Fanfic: Valentinsparty

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Kapitel: Part 1: NarutoxHinata

Was auf einer VT-Party alles passieren kann Part1: NarutoxHinata

Zeichenerklärung:

„blablabla“ jemand spricht

Viel Spaß^^

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Ein weiteres Kleid flog über meine Schulter hinweg in einer Ecke des Zimmers.
Verdammt wo war bloß nur das schwarze kurze?!
Ich glaube ich spinne!
Seit fast zwei Stunden suchte ich nun herum- ohne Erfolg.
„Scheiße!“ fluchte ich für meine Verhältnisse mehr als Laut und schlug wutentbrannt die Tür meines Schrankes zu.
Was war bloß los mit mir?
Seit dem ich gestern das Gespräch mit Sakura hatte, war ich wie ausgewechselt.
Die Entschlossenheit brannte in mir- das erste mal in meinem ganzen leben.
Und dafür war er mal wieder der Grund.
Ich seufzte.
Ich wollte es ihm so gern sagen, was ich für ihn empfinde doch geschafft hatte ich es bis jetzt nicht.

Miene Tür ging auf und Sakura streckte den Kopf hinein.
„ Hey, Hinata-chan alles in Ordnung?“ fragte sie leicht besorgt.
Ich senkte den Kopf und ließ mich auf mein Bett sinken.
„Ja…nein, eigentlich ist gar nichts in Ordnung. Ich erkenne mich nicht wieder. Ich bin heute morgen bereits mit einem ganz anderen Gefühl aufgewacht, und ich fühle mich auch anders, entschlossener. Doch da ist immer noch diese Angst. Und dieses blöde Kleid, ohne das alles umsonst wäre ist auch nicht da.“ Ich schmollte leicht. Sakura wusste genau um was es ging.
„Hey, du brauchst keine Angst zu haben! Wirklich nicht, sage es ihm, nimm deinen Mut zusammen du wirst es schon nicht bereuen! Oder willst du etwa dein ganzes Leben lang ihm hinterher trauern, rot in seiner Gegenwart werden und rumstottern?“ Sie schaute mich mit einem fürsorglichen und aufmunternden Blick an.
Sie hatte ja so Recht.
Sie machte wieder Anstalten die Tür zu schleißen als sie sich noch einmal umdrehte.
„Ach ja übrigens, du hast doch das Kleid erst gestern gewaschen wahrscheinlich hängt’s noch irgendwo zum Trocknen.“ Und weg war sie.
Meine Augen weiteten sich. Wie konnte ich das bloß nur vergessen?

Mit leicht rotem Kopf hastete ich zur Tür ins Bad, und tatsächlich da hang es!
Es war recht schlicht, ging bis zu den Knien, war schulterfrei.
Und schwarz. Sakura meinte mal, das schwarz würde mir stehen.
Vor allem wenn ich zu dem Kleid ein weißes Band als Gürtel kombinierte. Und genau das würde ich tun.

Ich nahm es und sprang wieder in mein Zimmer. Wir hatten nur noch knapp eine Stunde, dann müssten wir uns auf den weg zu Ino, wegen ihrer Valentinstags-Party machen.
Ich schlüpfte in das Kleid. Das einzige was ich vorher getragen hatte war meine Unterwäsche gewesen. Wieder die Ausbeute eines gemeinsamen Shoppings mit den anderen Mädels, und Sakura wollte unbedingt dass ich diese heute anzog.
Ich konnte mir denken wieso. Was sie erwartete.
Bei Partys von Ino wachte man immer in einem der unzähligen Gästezimmer von ihrem Haus auf. Entweder neben niemanden, der besten Freundin oder aber, wie es bei der letzten bei Sasuke und Sakura und Ino und Shikamaru gewesen war, nackt neben einem Typen. Doch die vorher genanten Parteien konnten sich nicht mehr daran erinnern, sie hatten ausgemacht es zu vergessen, und das hatten sie offiziell auch.
Und Sakura hoffte dass bei mir das dritte eintreffen würde, mit einem unverwechselbaren Chaot neben mir.

Doch als oh es soweit kommen würde!
Nach dem ich diese drei Worte ihm gesagt und ihm die Schokolade, die wir Mädels am vorigen Tag zusammen gemacht hatten, gegeben hatte, wollte ich so schnell wie möglich verschwinden.
Was hielt mich auch noch bei dem Blonden, wenn er mich auslachen würde?
Obwohl…so was traute ich dem Shinobi gar nicht zu.
Aber erwidern würde er meine Gefühle nie im leben. Er trauerte wahrscheinlich immer noch Sakura, seiner ersten große Liebe nach.
Ein weiteres Seufzen entwich meiner Kehle.
Mit dem Schminken war ich fertig, es war nicht viel. Etwas mehr als sonst. Und sonst schminkte ich mich nie.

Der Schmuck, der Gürtel und die Schuhe fehlten nur noch meinem Outfit.
Ich zog eine schwarze Stoffband-Kette an, die eher einem Halsband glich, mit einem kleinen silbernen Plättchen dran. Auf dem war „HHKISA“ eingeritzt. Die Inizalien von den Mitgliedern des ehemaligen Teams.
Jeder von uns hatte einen solchen Anhänger, auch die anderen Teams, aber mit den entsprechenden Inizalien drauf.
Sakura trug ihr’s an einer silbernen Kette, Tag und Nacht, ich auch aber für solche Anlässe trug ich es immer mit dem schwarzen Band, TenTen trug ihres an einem Armband, dass sie von mir zu ihrem 15. Geburtstag bekommen hatte, und Ino hatte ihr Plättchen als Ohrring immer bei sich.
Wie es die Jungs trugen wussten wir nicht, wenn sie es überhaupt trugen.
Aber das war ja eigentlich unwichtig.

Fünf Minuten später stand ich im Flur, und verfrachtete die Schokolade in meiner Handtasche, die weiß war mit Jasminblüten darauf.
Sakura hatte sie mir zu meinem letzten Geburtstag geschenkt.

Ich zig mir bereits meinen Mantel an, als Sakura endlich kam.
Sie sah auch wunderschön aus.
Ihr Kleid war ebenfalls schwarz, aus schwarzem samt mit einem pinken Schimmer.
Es ging ihr fast bis zu den Knöcheln, allerdings hatte es einen Schlitz an de rechten Seite der bis zum Oberschenkel ging. Es war hinter dem Hals zusammen gebundne und der Ausschnitt war nicht gerade klein.
Ihre Haare waren hochgebunden, im Gegensatz zu meinen, diese hingen über meine Schultern und wurden durch einen einfachen weißen Haarreif im Zaum gehalten.
Eine Kette trug sie keine, das Anhängerchen hatte sie um den Fuß gebunden, dafür hingen lange silberne Ohrringe neben ihrem Gesicht. Geschminkt hatte sie sich ebenfalls nur dezent.

„Na, können wir los, Schönheit?“ sie grinste mich an. Ich lächelte nur schüchtern zurück. „Ja, danke. Du siehst aber viel besser aus!“
Sie lachte. „Immer noch die Schüchterne? Komm schon, Süße du bist 17 und meinst immer noch du bist nicht so schön wie die anderen.“ Sie schüttelte den Kopf. „Seit fast drei Jahren versuche ich dir nun beizubringend dass du genauso hübsch bist wie unsere Beautyqueen Ino. Aber glauben tust du’s mir nicht.
Ach Gottchen, wo bleibt dein Selbstbewusstsein von vorhin?
Weg? Ich bitte dich. Brust raus, Bauch rein und auf geht’s!“ Sie lachte wieder und ging schon aus der Tür. Ich folgte ihr, nachdem ich abgeschlossen hatte.

Unsere Schuhe klapperten auf der Straße.
Der Nachteil an Absatzschuhen.

„Hey! Wartet mal ihr beiden Hübschen!“
Die Stimme kannte ich, und drehte mich zusammen mit Sakura um. Dort kam uns TenTen entgegen.
Sie trug ein chinesisches Kleid, rosarot mit schönen Blüten darauf und einem Schlitz der Sakuras gleich kam.
Ihre Haare waren ungewohnt offen, zwei Spangen hielten sie an ihren Ohren zurück.
Sie strahlte uns entgegen.
Ein Tuch war um ihre Schultern geworfen, wegen der Kälte.

„Und habt ihr eure Schokolade dabei?“ grinste sie uns an. Wir nickten.
„Schön! Sonst wäre die ganze Arbeit ja umsonst gewesen.“
Gemeinsam machten wir uns auf den Weg zu Ino.

(Bei Ino)
Es war nicht stickig nur etwas…benebelt.
Woher kam der Dampf?
Ich blickte in dem Gewühl der Leute umher.
Es waren alle möglichen gekommen.
Sogar die Sabukanu Geschwister waren da. Temari alberte mit Kiba auf einem der unzähligen Sofas herum.
Gaara und Kankurou schauten nur finster drein und schütteten sich mit der Bowle zu. Sie versuchten anscheinend den Frust, dass sie kein Mädchen hatten, zu ertrinken. Erbärmlich und typisch Mann, ging es mir durch den Kopf.
Soweit ich Ino kannte, und das war gut, hatte diese Bowle bestimmt mindestens 15 % Vollalkohol.
Ich konnte nur den Kopf schütteln. Typisch Ino.

Nach einer Weile (jetzt sind unegfähr 2 Stunden vergangen...)entdeckte ich Sakura und Sasuke, wie sie sich ihre Geschenke gegenseitig gaben. Sasuke hatte einen Strauß mit rosa und weißen Rosen für sie, in Kirschblüten Papier gewickelt.
Er überreichte ihn ihr mit einem leichten Rotschimmer. Süß sah das aus. Ich ließ da Paar alleine und suchte weiter, nach wem wusste ich nur zu gut, hoffte aber innerlich ihn nicht zu finden.
Ino und Shikamaru lagen bereits halb auf einer Couch, knutschend.
Ino hatte ein weißes Kleid an, kurz aber langärmelig und zu bis zum Hals zu.
Ihre kurzen, ja kurzen, Haare hingen ihr sonst wo. Es störte sie nicht. Auch die beiden ließ ich lieber alleine.
TenTen und Neji erblickte ich, in einer ähnlichen Lage wie Sasuke und Sakura.
Wie schnell die drei Paare zusammen gefunden hatten…Aber bei denen hatte es sich ja auch schon die letzten Wochen angestaut. Beneidenswert.

Ich seufzte wieder und mein Blick trübte sich. Ob Naruto und ich jemals so glücklich sein würden?

Obwohl was sollte er auch schon an mir finden?

Sie suchte weiter, nach der Liebe die sie sich schon so lange wünschte. Nach der Akzeptanz einer einzigen bestimmten Person.

Ich fand ihn nicht. Das ganze Erdgeschoss von Ino’s Haus hatte ich durchsucht.
Schließlich gab ich die Suche auf. Angeschlagen trat ich auf den Terrassen ähnlichen Balkon und setzte mich auf eins der Kissen, die merkwürdigerweise auf dem Boden and der Wand lagen. Meine Beine umschlang ich mit meinen Armen, bettete meinen Kopf auf meine Knie.

Wie konnte ich mir auch nur einbilden dass er vielleicht kommen würde.
Zu uns seinen Freunden, die alle glücklich zusammen waren. Und wegen mir würde er bestimmt nicht kommen.
Er hatte einfach zu viel zu tun, als Hokage.
Ja als Hokage.
Naruto Uzumaki war mit gerade mal 18 Jahren Hokage, und dass seit seinem 18. Geburtstag.
Wie es dazu gekommen war, um ehrlich zu sein ich hatte keine Ahnung.
Niemand kannte die genauen Umstände, außer Naruto und den beiden San-Nins, und der Akatsuki, doch von denen waren alle tot.

Ich wusste noch ganz genau den Tag, an dem sie kamen vor über