Sie nannten sich Akuma
Kapitel 01 - Sie wollte doch nur etwas über ihre Familie erfahren
Sie saß in ihrem Haus, wartete auf den eingeladenen, doch er kam nicht. Es war schon eine Stunde vergangen, er müsste schon längst hier sein, immer noch wartete sie. Endlich hörte sie jemanden vor ihrer Haustüre. Daraufhin sprang sie vom Sofa und lief zur Türe. Sie sah hinaus, doch dort war niemand. Sie machte es sich wieder auf dem Sofa gemütlich, wartete weiter. Nach einer Weile dachte sie sich schon, dass möglicherweise etwas passiert ist, doch sie wollte nicht weiter daran denken und suchte sich eine Ablenkung. Kurz darauf fand sie auch schon etwas, es war ein Buch über ihre Vorfahren. Sie wollte schon lange etwas über ihre Vorfahren erfahren, suchte immer wieder, ob sie nicht doch etwas hatte, fand aber nichts. Und hier war es, hier war das Buch, das sie schon so lange suchte, sie konnte es kaum fassen. Wieder gemütlich und entspannt auf dem Sofa sitzend sah sie das Buch an. Ihr Vater starb wenige Wochen vor ihrer Geburt, ihre Mutter nur kurz nach der Geburt. Sie wuchs bei ihrem großen Bruder auf, lernte kein anderes Familienmitglied kennen. Doch seit einigen Jahren hatte sie auch ihren Bruder nicht mehr gesehen. Bevor sie das Buch aufschlug schaute sie sich den Einband genau an. Das Buch sah schon sehr alt aus. Das war es auch. Auch die einzelnen, Handbeschriebenen Seiten, machten einen ziemlich alten Eindruck. Einige Seiten hingen nur mehr locker im Bund. Als sie anfing das Buch zu lesen lief ihr ein eiskalter Schauer über den Rücken, das Buch hatte etwas Unheimliches an sich. Trotzdem las sie weiter. Nach kurzer Zeit war sie in das Buch versunken, dass sie die Zeit um sich total vergas. Wenige Stunden später sah sie wieder auf die Uhr, mittlerweile waren 4 Stunden vergangen, seitdem er hätte hier seien müssen. Sie machte sich immer mehr Sorgen. Kurz darauf legte sie das Buch zur Seite und stand vom gemütlichen Sofa auf. Sie zog sich die Schuhe, wollte sich eben auf machen, ihn zu suchen, doch da stand er vor ihrer Türe. Sie sah ihn verwundert an, denn er war tatsächlich mehr als 4 Stunden zu spät. Er nannte ihr keinen Grund, hoffte nur, dass sie Verständnis dafür hätte - doch wie denn, wenn sie den Grund nicht kannte? Nur wenige Minuten später, sagte er, dass er wieder weg müsse, denn er wolle sie nicht in Gefahr bringen. Sie fragte, was denn los sei, warum er meinte, er würde sie in Gefahr bringen, wenn er nicht wieder gehen würde. Sie würden ihn suchen, bestimmt auch finden, antwortete er. Was meinte er denn? Sie wusste es nicht, deshalb fragte sie nach. Er wird verfolgt, von einer geheimen Organisation, er weiß nicht warum, nur, dass sie jeden umbringen, dem er davon erzählt. Nun war es zu spät, sie würden auch das Mädchen umbringen, das wollte er doch nicht, warum hat er ihr nun doch etwas davon erzählt? Er wusste nicht mehr, was er machen soll. Wie sollte er sie denn vor denen beschützen, wenn er sich doch auch selbst nicht verteidigen konnte?
Ich werd das Kapitel mit den nächsten zusammenfassen, 500 Wörter sind zu kurz xD
Danke für's lesen! ^__^ v