One Shot
Shopping Time
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Mit schnellen Schritten lief ein Blondes Vierzehnjähriges Mädchen, die Treppe des Hauses hoch, nur um kurze Zeit später eine Tür zu öffnen, und vor dem zweiten Bewohner zu stehen. Der Braunhaarige schlief tief und fest und hatte seine Decke über den Kopf gezogen. Lächelnd setzte sie sich auf die Bettkante und strich in zärtlich durch die Haare. Ein knurren zeigte ihr, das er doch nicht so tief schlief, sondern nur noch liegen bleiben wollte. Mit einem Ruck setzte sie sich auf seinen Bauch und gab ihm einen Kuss. "Was willst du?" brummte er und versuchte seine Decke höher zu ziehen, was ihm aufgrund des Gewichtes auf seinem Bauch nicht gelang. "Mann du hast ja wieder ne Laune. Komm steh auf, lass uns Einkaufen gehen." beantwortete sie strahlend, und gab im einen kleinen Schlag auf den Vernarbten Oberkörper.
"Deshalb weckst du mich? Es sind Sommerferien, da sollte man ausschlafen." Murrte er weiter und drehte sich schnell auf die Seite, so dass sie auf den Boden viel. Verwirrt starrte sie ihn an. Sie war zwar gewohnt das er morgens bisweilen ziemlich schlechte Laune hatte, aber er konnte doch nicht einfach so gemein zu ihr sein! "Schön mach doch was du willst!!! es gibt genug Jungs die mich gefragte haben ob ich nicht Lust hätte, mit ihnen auszugehen! Dafür brauch ich nicht DICH!" Schrie sie ihm entgegen, sprang auf und wollte zur Tür laufen, wurde aber aufgehalten als sie jemand am Arm festhielt. Etwas ängstlich sah sie von der Hand die sie festhielt zu dem Besitzer eben dieser.
Er saß am Rand seines Betts, nur mit Boxershorts bekleidet und hatte eine Augenbraue hochgezogen. Mit der freien Hand winkte er sie ganz zu sich, kurz biss sie sich ganz auf die Lippe. Sollte sie das jetzt wirklich wagen? An seinen Augen sah sie das er eine Mörderlaune hatte. Vorsichtig trat sie auf ihn zu, und setzte sich auf seinen Schoß. "Du willst doch nicht wirklich mit einem von denen weggehen, oder?" hauchte er ihr gegen den Hals. Sie schluckte schnell um ein seufzen zu verbergen. Er wusste genau das sie am Hals empfindlich war. dann schüttelte sie den Kopf. "Und warum sagst du es dann?" Grinsend wanderten seine Lippen von ihrem Hals hoch zu ihrem Ohr und er knabberte leicht daran. "Wei-...Weil du ja nicht mitkommen willst und ich aber so gerne einkaufen wollte." Ihre Angst war verflogen, doch jetzt breitete sich ein anderes Gefühl in ihr aus. Etwas das nur er auslösen konnte. "Ich hab nur gesagt, das man in den Ferien ausschlafen sollte. Nicht das ich nicht mitkomme." Strahlend sprang sie auf, und überhörte dabei seinen Protest. "Das heißt du kommst mit?" Seufzend lies er sich zurück auf s bett fallen. "Gib mir Fünfzehn Minuten, ich geh schnell duschen." Er erhob sich, und im Vorbeigehen gab er ihr einen Klaps auf den Hinterkopf. "He wofür war der denn?!" "für das aufspringen." ertönte die knappe Auskunft aus dem bad und nun lies sie sich auf sein Bett fallen. Glücklich konnte sie nur feststellen das sie sich nicht in ihm getäuscht hatte. Tief drinnen war er wirklich ein wunderbarer Mensch!
Genervt seufzte die kleine Gruppe. Mit Anna Shoppen gehen, war die Hölle. besonders wenn man auch mit in die Läden musste. 'Hier wie findet ihr das? Steht mir das wirklich? das sagt ihr doch nur damit wir weiter können.' und anderen Sachen waren schon normal, auch wenn es schrecklich war. Dabei waren doch Ferien und man sollte ausschlafen. Das dachte sich zumindestens Yo, der nochmals resigniert seufzte und sah wie Anna und Tamao ein neues Teil entdeckt hatten. "Weiber!" Murrte neben ihm Ren, der genervt seinen Kopf in die Hände gestützt hatte. Immer wenn die beiden quwitschen weil ihnen etwas gut gefiel, hatte er das bis jetzt gesagt und in Gedanken stimmte Yo ihm zu. warum mussten ausgerechnet sie mitkommen wenn sie Shoppen wollten, konnten die nicht Run mitnehmen? Oder Faust? "Hi Jungs!" Verwirrt sahen die vier anwesenden, sprich Yo, Ren, Ryu und Horohoro, zuerst zu Anna und Tamao, die aber weiter mit Klamotten beschäftigt waren und zur Tür, von der ein Orangehaariges Mädchen auf sie zu kam. Ihr Name ganz klar: Matilda Matis, genannt Matti. Die Orangehaarige hatte sich nach Haos Tod, mit den Freunden angefreundet und kam oft ins Gasthaus En, wobei Ren daran nicht ganz unschuldig war. immerhin waren die beiden so was wie ein paar, oder hatten sie sich wieder gestritten? Niemand blickte da wirklich durch, das Einziege was man wusste war, das die beiden nicht ohne aber auch nicht miteinander konnten. "Wenn haben wir denn da? Wo hast du den deine Voodoopuppen gelassen, Karottenkopf?" Kam auch sofort das Kommentar von Anna die stirnrunzelnd zusaß, wie Matti sich auf Rens schoss setzte. "Die sind zuhause. Manta hat gesagt das ihr in der Stadt seit, deshalb bin ich einfach mal gucken, wie ihr beide die Jungs in den Wahnsinn treibt, Machoweib." entgegnete sie ihr Frech und die beiden Mädchen streckten sich die Zungen raus. Besonders gut konnten sie sich nicht leiden, aber es ging nur die ganzen Sticheleien, konnte man nicht verhindern. "Wer hat Lust auf ein Eis? ich lade ein." versuchte Ren aus der Hölle, die sich Klammotenladen nannte zu entkommen. freudig stimmte die anderen zu und selbst Anna konnte sich bei dieser Hitze nicht verkneifen, freudig zu seufzen.
Eine halbe Stunde nach dem sie von zu hause losgegangen waren, kamen die beiden aus dem kleinen Zeitschriftenladen. Um Vierzig € (Wie viel Yen?) Ärmer, dafür aber zum Leidwesen der Blondine, mit zwei Stangen Zigaretten. Wie sie diese angwohnheit von ihm hasste! Seufzend besah sie sich die Medikamente, die sie kurz vorher in der Apotheke besorgt hatten, und die für seine Brustverletzung waren, die nach dem halben Jahr in der er sie jetzt schon hatte, immer noch schmerzte, dafür aber nicht mehr aufriss. Leicht musste sie husten als er den rauch ausfersehen in ihre Richtung blies. das war das schlimmste daran, dieser ewige Rauch. Den hatte sie bei Kanna schon immer gehasst. Aber er sah, musste sie zugeben, schon geil aus, mit der blauen Jeans, die nur von dem Gürtel gehalten wurde, dem Schwarz-roten Pulover und der Zigarette im Mund. "Was siehst du mich so komisch an?" Als er jetzt auch noch seinen Kopf so fragen schief legte, und seine Langen haare dabei leicht auf seine eine Gesichthälfte vielen konnte sie nicht anders. Sie musste einfach kichern. "Mari? Ich hoffe für dich, das du nicht über mich lachst." da musste sie noch mehr lachen, keine ahnung warum aber es tat einfach gut. Die Hand, die bis jetzt ihre gehalten hatte wurde weggezogen und fragend sah sie ihren Freund an, der gerade seine Zigarette austrat. "Äh...Hao? Warum bleibst du stehen?" fragte sie vorsichtig. Scheiße sie hätte es wissen müssen. Immerhin hasste er es ausgelacht zu werden. "Hao?" nochmals versuchte sie es aber er ignorierte sie, und ging an ihr vorbei weiter. Einen Moment stand sie da, dann fasste sie sich wieder. das hatte er noch nie gemacht. Klar er war sauer gewesen oder er hatte sie mit Todesblicken bombardiert, die es ihr jedes Mal eiskalt den Rücken runterlaufen Liesen. Aber stumm, das er nicht mit ihr sprach, das war was ganz neues. Schnell lief sie ihm nach und ging neben ihm weiter. Eine weile beobachtete sie sein Gesicht, um zu erfahren ob er diesmal richtig sauer war, aber als er keine Anzeichen davon zu erkennen war, wollte sie gerade zum Sprechen ansetzten um sich zu entschuldigen, da unterbrach er sie. "bevor du etwas sagst. Ich rede nicht mit Leuten die mich auslachen." sagte er kühl und betrübt senkte sie den Kopf, sie hätte wissen müssen das so etwas kam.
Schweigend liefen sie nebeneinander her und mehrmals wollte sie zum sprechen ansetzten, doch wenn sie an seinen Ton dachte verlies sie der Mut. So sagte sie gar nichts mehr, obwohl sie eigentlich ganz viel sagen wollte. Das was hier gerade passierte war ungewohnt. Normalerweise redete sie viel und auch wenn er nicht immer etwas dazu sagte, wusste sie das er ihr zuhörte. Doch jetzt würde wahrscheinlich alles zum einen Ohr rein und zum anderen wieder raus gehen.
Scheiße nur weil sie zu feige und er zu stur war, breitete sich diese eisige stille zwischen ihnen aus, dabei wollte sie doch klären was es heute Abend zum essen geben würde und ob sie nicht einen Film ausleihen wollten, doch sie traute sich nicht. Die angst das er ihr vielleicht sagen würde das sie nervte, machte sich in ihr breit und das war eine Sache die sie überhaupt nicht wollte.
Sie liebte ihn und so etwas vielleicht von ihm zu hören, das würde sie nicht aushalten, immerhin wusste sie ja auch nicht ob er sie wirklich liebte, das hatte er ja nie gesagt. Konnte das überhaupt gut gehen? Wie oft hatte sie diese frage gestellt? Es waren unzählige Male gewesen. Einmal hatte sie im unterricht sogar die ganze Zeit die frage und verschieden Antworten in ihr Heft geschrieben, statt dem was an der Tafel stand.
Ein seufzen ertönte neben ihr, dann wurde ihr ein Arm um die Schulter gelegt, und er lehnte seinen Kopf an ihren. "Sag was, das hält ja niemand aus." Verwundert sah sie ihn an, während er verträumt mit einer ihrer Blonden Haarsträhnen spielte. "was soll ich den sagen?" Immer noch wickelte er ihre Strähne um seinen Finger. "Irgendwas." Forschend blickte sie ihm ins Gesicht und versuchte zu erkennen was er dachte. Und ganz kurz glaubte sie zu sehen, das es in seinem Gehirn arbeitete, und zwar richtig. Irgendwas beschäftigte ihn, nur was das konnte sie nicht erkennen. "Ich dachte du liebst die ruhe?" Wieder besah sie sich sein Gesicht und hoffte nochmals so was zu erkennen. Seufzend blieb er stehen, und fuhr sich mit der Hand, in der die Tasche mit den Zigaretten war, über die Augen. "Nicht so sehr....." den Rest den er nuschelte verstand sie nicht, da er wirklich sehr leise sprach. "was hast du gesagt?" sie drehte sich so um das sie genau vor ihm stand, und legte die Arme auf seine Schultern. Und wieder, wieder sah sie das es arbeitete. "Ich hab gesagt das....." kurz brach er