Fanfic: Dead Wave
Kapitel: Erste Anzeichen
soah, leute, ich hoff ihr hapt mü noch nich vergessn ;-; und ich hoff auch, ihr hasst mich noch net... ich konnt/wollt nix hochladn, weil der pc krank is!!!! nein... er WAR krank ^^ genug der fusseligen worte:
*wildes Tastengeklapper*
Ayumi: Hört ihr das auch?
Kira: Nein, wir sind taub, schon vergessen?!
Ayumi: *Augenbraue hochzieh und in Kiras Richtung guck*
Siri: Wenn ihr mich fragt... das bedeutet nichts Gutes...
Melanie: Hat es das je? Jedesmal wenn dieses Weib ein neues Chapter fertig hat, bekommen wir neue Schwierigkeiten!
Mich: *um die Ecke komm und mit Zettel rumwedel* Ich habs geschafft!
Katt: *arm hochreiß* Auf in den Kampf!
Alle: ._.
Der kleine Raum war kühl und feucht. Außerdem roch es muffig, als ob seit hundert Jahren nicht mehr gelüftet wurde. Melanie saß zusammengesunken in einer Ecke und lauschte dem Wind, der deutlich hörbar gegen die Tür peitschte.
Wieviel Zeit war bereits vergangen? Stunden? Tage? Jede Art von Zeitgefühl war ihr verloren gegangen. Sie spürte nur noch diese Kälte, Verzweiflung und Angst. Am liebsten hätte sie wie ein kleines Kind losgeheult, aber sie brachte nicht mehr die Kraft dazu auf.
Weshalb saß sie eigentlich hier? Diese Männer... Nein, es waren keine Männer. Schatten. Bloße Luft die an ihr gerissen hatte, wie ein Sturm an einem schwachen Baum. Sie spürte in ihren Erinnerungen noch deutlich diese Schauer, die sie bei jeder Berührung bis ins Mark erschüttert hatten.
~
„Weg! Einfach weg!“ Katt riss sich vor Wut fast die Haare aus dem Kopf. Schon seit Stunden stellten sie dieses ganze verdammte Schloss auf den Kopf, aber Melanie blieb verschwunden.
„Wenn du irgendetwas damit zu tun hast...“ ihre Augen verengten sich zu Schlitzten und sie drohte Kira mit dem Finger: „Dann schwöre ich, beim Leben all meiner Soldaten, werde ich dir den Kopf von den Schultern reißen!“
„Ich glaube du wirst langsam verrückt!“ Kira sah auf sie herab, wie auf einen Kaugummi an ihrer Schuhsohle und ging. Hätte Katt mit Blicken etwas ausrichten können, hätte sich auf der Stelle ein Loch zwischen Kiras Schultern gebrannt. Sie würde am liebsten schreien! Melanie war spurlos verschwunden und diese verdammte Kira tat nicht einen Finger krumm, um bei der Suche zu helfen! Sie sollte ihr nur noch ein einziges Mal so hochnäsig den Rücken kehren, wenn Katt ihre gesammte Armee hinter sich hatte. Die Reiter, mit ihren mächtigen Streitrössern, die Bogenschützten, mit Augen wie die eines Adlers, die Bannerträger, mit der Blutroten Fahne und dem Siegel Milwakeys... Stopp! Warscheinlich wurde sie wirklich langsam verrückt! Aber sie sah dieses Bild doch genau vor sich. Die schlanken, weißen Türme Milwakeys, der prächtigsten Hauptstatt aller Länder jenseits des Falkenmeeres. Der cremfarbene Palast und seine würdevolle Königin. Der Falkentrohn gehörte schon immer einer Frau. Und sich selbst, wie sie vor Königin Aide kniete, eine Hand auf ihrem Herz, die andere zur Fuast auf den Kacheln vor dem Trohn. Sie hatte dieser großartigen Frau Gefolgschaft bis in den Tod geschworen und war stolz darauf. Wieder konnte sie ihr gute Neuigkeiten aus den anderen Ländern überbringen. Der Bürgerkrieg in Fönixs würde sehr bald unter Kontrolle sein und diese elenden Kanderaner würden schon bald ihr Haupt vor der Königin beugen...
Nein! Das stimmte doch alles gar nicht. Es gab dieses Königreich nicht, geschweige denn einen Bürgerkrieg oder sonst was. Und sie war auch nicht die Oberbefehlshaberin einer ganzen Armee! Nein! Aber sie konnte es doch so deutlich sehen.
„Alles in Ordung, Katt?“ fragte Siria die ihr eine Hand auf die Schulter legte: „Wir werden Melanie finden, auf jeden Fall.“ Sie lächelte wie eine Mutter das getan hätte und verließ sie dann wieder, ihre beiden Wölfe folgten ihr auf Schritt und Tritt, schließlig fand sich das Mädchen nicht von allein. Sie sollte auch suchen, sie würde herausfinden was mit ihrer besten Freundin geschehen war und sie würde den Verantwortlichen zur Rechenschaft ziehen.
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Wegen des lauten Dröhnen des Windes hörte sie erst spät die Schritte die sich ihr näherten. Mit jedem dumpfen Schlag der Sohle auf den Stein wurde der Strum vor der Tür heftiger. Kalte Schauer liefen Melanies Rücken hinab und sie vergrub ihren Kopf zwischen den Knien. Nein... nicht noch einmal, bitte nicht noch einmal... Doch alles flehen half nichts. Die Tür wurde aufgeschoben und der Wind erfasste ihre steifen Glider. Es gab kaum noch einen Fingerbreiten Streifen an ihrem Körper, der nicht schmerzte. Als sie von einer diesen schaurigen Hände gepackt und hochgezogen wurde spannten alle ihr Muskeln, als versuchten sie, sich gegen die Bewegung zu sträuben. Sie fühlte wie dieser seltsame Wind, der überall in den Gängen wehte, sie aufrecht hielt, alleine hätte sie niemals stehen können. Der Schatten zog sie hinter sich her, als er den kleinen Raum verließ. Ihre Bewegungen wirkten durch den Wind unnatürlich steif und ruckartig. Der Gang vor dem Verließ wurde durch einige wenige Fackeln erhellt. Sie stiegen ein steile Treppe hinauf, das plötzliche Sonnenlicht blendete ihre rotumränderten Augen.
Anders als in der Nacht, in der sie hierher verschleppt wurde, war die Burg jetz belebter. Sie konnte andere dieser Schattenwesen in den Gängen beobachten. Aber nicht nur sie. Je weiter sie ins Innere der Burg vordrangen, je mehr dieser seltsamen Frauen, mit ihren ausdruckslosen Gesichtern konnte sie sehen. Die meisten trugen weiße Kleider mit verschiedenfarbigen Säumen und den dazupassenden Haarbändern und Scherpen. Andere waren aber auch ganz gewöhnlich bekleidet, wenn man Seidenkleider und ähnliches, die sicher schon älter als ihre Großmutter waren, dazuzählte.
Einige sahen sie im vorbeigehen interessiert an, sie zuckte unter jedem Blick zusammen. Besonders Frauen mit roten oder dunkleblauen Sherpen schienen Interesse an ihr zu haben.
Das Schattenwesen blieb stehen, öffnete eine große zweiflüglige Tür und zog sie unsanft in eine große Halle. Inmitten von hunderten Regalen mit den seltsamsten Dingen und doppelt so vielen Büchern stand ein langer, robuster Tisch an dem mindestens ein Dutzend Frauen saßen, die entweder in Büchern lasen oder an einigen solcher Dinge rumfurwerkten.
Etwa noch ein Dutzend schlenderte durch den Saal, jede einzelne Frau trug ein weißes Kleid mit einer schwarzen Sherpe, viele hatten auch schwarze Bänder in ihr Haar geflochten. Keine schien sie zu bemerken, bis auf eine, die sich von einem der Regale abwandte und direkt auf sie zukam. Diese Frau trug als einzige einen langen Stab, der sich am oberen Ende um eine Kugel schlang. Auch ihr Kleid unterschied sich von dem der anderen. Es war vollkommen schwarz und sie trug eine weiße Sherpe mit seltsamen Schriftzeichen darauf. Ihr Kleid war bis zur Tailie aufgeschlitzt, so das man den weißen Unterrock gut erkennen konnte. Sie schien über den Boden zu schweben, als sie sich ihr näherte. Melanies Herz pochte mit jedem Meter schneller. Diese Frauen stahlten keine guten Auren aus.
Als die Frau zu sprechen begann, schien Seide auf Stahl zu reiben. Sie sprach nicht unhöflich, machte Melanie aber unmissverständlich klar, wer von beiden den höheren Rang besaß. Sie stellte sich als Yuken der Schwarz-Azo´ren vor. Ihr Name sei Intell und sie würde sie jetzt zu ihrer Allweisen führen. Melanie verstand nicht ganz was vor sich ging. Sie spürte Angst und Wut in sich aufsteigen, versuchte äußerlich jedoch völlig entspannt zu wirken. Bei jedem Schritt schmerzte ihr gesammter Körper, aber dieser seltsame Wind hielt sie aufrecht.
Intell öffnete eine Tür, ohne anzuklopfen und bedeutete Melanie, sie solle draußen warten. Nach wenigen Sekunden winkte die Yuken ihr freundlich zu und sie betrat vorsichtig den Raum.
Die Frau die hinter dem wuchtigen Schreibtisch saß, strahlte eine Aura, anmutiger als jede Königin aus. Sie trug ein einfaches, graues Seidenkleid mit Goldstickerein an Ärmel, Saum und Dekoltee, was ihrem vollkommenen Auftreten aber nicht im Wege stand. Sie blickte mit kalten, schwarzen Augen mißbilligend auf Melanie herab.
„Bist du sicher, Intell, das du keinen Fehler begangen hast?! Dieses Mädchen sieht nicht danach aus, als hätte sie eine größere Bedeutung für uns, als jedes andere Bauernmädchen.“ Die volltönende Stimme der Frau dröhnte in ihren Ohren.
Intell vollführte einen eleganten Hofknicks und versicherte der Frau hinter dem Tisch, das sie von mehreren ihrer Chot´sugai die Bestätigung erhalten hätte.
„Es gibt keine Zweifel, Mutter. Dieses Mädchen ist durchaus in der Lage die Ausbildung anzutreten und in einigen Jahren zur vollkommenen Azo´ren erhoben zu werden.“
Melanie verstand absolut nicht, wovon die beiden Frauen da sprachen. Was für eine Ausbildung? Und woran gab es keine Zweifel?
Die Allweise betrachtete sie von oben bis unten, abschätzend und voller kalter Arroganz.
„Gut, ich werde sie dem Rat der fünfzehn vorstellen.“ Auf Intells Gesicht spiegelte sich ein erfreuliches Lächeln.
„Aber bevor es soweit ist, sorg dafür, das sie sich wäscht und neue Kleidung bekommt. In diesem Aufzug würde sie mich vor dem Rat nur lächerlich machen! Ich erwarte euch beide pünktlich zum siebten Glockenschlag in meinem Arbeitszimmer.“
„Ja, Mutter.“ Betonte Intell unterwürfig und vollführte erneut einen tiefen Hofknicks. Sie bedeutete Melanie es ihr gleichzutun. Sie viel fast zu Boden bei dem Versuch Intell nachzumachen und war heilfroh als sich die klobige Tür hinter ihr wieder schloss.
Sobald sie ihr Shirt ein wenig zurechtgezogen hatte wandte sie sich zögernd an die Frau. Sie war erfreut das ihre Stimme so fest klang: „Was geht hier eigentlich vor? Ich werde mitten in der Nacht verschleppt, ohne es zu bemerken und als ich wieder zu mir komme, bin ich umzingelt von diesen Schattenwesen, die mich behandeln als währ ich weniger wert als ihre