Game of Life

YamiXYuugi

Something you see


*mich versteck**
Lasst ihr mich am leben?
Bitte?
Ich habe wirklich ewig gebraucht, obwohl ich doch schon so lange die gebetate Version von Lillyko (vielen, vielen lieben Dank, du bist klasse! T^T) gekriegt hab...
Könnt ihr mir verzeihen?
Ich hoffe das nächste kommt schneller v.v
Geschrieben ist es ja schon sehr lange *gesteh**
Naja, viel Spaß beim lesen, falls sich noch jemand daran erinnert^^““
Ich bin erst mal im Urlaub
Bis denne
Dat Meerschwein

Disclaimer: siehe andre Kapitel

Something you see

Yuugi seufzte schwer, als er ziellos auf die Decke schaute. Er sollte sich nicht überanstrengen; er sollte seinen Zustand auf keinen Fall irritieren.

Er sollte auf die Decke starren und ruhig bleiben, normal atmen und unglaublich gelangweilt sein, bis zu den Punkt, wo er sich den Tod wünschte, weil er vielleicht ein wenig spannender als das hier sein könnte.

Er hatte keine gute Laune.

Es war ein Jahr her, seitdem er Anzu im Krankenhaus kennengelernt hatte und war sehr erfreut gewesen, herauszufinden, dass sie in die gleiche Klasse gehen würden. Aber soviel er es auch liebte, sie als Freundin zu haben, fühlte er sich leer ohne die Präsenz. Er konnte sie immer noch nicht finden und er verspürte den Verzweifelten Drang sie zu finden. Doch schien dieser Drang seinen Zustand nur zu verschlechtern, wie die Ärzte es ausdrückten; und seine Mutter sagte ihm immer, dass er seine nutzlose Besessenheit vergessen und sich darauf konzentrieren sollte, gesund zu werden.

Ja, er hatte es seiner Mutter in einer panischen Nacht nach einem Traum erzählt und wie jede andere Mutter eines kleinen Kindes, hatte sie geglaubt, dass Yuugi einen imaginären Freund hatte. Aber als Yuugi weiterhin über diese Präsenz sprach, welche er so verzweifelt finden musste, hatte sie begonnen sich mehr und mehr Sorgen zu machen, wie es ihn beeinflusste, wie er von Alpträumen aufwachte, in welchen er träumte, dass die Präsenz für immer verlassen war, wie er stark und schwer atmete und ins Krankenhaus gebracht werden musste. Sie war wirklich sehr besorgt.

Yuugi seufzte erneut. Schuld erfüllte ihn, als er an letzte Nacht dachte. Eine Nacht in welcher er erneut einen Alptraum gehabt hatte und anscheinend im Schlaf aufgehört hatte zu atmen. Die Präsenz war dieses Mal nicht da gewesen um ihn vom Tod wegzulocken, aber das hysterische Flehen seiner Mutter. Jetzt bereute er es so halb auf sie gehört zu haben. Wäre er tot geblieben, hätte er vielleicht in der Lage sein können, diese Präsenz zu finden.

... es war einfach so schmerzvoll. Zu wissen, dass er dazu bestimmt war, diese Präsenz zu finden und doch nicht in der Lage zu sein, dies es zu tun. Er was so was von nutzlos: Er konnte noch nicht mal die Entschlossenheit finden, zu versuchen gesund zu werden, sich darum zu kümmern ob er es wurde oder nicht.

Sicher er hatte nun einen Freund, aber es war eine Freundschaft, welche aus reiner Einsamkeit entstanden war. Er wollte wahre Freunde, welche, welche seine Freunde sein wollten, weil sie dachten, dass er eine bewundernswerte Person war. Nicht nur ein zerbrechlich gebautes Kind, welches von der Welt beschützt werden musste. Nicht nur ein Schwächling, mit dem man befreundet war, um sich besser zu fühlen.

Nicht dass Anzu eine dieser Menschen war. Sie war seine Freundin, weil es sie verstand. Sie waren keine offiziellen Freunde, welche immer in der Schule zusammen waren. Sie würde gelegentlich „Hallo“ sagen, wenn sie mit ihren weiblichen „Freunden“, welche nie wirklich teilten oder sich umeinander sorgten, an ihm vorbeigingen. Sie würde ihn verteidigen, wenn ihm Schläger nahe kamen, und sie würde ihm heimlich mal zulächeln.

Sie hatten sich nie viel nach der Schule getroffen, einander nie zum Tee eingeladen. Anzu war einmal in den Kame Spieleladen gegangen um mit ihm zu reden, aber nichts anderes. Er hatte schnell verstanden, dass Anzus Haupthobby Tanzen war und sie ihre Zeit nicht mit Spielen verbachte. Sie hatte nichts dagegen, aber sie würde sich ihnen nicht so hingeben, wie er es tat. Als ein Lebensinhalt. Als ein Leben.

Aber wo war der Sinn für ein Spiel zu leben, welches er niemals gewinnen, sich niemals darin verbessern konnte? Wo war der Sinn, dass sein Großvater ihm zu einen „Spiel des Lebens“ herausforderte, wenn er gar nicht spielen wollte? Was für einen Sinn machte es, Yuugi zu sein, wenn kein wirkliches Ziel hatte für das er Spielen sollte? Keinen, als diese Präsenz; die Präsenz, welche immer über ihn wachte, sie war alles; sie war der Grund, weshalb er versuchte hatte stark zu bleiben.

Der nächste Seufzer, welcher dem fragilen Jungen entkam, war etwas schwerfällig, und doch war es ihm egal. Und wenn die Alpträume seinen Zustand verschlechterten? Zumindest in ihnen war er in der Lage sich die Präsenz vorzustellen, bevor sie für immer verschwand. Zumindest seine Träume erlaubten ihm zu träumen, wenn auch in einem verdammten Licht. War es nicht besser ein schweres Leben zu haben und die Präsenz zu spüren, als einfach nur leer zu sein?

„Yuugi.“ Sagte Sugoroku Mutou, steckte seinen Kopf durch die Tür. „Wie geht es dir jetzt? Willst du mit mir in den Laden zu gehen?“ Yuugi kriegte ein schwaches Lächeln heraus und schüttelte seinen Kopf. Seine Mutter war draußen, bereitete wahrscheinlich alles vor, wegen den Anzeichen, dass Yuugi bald wieder ins Krankenhaus musste. Niemand wagte es zu erwähnen, dass es ein Schultag war; es würde einfach nicht passieren. „Also, wenn du irgendetwas brauchst, sag mir einfach Bescheid.“ Sagte sein Großvater mit einem warmen Lächeln, welches Yuugi zu erwidern zu müde war, bevor er ging. Er wusste, dass sein Großvater alle zehn Minuten nach ihm sehen würde. Aber er war dankbar, er erlaubte Yuugi soviel Freiheit, wie er konnte.

Sugoroku machte sich auch Sorgen, aber nicht wie Yuugis Mutter machte er nicht die Träume dafür verantwortlich. In Wahrheit hatte er Yuugi heimlich gesagt, dass er auf sie achten sollte und ihre Bedeutung herausfinden sollte. Und das war es, was Yuugi tun würde. Immerhin hatte er Herausforderungen immer geliebt.

Yuugi seufzte erneut und richtete seinen Blick zurück auf die Decke; und genau dann, sah er eine Figur auf der anderen Seite des Raumes, welche vor seinem Schreibtisch stand.

Wenn Yuugi die Kraft dazu gehabt hätte, wäre er schockiert aufgesprungen, aber im Augenblick kümmerte es ihn nicht. Er beobachtete die Figur für einen Moment, wartete darauf, dass sie den ersten Schritt machte.

Es war ein Mann, na ja; es sah zumindest aus wie einer. Sein Gesicht war extrem blass, seine Augen waren ein helles Blau, und blinzelten nicht. Allsehend. Und doch machte der durchdringende Blick Yuugi keine Angst, auch wenn es sich anfühlte, als ob seine gesamte Seele frei offenbart wurde. Die Präsenz war beruhigend, sie ließ ihn an die andere Präsenz erinnern, welche er jahrelang gesucht hatte. Sie war ihr ähnlich.

Seine Kleidung, sah mehr nach der aus einem Fantasyspiel aus, ein tiefes violett, welches einer seltsamen Robe ähnelte, mit gepanzerten Schultern. In einer Hand hielt die... Person? Kreatur?... einen Stab, aber dieser war leicht geneigt, ein stilles Zeichen der Beruhigung, dass keine Attacke bevorstand.

Anstatt die normalsten, offensichtlichsten Fragen zu stellen, wie: Wer bist du? Was machst du in meinen Zimmer? Starrte der junge Yuugi nur zurück, konzentrierte sich auf das Gefühl, dass diese Person und die Präsenz von vor langer Zeit verbunden waren. Vielleicht endlich...

„Bitte, wo ist es?“ flehte Yuugi, stieg aus seinen Bett, fühlte kein bisschen des Unbehagens von zuvor. „Ich muss es finden, ich muss es wissen...“

Diesen kalten Augen schienen etwas weicher zu werden, kaum bemerkbar. Er begann durch denn Raum zu schreiten, ließ Yuugi daran zweifeln, dass er überhaupt den Boden berührte. Er bewegte sich langsam aus dem Raum, vergewisserte sich, dass Yuugi in der Lage war, ihm zu folgen, was Yuugi ohne Frage tat. Vielleicht war nun eine wirkliche Chance. Vielleicht war dies ein neues Level,(1) welcher seinem Spiel hinzugefügt wurde.

Yuugi folgte ihm langsam die Treppen herunter, besorgt, dass, falls er sich zu schnell bewegte, der violette gekleidete Mann verschwinden würde. Das Haus war um sie herum unheimlich leise und Yuugi konnte keine Geräusche aus der Richtung des Ladens hören. Aber er ignorierte diese Tatsache, als er der Figur zu der Tür folgte, welche zu dem Spieleladen führte.

Die Figur ging durch die Tür, wie es ein Geist tun würde und für einen Moment geriet Yuugi ihn Panik, dass er ihn endgültig verlassen hatte. Er griff nach vorne, um die Tür zu öffnen und schrie erschrocken auf, als seine Hand dadurch glitt. Seine Atmung beschleunigte sich schockiert, aber seine Lungen waren sonst in Ordnung.

-Was geht hier vor?- Er nahm ein paar tiefe Atemzüge, um sich zu beruhigen, schloss seine Augen um sich etwas zu sammeln. Vielleicht halluzinierte er das Alles nur oder er war unwissendlich gestorben und war nun selbst ein Geist und das violette Wesen war nur ein anderer Geist, welcher in ihren Haus spukte.

Ein ungeduldiges Schnauben ließ ihn aufschauen und seine Augen öffnen, er sah einen Teil des Geistes, welcher durch die Tür schaute; offensichtlich war er zurückgekommen um herauszufinden, warum Yuugi ihm nicht gefolgt war.

„W-was geht hier vor?“ stammelte Yuugi. „Ich verstehe nicht. Sind wir tot? Ist das hier die Realität?“

Der `Geist´ blinzelte nur und ein Lächeln, welches nur im Ansatz sichtbar wurde, schlich sich auf sein Gesicht. Es überraschte Yuugi so sehr, dass er beinahe umkippte. Eine Hand kam durch die Tür, bot Yuugi einen Leitfaden. Bestätigung. Erneut bombardierte das Gefühl, dass die Präsenz mit dem Geist verbunden war, Yuugis Sinne und er ergriff die angebotene Hand.

Er fühlte nichts, als er durch die