Verloren
Aufwachen!
Gerade noch umhüllt von blauen Nebelschleiern unfieng sie eine schwarze tiefe Finsterniss... °Was ist das?° fragte das Mädchen in ihrem Kopf.
°Was soll das?°
°Warum?°
Die Dunkelheit machte einem kleinen Spalt Licht Platz.
Der sofort wieder von dem Schwarz verschluckt wurde.
°Nein, nicht!° rief das Mädchen dem Licht nach.
Dann spürte sie Druck auf ihrer Hand.
Das Licht kam zurück. Es war schön und beruhigend, aber es blendete sie.
Langsam verstand sie, dass jemand ihre Hand hielt.
Diese Hand fühlte sich schwer an.
Doch sie zog sie trotzdem weg.
Sie öffnete die Augen und blizelte. Dan sah sie wer ihre hand genommen hatte.
Sie setzte sich ruckartig auf und rutschte von der Gestalt weg.
Der Junge lächelte, er schien sich zu freuen. Sie sagte nichts.
"Sie ist wach!" rief der Junge, seine Stimme klag fröhlich und irgendwie bakannt.
Sie sah sich im Zimmer um. Sie saß in einem Bett. Die Wände waren weiß und die Einrichtung mager.
Weiß gekleidete Ärzte kamen auf sie zugestürmt.
"Ich bin so froh, dass du wach bist." sagte der Junge vergnügt und nahm ihre Hand, doch sie zog ihre hand wieder zu sich.
"Was soll das?" fragte sie gereizt. Der Junge setzte sich neben sie.
"Warum, was hast du?" fragte er besorgt.
"Die Frage ist, was hast du?" rief sie zurück und rutschte von ihm weg.
"Wer bist du und was willst du von mir?" sagte sie aufgebracht und der Blonde stand sofort auf.
"Aika? Was ist los mit dir?"
"Aika? Woher kennst du meinen Namen?" schrie sie nun fast. "Raus!" schrei sie. Der Junge machte sich sofort auf den Weg.
"Nein, warte." sagte ein Arzt. Der Junge blieb stehen.
"Es ist wie ich erwartet hatte... " sagte er betrübt.
Aika begann zu weinen. Sie wusste nicht, wo sie war und nicht warum. Sie hatte keine Ahnung, wo ihr Vater war, warum dieser Blödmann ihren namen kannte und was sie hier eigentlich tat.
Eine Schwetser untersuchte den Kopf des Mädchens.
Sie nickte dem Arzt traurig zu.
"Das Gedächtniss von den letzten vier Jahren ist vollkommen ausgelöscht..." sagte der Arzt und der Junge schien wie erstarrt.
Aika bekam nichts mit, der Weinkrmpf schüttelte sie zu heftig.
"Naruto?" fragte eine Stimme von hinten, die eindeutig zu einem Jungen gehörte.
"Alles in Ordung?" fragte ein Mädchen wenig später. Naruto schüttelte den Kopf. Noch immer weinte Aika, doch sie hatte gemerkt, dass jemand reingekommen war und schaute hoch. "Geht es ihr gut?" fragte ein zweites Mädchen. Aika sah in die Gesichter.
°Wer zum Teufel ist das denn?° schoss es ihr durch den Kopf und Tränen flossen nach.
Doch plötzlich versiegen sie.
Aikas Vater hatte einmal gesagt, seinen Feinden zeigt man seine Gefühle nicht...
Mit einer gefüjllosen Miene saß sie im Bett.
Die Decke hatte sie zurückgeschlagen und fror etwas in dem dünnen Krankenhauskittel.
"Was ist mit ihr?" fragte einer der Jungen.
"Raus." sagte Aika kalt.
Alle verstummten, niemand ging.
"Raus!"
Niemand bewegte sich.
"Verdammt noch mal, RAUS HIER!!" schrie sie den Jugendlichen hinterher, die nun zur Tür flüchteten. "Was tu ich hier?" fragte sie eine Krankenschwester schroff, die gerade ihren Blutdruck maß.
"Du hattest einen schweren ... naja... 'Unfall' und warst sehr lange im Koma gelegen. Ich bin Kaniri. Ruf mich, wenn du was brauchst." sagte sei lächelnd und ging wieder.
Aika saß auf diesem weißen Bett mit angezogenen Beinen und fror.
°Was mache ich hier? Wo ist mein Vater?° dachte sie immer wieder.
Sie musste an die Leute denken. An den blonden Jungen, Naruto hatten sie ihn genannt.
Sie hatten gefragt, ob es ihr gut ging.
Was wollten sie von ihr?
Kaniri kam öfters herein, fragte Aika, ob sie was brauchte. Fragte sie, ob sie hungrig sei. Immer schüttelte Aika den Kopf. Wieder und wieder.
"Warum kennen die mich alle?" fragte Aika am dritten Tag, als Kaniri herein kam.
"hab ich dir von dem.. 'Unfall' erzält?"
Aika nickte, mehr oder weniger teilnahmslos.
"Du hast dein Gedächtiniss verloren. Das sind deine Freunde."
Aika saß still und starr im Bett. Ihre Freunde?
Wie konnten das ihre Freunde sein, wenn sie diese Menschen noch nie zuvor gesehen hatte?
Unmöglich!
Aika schlif viel, das lenkte sie von dem einzigen Gedanken ab, den sie hatte, °Wo ist mein Vater?° Sie konnte an nichts anderes denken.
Nach etwa einer Woche, Aika war sich nict sicher, wieviel Zeit verstrichen war, brachte man sie in einen Raum.
Unschlüssig stand sie da. Der raum war bis auf sie, den Mann, de sie hergeführt hatte und einen Tisch mit Stuhl leer.
Dann batrat ein alter Mann den Raum.
"Aika... wie schön dich wieder auf den Beinen zu sehen!" begrüßte er sie.
°Der Unfall.° schoss es ihr durch den Kopf.
"Wo ist mein Vater?" entfuhr es ihr und sie riss ihren Arm aus dem Griff des Mannes der neben ihr stand.
"Dein Vater ist tot." sagte der alte Mann schließlich.
Aika erstarrte. "Sie lügen!" schrie sie und wandte sich zum Gehen, doch der Mann hielt sie zurück.
Er erhielt einen kräftigen Schla in die Magengegend und taumelte zurück.
Zwei weitere Männer, gekleidet wie Ninja, stellten sich ihr in den Weg.
"Aika..." sagte einer von ihnen und ging auf sie zu.
Der Mann hatte graue Haare und eien seltsam verschobene Maske.
Er legte seine Hand auf ihren Arm. Aika schüttelte ihn ab.
Aika wirbelte zu dem alten mann herum.
"Woher wollen sie das wissen? Und wer sind sie überhaupt?"
"Ich bin der Hokage von Konoha - Gakure und du hastes mir selbst gesagt. Dein Vater starb vor dreiundhalb Jahren. Aika du bist inzwischen 16 Jahre alt."
"16?" fragte sie ungläubig und sah an sich hinab.
Tatsächlich.
Sie sah anders aus, als gewohnt.
"Du bist eine der besten Ninja hier im Dorf. Du wurdest in einen Kampf verwickelt und hast dein Gedächtiniss verloren. Du hast einen Kameraden beschützt und ich bin sicher, er wird dir dafür danken."
"Was bring mir das?" fragte Aika betrübt und der Hokage fühlte ihre Besorgniss.
"Bring sie zu Xena... " befahl der hokage, dem garuhaarigen Ninja.
"Wer ist Xena?"
"Deine einzige Verwandte. Deine Cousine und beste Freundin." antwortete der Maskierte für den Hokage. "Und wer bist du, wenn ich fragen darf?"
gab Aika gereizt und misstrauisch zurück.
"Kakashi Hatake. Weißt du, du wolltest mich sogar mal umbringen..."
sagte er gutgelaunt.
"Und ich kann mir auch vorstellen, wieso..." murmelte Aika.
"Was?" Kakashi sah in ihre Richtung. Aika schnaubte nur. Dieser Mann war mehr, als nur Nervenaufreibend.
Er führte Aika zu einer kleinen hübschen Wohnung, im Wald.
"Hier wohnst du, mit Xena." sagte er und klopfte.
Ein Mädchen öffnete. Ihre gelockten aschblonden Haare wirbleten um ihr Gesicht.
"Kakashi, Aika!" rief sie erfreut und wollte Aika in die Arme schließen, aber diese wich aus und betrachtete ihre, angebliche Cousine argwöhnisch. Aika erkannte ihre Stimme, sie war im Krankenhaus gewesen.
Kakashi erzählte dem geschockten Mädchen kurz von Aikas Los.
"Oh, kommt rein." sagte sie und wies ins Innere der Wohnung.
Sie traten ein und setzten sich auf das Sofa.
Sie redeten, wohl eher. Kakashi redete mit Xena, denn Aika war bis auf ein paar 'Hm's völlig still.
Xena kramte ein Fotoalbum hervor.
"Wie lange war ich im Koma?" fragte Aika irgendwann überraschend.
"Ein halbes jahr." berichtete Kakashi ernst. Xena legte das Album unachtsam auf den Tisch und eilte in ein anderes Zimmer.
Aika wusste nicht, wo sie hingeht, aber es war ihr auch ziemlich egal.
Xena kam kurze Zeit später mit einem zufriedenen Lächeln wieder zurück.
"Naruto, Sasuke, Neji, Hinata und sakura werden gleich kommen." berichtete sie, offensichtlich stolz auf sich selbst.
Und so war es dann auch. Als erster kam der blonde Junge, Naruto. Aika vermied es ihm in die Augen zu sehen und wenn sich ihre Blicke trotzdem trafen, schenkte sie ihm nur einen giftigen Blick.
Als nächstes kam ein Mädchen und noch eines. Die Haare der einen waren sehr interessant, nämlich pink. Nicht rosa nicht rosé, ja wirklich PINK.
Das andere Mädchen war eher schüchtern.
Ihr Gesicht kam Aika komischerweise so bekannt vor. Und sie hörte, wie eine Stimme in ihr den Namen des Mädchens flüsterte, doch es war zu unverständlich.
Dann kamen zwei Jungen, gleichzeitig.
Der eine hatte für Aikas Geschmack einen zu abwesenden Gesichtsausdruck. Bei dem Anderen dachte Aika nur eins:
°Wow, sieht der gut aus...°