Fanfic: Einbildung ist auch eine Bildung
Kapitel: Der Schrecken beginnt
Der Schrecken beginnt
Hier kommt das nächste Kapi, der Höhepunkt und zudem der traurigste Teil der FF, mehr verrat ich net!^^ ach ja...viel Spaß beim lesen!
Während Angy schlief, passierte kaum etwas. Alle hatten die Hoffnung schon aufgegeben. Inzwischen war es Nacht geworden. Manchmal, so dachten alle, hätten sie Schritte wahrgenommen, doch sie hielten es für unwahrscheinlich und dachten, dass sie es sich nur einbildeten.
„Dieser Ignorant.“ fing Lysop an.
„Wer?“ fragte Ruffy nach.
„Na Zorro. Er wollte nicht verstehen, dass Angy nun nichts mehr für ihn hegt. Ich versteh nicht, wie er so austicken konnte, sonst hätte er ihr nie etwas antun können.“
„Naja zum einen kann ich ihn verstehen, aber zum anderen nicht.“
„Wie du kannst ihn irgendwo verstehen?...Sanji? Aufwachen, was meinst du damit?“
„Ich meine, dass sie ihm hätte erzählen sollen, wenn sie, wie soll ich sagen, umgestimmt wurde. Also das war nicht sehr klug von ihr, Zorro nichts von all dem zu sagen.“
„Das wäre egal gewesen, ob sie es ihm früher erzählt hätte oder nicht, er wäre gleichermaßen ausgerastet.“
„Nami du hälst dich mal raus, wir haben deine Meinung schon gut gegeigt bekommen.“
„Na gut.“
„Wartet mal seit ruhig!“
„Was denn Chopper?“
„Ich höre was.“
„Ach Quatsch. Das ist doch nur Einbildung.“
„Nein, lass uns nach dem Rechten sehen, irgendwas stimmt hier nicht.“
Chopper schlich sich hinaus. Er hatte zwar Angst, aber er suchte auf dem ganzen Schiff nach Hinweisen, die auf Eindringlinge weisen könnte. Aber er fand nichts, nur einen Zettel. Er ging wieder rein und starrte mit fragender Miene auf den Zettel. Jeder las sich ihn einmal durch.
„Was wollen die denn um diese Zeit?“ Tashgi machte einen geschockten Eindruck, nachdem sie alles las.
„Ich weiß nicht, vielleicht ist es wegen dir?“
„Wegen mir? Nee kann nicht sein. Unmöglich!“
„Wer außer dir ist denn sonst von der Marine? Keiner. Also wollen sie dich zurück. Wen sonst?“
„Hm...vielleicht wollen sie ja Angy, um mich zurückzuzwingen. Aber eher ein dummer Gedanke.“
„Zugleich aber logisch.“
„Auch wieder wahr, aber wieso wollen sie mich wieder haben?“
„Seit du bei uns bist, hat sich deine Kampftechnik enorm verbessert und das können sie sich nicht mit ansehen wie du bei und immer besser wirst und nicht bei der Marine bist, dass können sie nicht ertragen.“
„Findest du?“
„Ja find ich schon.“
„Danke, aber jetzt haben wir erst mal andere Sorgen...“
Sorgend schaute Tashgi zu Angy hinüber. Diese rührte sich nicht den kleinsten Millimeter. Sie scheint in einen felsenfesten schlaf versunken zu sein.
Mittlerweile ging langsam die Sonne auf. Keiner traute sich hinaus, denn es war morgens sehr frisch und man frierte schnell. Noch immer war alles totenstill. Alle machten sich Sorgen.
„Ich hab Hunger, wer noch?“
„Ich könnte auch was zu Essen vertragen, Sanji machst du uns was?“
„Bin schon unterwegs.“
Sanji zischte in die Küche, um den Hungernden etwas ordentliches zu machen. Lysop schaute um sich.
*Irgendjemand schläft noch außer Angy...aber wer?*
Lysop schaute neugierig und bemerkte nun, dass er Recht hatte. Robin schlummerte vor sich hin. Er rüttelte sie kurz, schon schreckte sie hoch und blickte hektisch durch die Gegend.
„Hab ich was verpasst, ist was passiert? Wer wo was?“
„Beruhige dich. Es ist nicht viel passiert. Chopper hat einen Zettel von der Marine gefunden.“
„Was steht da drauf?“
„Das sie am Mittag kommen wollen um sich wieder das zu holen, was ihnen gehört. Wir vermuten das sie Tashgi, eventuell sie und Angy haben wollen, um sie zurückzubekommen.“
„Diese verfluchten Hunde. Warum musste das in so einen Ausmaß enden?“
„Wenn wir es wüssten, würde ich es dir gerne sagen, aber wir haben keinen blassen Schimmer, wie es so kommen musste, oder sollte es sogar so kommen? Wir brauchen Antworten, aber die werden wir später, oder sogar nie bekommen.“
„Ich weiß...und immer musste es die arme Angy treffen. Sie tut mir so Leid. Warum traf es immer sie und nicht dich oder mich?“
„Wie schon gesagt, wenn wir es wüssten.“
„Ich würde gerne die Zeit zurückdrehen und noch einmal von vorne beginnen.“
„Wer wünscht sich das nicht?“
„Zorro vielleicht.“
„Nein, für ihn ist es schon schwer genug.“
„Inwiefern?“
„Nunja, die Trennung von Angy hat ihn sehr mitgenommen und er scheint immer noch nicht darüber hinweg zu sein.“
„Schon, aber warum kümmert es ihn nicht, dass sie schwer verletzt ist und sogar durch ihn selbst, warum lässt ihn das so kalt?“
„Naja wahrscheinlich kann er es so besser vertragen, wenn er weiß, dass er keine Chance mehr hat, macht er auf seine Weise Schluss.“
„Toll, besser tot als ständig von Schmerzen geplagt zu werden? Um dann nicht mehr ständig daran erinnert zu werden?“
„Wahrscheinlich.“
„Wird aber nichts helfen. Er wird ab jetzt immer davon heimgesucht werden, egal was er dagegen tut, bis er es eine Zeit lang vergisst und dann kommt es wieder hoch und schmerzt manchmal sogar mehr als am Anfang.“
„Kann sehr gut möglich sein.“
„Vielleicht sollte ich es Zorro nicht so schwer machen und mich von Angy trennen...“
„Du hast ein Rad ab. Hast du schlecht geträumt oder so?“
„Nein es ist mein Ernst.“
„Dann drehst du völlig ab. Angy braucht dich doch, du bist ihre große Liebe, du kannst sie nicht einfach so im Stich lassen, nur um einem anderen Menschen es so einfacher zu machen. Was denkst du, wird sie dazu sagen oder tun, wenn sie so was von dir erfahren muss? Denk mal nach. Damit verletzt du sie mehr, als du Zorro die Schmerzen nehmen würdest.“
„Stimmt, dass hab ich eben nicht beachtet, ich bin wohl nicht mehr ganz bei der Sache.“
„Das hab ich grad gemerkt. Und seh das mal von der anderen Seite: Du würdest an Angy’s Stelle sein und dann kommt sie irgendwann daher gelaufen und würde dir sagen, dass es vorbei wäre. Wie würdest du dich da fühlen?“
„Miserabel und hintergangen.“
„Siehst du? Wenn du sie jetzt verlassen würdest, würde es ihr noch mehr schmerzen, als sie jetzt schon hat. Bleibe noch so lange bei ihr, bis sie entweder tot, abgehauen ist oder sonst etwas mit ihr passierte.“
„Ich hatte auch nie vor, sie zu verlassen.“
„Warum hast du es dann gesagt?“
„Weiß nicht. Es war interessant zu sehen, wie du darauf reagierst und vor allem hat diese Situation mich völlig wirr im Kopf gemacht, also nehm das bitte nicht ernst okay?“
„Schon gut, ich verstehe wie sehr dich das mitnimmt.“
„Ich wünschte ich könnte Zorro dazu bringen, ihr zu verzeihen.“
„Wie sehr wünschen wir uns das alle. Aber dazu muss man ihm richtig ins Gewissen beißen, um überhaupt mal etwas Mitleid zu regen.“
„Ob er ihr verzeihen wird...irgendwann mein ich?“
„Hmm vor ihrem Tod wahrscheinlich nicht.“
„Dann müssen wir so damit klar kommen.“
„Anscheinend.“
„Kommt Leute, Essen ist fertig!“
„Wir kommen!“
Während alle aßen, war alles in Ordnung und alles verlief reibungslos. Zorro ging als Erster. Er schaute kurz ins Mädchenzimmer zu Angy und flüsterte
„Beim nächsten Mal gibt es keine Rettung, dann bist du kalt.“
Dann begab er sich raus an die frische Luft. Immer wieder verfolgten ihn seine Gedanken und bissen sich immer tiefer in sein Gewissen. Doch diese Gefühle wie Mitleid und Schuld verdrängte er einfach, als würde er sie gar nicht kennen.
Es wurde Mittag. Jeder hatte ein wachsames Auge geworfen, damit sie so schnell wie möglich die Marine aufspüren und eliminieren konnten. Bis jetzt haben sie niemanden gefunden, aber irgendwann werden sie noch aufkreuzen dachten sich alle.
Es verstrich wieder eine große Menge Zeit. Angy wachte zeitweise auf. Die Marine war immer noch nicht aufgekreuzt. Angy hatte großen Hunger und versuchte aufzustehen, doch sie konnte sich kaum auf den Beinen halten. Sie knickte um und stand wieder auf und lief ein kleines Stück, bevor ihre Beine wieder nachgaben. Sie lief immer ein Stück und machte hin und wieder eine Pause, bis sie, mühsam wie es war, in der Kombüse ankam und richtig reinhaute. Dann bewegte sie sich wieder mühsam zurück in ihr Bett. Sie schaute aus dem Fenster, das über ihrem Bett war. Man sah nicht mehr, als das Meer.
(Anmerkung: Toller Reim -.-)
Sie dachte noch einmal über ihre Vergangenheit nach. Sie kam aber zu keinem logischem Entschluss, wenn sie sich fragte, was sie da falsch machte. Dann fühlte sie erst, das sie alleine war und als einzigste wach war.
„Robin?“ flüsterte sie
„Bist du wach?“
Robin grummelte und öffnete langsam ihre Augen.
„Angy, du bist wach? Ist das ein Traum?“
„Nein, ist es nicht.“
„Oh Angy, du bist es wirklich.“
„Na klar, oder gibt es noch jemand, die so heißt? Ich hab mal ’ne wichtige Frage.“
„Stell sie ruhig.“
„Ich hab die ganze Zeit schon so komische Krämpfe in meinem Bauch, ist das normal?“
„In deinem Bauch direkt oder weiter unten?“
„Eher weiter unten und es zieht immer so und es tut schrecklich weh.“
„Wir müssen Chopper holen!“
„Wieso?“
„Die Geburt steht im Anmarsch!“
Robin lief so schnell sie konnte und riss Chopper aus dem Schlaf.
„Was ist denn los?“
„Angy...sie...gleich....Geburt...“ Robin war ganz außer Puste und keuchte.
Chopper rannte direkt zu Angy rüber. Angy lag auf ihrem Bett, die Arme verkrampft um ihren Bauch geklammert. Durch ihre Schreie wurden alle sofort wach. Sie wollten in ihr Zimmer stürmen, doch Chopper hatte abgeschlossen. Nami und Tashgi wurden auch hellwach und standen Angy nun auch zur Seite.
„Tief durchatmen Angy, alles wird gut.“
Angy hörte nicht zu. Ihre Schmerzen waren für sie unerträglich. Sie schrie und nach einer Stunde wurden drei Babys in die Welt gesetzt. Doch mit dem Erstgeborenen stimmte etwas nicht. Es