Fanfic: Yu-Gi-Oh! Exchange little Melody

Untertitel: Nicht einmal die Zeit kann uns trennen

Kapitel: Kapitel 2. Das Date

Kapitel 2. Das Date

Nun war es endlich soweit. Yami hatte sein erstes Date mit Keika. Wie vereinbart wollte Yami sie vor ihrem Haus abholen. Keika, die ziemlich nervös war, lief aufgeregt auf dem Gehweg vor ihrem Haus hin und her. Yami zauberte ein Lächeln auf die Lippen, als er sie schon von weiten erkennen konnte. Bei ihr angekommen, machten sich die beiden gleich auf den Weg in die Stadt. An der Einkaufsgasse vorbei, zu den Denkmälern und großen Gebäuden. Keika war ziemlich erstaunt, dass Domino so groß war und Yami machte es richtig Spaß sie herumzuführen. Sie gingen auch den Gamehouse von Yugis Großvater vorbei und betrachteten auch den rießigen Tower der Kaiba Coperation.
Nach zwei anstrengenden aber auch spaßigen Stunden, machten sie halt in einem kleinen Café am Stadtrand. „Puh. Ich hätte nicht gedacht, dass es so viele Sehenswürdigkeiten hier in Domino City gibt.“, sagte Keika erfreut und nippte an ihrem Kaffee Latte. „Du hast Recht, aber noch hast du nicht alles gesehen. Wo wir auf jeden fall noch hingehen müssen, ist das Museum und der Freizeitpark von Domino.“ „Das wäre echt toll! Ich liebe Museen und Freizeitparks.“ „Dann müssen wir auf jeden fall noch eine Stadtrundführung machen.“, grinste Yami und trank seinen Kaffee aus. „Aber heute nicht mehr. Dafür bin ich zu erschöpft.“, jammerte sie. „Du hast Recht. Das können wir ja auch irgendwann anders machen“, lachte Yami. Plötzlich wurde seine Miene etwas ernster und er sah Keika an. ‚“Was ist? Hab ich was im Gesicht?“, fragte Keika ihn, als sie bemerkte, das er sie so ernst ansah. „Ähh nein tut mir leid.“ Yami blickte verträumt aus dem Fenster und sagte dann: „Du hast mir eins noch nicht beantwortet. Was dein Name bedeutet, ich meine den Namen Keika. Wieso willst du denn nicht darüber reden?“ Keika sah ihn geschockt an und stellte dabei ihre leere Tasse auf den Tisch. „Ich.. ich kann es dir nicht sagen. Bitte ich… will nicht darüber reden.“ Keika blickte zu Boden. Eine Weile war es still. Yami, der noch immer aus dem Fenster des Cafés sah, schüttelte plötzlich den Kopf und sagte mit gutmütiger Stimme: „Sorry, ich hätte damit nicht anfangen sollen, wenn es dir unangenehm ist.“ Er deutete auf die Armbanduhr um sein Handgelenk. „Es ist schon spät ich glaub ich bringe dich nach Hause.“, sagte er grinsend. Keika nickte. Nachdem sie bezahlt hatten, machten sie sich auf den Weg.
Nach einem langen Fußmarsch kamen sie bei ihr zu Hause an. Die Sonne war bereits untergegangen und der Mond schien auf ihre fast von der Dunkelheit verschlungenen Gesichter. „Danke, dass du mich nach Hause gebracht hast, es war wirklich ein schöner Tag.“, sagte Keika, die etwas erschöpft vom langen Fußmarsch war. „Immer wieder gern Keika. Das wiederholen wir auf jeden fall.“, antwortete Yami. Sie ging auf ihre Haustür zu. Noch einmal drehte sie sich um und sah Yami an, wie cool er so da stand und sie anlächelte. „Gute Nacht.“, rief er ihr zu. „Dir auch eine gute Nacht.“, sagte sie mit einer zaghaften Geste und schloss die Tür hinter sich. Yami dachte über Keika nach: „Was ist bloß los mit ihr? Irgendetwas verbirgt sie doch. Was ist denn nur so schlimm wenn ich den Grund ihres Namens verrate und… ist sie vielleicht der Engel aus meinem Traum?“ Nachdenklich verschwand er in den aufkommenden Nebel, auf den Weg nach Hause.