Fanfic: Real???(6)
Kapitel: Real???(6)
Tadaaa! Da bin ich wieder! Hier ist die nächste Folge von meinem FF...
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Kapitel 6.
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Den Abend haben sie wildknutschend auf einem kleinen Insel verbracht. Es war zwischen Mitternacht und ein Uhr morgens, als sie zurückkamen und alle schliefen schon längst. Vor Rias Zimmer verabschiedeten sie sich mit einem langen Kuss. Erst als sie allein war spürte sie, wie müde sie eigentlich war. Sie schleppte sich ins Bad um sich mit den letzten Kräften abzuschminken und Zähne zu putzen. Als sie in den Spigel sah, entdeckte sie einen roten Fleck auf ihrem Hals. ‚Was? Ein Knutschfleck?! So ein Scheiß! Vor allem an der Stelle... Wann hats Piccolo eigentlich geschafft?..’sie rumpfte die Nase, doch sie war zu müde, um sich deswegen aufzuregen. Nachdem sie im Bad vertig war zog sie aus einer der immer noch nicht ausgepackten Tüten ihre neue Pyjama (kurze Schirts und ein Trägertop aus bleich-lilane Seide) raus, die sie gleich anzog, und ging ins Bett. Sie schlief sofort ein.
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Ein unklares Geräusch rieß sie aus dem Schlaf. Sie machte die Augen auf und sah sich um: ihr Zimmer war dunkel, doch sie konnte die Einkaufstüten, die immer noch da standen, erkennen. Es war nimand da, doch... Ein seltsames Gefühl überkam sie und es lief ihr kalt den Rücken herunter. Wie im trance stand sie auf und ging zu Tür. Sie wusste, dass sie nicht rausgehen darf, doch sie konnte nicht anders – ihr Körper gehorchte ihr nicht mehr... Sie machte die Tür auf und ging in den dunklen Flur hinaus. Plötzlich schlug die Tür hinter ihr zu und sie erlang die Kontrole über ihrem Körper wieder. Es war so, als ob ihr Körper erst jetzt wach wurde. Sie drehte sich schnell um und sah gerade noch wie sich ihre Tür im Nichts auflöste. Jetzt war nur noch eine schwarze, leere Wand da. Sie fing am ganzen Körper zu zittern an. Alles sah vollkommen fremd aus und es machte ihr Angst. Doch dann sah sie ein schwaches Licht am Ende des Koridors. Sie rieß sich so gut, wie es ging zusammen und ging auf dieses unheimliches und gleichzeitig mit Hoffnung erfüllendes Leuchten. Sie bewegte sich immer schneller und fing irgendwann an zu rennen doch sie kam nur langsam voran. Es schien alles durch die Zeitlupe zu gehen. Das machte sie verrückt. Wut, Angst und Müdigkeit mischten sich in ihr zusammen und sie war schon bereit aufzugeben, als sie plötzlich von dem Licht geblendet wurde. Ihre Augen taten weh und sie hielt schützend die Hände davor. Als der Schmerz nachließ sah sie sich um. Sie stand mitten in einem vom grellen Licht erfülltem Raum und das dunkle Koridor war auf dieselbe Weise, wie auch ihre Zimmertür, verschwunden. Eine große Gestalt erschien vor ihr, doch sie konnte diese nicht erkennen, denn sie nam sie nur als ein Schatten war. Rote Augen leuchteten auf... Aufeinmal tobte ein Wirbelsturm um sie herum und Schatten huschten an ihr vorbei... Sie hörte Stimmen, konnte jedoch nicht verstehen, was sie sagten... Die Stimmen wurden immer lauter und aufdränglicher und es wirbelte immer schneller um sie herum... Sie hatte das Gefühl, gleich expludieren zu müssen. Sie drückte die Ohren zu, schloß die Augen und sank verzweifelt auf den Boden. Dann sah sie die dunkle Gestalt mit roten Augen wieder und stürzte plötzlich in ein tiefes, dunkles Loch... Und wachte auf. Sie atmete schwer und ihre Augen waren weit aufgerissen. Dann begann sie plötzlich zu zittern. Sie sah sich im Zimmer um: alles war so wie vor dem einschlafen... und auch wie in ihrem Traum. Nein... es war viel gemütlicher und wärmer, als in ihrem Traum. Es wirkte nich wie eine Vorwarnung, es vollkommen normal... Das war nur ein Traum... Ria kuschelte sich wieder in die Decke ein und und versuchte wieder einzuschlafen.
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Nach einer halben Stunde vergeblicher Versuche Ruhe zu finden stand sie auf und ging zu Tür. Dort blieb sie stehen und lauschte eine Zeit lang... Keine Geräusche, kein warnendes Gefühl... Es schien alles normal zu sein... Sie zögerte einen Moment lang, machte dann aber die Tür auf und guckte vorsichtig heraus – alles wie immer, die Türen, die Wände... Auf den Zehspitzen schlich sie zu der letzten Tür auf diesem Koridor – die von Piccolos Zimmer. Vorsichtig machte sie sie auf und guckte rein: er schlief. Aber etwas anderes hat sie auch nicht erwartet – es war immerhin vier Uhr morgens. Sie seufzte leise und ging raus. Sie füllte sich unglaublich einsam und irgendwie verloren. Ganz langsam ging sie zu ihrem Zimmer zurück. „Ria...“ hörte sie plötzlich hiner sich. Sie drehte sich um – Piccolo stand vor der Tür und musterte sie verwundert. „Alles in Ordnung?“ Sie senkte ihren Blick und schluckte die verräterische Tränen, die, Gott weiß warum, aufeimal in ihr stiegen. Er ging zu ihr und umarmte sie ganz vorsichtig. Eine Zeit lang standen sie so im dunklen Flur. „Willst du heute bei mir schlafen?“ fragte er sie leise. Sie guckte zu ihm hoch. „Also... ich meine... nur so... übernachten halt, nicht...“wurde er rot und verstummte, als ihm klar wurde, dass er wirres Zeug redete(wie süß^^). „Würde es dir auch nichts ausmachen?..“
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Als sie im Bett lagen, legte Piccolo ein Arm um sie und sie kuschelte sich an ihn ran. Seine Nähe beruhigte sie und der Traum war auch gar nicht mehr so schlimm. Das Gefühl der Geborgenheit vermischte sich mit Müdigkeit und ließ sie langsam in tiefen, ruhigen Schlaf versinken. Piccolo guckte sie gedankenverloren an. Sie war so zart und zerbrächlich... Dieses Gefühl, das er in ihre Nähe hatte... So etwas hat er noch nie empfunden. Eigentlich hat er sie nur aus Spaß in seine Welt geholt – in der Serie hatte sie jede Mänge interessante Gedanken gehabt... Doch sie wurde nie von diese Seite, die er heute gesehen hat, gezeigt. Sie war frölich oder wütend, gut drauf oder sauer, gelangweilt oder gereizt und sogar traurig, doch nie so...zerbrächlich und verloren. Und es gefiel ihm, dass sie seine Nähe suchte...
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