Neue Abenteuer und neue Liebe

Wie zwei Seelen zueinander finden

Das Gespräch mit der Mutter

Am nächsten Tag war Samstag, aber Melinda musste trotzdem aufstehen, da sie das Referat mit Trunks noch fertig machen musste. Sie duschte und aß etwas, dann flog sie los und war nach ein paar Minuten bei Trunks. Der wartete schon auf dem Balkon. Er begrüßte sie und sie gingen in sein Zimmer. Dort beendeten sie ihr Referat und beschlossen dann in die Stadt zu gehen. In der Innenstadt fanden sie ein schönes Cafe und bestellten sich Getränke:,, Es ist toll, dass wir das Referat fertig bekommen haben. Ich hätte nicht gedacht, dass wir so gut zusammen arbeiten können. Die Stadt ist auch schön, ich komme nicht oft her, ich bin die meiste Zeit im Palast.“
,, Das muss doch total langweilig sein oder nicht? Was hast du die ganzen Jahre dort oben gemacht?“, fragte Trunks, doch die Antwort war relativ einfach:,, Ich habe mit meinem Vater trainiert. Ich habe vieles gelernt und wenn man es mir auch nicht ansieht, ich kann mich gut verteidigen. Mein Vater ist sehr stolz auf mich, er hätte nicht gedacht, dass ein Mädchen so stark werden kann.“
,, Das würde ich auch nicht von dir denken, wenn ich dich so sehe. Doch du bist sehr nett und ruhig, in vielen Situationen wäre Piccolo schon längst ausgerastet. Mein Vater ist ihm sehr ähnlich, wenn etwas nicht richtig läuft, dann rastet er sofort aus und dann streitet er sich mit Mama“, meinte Trunks. Das kannte auch Melli, ihre Eltern stritten auch manchmal und wenn das geschah, dann machten sie es ganz heftig, halbe Sachen gab es bei ihnen nicht. Sie unterhielten sich noch ein wenig und gingen dann weiter durch die Stadt. Dann kamen sie an einem Buchgeschäft vorbei und Melli verschwand sofort darin. Trunks folgte ihr und entdeckte sie in der Ecke mit den Romanen:,, Du scheinst gerne zu lesen. Du bist ein Bücherwurm wie???“
,, Das bin ich. Das habe ich mir von Popo abgeguckt, der ist auch oft am lesen, aber ich habe alle Bücher in der Bibliothek schon durchgelesen und brauche dringend neue. Ich hoffe es macht dir nichts aus?“, fragte Melinda, doch Trunks war geduldig. Das fand er besser, als mit seiner Schwester durch die ganzen Klamottengeschäfte zu jagen und dann durfte er auch noch die Taschen tragen. Wenn er es nicht tat, dann petzte Bra bei Vegeta und dann gab es Trainingstunden bis zum umkippen. Nachdem Melli endlich vier Bücher gefunden und bezahlt hatte, gingen sie weiter. Sie sprachen kein Wort miteinander, aber da brach Melli die Stille:,, Sag mal Trunks. Hast du eigentlich schon eine Freundin? Die Mädles an der Schule rennen dir doch hinterher.“
,, Ähhmm….. nein, ich habe keine Freundin. Ich finde es schlimm, die Weiber rennen mir nur hinterher, weil ich so gut aussehe und total reich bin. Ich habe noch nicht die richtige gefunden. Ich will keine Freundin für eine Woche, so wie meine Schwester es macht“, sagte Trunks und war total rot geworden. Melli bemerkte dass sie einen wunden Punkt getroffen hatte. Trunks schien sehr schüchtern zu sein. Er redete wohl nicht oft über dieses Thema:,, Na ja, da sind wir schon zu zweit. Ich habe auch keinen Freund. Ich habe auch noch keinen gefunden und die meisten würde mein Vater sowieso nicht akzeptieren so wie ich ihn kenne. Es ist schon schwer so einen Vater zu haben. Was man da für Probleme bekommt, katastrophal sage ich dir.“ Das glaubte Trunks ihr sehr gern, er kannte Piccolo und wusste wie der sein konnte. Da war er doch sehr froh Vegeta als Vater zu haben, den interessierte das bei Trunks nicht. Der machte sich nur bei Bra riesige Sorgen, sie war immerhin ihr Liebling. Dann fiel Melli ein, dass sie noch mit ihrer Mutter verabredet war, sie wollten etwas unternehmen, ihr Mutter Tochter Tag. Daher entschuldigte sie sich bei Trunks und wollte gehen, aber da geschah etwas Komisches. Ohne es zu wollen drehte sie sich zu Trunks um und küsste ihn auf die Wange. Als sie das erkannte, rannte sie sofort weg:,, Was habe ich da getan? Ich habe Trunks geküsst. Bin ich denn total bescheuert? Ich kann ihn doch nicht küssen und dann auch noch weglaufen, was der jetzt wohl von mir denkt?“ Eigentlich dachte Trunks gar nicht, er hielt sich die Wange und war total weg. Das war dass erste Mal, dass ein Mädchen ihn geküsst hatte. Eigentlich wollte er immer ein Mädchen zuerst küssen, na ja der Plan war wohl dahin. Doch er verstand nicht ganz warum Melli das getan hatte. Vor zwei Tagen waren sie sich noch an die Gurgel gesprungen und nun hatte Melinda ihn einfach geküsst. Dann endlich bewegte er sich wieder und ging nach Hause, um das erstmal zu verarbeiten. Auch Melinda war schon in der Luft und flog Richtung Palast. Sie war immer noch sehr verwirrt, aber sie versuchte es zu vergessen, am Montag würde Trunks sie sowieso wieder ignorieren. Am Palast angekommen brachte sie ihre Bücher weg und ging dann in die Küche, wo sie die Aura ihrer Muter spürte. Die war gerade am Kuchen backen:,, Hallo mein Schatz. Ich kann heute nicht weg, lass uns hier sitzen und über etwas quatschen.“ Damit war Melli zufrieden und sie setzte sie sich an den Küchentisch. Ihre Mutter machte ihnen Tee und setzte sich dann dazu:,, Nun erzähl mir mal von deiner Schule. Wie läuft es denn so?“
,, Och ganz gut, ich verstehe mich mit allen, außer Maria, aber das weißt du ja schon .Ich bin der Postbote für die Mädchen, die trauen sich nicht zu Son Goten und weil wir verwandt sind, soll ich ihm die Liebesbriefe bringen. Er freut sich jedes Mal, weil wir dann etwas quatschen können. Nun ja, mit Trunks verstehe ich mich nicht besonders, wir ignorieren uns die meiste Zeit“, sagte sie und dann erzählte sie noch über andere Dinge. Doch nach einiger Zeit fiel das Thema dann auf Freund. Da musste Melinda zugeben noch keinen gefunden zu haben. Da spürte sie, das Bedürfnis zu haben, mit ihrer Mutter über die Sache am Mittag zu sprechen: ,, Mama? Ich brauche mal deinen Rat. Ich war heute bei Trunks wegen dem Referat und waren danach in der Stadt. Wir haben uns gut verstanden, aber als ich dann los wollte um zu dir zu kommen, da küsste ich ihn einfach auf die Wange. Es ist einfach über mich gekommen.“
,, Das ist einfach erklärt, du bist in Trunks verliebt. Du musst nur rausfinden, ob er auch etwas für dich empfindet“, sagte ihre Mutter, doch bevor Melli protestieren konnte, da kam ihr Vater in die Küche. Das war der unpassendste Moment gewesen und als Piccolo in das Gesicht seiner Tochter sah, da bemerkte er etwas falsch gemacht zu haben. Doch bevor er die Situation retten konnte rannte Melli an ihm vorbei und er konnte noch hören wie sie fluchte: ,, Typisch Väter. Kommen immer dann wenn man sie nicht braucht. Ich habe ein Problem, möchte es regeln und dann kommt immer mein Vater dazwischen. Ist ja klar!!“ Sie ging in ihr Zimmer und legte sich sofort ins Bett, sie wollte einfach nur noch nachdenken. Sie kam zwar zu keinem Ergebnis, aber sie schlief ein.