Fanfic: Besuch aus Ägypten 2

Untertitel: MarikxRyou; BakuraxMalik

Kapitel: Kapitel 1

[i]Hallo erstmal. Freut mich das ihr mal vorbei schaut. Vielleicht habt ihr schon bemerkt das ich bereits eine FF unter dem Titel Besuch aus Ägypten geschrieben habe. Das war meine allererste FF die ich jemals geschrieben habe und da ich finde sie ist mir ziemlich missraten. Die Idee an sich aber fand ich gut, desahlb habe ich mich entschlossen Besuch aus Ägypten 2 zu schreiben. Eigentlich wollte ich die alte Story überarbeiten und dann fortsetzen aber Ryou als seme gefällt mir einfach nicht mehr und außerdem hab ich vor einige kleine Änderungen in der Story einzubauen. Und überhaupt konnte ich mich nicht dazu entschließen sie zu löschen da sie durch eine Überarbeitung ja auch irgendwie nicht mehr da wäre. Und da sich mein Stil in dem einen Jahr doch sehr verändert hat, zum Guten wie ich hoffe, ist es auch einfach leichter eine neue Story zu schreiben die dann einfach nur die Grundidee gemeinsam hat. Und den Titel. Naja genug gequasselt ich hoffe es gefällt euch

Warnung: Shonen-ai und auch Yaoi >//< Wie fast immer bei mir. Etwas ooc wirds wohl auch da ich meine eigene Meinung von den Charas habe aber ich versuche es nicht zu übertreiben. Und etwas Wartezeit werdet ihr auch mitbringen müssen da ich noch ein paar andere Ffs schreibe und mich einfach nicht auf eine konzentrieren mag.
Disclaimer: Die Charas gehören mir leider nicht sondern Kazuki Takahashi. Ich hab sie nur entführt und vielleicht lass ich sie irendwann wieder frei wenn ihr genug Kommis als Lösegeld bezahlt habt *g*
Widmung: Ich widme diese FF all denen die die erste Version gelesen haben und sich eine Fortsetzung gewünscht haben. Tut mir leid das ihr sie nur so bekommt aber anders hat es leider nicht geklappt... Und ich finde es so eigentlich auch besser. Auf jeden Fall danke ich euch. *knuddel* *Blumen schenk*

"blabla" = gesagt
//denkdenk// = gedacht
~quassel~ = Gespräch zwischen Yami und Hikari
(...) = meine Kommentare falle es welche geben sollte was ich nicht hoffe und wenn dann nur wenige[i]

Kapitel 1
Es war ein Winternachmittag mitten im November als Ryou Bakura durch die verschneiten Straßen von Domino City lief. Es schneite und es war kalt. Seine Hände steckten in dicken Handschuhen die er zusätzlich noch in seinen Manteltaschen gesteckt hatte. Der Mantel war ziemlich dick um ihn auch gut vor der Kälte schützen zu können und seine Füße steckten in dicken, gefütterten Stiefeln. Sein Gesicht schützte er mit einem Schal und sein Haar und seine Ohren wurden von einer Mütze verdeckt.
Er war alleine unterwegs. Seine Freunde waren alle zusammen übers Wochenende zum Skifahren gefahren und nur er war in Domino geblieben.
Naja Kaiba war auch hier aber erstens würde der NIE mit den anderen Urlaub machen, wenn er denn mal Urlaub machen würde, und zweitens konnte wirklich niemand behaupten Kaiba und Ryou wären befreundet. Höchstens flüchtige Bekannte und Klassenkameraden, jedenfalls nicht gut genug miteinander bekannt um ihn besuchen zu können und seine Zeit mit ihm zu verbringen.
Langsam schlenderte er durch die Straßen und schaute sich die Schaufenster an. Sie waren schon alle weihnachtlich geschmückt, dabei war doch noch nicht einmal der 1. Advent. Der war nämlich erst in über einer Woche aber das interessierte die Kaufleute anscheinend nicht. Sie schmückten ihre Fenster ja schon Wochen vorher. Wie er das doch hasste. Er HASSTE WEIHNACHTEN.
Denn Weihnachten war er immer alleine. Sein Vater (ich hab keine Ahnung was mit seinen Eltern ist. Aber ich hab einfach mal beschlossen das seine Mutter tot ist und sein Vater im Ausland arbeitet.) schickte ihm zwar jedes Jahr ein großes Paket mit Geschenken und einem kurzen Brief aber er hielt es ja nicht mal für nötig einmal anzurufen und sich nach Ryou, der doch immerhin sein einziges Kind ist, zu erkundigen... Und im Gegensatz zu seinem Geburtstag konnte er Weihnachten nicht mit seinen Freunden feiern da die mit ihren Familien feierten was er ihnen ja schlecht verübeln konnte. Der einzige der ihm eventuell noch Gesellschaft leisten würde wäre Bakura, sein Yami der in seinem Körper lebte solange er den Milleniumsring trug, aber auf den konnte er gut verzichten. Bakura war manchmal... nun ja... schwierig trifft es wohl ganz gut. Zum Glück tauchte der nur noch sehr selten in seinem Kopf auf...
Ryou tauchte in der Menschenmenge unter und liess sich einfach treiben. Er hatte kein festes Ziel, er war nur nach draußen gegangen weil er es zuhause nicht mehr ausgehalten hatte.
Plötzlich entdeckte er eine bekannte Gestalt. Diese Person stand vor einem Café und schien gerade zu überlegen ob er reingehen sollte oder nicht. Obwohl es eiskalt war trug sie nur einen Mantel der nicht sehr warm aussah und einen Schal. Die Hände steckten in den Manteltaschen, die Füßen in normalen Trainingsschuhen, die Ohren waren von der Kälte ganz rot und die Lippen blau. Ryou konnte gar nicht anders er empfand sofort Mitleid für die frierende Person die mit so sehnsüchtigen Blick durch das Fenster schielte und dabei von einem Fuß auf den anderen trat als hätte sie Angst das sie sonst anfrieren würde. Dabei mochte er diese Gestalt eigentlich gar nicht besonders.
„Hallo Marik. Sieht so aus als wäre dir schrecklich kalt. Wieso gehst du nicht in das Café und wärmst dich auf?“ fragte Ryou deshalb.
Marik drehte sich überrascht um. Ein leichtes Lächeln huschte über sein Gesicht war aber genauso schnell wieder verschwunden wie es gekommen war. Stattdessen breitete sich eine feine Röte über seine Wangen aus. „H-Hallo Ryou. Ähm naja, ich würde ja gerne aber ich... ich hab... mein Geld... also das hab ich im Hotel vergessen...“ gestand er dann stotternd.
„Achso na dann. Und wieso gehst du dann nicht einfach zurück?“ wollte Ryou weiter wissen. Es kam ihm schon seltsam vor das Marik stotterte wo er doch sonst eigentlich eher der selbstsichere Typ war. Jedenfalls selbstsicherer als er.
„Ich... hab mich verlaufen,“ kam es leise zurück.
„Oh. Und jetzt?“ Deswegen stotterte Marik also. Es war ihm peinlich. Fast schon süss.
„Weiß nicht,“ verlegen sah Marik zu Boden.
„Was hältst du davon wenn wir erstmal reingehen, ich dir etwas warmes zu trinken spendiere und wir dann sehen das du zurückkommst?“ schlug Ryou dann freundlich vor.
Die Idee gefiel Marik anscheinend denn er strahlte Ryou an und nickte erfreut. „Auja. Das wäre wirklich super. Das Geld kriegst du auch wieder.“
Daraufhin lachte Ryou nur leise: "Lass mal. Bestell nur nichts extravagantes dann passt es schon.“
Und zusammen gingen sie in das Café wo sie ihre Mäntel an der Garderobe auf hingen. Dann suchten sie sich einen einen schönen, ruhigen Tisch in der Nähe eines Fensters und schnappten sich zwei Karten. Als sie sich entschieden hatten winkte Ryou einen Kellner heran und sie gaben ihre Bestellungen auf, danach fing es an. Das große Schweigen. Keiner der beiden sagte ein Wort, sie sahen sich nur verlegen an bis Ryou es nicht mehr aushielt und seinen Blick abwandte.
Er liess seinen Blick durch das Café schweifen. Es war gut besucht, kein Wunder schliesslich war es nicht nur preiswert sondern auch hübsch eingerichtet. Die Hälfte der Tische war besetzt. Ryou verzog das Gesicht als er sah das es auch noch fast ausschließlich Pärchen waren. Mussten die ihr Glück so zur Schau stellen wo er sich so alleine und einsam fühlte? Ohne das er es bemerkte entwich ihm ein kleines Knurren.
Aber jemand anderer bemerkte es sehr wohl, Marik! Überrascht zog er eine Augenbraue hoch und lächelte Ryou leicht an.
Dieser bemerkte Mariks Blick und wurde leicht rot. „Ist was?“ fragte er verlegen.
„Nein nein alles super,“ lächelte Marik der noch immer nur Ryou ansah. “Sag mal kann es sein das du eifersüchtig auf die Pärchen bist?“ grinste er frech.
"W-Wie k-k-ko-kommst d-du d-denn d-darauf?" stotterte der Kleinere der beiden. //Hat Marik etwa was bemerkt? Mensch das ist ja peinlich...//
Marik lachte ab er nur leise. "Schon gut. Mir gehts ja nicht anderes als dir."
Jetzt war Ryou aber wirklich überrascht. Sollte es Marik wirklich genauso gehen wie ihm? "Wie meinst du das?"
"Ich meine es so wie ich es sage," grinste Marik. "Ich wünsche mir das gleiche wie du. Jemanden der an meiner Seite ist und mich liebt."
Ryous Gesichtsfarbe würde jetzt jeder Tomate Konkurrenz machen so viel Blut war mittlerweile in sein Kopf geströmt. Zum Glück kam gerade der Kellner und so brauchte er nicht sofort zu antworten. Lächelnd nahm er seine heisse Schokolade entgegen und rührte gedankenverloren darin herum. Er bemerkte gar nicht das Marik ihn beobachtete, erst als er seinem Kopf hob und so direkt in Mariks Augen sah. Sofort senkte er wieder seinen Blick.
"Warum schaust du mich nicht an? Ist es dir peinlich?" fragte Marik mit einem amüsierten Unterton in der Stimme.
"Nein warum sollte es das?" antwortete Ryou schaute aber weiter störrisch in seine Tasse.
"Weiss nicht. Deswegen frag ich ja. Schau mich doch mal an," und bevor Ryou seinen Kopf freiwillig heben konnte hatte Marik über den Tisch unter sein Kinn gefasst und hob dieses hoch. "So ist es doch schon viel besser," lächelte er.
Ryous Gesicht war weiterhin hochrot. Er konnte es sich nicht erklären aber irgendwie wurde ihm in Mariks Gegenwart ganz anders. Er war ja immer ruhig und schüchtern aber irgendwie... in Mariks Gegenwart...
"Du bist sehr süss. Und hast schöne Augen. Warum senkst du immer den Blick und lässt sie mich nicht sehen?" flirtete Marik.
"W-Wie... wie meinst du das?" stotterte Ryou. //Was soll das? Warum spricht er jetzt so mit mir?//
~Was glaubst du wohl? Der will bei dir landen du Depp. Der kleine Marik ist scharf auf dich.~ hörte Ryou plötzlich eine Stimme in seinem Kopf. Eine Stimme die er gerade jetzt nicht gerauchen konnte.
~Bakura... Musst du dich