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Dies war ein Aufsatz, den ich vor einigen Wochen für die Schule geschrieben habe.
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Nur das Mondlicht erhellte den sonst so dunklen Wald. Zwar war das Mondlicht nicht sehr stark, doch es war genug, um zu sehen. Panisch, auf jeden Schritt achtend rannte Deira durch die Finsternis der Nacht. Er verfolgte sie, dass wusste sie genau. Aber warum hatte er, ihr Bruder, sie dann überhaupt fliehen lassen? Nur, um sie jetzt wieder einzufangen? Konnte es das sein? Deira wusste es nicht. Sie rannte weiter. Erst nach mehreren Minuten ließ sie sich völlig erschöpft auf einem Felsen nieder. Sie atmete tief durch. Plötzlich hörte sie es rascheln. Erschrocken drehte sich Deira in die Richtung, aus der das Geräusch gekommen war. ER war hier, das spürte sie genau. “Verdammt!” fluchte sie leise und ging langsam rückwärts, denn sie wollte ihren ´Feind´ nicht aus den Augen verlieren. Wieder rauschte es zwischen den Blättern der Bäume. Etwas Schwarzes sprang auf sie zu und griff an. Geschickt wich sie seinem Angriff und sprang nach hinten. Im nächsten Moment folgte ein weiterer Angriff. Diesem konnte Deira nur sehr schlecht ausweichen. Dies hatte zur Folge, dass ihr Bruder sie traf. Eins seiner Kunai traf sie in die rechte Schulter. Doch sie beachtete es nicht, dafür war momentan keine Zeit, sie musste ihm erst entkommen. Einen kurzen Moment konnte sie verschnaufen, bevor weitere Kunai und Shuriken auf sie zu rasten. Wieder konnte sie nur sehr knapp ausweichen. Das Kunai in íhrer Schulter und der dadurch entstandene Blutverlust machten ihr doch schwer zu schaffen. Schnell sprang sie hinter einen Baum, um den nächsten Waffen auszuweichen. Diesmal war sie rechtzeitig vom Platz weggekommen. Kurz lehnte sich Deira an den Baum, griff nach dem Kunai in ihrer Schulter, umfasste fest den Griff und zog es mit einem Ruck heraus. Es schmerzte sehr als sie die Klinge herauszog. Die Klinge des Kunai war blutverschmiert, Deiras Kleidung an Schulter und Oberkörper blutdurchtränkt. Durch den stechenden, nicht aufhören wollenden Schmerz in ihrer Schulter hätte sie beinahe vergessen, dass sie auf der Flucht war. Schnell war sie wieder in Alarmbereitschaft. Gerade noch rechtzeitig, denn im nächsten Moment bohrten sich weitere Kunai und Shuriken um sie herum in den Baumstamm. Sie hatte ihren Bruder aus den Augen verloren und konnte nicht ausmachen, wo er sich im Moment befand. Deira beschloss zu fliehen. So leise und so schnell wie möglich wendete sie Kagebunshin no jutsu an, um einen Doppelgänger zu erschaffen. Er sollte ihren Bruder ablenken nur so lange, bis sie wenigstens einen kleinen Vorsprung hatte. Während ihr Doppelgänger nun den Waffen ihres Bruders auswich, rannte sie sich durch Wald weg. Sie musste sich beeilen, denn ihr Doppelgänger wurde höchstens zwei Minuten durchhalten, so lange aber auch nur, wenn ihr Bruder ihr den Vorsprung gönnte. Den sie hatte keine Chance gegen ihn, genau das wusste sie und es machte ihr Angst.

Deira rannte weiter durch den dichten dunklen Wald. Erst nach mehreren Stunden hatte sie ihn endlich verlassen. Zwar hatte sie den Wald endlich hinter sich gelassen, doch in Sicherheit war sie noch lange nicht. Sie legte in der Nähe bei einem Fluss eine Pause ein. Sie atmete tief durch und versuchte ihren Atem zu beruhigen. Kraftlos lehnte sie sich an einen Baum. Langsam ließ sie sich an ihm hinab gleiten. Ihre Hand wanderte zu ihrer verletzten Schulter und ruhte darauf. Innerlich fluchte sie, dass sie keine Heilkräfte hatte, wie die Medic-Nin. Vorsichtig kramte sie in ihrer Tasche nach Verbandszeug. Bereits nach wenigen Sekunden hatte sie es gefunden. Schnell holte sie es heraus und wollte sich ihre Schulter verbinden, doch es gelang ihr nicht. Seine Schulter selbst verbinden konnte sich als ziemlich schwierig gestalten, wenn man momentan nicht gerade sehr beweglich war. Nach etlichen Versuchen, gab sie es schließlich auf, legte ihre Hand auf ihre schmerzende Schulter und ließ sie dort ruhen. Vorsichtig schloss sie die Augen um sich kurz auszuruhen. Doch bereits nach wenigen Sekunden war sie kraftlos und unter Schmerzen eingeschlafen.

Lange schlief sie aber nicht, denn als sie wieder zu sich kam, dämmerte es erst. Die Sonne tauchte ihre Umgebung in ein schönes Rot. Ihre Augen schmerzten etwas, denn die Sonne blendete sie. Doch das machte ihr nichts aus, denn das größere Problem war ihre Schulter. Diese schmerzte zwar nicht mehr allzu sehr, doch hatte sie sehr viel Blut verloren und sie musste dringend behandelt werden. Langsam stand sie auf, und ging zum Flussufer. Sie wollte etwas Trinken. Deira kniete sich auf dem Boden, beugte sich leicht nach vorne, tauchte ihre Hände ins kristallklare, kalte Flusswasser und spritzte es sich zum Wachwerden erstmal ins Gesicht. Plötzlich gab der leicht feuchte Boden unter ihren Beinen nach und sie nach vorne ins eisige Wasser hinein. Erschrocken und panisch paddelte sie mit dem linken Arm und den Beinen umher. Der Fluss war tiefer und die Strömung stärker als angenommen. Deira war verzweifelt, sie konnte nicht schwimmen. Weder ihr Bruder, noch ihre Eltern, als sie bei ihnen lebte, hatten es ihr beigebracht. Da der Fluss ziemlich breit war, schaffte sie es auch nicht zurück an Land. Die Strömung riss sie mit sich. Bereits nach wenigen Minuten hatte sie vollends das Bewusstsein verloren.

Der Strom trieb sie viele Kilometer stromabwärts. Erst im Wüstenland Suna wurde sie aus dem Wasser gefischt. Bewusstlos, schwer verletzt und halb erfroren ,oder auch: fast tot. Das war der zustand, indem sie von ihren Rettern aus dem Wasser gezogen wurde. Von irreren Rettern wurde sie in Decken gehüllt und an ein Feuer gelegt und ihre Schulter versorgt, so gut es möglich war. Es war bereits morgen, als Deira das Bewusstsein erlangte. Sie blinzelte einige Male, damit sich ihre Augen an die Helligkeit gewöhnen konnten. Mit ihrer linken Hand fasste sie sich an die Stirn. Sie war ganz heiß. Vorsichtig richtete sie sich auf. Dabei stützte sie sich mit der anderen Hand ab um nicht umzukippen, doch sie zog ihren Arm so plötzlich wieder weg, dass sie es doch tat. Ihr Arm hatte angefangen zu schmerzen. Deira wusste auch warum: Die Verletzung an ihrer Schulter schmerzte heftig. Außerdem war ihr schwindelig. Mit offenen Augen lag sie nun auf einer und unter zwei Decken und starrte in den Himmel. Wie um alles in der Welt war sie hierher gekommen?

Plötzlich raschelte es hinter ihr. Sie erschrak. “Sie ist wach.”, hörte Deira jemanden sagen. “Du hast Recht.”, sagte eine zweite Stimme. Beide Stimmen waren männlich gewesen, obwohl sie sich bei der ersten nicht so sicher war, ob es wirklich ein Mann gewesen war, der gesprochen hatte. Deira hörte Schritte, die immer näher kamen. Erst standen die beiden gestalten neben ihr, doch dann hockten sie sich hin und Deira konnte ihre Gesichter erkennen. Der eine hatte Lila Schminke im Gesicht, die ein Muster bildeten. Seine Augen waren schwarz. Auf der Kopfbedeckung ,mit Katzenohren, die er trug, prangte vorne das Zeichen Sunagakures. Der andere Person hatte schwarze Haare, von denen zwei Strähnen an beiden Seiten des Gesichtes herunterhingen. Die restlichen Haare hatte sie vermutlich hochgesteckt und mit einem Gummi befestigt. Sie hatte braune Augen. “Du bist ja endlich wach.”, sagte die mit den schwarzen Haaren. Die Stimme klang wirklich sehr feminin. Vorsichtig nickte sie. “Wie heißt du?”, fragte der andere. Seine Stimme klang schon wesentlich männlicher. “Mein Name ist Deira.”, antwortete sie hustend. “Deira also.”, sagte die Person mit der femininen Stimme. “Woher kommst du?”, fragte der andere. “Ich komme aus Kumo. Wurde aber in Suna geboren.” “Aus Kumo? Was wolltest du dort? Bist du ein Bote?”, fragte der mit den Katzenohren. Deira schüttelte den Kopf. “Mein Name ist Kankuro.”, sagte der mit den Katzenohren. “Und meiner ist Haku. Freut mich dich kennen zu lernen.”, sagte der andere. Deira wurde rot. Sie hatte Haku für eine Frau gehalten. “Freut mich ebenfalls.”, sagte sie. “Am besten wir nehmen Deira mit nach Sunagakure.”, meinte Kankuro, “Der Kazekage wird schon wissen, was zu tun ist.” Kankuro legte eine Hand auf Deiras Schulter. Diese wanderte von dort aus auf ihre Stirn. “Du hast Fieber.”, stellte er fest. “Und was jetzt?”, meinte Haku, “Wenn wir sie mitnehmen, muss einer von uns sie tragen.” “Gut. Dann werde ich sie tragen.”, meinte Kankuro und stand auf. “Gut, da das nun geklärt ist, sollten wir unsere Sachen zusammenpacken und uns auf den Weg machen, wenn wir noch vor heute Abend ankommen wollen.”, meinte Haku und erhob sich ebenfalls. Kankuro nickte. “Kann ich euch irgendwie helfen?”, fragte Deira vorsichtig. Sie war zwar geschwächt, doch wollte sie nicht untätig Rumsitzen. “Nein!”, antwortete Haku sofort. “Aber…”, wollte sie einwerfen, doch Kankuro unterbrach sie: “Du solltest dich ausruhen. Du hast sehr hohes Fieber und deine Schulter ist auch noch nicht wieder in Ordnung. Also setz dich ans Feuer und schlaf. “ Vorsichtig nickte Deira und setzte sich wie Kankuro es gesagt hatte ans Feuer. Schnell war sie eingeschlafen.

Während sie schlief, wurde sie von Kankuro nach Sunagakure getragen, welches sie auch schon am späten Nachmittag erreicht hatten. Kankuro brachte die schlafende sofort zum Kazekage, seinem Bruder Gaara. Dieser wusste auch nicht so Recht, was er mit dem schlafenden Mädchen anfangen sollte, also beschloss er sie aufzuwecken, indem er ihr kurzerhand einen Eimer Wasser über den Kopf goss. Klatschnass und erschrocken sprang Deira auf: “WAS?!” “Keine Sorge.”, meinte Kankuro beruhigend, “Du bist im Büro des Kazekage.” Deira nickte vorsichtig. Setz dich forderte der Kazekage sie auf. Gehorsam tat sie dies auch sofort. Gaara setzte sich ihr gegenüber und Kankuro sich neben sie. “Wer