Babylion System

Startklar

„Hast du alles mit mein Schatz? Rucksack, Vorräte, HACH GOTTCHEN!!“ aufgeregt zupft Bonney die Wirtin von Silver Swan auf ihrer Stieftochter Yara herum. „Ich will dich nicht gehen lassen, aber ich kann dich auch nicht aufhalten, ODER??“ verzweifelt klammert sich Bonney nun an Yara. „Ich will mein Baby nicht verlieren!!“ heulte sie los. Da ergriff jemand ihre Schulter von hinten. „ Beruhige dich Bonney, ihr wird ja nichts passieren und außerdem kommt sie ja eh wieder.“ Das was Ottis, Bonneys Mann der mit beruhigender Stimme auf sie einredet. Yara drehte sich zu Bonney um und lächelte:“ Ja genau, also bitte, mach dir keine Sorgen um mich. Es sind ja Steven und Kyra auch mit von der Partie!“. Plötzlich drehte sich Ottis mit einem Ruck um “ST. STEVEN!!!!!!! Dieser Taugenichts?? Der hat alles andre im Kopf!!! Wie kannst du bloß ihn mitnehmen?! Ich meine er ist zwar ein guter Erdkämpfer aber der hat nichts als Unsinn im Kopf!“ wild fuchtelt er mit den Armen herum. Yara sah wütend zu ihm hinüber. „Ach komm! Es ist meine Entscheidung!“ wütend packte Yara den Rest ihrer Sachen und stapfte durch die Tür. Sie lies ihren Blick über die Landschaft streifen. Es war früher Morgen und die frische Luft schlug ihr entgegen. Überall wohin man sah war nur Sand und noch mehr Sand und in der fernen glitzerte der Schnee der Bao Feng Bergen. Das Gasthaus Silver Swan ist wirklich mitten in der Wüste bei einer kleinen Oase gebaut worden. Man könnte es auch am Arsch der Welt bezeichnen aber es war auf einer guten Handelsroute die von Idku nach Bilkas. Yara sattelte ihren Allzweckphönix Fedor der aufgeregt mit seinen Krallen am Boden kratzte. „Morgen mein kleiner! NA heute geht’s los, wir werden Geschichte schreiben!!“ lachte Yara und streichelte Fedor über seine Federn. „Wir werden auch vielleicht einiges erleben . . .“ leicht verdüsterte sich ihre Miene. Sie führte Fedor raus und betrachtete den Himmel. > Sollten wir nach Ismailia fliegen oder doch am Boden bleiben?? Was meinst du?“ wandte sich Yara an Fedor. Der Phönix hob seinen Kopf und starrte sie an. „Okay dann reiten wir, wie’s den Herrn beliebt.“ Murmelte Yara und sprang auf seinen Rücken. Sie griff nach den Zügeln und drehte sich noch einmal zum altbekannten Wirtshaus um. Das war ihr Zuhause seit sie 3 Jahre alt war. Viele Erinnerungen kamen zurück die sei schon längst vergessen hatte. Ottis und Bonney standen in der Türe. Yara starrte die Beiden an. Tränen kullerten über ihre Wangen. Sie hob ihre Hand zum Abschied. Und Fedor sprintete los. „ Ich darf nicht zurück sehen sonst komm ich nie weiter.“ Dachte sich Yara und schaute stur weiter nach vorne. „Sie wird es bestimmt schaffen oder Ottis mein Schatz?“ wandte sich Bonney an ihn. „Ja wird sie es ist nur eine Frage der Zeit bis sie ihr gegenüber steht. Die Legende fängt irgendwie wieder von vorne an. Findest du nicht?“ „Ja Ottis von vorne.“ Beide gingen zurück ins Wirtshaus und Yara ritt in nach Ismailia der Stadt von Luft und Erde.