SKYLAND
Ein ganz normaler Tag
Der graue Himmel zog sich über ganz Miyoshi, die Vögel sangen traurige Lieder und die Bäume weinten. Die trostlose Stimmung wurde durch das Motorgeräusch eines Taxis unterbrochen. Der Wagen hielt und zwei Mädchen, in Urlaubskleidung, stiegen aus. Als sie sich umsahen, ließen sie ihre Taschen fallen.
Kyouko: Was ist…?
Yoshiko: Äh…?
Sie schauten fassungslos auf ihr zerstörtes Haus, das nur noch schwer zu erkennen war.
Kyouko: Grrr…
Yoshiko: Ist das wirklich unser…ähm…Haus?
Yoshiko holt eine Karte aus ihrer Tasche um zu schauen ob sie nicht doch falsch sind.
Yoshiko: Nein. Das ist unser Haus. (in einem alltäglichen Ton)
Kyouko: Kannst du mir mal sagen, warum so etwas immer nur dann passiert wenn wir nicht da sind?!!
Yoshiko: Ach komm schon. Das ist doch nicht das erste Mal das Miyoshi von Bomben zerstört wird. Immerhin ist das auch nicht der erste Krieg. (kopfschüttel) Langsam müsstest du es begriffen haben.
Kyouko schaut ihre Schwester fassungslos an.
Kyouko: Äh…?
Yoshiko: Ich mach uns erst einmal Waffeln. (lächel)
Kyouko fällt um.
Kyouko: Ähähähähä…
Sie springt sofort wieder auf.
Kyouko: Du hast sie doch nicht mehr alle!!! Kannst du mir mal sagen wie du Waffeln machen willst?!!
Doch die Frage hätte sich Kyouko sparen können. Denn während sie auf dem Boden gelegen hat, was nur wenige Sekunden waren, hat ihre Schwester schon einen kleinen Herd aus ihrer Tasche geholt. Kyouko bleibt nur noch der Mund offen stehen.
Kyouko: …
Yoshiko: Tralalalalala (sing)
Kyouko: - Der ist echt nicht mehr zu helfen. – (kopfschüttel)
Yoshiko: Kommst du?
Kyouko: Wie…?
Yoshiko: Die ersten Waffeln sind fertig. (smile)
Kyouko: Oh, ja klar. – Oh man. –
Kyouko setzt sich zu ihrer Schwester auf den staubigen Hofboden.
Kyouko: Wo sollen wir jetzt eigentlich hin? Wir können nicht schon wieder Lydia fragen.
Yoshiko: Mach dir darum mal keine Sorgen. (lächel)
Kyouko: Wenn du meinst.
Kyouko schaut ihre Schwester, die ihr Handy aus ihrer Handtasche holt, skeptisch an.
Yoshiko: Ich werde Miyoko mal anrufen.
Kyouko: Miyoko? Glaubst du sie wird uns aufnehmen?
Yoshiko: Bestimmt. (lächel)
Das Telefonat:
TuT TuT TuT
Miyoko: Miyoko Shimizu?
Yoshiko: Hey, ich bin’s Yoshiko.
Miyoko: Hi Yoshiko. Schon wieder aus dem Urlaub zurück?
Yoshiko: Japp.
Miyoko: Schön. Dann müssen wir uns bald mal treffen damit du mir alles erzählen kannst.
Yoshiko: Klar. Miyoko?
Miyoko: Ja?
Yoshiko: Können meine Schwester und ich für ne längere Zeit bei dir wohnen? Weil unser Haus zerstört wurde.
Miyoko: Schon wieder? Ihr Armen. Immer trifft es euren Ort.
Yoshiko: Das ist nicht der Rede wert.
Miyoko: Wie nimmst du das nur immer so auf? Na ja egal. Ihr könnt natürlich bei mir wohnen. Ich habe genügend Platz in meiner Hightech-Holzhütte.
Ihr habt richtig gehört, eine Hightech-Holzhütte. Ihr müsst wissen, Miyoko macht verbotene Experimente in ihrem Haus. Aber PSST es darf keiner erfahren. Damit wäre jetzt schon mal „Hightech“ geklärt. Jetzt kommen wir zur „Holzhütte“. Sie wohnt in einer Holzhütte, wie viele Menschen zu dieser Zeit. Da man nie weiß, wann die nächste Bombe fällt. Es ist immerhin billiger eine Holzhütte wieder aufzubauen als ein komplettes Haus. Nicht wahr?
Yoshiko: Supi! (strahl)
Miyoko: (lach) Du verlierst wohl nie deine Fröhlichkeit oder?
Yoshiko: Nein, wieso auch?
Miyoko: Schon okay. Also dann bis gleich oder?
Yoshiko: Ja, bis gleich. Ich freu mich schon.
Miyoko: Ich auch. Bye.
Yoshiko: Bye.
Yoshiko legt auf.
Yoshiko: Lass uns packen.
Kyouko: Äh, Yoshiko?
Yoshiko: Ja?
Kyouko: Wir haben noch gepackt. Wie du weißt, kommen wir aus dem Urlaub.
Yoshiko: Stimmt ja! Dann lass uns gehen.
Yoshiko packt ihren Herd wieder in eine Tasche und macht sich mit ihrer Schwester auf den Weg nach Nagoya. Dort angekommen machen sie sich auf den Weg zu Miyokos Hightech-Holzhütte und klingeln.
Kyouko: Hach…
Yoshiko: Was ist? (smile)
Kyouko: Ich verstehe nur nicht, wieso immer uns so etwas passiert?
Yoshiko: Schicksal.
Kyouko: Schicksal?
Yoshiko: Ja, das Schicksal. Man kann seinem Schicksal nicht davon laufen. (lächel)
Kyouko: Warum haben wir dann so ein beschissenes Schicksal?
Yoshiko: Wir mögen jetzt vielleicht Pech haben. Aber irgendwann haben wir das schönere Leben.
Kyouko: Bist du deswegen immer so fröhlich?
Yoshiko: Ja, ich freue mich auf unseren schönen Teil des Lebens. (lächel)
Kyouko: (lächel) – Das ist also der Grund. –
Die Tür geht auf.
Teenager: Guten Tag. Miyoko erwartet sie schon.
Yoshiko: Toll. (smile)
Yoshiko hüpft an dem Teenager vorbei in Richtung Wohnzimmer. Kyouko jedoch geht zaghaft an ihm vorbei, da sie noch nie bei Miyoko war.
Yoshiko: MIYOKO!!
Yoshiko schreit durchs ganze Haus.
Miyoko: JA!! KOMME!!
Miyoko kommt aus einem kleinern Raum.
Miyoko: Willkommen bei mir zu Hause. Das ist Takuto.
Miyoko zeigt auf den Teenager, der den beiden die Tür aufgemacht hat.
Yoshiko: Hallo!
Kyouko: Hey.
Yoshiko stürzt sich auf Miyoko.
Yoshiko: Ha, ha, ha, ha…(knuddel)
Miyoko: Erquetsch mich nicht. (lächel)
Yoshiko lässt von Miyoko ab. Doch anstatt sich wieder zu ihrer Schwester zu stellen, geht sie zu Takuto und will ihn zur Begrüßung umarmen. Yoshiko umarmt jeden zur Begrüßung, egal ob sie die Leute kennt oder nicht. Das gehört einfach zu ihrer Art.
Miyoko: Yoshiko nicht!
Doch das war zu spät. Yoshiko hat Takuto schon umarmt, da macht es auch schon POFF.
Yoshiko: Hm..?
Yoshiko starrt auf die kleine weiße Katze die sie im Arm hält.
Kyouko: Was ist denn jetzt passiert?
Miyoko: Darf ich vorstellen? Takuto, eins meiner Experimente.
Kyouko: Eins deiner Experimente?
Kyouko schaut verdutzt auf die kleine weiße Katze.
Yoshiko: Gott ist der niedlich!! (knuddel)
Kyouko: Und wieso…?
Miyoko: Ist er eine Katze geworden?
Kyouko: Ja. (nick)
Miyoko: Das ist ein Nebeneffekt. Er kann zwar fliegen, doch dafür verwandelt er sich in eine Katze wenn er umarmt wird.
Kyouko: Was er kann fliegen?
Miyoko: Ja.
Yoshiko: Miyoko kann ich ihn behalten? Er ist so niedlich! (drück)
Miyoko: Nein, auch wenn er ein fehlgeschlagenes Experiment ist. Er ist immerhin mein Experiment.
Takuto: K…K….Kannst du mich b…bitte loslassen? (erstick)
Yoshiko schaut den weißen Kater verdutzt an.
Yoshiko: Du kannst in der Gestalt sprechen?
Miyoko: Ja, kann er. Würdest du ihn bitte loslassen? Er bekommt keine Luft.
Yoshiko: Oh, ja klar. (lächel)
Yoshiko setzt Takuto auf den Boden.
Takuto: Danke.
Yoshiko: Und wann verwandelst du dich wieder zurück?
Takuto: In maximal zehn Minuten.
Yoshiko: Okay. (lächel)
Miyoko: Ich zeig euch dann mal eure Zimmer. Takuto, würdest du bitte etwas Tee machen?
Takuto: Ja.
Takuto verschwindet in seiner Katzengestalt in der Küche. Miyoko begleitet die beiden Schwestern zu ihren Zimmern.
Miyoko: So, das ist euer Zimmer.
Yoshiko: Boah. (staun) Ist das riesig.
Kyouko: Mein lieber…(sprachlos)
Miyoko: Schön das es euch gefällt. (lächel) Ihr könnt eure Sachen abstellen und dann runter ins Wohnzimmer kommen.
Yoshiko: Okay. (smile)
Kyouko: Noch einmal vielen Dank, dass du uns hier wohnen lässt. (verbeug)
Kyouko schaut zu ihrer Schwester rüber.
Kyouko: (flüster) Sei höflich, bedank dich gefälligst.
Kyouko drückt den Kopf ihrer Schwester runter.
Yoshiko: Vielen Dank.
Miyoko: Keine Ursache. Wir sehen uns dann gleich im Wohnzimmer.
Kyouko: Ja.
Yoshiko: Klasse! (smile)
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bitte bitte macht kommis *smile*...hoffe es hat euch gefallen ^^