Verloren

Kinae

"Alles... alles, *keuch* ist gut. Mir gehts... mir gehts super ..."
keuchte Xena und lehnte sich an den Türrahmen.
"Was hab ich gesagt?"
fragte Xena verwirrt und Aika merkte sofort, dass sie viel zu müde war, um noch irdengwas sagen zu können. Sie stützte ihre Cousine und führte sie hinein und ins Bett. "Schlaf erst mal, mrgen erzählst du mir das nochmal." sagte Aika beruhigend und ihre Stimme klang wie immer. Xena hatte sich in diesem Moment gar nicht mehr vorstellen können, Aika habe alles vergessen, was sie durchgemacht hatten.
Aber sie hatte es.
Aika ging langsam in die Küche, es war schon spät, aber müde was sie noch nicht. Totenstill war es jetzt geworden. Aika erschrack ein wenig, als Xena im Nebenzimmer anfing zu schnurren.
"Langsam nervt das ..." meinte Aika kopfschütteld und ging in ihr eigenes Zimmer und die leisen Schnurrgeräusche nicht mehr ertagen zu müssen.
Sie setzte sich auf das Bett und dachte nach. Sie überlegte sich, warum Hinata ihr wohl so bekannt vorkam, so vertraut und beruhigend. Und warum sie immer hibbelig wurde, wenn Sasuke, Kakashi, Naruto und besonders neji auf sie zugingen. Dasselbe war mit Sakura. Sie riefen ein Gefühl der Unbehaglichkeit in ihr aus. Eine seltsame Unverwandtheit.
Außer vielleicht Neji ...
Und Xena war einfach zu nett, um sich bei ihr nicht wohlzufühlen. Aika legte sich auf den Rücken und musste schlagartig an dieses verschwommene Bild denken.
Mit diesem Bild im Kopf schlief sie ein.
In ihren Träumen bewegte sich der Junge, das Bild wurde klarer.
Vor ihren Augen ging ein rothaariger Junge auf sie zu. Sand, viel Sand. Wasser, sehr viel Wasser. Ein Schrei. Hinata kam angerannt. Aus. Aika setzte sich, wie vom Donner gerührt auf. Die Vögel zwitscherten und die Sonne ließ ihre ersten Strahen über die Wiesen fluten.
"Ein seltsamer Traum." sagte sie leise vor sich hin und schwang sich aus dem Bett.
Es war Samsatg, die Kinder hatten Schulfrei und Aika somit auch.
Xena saß schon beim Frühstück, als Aika in die Küche kam. "Morgen." grüßte Xena und schien wieder total regeneriert zu sein.
"Hey ... wie wars gestern?" fragte Aika uns setzte sich neben Xena und sah ihr beim Essen zu. Sie kaute zuende un fing an zu erzählen.
"Naruto ist wirklich en Torfkopf. Mitten in der Mission musste er einen Typer verprügeln, der ihn Weichei genannt hatte ... Damit hat er uns auffligen lassen und wir mussten, um an diese Schriftrolle ranzukommen, einen Riesenumweg machen und den ganzen Weg nach Hause rennen..."
berichtete Xena und klang missmutig dabei. "Heute fängt Training erst um elf an, ist das nicht toll?" Aika nickte.
"Ich werde heute ein bisschen in der Stadt spaziren gehen." sagte sie und stand, mal wieder ohne etwas gegessen zu haben, auf.
"Bis dann." sagte sie vergnügt und winkte Xena zum Abschied. Xena lächelte und ging ebenfalls zum Training, nachdem sie ihr letztes Brot verputzt hatte.
Aika ging eine gepflasterte Straße entlang. Den Wegweisern entnahm sie, dass es hier zur Innenstadt von Konoha gehen musste.
Dann erspähte sie etwas 50 Meter entfernt von ihr einen Markt. Er war überfüllt und die Menschen drängten sich um die Stände der Verkäufer.
Aika schlenderte einfach mittendurch, sie sah sich die menschen und die Gebäude an. Bis es plötzlich nicht mehr geradeaus ging. Sie satnd vor einem großen Tor.
"Das Einganstor." sagte sie zu sich selbst und im nächsten Moment rief jemand nach ihr.
"He, Mädchen, gehst du mal da weg. Wir wollen das Tör öffnen." schrie einer der Wächter und Aika lief zu Seite. Das Tor wurde schwerfällig aufgezogen.
Eine Gruppe Menschen wurde eingelassen.
Fünf Personen waren es. Zwei Männer, zwei Frauen und ein Mädchen, etwa in Aikas Alter.
Alle fünf hatten Kapuzen tief ins Gesicht gezogen. Ob es Ninja warenließ sich nicht erkennen, denn ihre Anziehsachen waren unter langgen grauen Mänteln verborgen. Dem Mädchen evrrutschte kurz die Kapuze und Aika konnte eine rotbraune Sträne flatter sehen. Sofort zig das Mädchen die Kapuze tiefer ins Gesicht.
Kienses der gesichter konnte Aika erkennen, aber ihre Neugierde war geweckt worden und sie schlenderte den Neuankömmlingen uauffällig hinterher.
Das Mädchen redete kurz und schnell mit einer der Frauen und blieb kurz darauf an einem Stand stehen. Sie nahm dem Händler etwas aus der hand, bezahlte und steuerte in Richtung Wald.
Aika folgte ihr auf den Bäumen. Als das Mädchen stehen blieb und das Etwas in ihrer hand betrachtete machte Aika es sich auf einem breiten Ast gemütlich.
"Na?" fragte sie laut und das Mädchen sah erschrocken zu ihr hinauf.
"was bringt dich in den Wald, noch dazu ganz allein?" fragte Aika und aus irgendeinem Grund klang es bedrohlich. "Du brauchst dich nicht zu fürchten." sagte Aika und das Mädchen wurde sauer.
Ich habe keine Angst, vor niemandem!"
erklang eine klare Stimme unter der Kapuze hervor. Aika lächelte.
"Obwohl ich mich an sehr wenig erinnere, habe ich diesen Satzt schon irgendwo gehört ... Bist du mit Sasuke verwandt?" fragte sie immernoch lächend.
"Mit wem? Außerdem, warum sollte ich vor die Angst haben, du bist winzig."
Aika lachte trozig auf.
"Wenn du mir dein Gesicht zeigt, zeige ich dir warum du Angst haben solltest."
Das Mädchen trat einen Schritt zurück.
"Ich bin ein Ninja, sieh dich vor ..."
Aika musste wieder lachen und sprang vom Baum. Sie klopfte gegen ihr Ninjaband, das sie um die Hüfte trug. "Ich auch. Zeig mir bitte dein Gesicht." sagte Aika freundlicher. Langsam ging die Sonne unter und es wurde dunkler. Das Mädchen trat vor.
Sie schlug die Kapuze nach hinten und enthüllt eine lange rote Mähne. Fast so glühend, wie die des unbekannten Jungen in Aikas Träumen, und sie rief das Bild von ihm wach. Aika verjage die Vorstellung.
"Wer bist du?"
fragte das Mädchen Aika und sah nun sehr selbstbewust aus. Ihr gesicht war schmal und scharf geschnitten, aber fein und schön.
"Ich heiße Aika und wer bist du ...?" fragte Aika und lächelte nun freundlich.
"Meine Tante nennt mich eine Hexe, ... aber du kannst mich auch Kinae nennen ..." sagte Kiane und grinste.
"Du sagtest, Aika, du würdest mir zeigen, warum man vor dir Angst haben sollte ... Überzeug mich." sagte sie herausvordernd, aber Aika entspannte sich.
"Nicht heute." sagte sie und ging wieder.
Kinae sah ihr nach. °Die hat echt ne komische Art, Leute kennen zu lernen ...°
"Wir sehn uns noch ..." rief Aika zum Abschied und hob die Hand, ohne sich umzudrehen.
"Tschüss." murmelte Kinae verwirrt und machte sich auf den Weg zurück zu ihrer Tante, ihrem Onkel und ihrem Bruder. Ihre Großmutter erwartete sie schon.
"Kinae!" krächzte sie und funkelte das Mädchen böse an.
Das Holzhaus, das sie vorübergehen bewohnen würden sah nicht sehr einladend aus. Trozdem ließ sich Kinae von ihrer Großmutter hineinziehen.
"Kinae, was hast du solage da draußen gemacht?" fragte ihre Tante besorgt.
Sie war ein sehr schlanker Mensch, um nicht zu sagen, sie sah magersüchtig aus.
Kinae dagegen sah ganz normal aus.
Sie spürte eine Hand auf ihrer Schulter. "Salute, kleine Schweter." sagte er gutgelaunt und ging wieder sein Zimmer einräumen. Ihr Bruder war schon 18 Jahre alt und Kinae verstand sich, trotz der zwei Jahre Altersunterschied ganz gut mit ihm.
Ihr Vater war vor ein paar Jahren in einem kleinen Dorf geblieben, weil er sich zur Ruhe setzten wollte. Seitdem zogen die zwei mit ihrer restlichen Verwandtschaft durch die Gegend.
"Asmalél!" ( Und es ist doch ein Junge... Insider )rief die Großmutter und zog den Jungen am Arm zurück.
"Was?" fraget Asmalél genervt.
"Nimm deine kleine Hexe mit." sagte ihre Tante und Kinae folge Asmaél in den zweiten Stock.
Weil Kinae lange rote Haare hatte und balsse, fast schon farblose Haut, wurde sie von ihrer tante immer Hexe genannt. Was das Mädchen jedesmal vor Wut überkochen ließ. "Sie nervt langsam." sagte Kinae missmutig. Asmaél stimme ihr zu, "Und nicht nur langsam. Aber Oma ist schlimmer." Kinae erwiederte nichts. Wortlos gingen die Geschwister schlafen.

Aika lag im Bett und dachte über den Traum nach, wegen dem sie gerade aufgewacht war.
Ein dumpfes Pochen in den Schläfen, ließ sie nicht mehr einschlafen.
Dieser Junge?
Wer war er?
Warum kam er in ihren Träumen vor? Jemand aus ihrer Vergangeheit ...? Aika erinnerte sich an das, was Hinata am ersten Tag gesagt hatte. Sie sagte, Aika habe einen Jungen namen Gaara zu letzt gesehen.
Gaara ...
Der Name sagte ihr absolut nichts.
Gaara ...?
Wer um Himmels Willen war nur dieser Junge.
IHre Gedanke wechselten.
Sie dachte an das Mädchen von vorhin. Sie hatte Aika sehr an diesen Jungen erinnert.
Ob sie wohl verwandt waren?
Unwahrscheinlich, aber möglich...
Dieser Junge ...
Wer ist er ...?
Gaara?

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Was ich noch sagen wollte:
Kinae ließt man nicht Kinäääää, sondern Kin-a-e, kapische?
Danke ...