Love is ever around you!

Du musst sie nur verstehen!
reader_font_size
reader_line_height
reader_width

Love is ever around you!

Diesen OS widme ich meinen beiden Mäusen Moni und Nini!
Ich wüsste nicht, was ich noch ohne euch wäre! Ihr seid in mein Leben getreten und meine Freunde geworden. Obwohl ich euch noch nicht so lange kenne weis ich, dass ich euch nie mehr verlieren will!
Ich hoffe er gefällt euch...ILE!

Naruto schlenderte durch Konoha ohne ein Ziel vor Augen zu haben. Ihm war schlecht und er wollte einfach nur nach Hause. Er hatte so viel gesehen und doch so wenig verstanden.
Doch um dies alles verstehen zu können, bräuchte er die Hilfe von IHNEN...und diese Hilfe wurde ihm versagt.
Für den blondhaarigen Shinobi hatte das Leben und alles was dazugehört keinen Sinn mehr,
Nichts hatte mehr einen Sinn und alles was ihm wichtig war, verlor immer und immer mehr an Bedeutung. Sogar Ramen. Er hatte sie so geliebt und nun schien es, als seien diese Nudeln nur Bestandteil des Essens, was er hin und wieder zu sich nehmen musste.
Doch sonst hatten sie keinen Platz mehr in seinem Leben!
„Naruto!“, schallte plötzlich eine Stimme hinter ihm und lies den blondhaarigen Shinobi aufhorchen. Er kannte diese Stimme.
In seinem alten Leben war er immer erfreut sie zu hören, doch nun...
„Was ist Sakura?“, fragte er gleichgültig und ohne seiner Frage Bedeutung zu schenken. Als sei sie nur eine Höflichkeit!
„Ich...Ich denke du solltest noch mal mit Sasuke reden! Oder mit Hinata!“, sagte sie zaghaft und fasste ihm leicht an den Arm.
Er fühlte sich kalt an. Wie ein Kühlschrank, der auf die kälteste Stufe eingestellt war.
Diese Antwort hatte Naruto verärgert und verwundert zugleich, doch er lies sich nichts anmerken.
„Die beiden haben mich betrogen und verletzt! WAS sollte ich also noch mit ihnen zu tun haben wollen?“, wollte der ehemalige Chaosninja von seiner rosahaarigen Teamkameradin wissen.
Sakura schluckte hart. So wie sie ihren besten Freund kannte, war er verletzt. Und das zu Recht! Man hatte ihm schon so oft weh getan und nun reihten sich in diese Schlange auch noch sein Allerbester Freund Sasuke und seine feste Freundin Hinata ein!
„Aber...“, versuchte die rosahaarige zu vermitteln, „du liebst die beiden doch! Was ist, wenn das alles ein dummes Missverständnis war?“ Ja...Sakura glaubte fest daran, denn Hinata würde Naruto NIE verletzen wollen.
Und Sasuke erst recht nicht! Schließlich war es Naruto, der sich dafür eingesetzt hatte, dass der schwarzhaarige Shinobi wieder in Konoha wohnen durfte, nachdem er Orochimaru den Rücken gekehrt hatte.
„Ja...Bestimmt!“, gab Naruto bitter zur Antwort und machte auf dem Absatz kehrt. Nur weg von Sakura und den andren! Er wollte endlich allein sein...
Doch dabei lies er auch eine verblüffte und traurige Sakura zurück...Er war schließlich wie ein Bruder für sie!

„Sasuke...“, schluchzte Hinata und vergrub ihr Gesicht tief in ihren Händen. Sie versuchte zu sprechen, doch der Versuch misslang ihr, da sie immer wieder von heftigen Weinkrämpfen gepackt wurde.
„Er hat alles missverstanden! Und als ich ihm erklären wollte, dass wir uns nicht geküsst haben, sondern nur umarmt, ist er gegangen...Dabei wollte ich doch nur deinen Rat für sein Geschenk!“, stieß Hinata zwischen Tränen hervor.
Die ganze Situation geriet außer Kontrolle.
Ja, sie schien unlösbar!
Doch Sasuke wollte Hinata nicht schockieren. Auch er stand mit hängenden Armen da.
Was sollte er tun? Er hatte endlich seine Familie gefunden und sollte sie nun schon wieder verlieren?
Das Leben schien ihm einen dummen Streich zu spielen. Man könnte denken, es wollte die beiden zur Unerträglichkeit quälen!
„Ich weis was du meinst. Verdammt! Was sollen wir tun? Wir müssen ihn suchen.“, machte Sasuke seinen Sorgen und seiner Wut Platz.
Somit ging er los in Richtung Narutos Haus.
Hinata blieb sitzen. Sie war zu geschockt und ihre Füße hätten sie in diesem Zustand keine 10 Meter weit getragen!
Also blieb sie mit zitternden Knien sitzen und wartete darauf, dass der Tod sie holte.
Denn ein Leben ohne IHN war für sie kein Leben mehr!

Der blondhaarige Shinobi wollte allein sein.
Er wusste, dass wenn er zu sich gehen würde die andren ihn finden könnten.
Deshalb entschied er sich für einen Ort, an dem er ungestört nachdenken und seinen Gefühlen freien Lauf lasse konnte.
Denn das musste er jetzt. Nachdenken.
Es war alles so verzwickt! Natürlich wollte er so denken wie Sakura, doch er hatte die beiden doch gesehen...oder?
„Naruto“, schalt er sich, „reiß dich zusammen!“
Als er die Stadt alleine und mit hängendem Kopf verließ, spürte er die Blicke der Dorfbewohner auf seinem Rücken ruhen.
Wahrscheinlich wünschten sie sich jetzt wieder, dass er gehen und nie mehr wieder kommen solle.
„Das wäre bestimmt das beste!“, dachte er und sein Blick wurde von Tränen getrübt.
Tränen, die er versucht hatte zurückzuhalten und es doch nicht geschafft hatte!
Er hätte in diesem Moment seine Zukunft voraussagen können:
Er würde sterben. Allein. Das Leben würde ihm sinnlos erscheinen und alles was einmal Bedeutung hatte würde vergehen. Nichts bliebe mehr und auch er würde irgendwann einsehen, dass sein einziges Leben ein Reinfall war. Ein Irrtum. Ungewünscht. Als Monster geboren und als solches gestorben.

Die Sonne neigte sich schön langsam ihrem Ende zu und bald würde sie hinter den Baumwipfeln verschwinden.
Ein blauhaariges Mädchen saß nun schon seit geraumer Zeit an derselben Stelle und man konnte ihre Knie schlottern sehen.
Doch dies rühre nicht von äußerlicher Kälte her sondern von innerlicher.
Sie war leer, denn ihre letzten Gefühle hatte sie zusammen mit ihren Tränen versiegt.
„Ich liebe dich. Warum glaubst du mir nicht?“, hatte sie gedacht.
Doch dann waren auch diese Gefühle gestorben und nur ein einziger könnte sie wieder entfachen.
Doch dieser jemand war nicht hier und sie, Hinata, war allein.
Sie hörte, wie die Blätter die am Boden lagen zertreten wurden und eine Gestalt näher kam.
Da die Sonne noch blendete konnte Hinata nur eine Silhouette erkennen.
„Sie stammt von einem Mädchen!“, schoss es ihr durch den Kopf und sie sollte Recht behalten.
Denn als die Gestalt näher trat konnte das blauhaarige Mädchen diese als Sakura identifizieren.
„Da bist du!“, sagte sie mit ruhiger Stimme und lies sich neben Hinata auf die Bank gleiten.
Ihre Worte klangen nicht anklagend. Sie schienen mehr als Selbsterkenntnis zu dienen als eine an Hinata gerichtete Frage.
„Ja...Ich konnte nicht aufstehen“, wisperte Hinata, denn sie hatte einige Stunden nichts gesprochen.
Deshalb klang ihre Stimme heißer und trocken.
„Hmm...Ich habe ihn gesehen! Er ist am Ende.“, meinte die rosahaarige und sah in den Abendhimmel.
Ihre Freundin starrte in den Boden und musste sich vorstellen, wie allein er jetzt wohl ist.
„Wir müssen ihn suchen!“; sagte sie deshalb entschlossen.
Ein Lächeln bildete sich nun auf Sakuras Gesicht und sie nickte zustimmend.

Der schwarzhaarige Shinobi hatte nun schon fast jeden Winkel abgesucht und doch fand er keine Spur seines Allerbesten Freundes.
Allmählich begann sich sein Herzschlag zu beschleunigen und er hatte furchtbare Angst um Naruto.
Schließlich war er auch Schuld an seinem Zustand.
Zumindest dachte der Chaosninja dies und er wollte auch nicht zuhören dieser Starrkopf!
Sasuke verlor allmählich die Beherrschung.
NICHTS konnte er tun um seinen Freund zu helfen!
Doch das sollte sich noch ändern...
Denn plötzlich ertönte ein markerschütternder Schrei aus dem Wald.
Die Eingeweide des Schwarzhaarigen zogen sich zusammen und sein Herz setzte aus.
Das war doch Naruto!

Auch Hinata und Sakura hatten den Schrei gehört.
Entsetzt blieben sie stehen und schauten sich verzweifelt und verwirrt an.
Doch dann liefen sie los. So schnell sie ihre Füße tragen konnten und liefen und liefen.
Als sie am Wald angekommen waren, sahen sie, dass sich von der anderen Seite eine andere Gestalt näherte.
Und obwohl es dunkel war, wussten die beiden sofort, dass es Sasuke war.
Niemand anders schlich sich so leise und gekonnt an und war auf alles vorbereitet.
„Sasuke!“, flüsterte Sakura., als er in Hörweite war.
Besagter drehte sich um und hatte sein Kunai gezückt.
Doch als er in das Gesicht von Hinata und Sakura sah, seufzte er erleichtert auf.
„Ihr seids!“; flüsterte er erleichtert und lies das Kunai sinken. „Habt ihr das auch gehört?“
Die beiden Mädchen nickten stumm.
Jede hing ihren eigenen Gedanken nach.
Wie geht es ihm? Wieso hat er geschrieen? Hat ihn denn sonst niemand gehört? Was ist hier los?
Leise und sorgsam darauf bedacht keinen Laut von sich zu geben schlichen sie in den Wald hinein.
Nach ein paar Minuten erreichten sie eine Lichtung und Hinata hätte beinahe laut aufgeschrieen.
Denn was sie dort auf der Lichtung sah war einfach zu schrecklich!
Naruto lag tot auf den Boden.
Blut lag in einer Lache um ihn herum.
Seine Augen starrten entsetzt und doch so ausdruckslos auf einen Punkt.
Ohne weiter nachzudenken lief Hinata auf Naruto zu.
„Nicht!“; schrie Sasuke noch doch Hinata lief weiter.
„Verdammt!“, grummelte er und er und Sakura beeilten sich ihr zu folgen.
Als sie bei dem leblosen Körper des Chaosninjas ankamen, kniete die Blauhaarige schon neben ihm.
Sie weinte bittere Tränen und nichts hätte in diesem Moment die Tränen zu trocknen vermocht.
Doch als sie ihn in den Arm nehmen wollte, verpuffte er und die drei Shinobis wussten: Sie waren in eine Falle getappt.
Kunais flogen von hinten auf sie zu und wären in diesem Moment nicht 100 Jungen die alle gleich aussahen und mit orangefarbener Kleidung bekleidet waren dazwischengegangen, wären die drei jetzt tot!
Die Schattendoppelgänger verpufften genauso wie der tote Naruto vorhin und zurück blieb nur ein blondhaariger Junge.
Naruto.
„Komm raus!“, brüllte er in das Blätterdickicht hinein und ein Mann kam hervorgesprungen.
Es