Fanfic: Heiraten für Fortgeschrittene
Kapitel: Pitsch nass kommt man auch ans Ziel...
Kapitel 3: Pitsch nass kommt man auch ans Ziel!
Hallo! ^^
Und schon kommt das dritte Kap. Nun kommt eine ganz besondere Begegnung. Na ja, lasst euch überraschen!
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Yoko
„Ach und dein Verlobter lässt dich einfach so da sitzen? Yoko, du bist viel zu nett. Wenn ich seine zukünftige Frau wäre, könnte er sich auf was gefasst machen!“
Ein wenig muss ich schmunzeln. Oh ja. Wenn Anna Setos Verlobte wäre, hätte er wirklich nichts zu lachen. Man denke da nur an ihren letzten Freund.
„Den würde ich genauso wie Fred abservieren. Nichts geht über eine schöne Eis-Maske. Du wirst sehen, da wird auch dein Seto wieder so richtig entspannt wirken. Ehrlich!“
A propos Eis-Maske…
„Anna, wie oft hab ich dich schon mal um Hilfe gebeten?“
„Ach, das waren nur so um die 300 Mal…Wieso?“
Bevor ich antworten kann, meldet sich eine gemeine Stimme aus dem Hörer. Und wenn ich bei Anna gemein sage, ist das wirklich gemein. Ich ahne böses!
„Aha! Du willst Kiro eine auswischen, richtig?“
Nein, ich ahne meine Rettung. Mal sehen, was sie jetzt ausgeheckt hat. Wird bestimmt lustig.
„Bingo!“
Ich kann mir schon bildlich vorstellen, wie Ann jetzt vor dem Hörer steht und sich ein Loch in den Bauch grinst. Ein verräterisches, fieses Grinsen. Fast so schlimm wie bei Seto. (Nein, schlimmer geht´s nicht!)
„Du kannst ja so froh sein, dass du MICH zur Freundin hast!“
„Ja, ja, ich bin dir auch UNHEIMLICH dankbar, also lass hören! ^^“
Seto
Nun gut, das hatte er wohl auch überlebt. Mit letzten Handgriffen rückte er sich noch einmal die Perücke zurecht. Er stand also wirklich vor diesem verdammten Haus. Wer hätte auch gedacht, dass es sich neben dem Bauernhof dieses bärtigen Esels befand und freie Sicht auf da
ein Silo hatte?
„Wunderschöne Wohngegend!“, murmelte er sich selbst zu.
„Also dann, mein Junge! Viel Glück noch bei den Imatas, du wirst es brauchen.“
„Mäh!“
Und somit fuhr die alte Schrottkarre weiter und überlies Karl seinem Schicksal. Wunderbar. Er hätte sich keinen besseren Ort vorstellen können, um Urlaub zu machen. In der Wildnis, neben 1000-den von Viechern, die nebenbei bemerkt seinen Hut auf dem Gewissen hatten, und dann auch noch ohne Geld, das auch nebenbei bemerkt, sein toller Chauffeur ihm rücksichtslos entwendet hatte. Er seufzte und machte sich dann auf den Weg.
„Es kann nicht mehr schlimmer werden…“
Taki und Toku
„Und hast du an alles gedacht?“
„Na klar, alles bereit für Mission „I-I-P!“ (Idiot-im-Pool ^^)
Der Blauhaarige zwinkerte seinem Gegenüber zu. Dieser schien jedoch skeptisch und entschied sich lieber noch mal nachzufragen. Bei seinem Bruder konnte man eben nie wissen.
„Ist die Waage am Baum?“
„Yep!“
„Das Netz gespannt?“
„Klaro!“
„Verlobter in Sicht?“ Diesmal holte Blau das Fernglas raus und schaute nach draußen auf den riesigen Garten. Die Blätter wehten im Wind und es lag ein vanilleartiger Geruch in der Luft.
„Roger und Maaaaan, sieht der doof aus. Das sieht man doch gleich, dass das ne Perücke ist! Wahrscheinlich ein Glaskopf oder Bauer Peters Schaffe haben ihm die Haare abgefressen, kann auch sein.“
„Das ist doch alt!“, stöhnte der Blondschopf. „Das haben wir schon bei Yokos letztem Freund gemacht.“
Taki kicherte und sagte mit belustigter Stimme: „Kannst du dich noch an sein doofes Gesicht erinnern, als er das Vieh bemerkte?“
„Oh ja, ich hab irgendwie das Gefühl, der erzählt das noch heute seinem Pshcho-Arzt!“
Beide Jungen verfielen in Lachen. Sie kannten den Verlobten ihrer Schwester zwar nicht, aber eins war völlig klar: Er musste verschwinden!
„Hey, ihr Beiden. Was macht ihr denn hier?“
„Hallo Moki! Gar nichts, was sollten wir denn machen?“ Schnell verschwand das Fernglas und Beide setzten Unschuldsmienen auf.
„Ihr guckt so komisch.“, sagte der Ältere und setzte sich neben Toku, das laute „Mist“ einfach überhörend.
„Wir machen Schulaufgaben und wollen dabei auch nicht gestört werden.“, sagte Taki in Bestimmerieschen Ton. Der Andere, der diese Aussage nicht überhört hatte, pflichtete ihm bei:
„Richtig, wir müssen noch sehr viel tun.“
„Na, dann kann ich euch ja helfen.“
-_-
Seto
Kommen wir wieder zu unserem nichts ahnenden „Karl“:
„Hoffen wir, dass das nicht zu lange dauert, ich hab immerhin noch eine Firma zu leiten!“, sprach er zu sich selbst und guckte auf die Aldi-Karl-Uhr. (Seto Kaiba würde so was natürlich NIE tragen!)
<<hust>>
„So ein Mist aber auch!“, fluchte er und hielt den bunten Strauß von sich weg. Welcher Irrer, war auf die Idee gekommen, er müsse unbedingt Blumen mitbringen, obwohl er genau wusste, das er gegen so was Allergisch war? Antwort: ROLAND! ARGH!
<<hust>>
Seto malte sich auch schon aus, wie er Roland an den Hals fahren würde, ihm schmerzvoll die Gurgel
<<hust>>
brechen würde und mit seinem Kopf Fußball spielte. (A: Lebende Fantasie!)
An diesen Tag würde er sich bestimmt noch lange erinnern.
„Der schlimmste Tag meines Lebens!“, stellte er fest und schritt weiter auf das Haus zu.
<<hust>>
Taki u. Toku
Im Zimmer der Übeltäter:
„Ich muss mal eben auf´s Klo!“, schrie Taki dem Älteren zu, ohne dass dieser das Aufnahmegerät in seiner Tasche bemerkte. Moki nickte nur und versuchte weiterhin Toku wenigstens zu erklären was man mit „Minus“ meint.
„Weißt du, das ist einfach nur ein Zeichen!“
„Für was?“
„Na ja….ein Zeichen dafür, das man diese Zahl von der unteren abzieht. Verstehst du?“
Der Kleine guckte ihn nur desinteressiert an. Als ob er nicht wüsste, was subtrahieren ist. Das müsste er eher seinem Bruder erklären. Trotzdem setzte er einen überlegenden Blick auf. Es sollte ja alles glaubhaft erscheinen. Und überhaupt. Wofür war er in der Theater AG?
Plötzlich ertönte ein Schrei und Beide schreckten von den, vor roter Tinte triefenden, Mathehausaufgaben auf und schauten zur Tür.
„War das nicht Yoko?“, fragte Moki und machte ein angsterfülltes Gesicht. Toku hatte also schon den Knopf gedrückt. Nur gut, das die Beiden Yokos Stimme aufgenommen hatten. Ihre Schreie waren echt berühmt. Ängstlich, laut und hörbar über 100 Kilometer.
Sekunden später stand auch schon sein Bruder in der Tür.
„Kommt schnell, Yoko ist etwas Schreckliches passiert!“, heulte er hervor und zeigte auf den Flur. Mokuba sprang auf und rannte aus dem Zimmer, genau wie es sich die Zwillinge gedacht hatten.
Seto
Heute war sein absoluter Glückstag. Erst das Auto, dann ein bärtiges Monster, dass ihn gezwungener Massen mitnahm und jetzt so was! Er sank immer tiefer in den feuchten Schlamm und konnte sich nur mit Mühe befreien. Toll. Was für ein Tag. Nein, wirklich! Es war schon immer sein Traum gewesen wie ein Clown durch stinkige Erde zu laufen. (A: Zum Glück muss er nicht lachen. Das gebe Probleme.)
Seto lachte bitter auf. Was hatte ihm Yoko da nur wieder eingebrockt? Das war allerdings nicht die einzige Frage, die er sich zurzeit stellte. Die wohl wichtigste, nämlich warum er das hier überhaupt mitmachte, war immer noch nicht geklärt. Und konnten diese dummen Leute sich nicht mal um ihren Garten kümmern? Dieser Schlamm war ja wohl kaum von allein da hingekommen, oder?
Eine frische Brise wehte durch seine blonden Haare (A: na ja, eigentlich ja braun, aber durch die Perücke, die er jetzt tragen muss, sind sie blond.) und er blickte auf. Er stand unter einem majestätischen Baum, dessen Äste in alle Himmelsrichtungen zeigten. Die Sonnenstrahlen kitzelten sein Gesicht und ein warmer Schauer durchlief seinen Körper. Vielleicht wurde ja doch noch alles gut? Außerdem war das ein perfekter Platz zum arbeiten!
Taki u. Toku
„Das wäre also auch geschafft.“, sagte Taki erleichtert und schloss die Tür, hinter der man nur noch eine wütende Stimme vernahm.
„Tut uns ja Leid, Moki, aber kein Zutritt für Minderjährige!“
Der Blauhaarige begann zu lachen, stoppte aber, als er das Gesicht des Anderen erblickte.
„Ich finde das gar nicht witzig! Beinah hätte Moki alles zerstört und 2 Wochen Arbeit wären um sonst gewesen!“, Toku setzte einen ernsten Blick auf und sah zu seinem Bruder „Also, wenn wir wollen, dass das auch klappt, müssen wir jetzt alles richtig machen!“
Taki nahm wieder das Fernglas in die Hand und lief rüber zu dem großen, weißen Fenster.
„Wo ist unser Opfer?“
„Unter der großen Eiche….Moment! UNTER DER GROßEN EICHE?“
Die Gesichter der beiden Zwillinge wurden bleich. Wenn es jetzt nicht losging, war alles umsonst und dann würde ihre Schwester diesen Glatzkopf auch noch heiraten. Bevor der Andere etwas sagen konnte, war Toku auch schon am Fenster angelangt, hatte den gelben Tennisball genommen und ihn auf die Dachrinne rollen lassen.
„Du wirst noch dein gelbes Wunder erleben!“
Seto
Plötzlich vernahm der Inhaber der Kaiba Corp. ein komisches Geräusch. Er musste sehr genau hinhören, um ein rollen festzustellen. Das bedeutete nichts Gutes. Langsam guckte er nach oben, wobei seine Augen immer größer wurden.
„Oh,oh!“
Taki u. Toku
Natürlich wussten die Zwillinge genau, was jetzt passieren würde, immer hin hatten sie das ja auch schon ausprobiert. Beide grinsten bis über beide Ohren, als die Kugel das Ende der Dachrinne erreichte und auf der Verlängerung zur Waage weiterrollte. Diese konnte der „Verlobte“ von unten natürlich nicht sehen, da sie am Baum befestigt und man sie durch das dichte Laubwerk nicht sah.
„Hast du an die Kamera gedacht?“
„Mist!“
<<Aufprall>>
„Na toll, das war MEIN Weihnachtsgeschenk!“
Seto
Aber nun wieder zu „Die Kugel und Karl.“
Er verfolgte den Weg des gelben Etwas und war so irritiert, es hätte ein Auto kommen können. Er wäre nicht zur Seite gesprungen.