sprang auf und rannte einfach los, er wusste weder wo hin noch wie lange er brauchen würde. Sango, Shippo und Miroku flogen auf Kiara hinter ihm her. Sie ahnten was er geträumt hatte und wussten das man ihn jetzt nicht halten konnte, egal wie sehr man es versuchte. Er rannte und rannte, machte nicht einmal Rast. Und schließlich fand er wonach er gesucht hatte, Narakus Schloss!!!