Fanfic: Ich bin du! 16
Kapitel: Ich bin du! 16
Ich bin du!
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Teil 16
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“Warum sitzt du noch hier?”
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“Ach, ich wollte nur kurz eine Verschnaufpause einlegen”, sagte Ryoga , der sich gerade auf einen Stuhl im Catcaffee fallen gelassen hatte.
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Cologne schüttelte ratlos den Kopf: “Gut, dass ich dir keine Wahre mitgegeben hab.”, sagte sie.
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“Wie meinst du das?”, fragte Ryoga langsam uns sah durch Shampoos Pony zu der Alten auf.
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“Wie ich’s gesagt hab. Hätte ich dir nämlich etwas mitgegeben und die hättest, wie du es gerade demonstriert hast, 2 Stunden lang den Ausgang aus unserem Restaurant gesucht, hätten wir schon einen Kunden weniger!”
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“Arrh!”, wütend sprang Ryoga auf und warf Shampoos Haar, das, wie er fand, unpraktischer Weise an seinem Hinterkopf hing, zurück und ging mit geballten Fäusten auf Cologne zu. “Wie du meinen? Erst ich dachte, ich soll helfen und jetzt du...”, er hielt inne, als er den schockierten Blick der alten Amazone auffing, die die Augen weit aufgerissen hatte. “Was hast du gerade gesagt, Ryoga?”, fragte sie.
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“Du mir hören nicht zu? Ich sagen, ...”, jetzt hatte er selber wahrgenommen, was er da von sich gab. “was das hat zu bedeuten?”, fragte er und lies sich zurück auf seinen Stuhl fallen.
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“Nun, ich denke”, antwortete Cologne in bedächtigen Ton: “Ihr seit schon über 24 Stunden von euren Körpern getrennt und eure Persönlichkeiten scheinen sich diesem Umstand langsam anzupassen.”
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Ryoga war genauso geschockt wie sprachlos. Das konnte einfach nicht... “NEIN!”
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Währenddessen machten sich die ahnungslose Akane, diesmal als Ranma-kun, und der nicht weniger ahnungslose Ranma auf den Weg zu ihrem Herrn Direktor.
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“Die beste Methode nicht von dem Löwen gefressen zu werden, ist in seine Höhle zu gehen, so was hab ich auch noch nie gehört”, beschwerte sich Akane weiterhin.
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“Weil die anderen Leute, egal ob von heute oder früher, eben nicht meinen Dialekt haben.”, grinste Ranma zufrieden. Akane konnte sich nur Nochahn den Kopf packen: *Dialekt meint er bestimmt nicht ...*
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Ohne eine weitere Unterhaltung anzufangen standen die beiden plötzlich vor ihrer Schule. “Oh, da sind wir ja schon.”, sagte Ranma.
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“Ich kann einfach nicht begreifen, warum du so gut gelaunt bist, Ranma. Du bist leichte Beute, schon vergessen?”, tadelte ihn Akane.
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“Psch!”, machte Ranma: “Nicht so laut! Sonst bietet man dir nacher auch noch eine Gratis-OP an.” “Was bitte?!”
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“Ach, nicht so wichtig.”, Ranma tat die Bemerkung mit einer Handbewegung ab: “Los weiter!”
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Sie schlichen sich also leise ins Schulgebäude und die Gänge entlang bis zum Direx-Büro.
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“Er könnte schon auf einen Angriff warten”, beharrte Akane noch einmal, als sie vorsichtig um die Ecke, die zu der besagten Tür führte, lugten.
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“So ein Blödsinn”, erwiderte Ranma: “Das kannst du wirklich selbst nicht glauben. - Okay, bei drei; Eins, zwei...” Er sprang auf und lief los. Akane folgte ihm. Nach ein paar Schritten stand Ranma schon vor der Tür des Direktors und riss sie auf. Ein verschrecktes Schuloberhaupt sah ihn über die Schulter hin an: “Oh, Aloha! Akane Tenso, richtig?” “Tendo!”, sagte rnma: “aber tuen sie nicht so scheinheilig, ich weiß genau, dass sie bescheid wissen.” Jetzt erspähte ihr Direx auch Akane, die ein wenig erängstigt hinter Ranma stand. “Oh und deinen Verlobten hast du auch gleich mitgebracht. Wie reizend.”, begrüßte er sie. “Ach kommen sie.”, sagte Ranma und trat ein: “Wenn sie mit dieser laschen Nummer den Überraschungsmoment auf ihre Seite ziehen wollen, haben sie sich aber gewaltig gestrichen.”
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Erst sagte der Angesprcoehne gar nichts, stand dann aber etwas irritiert auf und ging auf seine Schüler zu. Zumindest auf Ranma, Akane stand noch im Türrahmen. “So, so, mein liebes Kind. Und was soll das alles bedeuten, hä?”, sagte er scheinheilig. “Als ob sie das nicht wüssten”, fuhr Ranma ihn mit einem bösen Blick an: “ICH bin Ranma, das ist Akane.”, er deutete hinter sich. “Verstehe!”, sagte der Schuleiter belustigt. Ranma hingegen hatte die Nase langsam gestrichen voll. Und ehe der Direx sich versah, lag er ohnmächtig auf den Boden.
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“Ranma!”, rief Akane und stürmte ins Zimmer. Sie kniete sich neben ihren Lehrer und sah zu Ranma auf: “Ich glaube, er wusste es wirklich nicht. Warum hast du das gemacht? Und vor allem wie?”
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“Umso besser, wenn er es nicht wusste.”, antwortete Rnma: “Dann haben wir wenigstens ihn im Vorfeld ausgeschaltet. Und wie? Ein Tritt zwischen die Augen hat noch keinem geschadet - ihm erst recht nicht. Müsstest du auch können.”
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“Aha”, sagte Akane nur und richtete sich wieder auf: “Und was machen wir jetzt?”
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“Ich hab Hunger”, antwortete Ranma und legte die hand auf seinen, bzw. Akanes, Bauch: “Gehen wir was Essen.”
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“Und wohin?”, fragte Akane aufseufzend. Ranma war einfach unverbesserlich!
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“Ach, ich hab da so eine Idee...”
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Wenig später standen sie vor einer weiteren Tür. Aber diesmal vor dem Eingang des “U-Chan”s und mitten in der Stad.
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“Geschlossen?”, fragte Ranma ungläubig und betrachtete ein Schild, das Ukio wohl an die Außenwand geheftet hatte. “Wirklich merkwürdig”, gab Akane ihm Recht. Sie wollte schon weitergehen, aber Ranma hämmerte wie verrückt an die Tür: “Hey, U-Chaaan! Ich bin es; Ranma! Mach doch bitte auf! Ich verhungere! Ukio, hallo?!”
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Als Akane den ersten Schock überwunden hatte, ging sie zurück auf Rnma zu und fragte : “Glaubst du wirklich, sie glaubt dir, wenn du hier vor ihrem Laden stehst und sie mit MEINER Stimme rufst?”
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“Oh, vergessen.”, sagte Ranma und schob Akane vor sich: “Dann ruf mal!”
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“Sag mal hast du sie noch alle? Glöaubst du, ich mach hier zum Gespött?”
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“Komm schon, du bist doch ich!”
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“Das allein ist schon schlimm genug!”
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“Was soll das denn nun schon wieder hei...”
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Und so hatten die beiden endlich wieder einen Grund zum Streiten gefunden. Doch was sie nicht wissen konnten, war, dass sie beobachtet wurden. Scharfe Augen sahen von einem Baum auf sie herab: “Dann ist es also war...”
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Irgendwann gab Akane es auf: “Komm, ich lad dich ein. Wohin willst du?”
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“Ach, ein Burger käm nicht schlecht...”, sagte Ranma und grinste breit. Aber als sie ein paar Schritte gegangen waren, blieb er plötzlich stehen.
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“Was ist?”, fragte Akane und machte ebenfalls Halt.
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“Ich glaube, ich möchte doch lieber Schrimps.”, sagte Ranma.
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“Was? Ich dachte, du magst keine Schrimps?”
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“Mag ich auch nicht...”, sagte Ranma langsam: “Merkwürdig...”
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“Ach, von mir aus, ess ich auch das. Hauptsache bald. Ich bekomm nämlich auch ganz schön Kohldampf.”, sagte Akane leichthin. Sie konnte nicht ahnen, was Ranma fühlte. Ein ganz seltsames, unangenehmes in der Magengegend. Natürlich, bei den Saotomes war es leicht anzunehmen, sie seien krank, wenn sie mal nicht essen wollten, aber das war es nicht. Irgendwas war sehr, sehr seltsam. Und falsch!
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“Du”, sagte Ranma: “Ich glaub, ich hab gar keinen Hunger mehr.”
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“Komisch”, kommentierte Akane: “Dabei siehst du ganz normal aus - so wie ich, mein ich.”
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So, der Teil war länger!^^
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Und diesmal doch äußerst pünktlich, oder?? ;-)
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Und danke für die Kommis! Und was die Story angeht, hab ja selbst schon gesagt, war halt ein Lückenfüller. Weil nur den Rückblick schreiben fand ich auch irgendwie nich so doll (dann hätt ich mir damit ja auch noch mühe geben müssen ^_^)
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Ich hoffe, dieser Teil gefällt euch! (na jah, so viel ist ja auch nicht gerade passiert...)
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okay, dann mal bis zum nächsten mal,
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Machts gut!
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Eure Ranchi
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Ach, PS: Ihr könnt das beide nicht! Mit Abflussrohre kommen gar nicht vor! Ich bin da Experte! Durfte mir die Folge sogar heute morgen vor der penne, mitten in der nacht, um 7 Uhr gleich noch 2mal ansehen, danke Vicie! Nicht mal DB darf man noch gucken! Redet man so mit seiner Tante!? Die soll bloß aufpassen.....
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Wusstet ihr eigentlich, dass Heidi auch eine Anime ist??
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(tolle Überleitung, wah?
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Kommi nicht vergessen!
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Ranchi!)
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