Fanfic: Shadows of the Past

Untertitel: You don't forget them

Kapitel: Loneliness

Shadows of the Past - You don't forget them

Hi!
Ja, mich gibt&#039;s auch noch! Endlich ist das neue Chap da! Sorry, für die ewig lange (weiß schon gar nich mehr, wie lange) Wartezeit!!!!!! >.< Hoffe, ihr lest meine FF inzwischen überhaupt noch.

Kapitel 10: Loneliness

Ace wollte nur noch so schnell wie möglich weg von Loguetown und zu Nami. Proviant hin oder her. Hier jetzt was zu Essen zu finden, würde ihm zu lange dauern. Also rannte er so schnell wie möglich wieder zum Hafen zurück und zu seinem kleinen Boot.

Es war bereits dunkel, als das Konzert zu Ende war. Es war mal wieder ein voller Erfolg gewesen. Die Spendenkasse für das Waisenhaus war schon nach der ersten Stunde voll und musste immer wieder neu geleert werden. Alle waren zufrieden, besonders Nami. Sie freute sich für die vielen Kinder, die sich durch die Spenden endlich neues Spielzeug kaufen konnten. Wenigstens jemand, dem es gut ging. Und sie fühlte sich, wie nach jedem Konzert, einfach nur frei.
Zusammen mit Jessica und Lynn verließ sie die Bühne und ging zu den anderen. Maria war schon dabei, ihre Jacke anzuziehen. „Gehen wir?“ „Ich geh noch ein bisschen spazieren, um mir die Füße zu vertreten. Aber ihr könnt ruhig schon mal vorgehen.“ Auch Nami schnappte sich ihre Jacke und ging los.
„Dann bis nachher.“ Jessica winkte ihr noch zu und ging dann mit ihrer Familie zum Auto. Nur Jamie blieb zurück.

Am Strand zog sich Nami die Schuhe aus und lief durch den Sand knapp an den an Land gespülten Wellen vorbei. Ein sanfter Wind blies ihr ins Gesicht und kühlte ihr die vom Singen erhitzten Wangen und der Mond spiegelte sich im klaren Wasser. Es war wunderschön hier und doch überfiel sie jedes Mal die Einsamkeit wenn sie hierher kam. Das Meer war Jahre lang ihre „Heimat“ gewesen und jetzt sah es so aus, als würde sie nie wieder auch nur einen Fuß auf ein Schiff setzen. Alle Gefühle von Freiheit in ihr waren wieder verflogen und sie spürte einen Druck auf ihrem Herzen. Seufzend blieb sie stehen und schaute auf das weite Meer hinaus. Es war so nah und für sie doch so fern.
Plötzlich legte ihr jemand von hinten die Arme um die Taille und den Kopf auf die Schulter. Erschrocken fuhr Nami zusammen, erkannte dann aber Jamie in den Augenwinkeln. „Musst du mich so erschrecken? Was machst du überhaupt noch hier? Ich dachte, du bist schon mit den anderen vorgegangen?“ „Weil ich mir dachte, dass du hierher kommst. Nami, ich versteh nicht, warum du immer ans Meer gehst und dich damit selber quälst?“ „Hier kann man nun mal schön und vor allem ungestört seinen Gedanken nachhängen.“ „Was dieser Smoker gesagt hat stimmt, oder? Du vermisst das Meer, hab ich Recht?“
Nami gab erst eine Weile keine Antwort, doch dann: „Ja, ich vermisse es. Es gibt nichts schöneres, als wenn man jeden Abend zusehen kann, wie die Sonne im Meer versinkt oder wenn man morgens sanft durch das Plätschern der Wellen gegen das Schiff geweckt wird. Man fühlt sich so frei und ungebunden. Doch nun ist das hier mein Leben und jedes Mal, wenn ich hier am Meer stehe, kann ich mich ein Stückchen weiter von meinem alten Leben verabschieden, um meinem neuen genug Platz einzuräumen.“
Jamie gab darauf keine Antwort mehr. Es vergingen ein paar Minuten in denen beide nur da standen, auf das Meer hinausblickten und sie jeder für sich seinen Gedanken nachhingen. Beide genossen sie diesen Moment dieser Ruhe, in dem nur das Rauschen der Wellen zu hören war, und Nami fühlte wieder diese Nähe zu ihm, die ihr Geborgenheit gab und die Einsamkeit verschwinden ließ. Doch dann fiel Jamie wieder etwas ein: „Ach ja, fast hätt ich’s vergessen. Wenn wir hier schon mal alleine und ungestört sind, ohne die anderen: Nochmals Happy Birthday.“ Er gab ihr einen Kuss in den Nacken, „Ich liebe dich.“ „Danke.“ „Willst du noch hier bleiben oder sollen wir gehen?“ „Lass uns gehen. Mir wird kalt.“ Nami löste sich aus Jamies Umarmung und gemeinsam gingen sie die paar Meter bis zum Haus zurück. Dort spürte Nami zum ersten Mal an diesem Abend, wie müde sie eigentlich war. War ja aber auch kein Wunder. Singen konnte anstrengend sein.
„Ich geh ins Bett, sonst kipp ich noch hier im Flur um. Gute Nacht.“ „Gute Nacht.“
Nami wollte schon die erste Stufe hinaufsteigen, als sie doch noch mal stehen blieb und sich zu Jamie umdrehte. „Kom....Kommst du mit?“ „Zu dir?“ Jamie war mehr als verwundert über Namis Frage. So etwas hatte sie noch nie von ihm verlangt.
„Ja. Ich will im Moment einfach nicht alleine sein.“ „Kein Problem. Du müsstest nie alleine sein, das weißt du.“ „Ja....“ „Na los, komm.“ Jamie lächelte Nami entgegen, nahm sie an der Hand und zog sie sanft hinter sich die Treppen hoch und zu ihrem Zimmer. „Geh schon mal rein. Ich muss mir nur noch kurz meinen Schlafanzug holen.“ Er ging weiter zu seinem Zimmer und verschwand darin. In dieser Zeit zog auch Nami schnell in ihrem Zimmer ihren Schlafanzug an und kroch unter die warme Decke, als Jamie hereinkam. Er gesellte sich zu ihr und zog sie an sich in seine Arme. Nami fühlte sofort wieder dieses wohlige Gefühl von Geborgenheit und schloss die Augen, doch schlafen konnte sie trotzdem nicht. Es war zu ungewohnt plötzlich wieder jemanden neben sich liegen zu haben. Das letzte mal war vor zwei Jahren gewesen,........Zorro. Nami versuchte sofort wieder, diesen Namen aus ihrem Kopf zu scheuchen, um endlich schlafen zu können, aber es gelang ihr nicht. Ihr kamen immer mehr alte Erinnerungen an Zorro hoch, die sie schon so lange ins hinterste Eck ihres Kopfes verbannt hatte. Es war doch ein Fehler gewesen, Jamie zu fragen, ob er bei ihr blieb, aber sie hatte sich vorhin einfach so allein gelassen gefühlt und wollte nur jemanden bei sich haben.
Mit der Erinnerung an Zorro kamen auch wieder die Schmerzen in ihrem Herzen zurück und Nami musste sich zusammenreißen, um nicht loszuheulen. Jamie war inzwischen eingeschlafen, das hörte sie an seinem ruhigen Atem, aber sie wollte nicht riskieren, ihn zu wecken. Das würde nur wieder unangenehme Fragen hervorrufen. Sie musste Zorro so schnell wie möglich wieder vergessen. Also versuchte sie, an etwas anderes zu denken, an etwas Erfreuliches. Plötzlich hatte sie wieder eine ganz alte Erinnerung im Kopf, eine Erinnerung an den Tag, als ihr Heimatdorf Kokos endlich von Arlong und seinen Leuten befreit wurde. Das war der glücklichste Tag in ihrem Leben gewesen. Da hatte sie gelernt, wie wichtig echte Freunde sind und wie wichtig sie Ruffy und den anderen war. Sie hatten ihr Leben aufs Spiel gesetzt, nur damit sie endlich wieder frei und glücklich sein konnte. Warum dann also das vor zwei Jahren? Es gab doch echt keinen Sinn.
Nami bemerkte, dass sich ihre Gedanken, egal an was sie auch versuchte zu denken, immer nur im Kreis drehten und sie schon wieder kurz davor stand, loszuheulen. Das Beste wäre wohl, an gar nichts mehr zu denken und den zweiten Körper neben sich so gut es ging zu ignorieren, wie wenn er gar nicht da wäre. Vielleicht konnte sie dann endlich schlafen.

Am nächsten Morgen wurde Nami wach, als sich etwas neben ihr bewegte. Noch im Halbschlaf fiel ihr auf, dass sie wohl doch noch eingeschlafen sein musste. Dies wurde ihr auch bestätigt, als sie die Wärme der durch das Fenster scheinenden Sonnenstrahlen auf ihrem Gesicht spürte und sie durch ihre geschlossenen Augenlider die Helligkeit wahrnahm. Wieder regte sich etwas neben ihr und es fühlte sich so an, als hätte sich gerade jemand hingesetzt. Widerwillig öffnete sie die Augen und erblickte Jamie, der nun auch seinen Kopf zu ihr wandte. „Guten Morgen. Gut geschlafen?“
Auch Nami setzt sich nun hin und streckte sich erst mal. „Geht so. War gestern noch ziemlich lang wach, weil ich nicht schlafen konnte.“ Sie stand auf und ging ins Bad, das zum Zimmer gehörte, um sich erst mal frisch zu machen. Sie war immer noch so müde, dass sie erst mal ein paar Spritzer kaltes Wasser brauchte, um einigermaßen fit zu werden.
„Ich geh mich kurz anziehen, dann können wir ja zusammen runter, frühstücken.“ rief ihr Jamie vom Zimmer zu und Nami hörte, wie die Bettdecke raschelte.
„Is gut.“
Kurz darauf ging die Tür und Nami lugte aus dem Bad heraus, ob er auch wirklich weg war. Dann ging sie zu ihrem Schrank, um sich auch etwas zum anziehen rauszusuchen. Es schien warm draußen zu sein, also entschied sie sich für einen Jeansrock, der ihr bis zu den Knien ging, und ein kurzes T-Shirt. Sie schlüpfte schnell hinein und ging noch mal ins Bad. Ein paar Sekunden später stand auch Jamie frisch angezogen wieder im Zimmer und gemeinsam wollten sie dieses wieder verlassen, als Jessica plötzlich hereingestürmt kam. „Hey, Nami. Da is jemand, der hat nach dir gefragt.“ „Wer? Doch wohl nich schon wieder einer von der Marine?“ „Nein, so ’n gutaussehender Kerl. Er wollte mir seinen Namen nich verraten, aber er hat gesagt, du würdest ihn kennen, sehr gut sogar.“
Nami war mehr als überrascht. Wer konnte das denn jetzt sein? Ein gutaussehender Kerl, den sie sehr gut kannte. Wer wusste denn, dass sie jetzt hier wohnte? Innerlich wurde sie schon ganz kribbelig. Sie kannte ihn, sehr gut. Konnte es diesmal sein, dass.....Nein! Bestimmt nicht. Aber wer dann?
„Hey, kommst du?“ Jessica holte sie wieder aus ihren Gedanken und sofort rannte Nami an ihr vorbei aus dem Zimmer. Sie musste wissen, wer das war.
„Er wartet im Garten!“ rief ihr Jessica noch hinterher und ging dann mit ihrem Bruder ebenfalls hinunter.
„Und du weißt wirklich nicht, wer das ist?“ fragte dieser unterwegs.
„Nee, aber ich mein, ich hätt ihn schon mal irgendwo gesehen.“ „Na hoffentlich ist es nicht wieder so ein Idiot, wie der von der Marine, und will etwas von ihr. Wer weiß, ob es überhaupt stimmt, dass sie ihn kennt. So viele Leute gibt es da ja nich.“

Nami rannte die