Fanfic: Yu-Gi-Oh! Exchange little Melody
Kapitel: Kapitel 1. Die Neue
„Yami. Bitte finde mich. Bitte ich flehe dich an!“, „Aber wer… wer bist du? Bleib stehen lauf nicht weg!“, rief Yami dem unbekannten Engel mit den blauen Schwingen hinterher, die in der Dunkelheit verschwand. „Pi…“ „Was ist das für ein Geräusch?“ „Pip.. Pipipp.. Pippipppipip…“. Das war das Geräusch des Weckers, der wie tagtäglich Yami aus seinen Träumen riss. „Wieder nur ein Traum. Aber diesmal war er so real.“, dachte sich Yami und schaltete genervt seinen Wecker aus. Er machte sich fertig für die Schule, Frühstückte und ging von zu Hause los, aber er hing immer mit dem Gedanken an seinen Traum. Als er am Gamehouse, wo der Großvater von Yugi arbeitet, vorbeiging, kam gerade Yugi zur Tür heraus.
„Oh was für ein Zufall Yami.“, sagte er mit freundlicher Stimme. Yami strich sich eine blonde Strähne aus dem Gesicht und antwortete mit einem coolen Lächeln: „Ja du hast recht.“
Beide grinsten sich an, bis Yugi auf die Uhr sah und sagte: „Oh nein! Schon halb acht. Los sonst kommen wir zu spät!“ Mit diesen Worten sprinteten die beiden los, damit sie die erste Stunde nicht verpassen würden.
„In den letzten Jahren ist viel passiert.“, dachte sich Yami und schaute zu Yugi rüber der mit ihm beim laufen gar nicht nachkam, weil er doch eigentlich nicht gut in Sport ist. So versuchte sich Yami Yugi’s schritten anzugleichen. “Das wir nicht mehr in einem Körper leben ist ziemlich seltsam. Ich hätte nicht gedacht, dass uns Marik von diesem Fluch befreien konnte. Wie sagte er noch gleich wenn ihr eins seit müsst ihr eins denken damit ihr eure eigenen Wege einschlagen könnt. Das hab ich bis heute noch nicht verstanden“, seufzte Yami. Yugi hat gemerkt wie Yami seinen Gedanken nachhing und als sie an einer roten Ampel stehen blieben, fragte er ihn:“ He, Yami. Was ist los mit dir du siehst so bedrückt aus?“ und schaute ihn mitleidig an. “Wie? Ach nein es ist nichts. Ich habe nur daran gedacht, wie wir uns getrennt haben. Oder besser gesagt wie ich einen eigene Körper bekommen habe.“ Yugi blickte zu Boden. Es kam Yami irgendwie so vor, als hätte er ihn mit diesen Worten verletzt. Er wollte ihn irgendwie trösten aber Yami wusste nicht wie:“ Yugi ist alles in…?“, „Oh es ist grün.“, blickte Yugi auf und unterbrach er ihn mit seinen Worten. Sie liefen weiter und bogen in die letzte Gasse ein. Dahinter lag die Domino High. Dort angekommen, waren beide sehr erleichtert, da sie noch weitere Schüler von ihrer Schule auf dem Schulhof sahen. Unteranderem auch ein neues Gesicht unter den vielen Leuten. Ein Mädchen mit langen dunkelblauen Haaren, ungefähr so groß wie Yami. Yami konnte das Gesicht nicht sehen, da sie sich in den Korridor der Domino High begab. Er dachte, er hätte an ihren Rücken Flügel gesehen. Vielleicht aber täuschte sich bloß sein Blick, da die Sonne um diese Jahreszeit wirklich sehr stark schien. Er wollte Yugi fragen, ob er dieses Mädchen schon einmal gesehen hat, der Versuch aber wurde von der Schulglocke zunichte gemacht. „Also dann Yami wir sehen uns ja dann nach der Schule ich muss in die Klasse.“ „Ich ja auch.“, antwortete Yami. Als Yami sich zur seiner Klasse begab, gab es schon großes Gerede. Er begab sich zu seinen Platz in der vierten Reihe und fragte: „Hey was ist denn hier los?“ zu seinen Banknachbarn Toya. „Wie was soll hier los sein? Haste wieder in der letzten Stunde gepennt oder warum fragst du so blöd?“, lachte er und klopfte Yami auf die Schulter. “Nein jetzt mal im ernst was ist hier denn los?“ „Nun gut aber nur weil du es bist. Wir bekommen ne neue. Die soll voll hübsch sein. Die Parallelklasse hat sie schon gesehen. So ne Mittelgroße mit langen blauen Haaren und hellblauen Augen. Hoffentlich ist sie noch Single.“, schwärmte Toya. Yami’s Augen wurden größer, als er erwähnte, dass sie blaue Haare habe. „So eine hab ich heute glaub ich schon einmal gesehen.“ „Echt? Und wäre die was für dich?“, grinste Toya.
„Alle auf eure Plätze und seit ruhig!“, maulte die Lehrerin als sie schon zur Tür hinein kam. „Oh Shit. Frau Purmyia. Der schlimmste Drachen der Schule hat unsere Klasse wieder einmal gefunden.“, motzte Toya. Aber nur in einem flüsternden Ton damit sie ihn nicht hören konnte. „Das hab ich gehört Ichitaka. Noch einmal so einen frechen laut und du bekommst eine Strafarbeit.“, motzte sie Toya an. Toya wurde total rot im Gesicht und so entstand ein Schallendes Gelächter in der Klasse. „Oh mann, ihr Kinder bereitet mir wirklich jedes neue Schuljahr Kopfschmerzen.“, motzte Frau Purmiya und fasste sich an die Stirn. „Aber jetzt möchten wir eine neue Schülerin willkommen heißen. Komm rein liebes.“ In der Klasse wurde es mucksmäuschenstill und die Tür zur Klasse öffnete sich. Mit zaghaften Schritten ging sie zur Tafel und blickte in die Klasse. Ihre Augen waren Eiskalt und wenn man von ihr angesehen wurde lief einen der Schauder über den Rücken. Andererseits war ihr Blick so sanft und so freundlich, dass man glauben könnte dieses Mädchen schon ewig zu kennen. So erging es Yami, der von ihren Blick erfasst wurde. Er hatte das Gefühl sie irgendwoher zu kennen, aber er war sich nicht sicher woher. „Ha… Hallo.“, sagte sie schüchtern und das so leise, dass man sie kaum verstand. „Mein Name… ist… Keika. Keika Amaya Itoma.
Ich hoffe wir werden uns verstehen.“, sagte sie mit zitternder Stimme und verbeugte sich. Die Schüler fingen alle an zu tuscheln, dass Keika noch nervöser machte. Um das Eis zu brechen sagte die Lehrerin: „Nun gut. Jetzt wisst ihr ja wie sie heißt und seit freundlich zu eurer neuen Mitschülerin.“ Keika kam aus der Verbeugung hervor und stand immer noch vor der Tafel. „Was ist? Setz dich doch endlich!“, meinte Frau Purmiya mit auffordernder Stimme. „Und wohin?“, fragte Keika. Die Lehrerin blickte in die Klasse und sah den freien Platz neben Yami: „Muto? Ist dein Banknachbar auf deiner linken Seite krank? Oder warum sitzt dort keiner?“, fragte sie ihn. „Ähh nein Frau Purmyia. Yukio musste wechseln. Hier sitzt keiner mehr.“ „Nun gut du hast ja gehört Itoma. Dann setz dich doch einfach solange neben Muto.“ Keika nickte und machte sich auf den Weg zu ihren Platz. Es entstand ein Blickkontakt von Yami und Keika auch als sie sich neben ihn setzte, sahen sie sich an. „Hallo ich heiße Yami. Hoffentlich gefällt es dir hier auf dieser Schule.“, grinste Yami. Als er das sagte bekam das Mädchen einen Hochroten Kopf und drehte sich schnell weg, in Blickrichtung zu dem Fenster.
Der Unterricht wurde fortgefahren und jeder schrieb eifrig auf einem Blatt Papier mit. Es hat nämlich das neue Schuljahr begonnen und so hatte keiner ein Heft zur Hand. Yami und Keika wechselten kein Wort mehr miteinander, obwohl sie nebeneinander saßen. Nicht einmal als die Pause begann, da sie sich aus dem Klassenzimmer begab.
„Sag mal Yami?“ „Was ist Joey?“ „Es soll doch bei euch ne Neue gekommen sein unsere ganze Klasse ist von der begeistert, obwohl die von uns noch keiner gesehen hat. Ist die denn wirklich so toll?“, fragte Joey Yami der ihn wie Yugi, Tea und Tristan in seiner Klasse besuchten. „Na ja sie scheint ja ganz nett zu sein sie sitzt auch neben mir, aber ich habe mit ihr noch kein Wort gesprochen. Sie ist einfach zu schüchtern.“ „Dann schreib ihr doch einfach einen Brief.“, unterbrach Tea ihn. „Wie einen Brief?“, sagte Yami zu Tea mit fragendem Blick. „Na schreib ihr halt ein kleines Zettelchen mit „wie geht’s?“ oder „warum bist du denn auf dieses Schule gekommen?“ du kannst sie ja auch nach ihren Interessen fragen. Irgendwie so das schaffst du schon.“ „Na ob das gut geht.“, seufzte Tristan und schüttelte mit dem Kopf. „He, hast du vielleicht was gegen meine Vorschläge, oder was?“, schrie Tea Tristan an und schlug ihm auf den Kopf. „Also, ich finde das ist eine gute Idee.“, meinte Yugi um sich auch ein wenig in diesem Thema zu beteiligen. „Ja das find ich ist auch ne super Idee, na ja vielleicht freundest du dich ja mit ihr an, wenn du ein gewisses Interesse an dem Mädel hast.“ „WIE INTERESSE??“, schrieen Tea und Yugi und schlugen ihn (im Wahrsten Sinne des Wortes) so stark auf dem Kopf, dass sich in Sekundenschnelle eine Riesenbeule bildete. „Hey net so doll auch wenn ich nicht der schwächste bin muss man nicht so zuschlagen. Aber man Yugi eigentlich kenn ich des gar net von dir. Also bei Tea ist das ja üblich…“ „Pass ja auch was du sagst Freundchen.“, unterbrach Tea Joey der schon ein bisschen ängstlich dreinschaute als Tea ihm böse Blicke zuwarf. „…also sonst bist du doch auch nicht so in Rage und schlägst gleich zu.“ „So… so ein Unsinn. Ich und in Rage. Phhh.“, motzte Yugi, dem die Situation etwas unangenehm wurde und der das Klassenzimmer verließ. „Hey Yugi warte doch!“, riefen Tristan und Tea ihm hinterher und folgten ihm. „Ähh, na ja ich geh dann mal auch alter wir sehen uns.“, sagte Joey mit einem breiten Grinsen auf dem Gesicht und folgte den anderen. Als Joey den Raum verließ kam auch ein paar Sekunden darauf Keika wieder in die Klasse. Sie setzte sich auf ihren Platz und starrte Löcher in die Luft. „Einen Zettel schreiben, die Idee ist gar nicht einmal so schlecht.“, dachte sich Yami und kramte in seiner Tasche rum um dort ein Blatt Papier zu finden. Nun saß er da mit dem Blatt auf dem Tisch und dem Stift in der Hand und er wusste nicht was er schreiben könnte. Seine Gedanken schweiften zu Yugi und er fragte sich, warum er sich denn zurzeit nur so komisch benimmt. Er verwuschelte sich die Haare und schrie laut auf: „Mann das ist noch zum verrückt werden!“. Alle Blicke wendeten sich blitzartig Yami zu. Sogar Keika guckte ihn schief an. „Ähh nein ich meine…“ versuchte er sich rauszureden um nicht allzu dumm da zu stehen. „Kling Klang.“, läutete die