Mein höllisches Leben

Lichtblicke

Hier ist unser 2. –kurzes- Kapitel.
Ist wieder recht kurz geworden, aber lest selbst!!!

Nächste Woche fingen die Ferien an und ich wusste nicht, womit ich sie verbringen sollte. Zwei Wochen bei meinen streitenden Eltern??? AUF KEINEN FALL!!! Aber was sollte ich dann machen? Die Leute, aus meiner Klasse, mit denen ich mich ein wenig verstand, fuhren alle, ohne Ausnahme, in den Urlaub. Wenn ich mich mal wieder in meiner Gemeinde melden würde? Dort wurden in den Ferien immer Wochen für Kinder arrangiert und dafür wurden immer Helfer gesucht. Das hatte mir schon früher immer einen riesigen Spaß gemacht. Ich beschloss dies zu tun. Am Tag darauf meldete ich mich in unserem Jugendheim und erfuhr, dass das letzte Helfertreffen nächste Woche sei. So wusste ich wenigstens, womit ich den folgenden Donnerstagabend verbringen konnte. Und vor allem erlebte ich nach langer Zeit, wie es ist bei jemandem willkommen zu sein. Tolles Gefühl! Und so freute ich mich um so mehr auf den folgenden Donnerstag. Vor allem gespannt war ich darauf, zu erfahren, wen ich von den Helfern noch kannte. Manchmal ärgerte ich mich noch heute, warum ich diese tolle Gruppe von Leuten einfach losgelassen hatte.
Die folgenden Tage zogen nur an mir vorbei. Dann kam das Wochenende. Normalerweise ging ich Freitags immer mit meinem Freund ins Kino, aber das hatte sich ja nun erledigt. Ich beschloss trotzdem ins Kino zu gehen, um nicht zu Hause zu sein. Am Samstag hatte ich mich mit einer Klassenkameradin zum Shoppen verabredet und den Sonntag verbrachte ich in meinem Zimmer mit Hausaufgaben und der Vorbereitung auf ein Referat. Dann begann die neue Woche und ich zählte die Tage, aber es wollte einfach nicht Donnerstag werden. Nach langen Tagen, kam aber auch er. Und es wurde ein toller Abend. Die meisten Helfer kannte ich noch von früher, jedoch waren ein zwei neue Gesichter dabei. Neben einem, von denen für mich Neuen, saß ich. In einer kurzen Pause unterhielt ich mich mit ihm. Robert, der nur Rob genannt wurde, war hier her gezogen. Er war zwei Jahre älter, als ich. Ich fand ihn irgendwie komisch.
Nach der Pause wurde ich in eine Gruppe zugeordnet, insgeheim hatte ich gehofft, dass ich nicht in die Gruppe mit Rob kam, aber wie es zu meinem Leben passte passierte genau das, was ich nicht wollte. Aber eigentlich war es mir dann doch ziemlich egal, denn Hauptsache war für mich, dass ich die Ferien nicht bei meinen streitenden Eltern verbringen musste.

Bitte macht auch noch n Kommi!