A Love Like A Fairytale
Kapitel 1 _ Eine unheimliche Begegnung
So, meine erste Shaman King FF! Ich habe schon vor einiger Zeit damit angefangen und habe sie gerade wieder entdeckt.
Schreibe grade fleißig das Ende, und wollte schonmal den Anfang reinstellen um zu sehen, ob die FF auch ankommt.
Na ja, manchmal finde ich, dass ich etwas zu sehr dramatisch und kitschig geworden bin (vorallem gegen das Ende der FF hin).
Ich möchte also eure Meinung hören.
Ok, reicht jetzt... viel Spaß bei lesen!
>Annas Gedanken<
"wörtliche Rede"
Kapitel 1 _ Eine unheimliche Begegnung
Ein Geräusch. Ja, davon bin ich aufgewacht. Es ist mitten in der Nacht. Langsam stehe ich auf. >Was ist das? < Leise öffne ich die Tür damit ich höre woher das Geräusch kommt. Es kommt von unten. Weil ich wissen möchte was das ist, schleiche ich die Treppe runter. Im Flur unten höre ich wie was runterfällt. Ja, es kommt aus der Küche. Ein paar Meter vor mir ist die Tür. Sie ist sogar einen Spalt breit offen. Ich spüre die Gegenwart von jemandem. Das ist irgendwie ein komisches Gefühl. Ich entschließe mich in die Küche zu gehen. Als ich vor der Tür stand, fällt mir auf, dass mein Herz schneller schlägt, als sonst. Das macht mich ein bisschen nervös. >Auf drei machst du die Tür auf! Ok, eins, zwei… drei! < Die Tür öffnet sich ganz. Da steht die Gestallt, die hier diese Geräusche macht. Es ist Yoh. „Yoh? Was machst du da?“, frage ich ihn, während er mich noch anstarrt. Dann lächelt er verlegen und sagt: „Oh, hallo Anna. Ich… hatte Hunger und…“ Er sieht mich an. Er sieht mich einfach an und lächelt dabei. Hinter ihm schwebt Amidamaru und schüttelt den Kopf. „Du hast doch gerade erst eine Menge zum Abendbrot gegessen! Wie kannst du da schon wieder Hunger haben?“, frage ich, ohne eine Gefühlsregung zu zeigen. Ohne eine Antwort abzuwarten füge ich noch dazu „Hmm, ist auch egal. Geh jetzt ins Bett. Es ist schon spät.“ Dann drehe ich mich um und gehe wieder in den Flur zurück, die Treppen hoch bis in mein Zimmer. Als ich dann wieder da lag, konnte ich nicht einschlafen. Nach ein paar Minuten hörte ich Schritte auf dem Gang. Yoh ging in sein Zimmer zurück. >Was war das für ein Gefühl? War das Yoh, den ich da gespürt habe? Das kann eigentlich nicht sein. Warum sollte ich mich bei Yoh unwohl fühlen? Aber es war kein anderer da. Das verstehe ich nicht. < Nach weiteren Minuten kann ich dann doch einschlafen.
Am Morgen wache ich durch die Sonnenstrahlen auf, die mir ins Gesicht scheinen. Zuerst muss ich blinzeln aber es dauert nicht lange bis ich wieder klar sehen kann. Dann steh ich auf um geh wieder die Treppen runter bis vor die Küchentür. Genau derselbe Weg wie in der Nacht. Aber diesmal ist das Gefühl weg. Einfach verschwunden. Ich öffne die Tür und sehe Manta und Yoh, die am Tisch sitzen. Das Essen ist schon fertig. Sie haben wohl auf mich gewartet. „Oh, guten Morgen Anna!“, meinte Yoh, als er mich sah. Und wieder grinste er. „Morgen, Anna! Das Frühstück ist schon fertig.“, sagte Manta und deutete auf den Tisch. „Morgen.“, sage ich bloß und setz mich an den Tisch. Ich kann dieses Gefühl nicht vergessen. Dieses seltsame Gefühl, das ich in der Nacht gespürt hatte. Obwohl ich wusste, dass ich nichts sehen werde, sehe ich mich in dem Raum genau um. Aber wie ich schon erwartet hatte, war da nichts. „Anna? Ist alles in Ordnung?“ Diese Worte holen mich wieder aus meinen Gedanken. Yoh sieht mich direkt an. Ich spüre seinen Blick. Er scheint gemerkt zu haben, dass ich über etwas nachdenke. „Alles ok“, meine ich darauf und fange mit dem Frühstück an. Ich merke das Yoh mir das nicht glaubt, aber er fragt nicht weiter. Er lässt mich in Ruhe und isst einfach sein Frühstück.
Ich beeile mich mit dem Frühstück, gebe Manta die Einkaufsliste für das Mittagessen und gehe ins Bad. Dieses schöne warme Wasser lässt mich hoffentlich wieder klar denken. Ich lege mein Handtuch ab und setzte mich gemütlich ins Wasser. Diese Wärme die den ganzen Körper umhüllt lässt mich sogar lächeln. Man fühlt sich sofort wohler. Eigentlich habe ich gar keine Lust über die Geschehnisse der letzten Nacht nachzudenken. Ich versuche alles zu verdrängen, aber ich kann nicht. Dieses Gefühl hat mir richtig… Angst gemacht. >Hoffentlich muss ich das nicht noch mal durchmachen. <
Plötzlich höre ich dir Tür hinter mir aufgehen. „Anna, komm mal bitte. Ich glaube es gibt ärger!“ Gleich danach geht die Tür wieder zu. Das war wieder Yoh. Dafür brauche ich mich nicht mal umzudrehen. >Was wohl wieder los ist? < Auch wenn ich dieses warme Wasser nicht verlassen möchte steige ich aus um mich anzuziehen.
Nach ca fünf Minuten bin ich fertig und mache mich auf den Weg um nachzusehen was los ist. Schon aus ein paar Metern Entfernung höre ich Manta, der im Wohnzimmer aufgeregt redet. Als ich dazu stoße sehe ich Yoh, der in der Mitte des Raumes steht. „Anna!“, sagte Manta laut, als er mich sah. Yoh drehte sich gleich um und kommt auf mich zu. „Was ist los?“, frage ich wenig interessiert. „Ren hat uns gerade eine Nachricht geschickt.“, beantwortet Yoh meine Frage. „Eine Nachricht? Und?“ „Er hat uns einen Geist geschickt. Wir verstehen ihn nicht. Kannst du es mal versuchen?“ Für einen kurzen Moment bleibe ich wie angewurzelt stehen. „Anna?“, fragt Yoh noch mal, als ich keinen Ton sage. Ich habe wieder ein komisches Gefühl in der Magengegend. Aber es ist anders als neulich. Ich kann den Geist schon spüren. Darum nicke ich nur und geh hinaus in den Garten.
Da war er nun. Es ist einer von den Kriegergeistern der Tao Familie. „Das könnte schwierig werden.“, meine ich zu den anderen. „Versuch es bitte.“, sagt Yoh hinter mir. Ich nicke wieder und mache meine Perlen ab. Ich will versuchen mit dem Geist Kontakt aufzunehmen. „Du Geist, der im Dunkeln wandert. Sieh meine Perlen, sie leuchten dir den Weg. Meine Stimme führt dich. “ Dann wird alles dunkel um mich herum. Alles was ich sehe sind meine Perlen. Sie leuchten. Sonst ist alles dunkel. Da ist wieder das Gefühl. Dieses unheimliche, bedrückende Gefühl. Ich hab Angst. Plötzlich spüre ich eine Hand auf meiner Schulter. Als ich meinen Kopf zur Seite drehe, kann ich Yoh sehen. „Yoh?“, bringe ich nur hervor. Er lächelt. Er macht nichts weiter als zu lächeln. Jetzt verstehe ich was gerade passiert. Yoh ist nicht wirklich hier. Er will mir nur zeigen, dass er da ist. „Danke.“ Ich taste mich durch die Dunkelheit. Und endlich sehe ich ihn. Den Geist. Je näher ich ihm komme desto stärker wird das Gefühl. „Wer bist du? Ren hat dich jedenfalls nicht geschickt, oder?“, sage ich scharf. „Hehe. Da hast du ganz Recht, Kleine. Ich bin beeindruckt, dass du überhaupt soweit gekommen bist.“, sagt eine kalte, dunkle Stimme. Dieser Geist der vor mir steht spricht jedenfalls nicht. Irgendjemand muss durch in sprechen. „Was willst du? Ist mit Ren und Run alles in Ordnung?“ Ich dränge ihn zu einer Antwort. „Warum willst du das wissen?“, kontert diese Stimme. „Sag jetzt endlich was du willst!“ Ich wurde langsam böse. Diese Dunkelheit macht mich nervös. „Ich wollte dich nur mal kennen lernen, Anna.“ „Was?“ Mir läuft es kalt den Rücken runter. >Er ist wegen mir hier? Er kennt mich? < „Du wirst früher oder später sowieso alles erfahren.“ Auf einmal wird alles Hell. Ich kann nichts sehen. „Warte!“ Ich will noch mehr raus finden, aber er antwortet nicht. Mein Körper wird taub und ich kann mich nicht bewegen. Ich spüre, wie ich in Ohnmacht falle.