Fundgrube der Wirritäten
Verstummte Leben - Damals wie heute...
Ein Gedicht aus meiner Grundschulzeit. Ich habe es mit zehn geschrieben, es wieder ausgebuddelt und von MelodyDulacre verbessern lassen, was es dringend nötig hatte XD Es ist exakt ein Jahr nach dem 11. September entstanden, in einer Deutschstunde, wo wir eine Gedenkminute und Diskutier-Stunde eingelegt hatten...
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Alles Still, weit und breit.
Niemand hält ein Wort bereit.
Rote Spuren und auch Flecken,
die sich in die Ferne strecken.
Bis zu denen die dort liegen,
deren Leben nun versiegen.
Sie haben gekämpft, und sich gewehrt,
wollten alles beenden, möglichst unversehrt.
Die Trauernden, sie stehen zusammen,
seit Stunden die Tränen auf ihren Wangen.
Jetzt ist es still, nur ein Donnern weit entfernt,
Sie haben so viel daraus gelernt.
Sie denken nach, über Gott und die Welt,
wie schnell alles in Traurigkeit zerschellt.
Das oft nur ein Funke zur Zerstörung genügt
und sich alles zu einer Vernichtung fügt.
Doch warum begreifen es nur die Verletzten?
Warum hören die Wehklagen, nie die Höher-Gesetzten?
Die Antwort bleibt ihnen wohl ewig verborgen,
Alles, was bleibt ist ein Hoffen auf Morgen.
Und so stehen sie da noch viele Stunden,
und der Krieg dreht seine Runden.