Gesucht-und Gefunden
Kontrolle
Hey ihr, sorry, dass es so lange gedauert hat, abe jetzt ist das neue Kappi da!! Ich hoff, es gefällt euch!!! Viel Spaß
Als sie bei Kaede ankamen, war es gerade Mittagszeit. Und so aßen sie mit Kaede und erzählten ihr von ihren Erlebnissen. Kaede staunte nicht schlecht, als sie erfuhr, dass Naraku seinen Tod vorgetäuscht hatte, nur um ihnen eine neuerliche Falle zu stellen. Erfreut über ihren weiteren „Sieg“ meinte sie „Ja, ihr seid ein gutes Team. Ihr ergänzt euch perfekt. Mit euren unterschiedlichen Stärken und Schwächen, gleicht ihr immer die Schwächen des jeweils anderen aus. Das ist ein großer Vorteil im Kampf gegen Naraku. Aber jetzt kommt mal zur Sache, ihr seid doch nicht nur hergekommen, um mir von euren Abenteuern zu erzählen, oder? Was ist euer Problem?“ „Jahhh, du hascht Rescht“ , quakte Inuyasha mit vollem Mund rein, darauf bekam er einen kalten, tadelnden Blick von Kagome zugeworfen. Augenblicklich hielt er den Mund. Miroku ergriff das Wort und erklärte Kaede schnell und ohne große Umschweife ihr „Problem“. Kaede starrte erst mal verblüfft Kagome an und brachte keinen Ton heraus. Doch dann: „Ja, das habe ich mir schon gedacht, seit ich sie das erste Mal sah. Kagome ist keine bloße Wiedergeburt meiner Schwester, sie hat eine weitaus größere Macht als sie.“ „Wieso hast du mir nie erzählt, was du dachtest?“ „Tut mir Leid Kagome. Ich hatte nur meine Vermutungen und da ich nicht ganz sicher war, hielt ich es für das Beste nichts zu sagen. Es hätte ja auch ein totaler Reinfall sein können.“ „Das war es aber nicht.“, mischte sich nun Inuyasha ein. „Heißt das jetzt eigentlich, dass Kagome doch nicht Kikyous Wiedergeburt ist?“ „Doch Inuyasha, das stimmt schon, doch wahrscheinlich hat Kagome einige Kräfte und Eigenschaften mehr von Midoriko in ihrer Seele und somit auch in ihrem Körper. Dies ist der ausschlaggebende Punkt. Und mit den Kräften von diesen beiden überaus starken Mikos, ist Kagome eigentlich so etwas wie eine „Supermiko“, vorausgesetzt natürlich, sie kann ihre Kräfte beherrschen.“ „Ja, allerdings habe ich keinerlei Ahnung, wie ich diese Kräfte zurückhalten, anwenden oder kontrollieren soll.“ „Ach, deshalb seid ihr also zu mir gekommen. Aber ich sage euch eines: Die blauen Pfeile sind meiner Ansicht nach nicht das stärkste, was Kagome heraufbeschwören kann. Mit der Zeit, wenn Kagome mehr Erfahrung gesammelt hat und reifer ist, werden auch ihre anderen Kräfte nach und nach zum Vorschein kommen. Wenn ich das richtig verstehe, soll ich dir die Anwendung und Kontrolle also richtig beibringen, oder??“ Allgemeines Nicken war die Antwort. Kaede seufzte hörbar. „Okay, wir werden gleich morgen früh anfangen. Aber ich warne euch. Es sollte uns niemand beobachten, auch nicht heimlich (dabei blickte sie vor allem Inuyasha an, der sofort rot wurde). Denn dann kann ich für nichts garantieren. Sollte Kagome die Kontrolle verlieren, ist es vor allem für Inuyasha, Shippo und Kirara gefährlich, da sie sehr leicht geläutert werden können. Aber auch ihr anderen solltet euch fernhalten, ich weiß nicht, wozu Kagome noch fähig ist. Das müssen wir erst mal testen“ Zu diesen Worten nickten alle zustimmend, nur Inuyasha guckte leicht verstimmt.
Nach dem Essen ging Kagome etwas spazieren und überlegte so vor sich hin. Inuyasha folgte ihr besorgt um ihre Sicherheit, so wie er es schon öfter getan hatte, immer ohne von ihr bemerkt zu werden. Doch plötzlich zuckte Kagome zusammen. Sie drehte sich blitzschnell um und schrie laut: „WER IST DA?? ZEIG DICH; DU DÄMON!!!!!!“ Inuyasha blieb auf seinem Baum sitzen und dachte, sie würde ihn schon nicht bemerken. Doch falsch gedacht!! Plötzlich sah er, wie Kagomes Augen anfingen zu glühen und er wusste nicht warum, aber eine Barriere haute ihn von seinem Ast. Er landete äußerst unsanft auf dem Boden. Als er sich aufrappelte stand eine zutiefst erschütterte Kagome vor ihm. „Inuyasha, mein Gott, musstest du mich so erschrecken? Tut mir wirklich Leid, dass du da runtergefallen bist. Ich …. Ich… weiß auch nicht, warum das passiert ist…“ „Uff, ganz schön harter Aufprall“, meinte dieser nur und schaute sie immer noch verdattert an. Da erst realisierte er, dass Kagome anfing zu weinen. °Was…weint sie etwa wegen mir? Aber mir ist doch gar nichts passiert…Soll ich sie vielleicht trösten, ich würde es ja gern, sie einfach nur beruhigen, sie soll nicht mehr weinen.. Aber.. was, wenn sie nicht will??° Langsam ging Inuyasha auf Kagome zu und nahm sie behutsam in seine Arme. Da Kagome sich gar nicht mehr beruhigen wollte, streichelte er ihr sanft den Rücken. Kagome krallte sich in seinem Suikan fest. Inuyasha gefiel dies und so nahm er sie noch einwenig fester in den Arm. Nach einiger Zeit, wich die Tränenflut einem leichten Schluchzen und bald ließ auch dies nach. „Hey, Kagome… Warum hast du eigentlich geweint??“ fragte Inuyasha sie sanft, doch als Kagome nicht reagierte, bemerkte er, dass sie in seinen Armen eingeschlafen war. °Ist ja auch klar, nach der Anstrengung heute. Wie süß sie aussieht, wenn sie schläft. So hilflos und doch stark..° Sanft und vorsichtig, um sie nicht aufzuwecken, nahm er sie auf seine Arme und trug sie zurück zu Kaede und den anderen.
Diese hatten schon besorgt auf die beiden gewartet und als sie nun Inuyasha so dreckverschmiert (vom Fall) mit Kagome auf seinen Armen kommen sahen, eilten sie erschrocken zu ihnen. Als sie aber sahen, dass die Miko schlief, warteten sie, bis Inuyasha sie auf ihre Matte gelegt hatte und wollten dann eine Erklärung. Inuyasha erzählte seinen Freunden bedrückt, was sich im Wald abgespielt hatte und die Freunde sahen sich erschrocken an. „Ich sagte ja, dass mit Kagomes Kräften nicht zu spaßen ist und ich sage euch noch einmal, das ist erst der Anfang. Je mehr Erfahrung Kagome bekommt, desto mehr Kraft bekommt sie und kann sie auch umsetzen. Ich wette, das war so eine Art läuternder Bannkreis. Diesen hat sie verwendet, um Dämonen ausfindig zu machen, unbewusst natürlich. Wahrscheinlich hatte sie deine dämonische Aura gespürt, aber da es das erste Mal war, dass sie sie so genau wahrnehmen konnte, erkannte sie sie nicht als deine. Zum Glück war die Kraft noch nicht wirkungsvoll genug, denn dann würdest du , Inuyasha nicht so unverletzt neben uns sitzen. „Na super!! Wenn sie also sauer auf mich ist, bin ich so gut wie tot, wenn ich das richtig verstanden habe?“ „Nein,…kann Kagome erst mal ihre Kräfte sortieren und beherrschen, besteht keine Gefahr mehr für dich, außer natürlich sie will es, das glaube ich aber eher weniger. Aber bis dahin, würde ich dir raten, sie nicht zu verärgern, wenn du verstehst, was ich meine. Naja, jetzt sollten wir erst einmal schlafen. Morgen wird anstrengend genug.“ „Kaede, wie lange dauert das ungefähr?“, wollte Sango noch wissen. „Och, das ist unterschiedlich, bei manchen dauert es mehrere Monate, bei anderen nur 2-3 Wochen, bei Kagome denke ich trifft eher letzteres zu.“ „WAAAAS?? So lange? Da hat Naraku jaa schon alle Splitter, bevor wir überhaupt anfangen!!!“ „INUYASHAAAAA!!! Jetzt mach aber mal halblang!! Willst du etwa lieber tot enden? Und außerdem wird es mit Kagomes Kräften dann sowieso leichter die Splitter zu sammeln!!!“ Sango schrie so laut, dass Kagome aufwachte. Sie rieb sich verschlafen die Augen und nuschelte „Was’n los, Sango? Schlaf gut…“ schon war Kagome wieder weg. Verblüfft schauten sich alle an. Sie wollten sich auch gerade schlafen legen, als Kaede noch meinte „Ihr seid sehr gute Freunde, das weiß ich. Und gerade in dieser Zeit braucht Kagome euch mehr denn je. Also, helft ihr mit eurer Unterstützung so gut es geht.“ Nach diesen Worten schliefen die Freunde mit verschiedenen Gedanken ein.
Am nächsten Morgen, als sie aufstanden, war weder von Kagome noch von Kaede etwas zu sehen. Inuyasha verzog sich sofort auf seinen Baum, während Miroku und Sango das Frühstück zubereiteten.
Während ihre Freunde ganz alltäglichen Dingen nachgingen, übten Kagome und Kaede. Zuerst einmal sollte Kagome lernen, ihre Kräfte gewollt einzusetzen und sie dann unter Kontrolle zu bekommen. Deshalb lernte Kaede sie einen Bannkreis zu errichten. Dies konnte Kagome ohne Probleme und der Bannkreis war zudem noch sehr stark. Erschrocken über solch eine Kraft, schrie Kaede leise auf. Das war a ungeheuerlich!! „Okay, Kagome, jetzt gehen wir an die blauen Pfeile. Denn meiner Ansicht nach, kannst du den Bannkreis aus dem Stehgreif. Das musst du nun wirklich nicht mehr üben.“ Doch die Pfeile waren mehr als nur ein kleines Problem für Kagome. Sie hatte keine Ahnung, wie sie die Pfeile zu ihrem Ziel bewegen kann, denn diese machten einfach, was sie wollten. „Also Kagome, das ist natürlich anders als bei gewöhnlichen Pfeilen. Du kannst sie nicht nur durch Zielen ihrem Ziel nahebringen, du musst deine ganzen Sinne, alles auf dieses Ziel konzentrieren. Dann müsste es klappen. Ansonsten läutern die Pfeile alles dämonische in deiner Umgebung und somit auch Inuyasha, Shippo und Kirara. Also, ziele auf diesen Baum dort hinten, die Eiche.“ „Los geht’s.“ Kagome legte einen ihrer Pfeile an die Sehne, dachte mit all ihren Sinnen nur an das Ziel, die Eiche und siehe da, der Pfeil flog zielsicher in den Baum. „Sehr gut! Probiere es gleich noch mal, aber ich denke, du wirst bald den Dreh raushaben.“ Nach weiteren 10 Versuchen, hatte Kagome die Pfeile voll unter ihrer Kontrolle. Doch jetzt war sie erschöpft. Kaede entging das nicht und so machte sie Schluss für diesen Tag. „Toll, Kagome. Morgen machen wir dann also mit diesem abwehrendem Bannkreis weiter. Machen wir Schluss für heute.“
Zufrieden gingen die beiden in Richtung Dorf, doch Kagome wirkte zunehmend verunsichert. „Was ist Kagome?“ „ach, ich weiß auch nicht, aber ich habe einfach Angst, die anderen zu verletzen. Wie