Fanfic: Rätsel über Rätsel

Kapitel: Hass ist auch ein Gefühl

Als Robin wieder aus der Küche kam um den anderen zu sagen, dass das Essen gleich fertig war, sah sie, dass Zorro und Sina nicht mehr da waren. „Wo willst du denn hin, Sina?“, fragte Zorro. Sina antwortete: „Einfach mit dir alleine sein.“ An einer kleinen Lichtung setzten sich die beiden erstmal hin. „Ich denke es wäre besser, wenn ich ohne Gefühle leben würde. Aber ganz ohne Gefühle ist nicht mehr möglich“, sagte Sina leise. „Warum willst du denn ohne Gefühle leben?“, fragte Zorro. „Weil ich seit ich ein kleines Kind war ohne Gefühle gelebt habe“, antwortete Sina. „Und was meinst du damit, dass es ganz ohne Gefühle nicht mehr geht?“, wollte er wissen. „Wenn ich ganz ohne Gefühle leben würde, könnte ich dich umbringen. Und das will ich aber nicht.“ „Das möchte ich auch nicht“, sagte er grinsend. „Gehen wir dann zurück zum Schiff, das Essen wird vielleicht schon fertig sein“, fügte er hinzu. Zurück am Schiff schrie Sanji die beiden an: „Wo wart ihr denn? Das Essen ist schon fertig!“ „Reg dich doch nicht so auf, jetzt sind wie doch da“, antwortete Zorro. „Aber das Essen ist schon seit zehn Minuten fertig!“, sagte Sanji. „Du bist doch nur eifersüchtig“, sagte Sina frech. Sanji antwortete ihr lieber nicht, da er Angst vor ihr hatte. Mürrisch drückte er ihnen die Teller in die Hand und ging anschließend zu Nami. „Es geht ihr immer noch nicht besser“, sagte Chopper sehr besorgt. „Können wir wirklich nichts tun?“, fragte Sanji traurig. Chopper antwortete: „Nein, leider nicht.“ Sanji setzte sich neben sie und hoffte, dass es ihr bald besser geht. Alle anderen aßen und unterhielten sich. „Zorro, Sina, wie steht ihr eigentlich zueinander?“, wollte Robin wissen. „Das wirst du schon noch erfahren“, antwortete Sina. „Wir können es ihr doch sagen, das ist doch nicht so besonders“, sagte Zorro. „Ich will aber nicht, dass es sonst noch jemand weiß“, sagte Sina. Dann herrschten einige Minuten stille, doch Ruffy unterbrach diese. „Robin, warum hattest du vorhin eigentlich so große Angst vor Sina?“ Robin blickte Sina kurz an und sagte dann: „Weil ich sie nur als das Monster ohne Gefühle kannte.“ Daraufhin stand Sina auf und setzte sich weit weg von Robin auf die Reling. Zorro sah Robin kurz an und ging Sina dann hinterher. „Was sollte das denn?“, fragte er. Sina antwortete: „Ich hasse Nico Robin.“ „Warum denn?“ „Weil… ach, keine Ahnung.“ „Und warum wolltest du ihr nicht sagen, dass ich es war, der dich verändert hat? Sie glaubt es wäre Kara gewesen.“ „Sie glaubt wirklich es wäre Kara gewesen?“ „Ja“ „Nico Robin muss auch überall ihre Nase reinstecken. Es wäre besser gewesen, wenn meine Eltern sie damals getötet hätten“. „Das hätten sie nicht geschafft, die waren doch viel zu dumm dafür.“ „Stimmt, jetzt weiß ich wieder warum ich sie umgebracht habe.“ „Robin dachte du hättest sie getötet, weil sie sollten, dass du auch Kopfgeldjägerin wirst.“ „Das war auch ein Grund.“ Dann kam Robin vorbei um ihnen die leeren Teller abzunehmen. Sina sah sie böse an. „Warum siehst du mich denn so böse an, Sina?“, fragte Robin. „Weil ich dich hasse, Nico Robin. Du erzählst so viel über mich, wo du doch eigentlich gar nichts weißt!“, antwortete Sina. „Hass ist auch ein Gefühl“, sagte Robin während sie Sina den Teller abnahm. Kurz nachdem Robin in die Küche ging sagte Sina leise: „Und genau das möchte ich nicht missen.“ „Soll das heißen, dass du mit Gefühlen leben willst?“, fragte Zorro. „Nein, ich möchte ohne Gefühle leben, nur mit Hass, aber sonst ohne Gefühle.“, antwortete Sina. „Schade…“ „Was?“ „Unwichtig“, antwortete Zorro. „Okay… möchtest du mit mir spazieren gehen?“, fragte Sina. „Okay, aber wir sollten nicht zu lange wegbleiben“, sagte Zorro. „Meinst du, weil die anderen sonst wieder denken wir wären ineinander verliebt?“, fragte Sina. Zorro antwortete: „Das ist auch ein Grund, aber eigentlich deshalb, weil es bald dunkel wird.“ „Dann sollten wir lieber gleich gehen“, sagte Sina während sie Zorro an der Hand nahm und ihn hinter sich herzog. Sina ging wieder zu der Lichtung, an der sie vorhin auch waren und setzte sich hin. Zorro setzte sich neben sie und sagte: „Wolltest du nicht spazieren gehen?“ „Doch, nur jetzt hab ich keine Lust mehr“, sagte Sina grinsend. „Machst du immer alles nach Lust und Laune?“ „Meistens.“ „Das heißt, dass du sonst immer Lust zu morden hattest?“, fragte Zorro. „Ja, schon“, antwortete Sina. „Warum denn?“ „Keine Ahnung, das ist einfach eine gute Beschäftigung.“ „Aha, aber auch eine schreckliche“, bemerkte Zorro. „Zorro…“, sagte Sina. „…wie fühlt sich Liebe an?“ „Hm, meinst du verliebt sein, oder geliebt werden?“, fragte er. „Verliebt sein“, antwortete Sina leise. „Warum fragst du denn?“, erwiderte Zorro. „Weil ich so ein komisches Gefühl empfinde und nicht weiß, woher das kommt.“ „Wie fühlt es sich denn an?“ „Als könnte ich nicht mehr ohne ihm leben, ich würde ihm am liebsten nie wieder von der Seite weichen“, sagte Sina und lehnte ihren Kopf an Zorros Schulter. „Und wer ist „er“?“, wollte Zorro wissen. Sina zögerte, doch nach kurzer Zeit sagte sie: „Das bist du…“ „Sina...“, sagte er und sah sie an. Sina sah ihn ebenfalls an. Mit Tränen in den Augen fragte sie: „Ist das Liebe?“ Zorro nickte. „Ich möchte zurück zum Schiff, es ist schon dunkel“, sagte Sina und stand auf. Auch Zorro stand auf. Während sie zum Schiff zurückgingen, fragte Sina Zorro was er für sie empfindet. „Es ist ziemlich schwierig, nachdem du ja sechs Jahre jünger bist als ich, aber… ich mag dich sehr“, antwortete er sehr leise. Daraufhin sah Sina seine ihn verträumt an. Plötzlich stolperte Sina, doch Zorro fing sie noch auf, bevor sie hinfiel. „Autsch, mein Bein schmerzt“, sagte sie mit leicht zugekniffenen Augen. „Ich trag dich zum Schiff“, sagte Zorro. Beim Schiff angekommen sahen sie, dass die anderen noch wach waren. „Wo wart ihr zwei denn?“, fragte Sanji mit einem frechen Grinsen im Gesicht. „Wir waren spazieren“, antwortete Zorro während er an Bord ging. „Und warum trägst du Sina?“, wollte Sanji wissen. „Weil ich gestolpert bin und das Beim schmerzt“, sagte Sina. „Überhaupt ist das unsere Sache, was wir tun!“, sagte Zorro. Anschließend brachte er Sina zu Chopper. „Eindeutig gebrochen“, sagte er. „Und was jetzt?“, fragte Sina. „Am besten wäre es, wenn du liegen bleibst, bis es verheilt ist“, sagte Chopper. „Und wie lange könnte das dauern?“, wollte Sina wissen. „Etwa einen Monat“, sagte Chopper bevor er wieder Nami behandelte. „Ohje, das ist aber lange“, sagte Sina zu sich selbst. „Aber die Zeit wird schnell vergehen“, sagte Zorro und setzte sich neben Sina. Plötzlich kam Sanji, weil er nach Nami sehen wollte. „Ihr geht es schon etwas besser“, sagte Chopper. „Das ist alles nur deine Schuld, Zorro!“, sagte Sanji. „Fang nicht schon wieder damit an!“, warnte ihn Zorro. „Womit denn?!“, rief Sanji. „Dass ich Schuld hätte, nur weil sie mich nicht früher geweckt hat!“ „Reg dich nicht so auf, Zorro. Er soll froh sein, dass du überhaupt hier warst. Kara hätte Nami sonst getötet“, sagte Sina. „Dann bist du eigentlich Schuld!“, schrie Sanji Sina an. „Nein, ich hab Kara nur gesagt, dass sie Zorro suchen soll, nicht, dass sie Nami töten soll!“, sagte Sina. „Warum sollten sie denn Zorro suchen?“, wollte Sanji wissen. „Das geht dich nichts an!“, sagte Sina laut. Dann nahm Zorro Sina und trug sie zum Mast. Dort setzte er sich hin und sagte: „Sanji kann auch ziemlich nerven.“ „Mhm“, antwortete Sina und lehnte sich an Zorro an. „Bist du müde?“, fragte er lächelnd. „Ja, ein bisschen“, sagte Sina. „Dann schlaf mal schön, es ist auch schon spät“, sagte Zorro und legte einen Arm um Sina. Als Zorro am nächsten Morgen aufwachte, war Sina nicht mehr neben ihm. Zuerst dachte er, dass Sina einen Morgenspaziergang machte, doch dann fiel ihm wieder ein, dass sie ein gebrochenes Bein hatte und machte sich Sorgen um sie. Nachdem er jeden Winkel des Schiffes abgesucht hatte, wusste er, dass sie auf der Insel sein musste.

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Nachwort:
Gibts diesmal keines.. >DDD