Fanfic: D Anfang v Ende o: ERgN 5

Kapitel: D Anfang v Ende o: ERgN 5

So, da bin ich schon wieder... 12 kommies unter meiner kleinen Zwischeneinlage? Wow... O_o THX!!!
<br />
Jetzt aber ohne groß geschwafel los...
<br />
<br />
<br />
&lt;u&gt;&lt;b&gt;=[\_/Der Anfang vom Ende oder: Eine Reise gen Nirgendwo\_/]=&lt;/b&gt;&lt;/u&gt;
<br />
<br />
Kapitel 5: Der überrumpelte Wegweise oder: Halbe Strecke
<br />
<br />
<br />
Ranma und die Anderen waren indessen schweigend weitergelaufen, ein Tag war schon wieder verstrichen. Außer Ranma hatte niemand die Karte zu Gesicht bekommen, mal abgesehen von Nabiki. Sie folgten einfach nur schweigend, kein Wort sagend, Ranma. Wenn er anhielt, hielten sie, wenn er lief, liefen sie, aus Sorge um Akane, und ihn. Denn wer konnte schon wissen wie er reagieren würde. Er kannte den Weg, er kannte Akane’s Weg. =Was hat sie nur vor... Wer hat sie da {gerufen}?= Still stieg er ein paar Felsen empor, klaffende Felswände zur Linken.
<br />
Seit nun 2 Stunden folgten sie dem Lauf des kleinen Gebirgsbaches im Schutz der klaffenden Felswände und der Dunkelheit des grünen Baumhains.
<br />
=Irgendwann müssten wir doch...= Sich die Karte vor dem Inneren Auge nachbildend versuchte er sich an den Weg zu erinnern den er einschlagen wollte. =Da vorne muss es sein...= Der Bach machte eine kleine Biege um die Felswände, mitten hinein in eine Klamm. Ryoga und Ukyo blieben kurz vor der wesentlich engeren Spalte zwischen den Felsen stehen, und tauschten viel sagende Blicke. Dann folgten sie Ranma, welcher bereits die nächste Kurve genommen hatte, dem Bach folgend.
<br />
<br />
„Na bitte!“ Der Aufruf Ranma’s hallte an den engen Kluften und Wänden der Klamm wieder. Ranma stand am Ausgang eben dieser Schlucht, und begutachtete die Umgebung. „Ich hab doch gewusst das es hier sein muss!“ Klitschnass, weil sie hinter Ranma her gewatet waren, traten nun auch Ryoga und Ukyo wieder ans Licht.
<br />
Ranma selber schien die Nässe nicht weiter zu stören, zu sehr freute er sich den Weg gefunden zu haben. Das war in der Klamm nämlich nicht immer einfach gewesen. Ein paar mal kamen sie an Abzweigungen, welche irgendwo hin ins Ungewisse zu führen schienen, oder in die Untiefen des Gebirges.
<br />
Doch nun war sie wieder zu sehen, nach der endlosen Dunkelheit, die wärmende Sonne am höchsten Zenit ihrer Reise über den Horizont. Die einzige stelle am Himmel, die nach langer Zeit wieder einmal klar und frei von Wolken war. Doch die Luft hatte nichts an Schwüle verloren. Da half auch der Wasserfall nichts, der sich vor ihnen in die Tiefer erstreckend, umringt von Farnen und Gebüsch, die schnaufenden Gesichter mit Gischt bedeckte.
<br />
<br />
„Da unten ist ein Haus!“ Ryoga hatte sich näher an den Abhang herangewagt. Er erstreckte sich um bestimmt Sechshundert bis siebenhundert Meter, und sie befanden sich an der höchsten Stelle dieser fast senkrecht in den Boden verlaufenden Wand aus Fels und Stein.
<br />
„Gehen wir fragen ob Akane hier vorbei gekommen ist?“ Ein optimistisches Lächeln aufgesetzt wendete Ukyo sich an Ranma. =Sollen wir oder...= „Hey Ranma!“ Ohne es zu merken war er schon wieder in Gedanken versunken. „Was ist? Machst du dir Sorgen um... *rumms*“ Ryoga hatte versucht Ranma’s Blick in die Ferne, ins nichts, zu deuten, und dabei ein prekäres Thema angesprochen, dass alle eigentlich meiden wollten. Zur Belohnung rammte Ukyo ihm ihren Ellenbogen feste in die Seite.
<br />
Wohl etwas zu fest. Den Halt verlierend stolperte Ryoga ohne Gleichgewicht nach hinten, kippte und fiel Kopfüber die Felswand hinunter. „Ryoga!“ Aus seiner Starre erwacht starrten nun beide, Ranma und Ukyo, wie gebannt auf den Abgrund. Doch anstatt des erwarteten Krachens, wie wenn etwas aus großer Höhe auf den Asphalt fällt, ertönte nur ein lautes und Ausgiebiges Platschen.
<br />
„Er wird doch wohl nicht...“ Fast gleichzeitig beugten sich die beiden verbliebenen über den Rand und starrten in die Tiefe. „Halb so schlimm...“ Schon kurz danach erhob sich Ranma wieder, vom passierten etwas schmunzelnd. Nachdem Ryoga gefallen war, in den See am Fuße des Wasserfalls, passierte zunächst wenig, doch dann regte sich gut sichtbar die Wasseroberfläche, und ein kleines Ferkel ruderte um sein Leben mit den Armen, bis es bemerkte das es locker stehen konnte, und stur aus dem See stolzierte, unter den Lachern von Ranma und Ukyo, welche auch unten noch gut zu hören waren.
<br />
<br />
<br />
Währenddessen bei einer Anderen Person. Akane lief und lief, immer ihrer Route nach Süden folgend. =Wie lange bin ich eigentlich schon wieder unterwegs?= Auf einer kleinen, von Heide umspielten Anhöhe machte sie halt, und ließ sich fallen. =Schon Nachmittag...= in Gedanken ließ sie ihre Blicke in den Himmel schweifen. Da, etwas blitze auf. Wie ein Wunder bildeten die Wolken ein Loch in ihrer undurchdringlichen Decke und machten der Sonne gnädig platz.
<br />
=Wie weit es wohl ist...= Schon fast automatisch griff sie nach der Karte, welche sie praktischerweise nun immer griffbereit in ihrer Jackentasche verstaut hatte. „Hmm... Das Gebirge eben.. mit dem Wasserfall... müsste ungefähr hier gewesen sein...=
<br />
Gedanklich tippte sie mit dem Finder auf den Fetzten Papier in ihrer Hand. „Super! Ich hab bald die Hälfte hinter mir!“ Fröhlich umher springend war sie aus ihrem Halbschlaf in der Heide erwacht. =Aber ob mir...= Langsam kam sie wieder zur Ruhe. Wieder plagte sie etwas. Wieder plagte sie etwas bestimmtes, etwas, das ihr keine Ruhe ließ...
<br />
<br />
Als Ranma und Ukyo endlich den letzten Steilhang genommen hatten, liefen sie deutlich kichernd zu Ryoga hinüber. „Na? Kleines Schwein? Jetzt kommen wir nicht drum herum mal anzuklopfen!“ Ranma wendete sich wieder losprustend an Ukyo, welche sich aber schnell besann. „Jetzt weiß ich warum du immer P-Chan jagst!“ Wieder von einem Lachanfall geplagt kringelten sich beide auf dem Boden, während von Ryoga nur ein verachtendes Quieken zu hören war.
<br />
„Nanu? Was ist das denn für ein Lärm?“ Der Hausbewohner hatte offensichtlich selber mitbekommen, dass er Besuch bekommen würde. Auf einen Stock gestützt betrat er die Veranda. „Oh, noch mehr Wanderer!“ Etwas erstaunt, nicht zuletzt über das warme lächeln des Mannes, blickten sie ihn mit großen Augen an. „Woher wissen sie dass wir auf Wanderschaft sind?“ Fragend richtete Ranma sich wieder auf, und klopfte sich den Blütenstaub und die Blätter von der Kleidung und aus den Haaren.
<br />
<br />
„Nun, ihr seid nicht die einzigen... hoho... Es scheinen viele zu wandern, diese Jahreszeit. Und da hab ich einfach mal geraten...“ Mit einer lässigen Handbewegung forderte er sie auf, doch näher zu treten.
<br />
„Ähm...“ begann Ranma etwas stotternd. „Wir sind nur auf der Durchreise, und ich wollte fragen ob...“ „Ob sie nicht etwas warmes Wasser haben!“ fiel Ukyo ihm ins Wort. „Warmes Wasser? Aber natürlich wartet hier... Ich hole schnell welches! Aber eins ist wirklich komisch...“ Mit fragenden Augen musterte er die Truppe. „Erst Akane... dann ihr... also...“ Doch weiter kam er nicht.
<br />
„Akane? Sie kennen Akane? Ist sie hier vorbei gekommen? Wann war das?“ Etwas überrannt durch die unzähligen Fragen die alle auf einmal Ranma’s Mund verließen, versuchte Nobuo eine treffende Antwort zu finden. „Nun, ja, mein Name ist Nobuo, und ich kenne sie, sehr gut sogar, und sie ist hier vorbei gekommen, ja! Hat hier kurz Rast...“ „Wann war das?“ Wurde er schon von Ranma unterbrochen. „Nun, vor... ein oder zwei Stunden, sicherlich...“
<br />
<br />
„Sehr gut!“ rief Ranma gen Himmel. „Dann haben wir gute Chancen, keine Rast Leute!“ Mit großen Schritten bewegte er sich zum Waldrand nach Süden hin, Ukyo hinterher, P-Chan auf ihrer Schulter. „Aber ihr wolltet doch...“ Ehe er sich versah, oder die Frage auch nur fertig stellen konnte, waren sie wieder verschwunden, im Laufschritt den Weg entlang, den Akane erst vor kurzem eher unbewusst genommen hatte. „Ihr wolltet doch Wasser...“
<br />
<br />
<br />
Fortsetzung Folgt!
<br />
<br />
Das wars schon wieder, ich hab einfach keine Zeit ^_^
<br />
<br />
Ich freu mich auf eure Kommies !!!
<br />
<br />
Euer em2
<br />