Die Zeit wird es zeigen
Angst und Verwirrung
So sorry das ich mir so viel Zeit genommen habe versuche mich jetzt ein BISSCHEN mehr an zu strengen, hatte so einige Problem in der letzten Zeit...
Na ja ok hier ist mein neues Kapitel für euch
Viel Spaß!!!!!!!!!!!
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Angst und Verwirrung
Kagomes Blick haftet immer noch am leuchtenden Gewässer und lässt sie still und starr in das beruhigende Licht blicken. Nun erscheint eine andere Gestallt und Kagome weitet die Augen. Das ist doch nicht möglich. „ Hallo, Kagome “, schallt es durch die Ruine und läst ein Echo erzeugen. Im Wasser ist das Gesicht von der größten Miko zu sehen die je existiert hat. Midoriko. Kagome hält den Atem an. Das glaubt sie einfach nicht. Sie reibt sich die Augen, da sie schon befürchtet sie hat sie nicht mehr alle. Schließlich sieht sie gerade die Erschafferin des Juwels vor sich. „ Ich habe schon auf dich gewartet! “ Holt sie plötzlich ihre Stimme wieder aus den Gedanken. „Ich habe dich zu mir führen lassen! “, spricht sie weiter. „ Warum? “, fragt Kagome erstaunt. „Ich muss mit dir sprechen! Du bist die einzige mit der ich das kann! Nur du kannst das Juwel beschützen und reinigen! Nur du kannst diese Welt noch retten! “ Kagome bringt kein Wort heraus. Was soll sie den auch sagen? Das ist jetzt ein bisschen plötzlich gekommen! „ Aber warum ich? Ich meine Kikyo hätte das doch auch machen können! “ Sie ist immer noch total verwirt.
„ Es hat eine menge Kraft gekostet in die Zukunft zu reisen um dort meine Nachfolgerin zu erwählen. Kikyo sollte in dieser Zeit auf das Juwel aufpassen. Ich wusste, dass sie bald sterben würde! Deswegen musste ich mich beeilen, den wenn ich es nicht geschafft hätte und meine Nachfolgerin nicht gefunden hätte, dann wäre Naraku nicht auf zu halten und hätte diese Welt zerstört! Ich habe Kikyo damals gebeten, das sie mich mitnimmt, als sie kurz vor ihrem Tod stand. So bin ich in die Zukunft gereist und hab mich in deinen Körper eingenistet. “, spricht Midoriko sachte auf Kagome ein. Diese scheint langsam zu verstehen. „ Hast du mir auch diesen Traum geschickt? “ Midoriko lächelt. „ Nein, das warst du selber! Deine Kräfte entwickeln sich von Tag zu Tag. Wie gesagt du bist meine Nachfolgerin! Vielleicht wirst du eines Tages sogar stärker sein wie ich es je war. Diesen Traum den du hattest das war die Zukunft! Ich habe keine Zeit mehr, Kagome. Wir werden uns wieder sehen! Du musst dem Gefühle folgen, wenn es so weit ist. Denk dran, nur du kannst diese Welt noch retten! Du und deine Freunde !“ Das Wasser leuchte wieder weiß/rosa auf und als es erlöst ist Midoriko verschwunden.
„ Warte! Ich habe noch so viele Fragen! Bitte geh nicht.“ Doch sie bleibt verschwunden. Träge macht sie sich auf und verlässt die Ruine.
Als sie am Waldrand ankommt dreht sie sich noch einmal um. Doch auch von der Ruine ist nichts mehr zu sehen. Die Lichtung ist leer. Eine einzige Grassfläche. Verwundert und traurig zugleich betrachtet sie einfach nur dieses schöne Bild. Mit den Gedanken weit weg, irgendwo in der Ferne.
Nach einiger Zeit bewegt sie sich kraftlos in Richtung Kaedes Dorf. So glaubt sie, denn den Weg weiß sie nicht. Sie hofft einfach nur diesem Chaos zu entfliehen, in das sie rein geraten ist. Mit langsamen Schritten geht sie durch den Dunklen Wald. Trotz, dass die Sonne schon vor einiger Zeit aufgegangen ist, ist es schockfinster. Doch Kagome fällt es gar nicht erst auf. Ihre Arme hängen schlaf herunter und sie bemüht sich die Augen offen zu hallten. Der fehlende Schlaf und der Sturz von der Klippe haben wirklich an ihren Kräften gezogen. Auch wenn die Juwelen-Splitter sie vor dem tödlichen Aufprall geschützt haben, hat sie doch einige Kratzer und Prellungen abbekommen. Ihr Kopf schmerzt, die Schnittwunden an ihrem Körper, die noch stark bluten brennen und ihr Fuß tut ihr weh. Wahrscheinlich ist er verstaucht. Na toll. Das Pech steht auf sie! Sie fühlt sich als wenn sie einen Hinkelstein auf den Rücken trägt. Immer schwerer und schwerer wird die Last auf ihr. Bis sie nicht mehr kann. Müde und erschöpft lässt sie sich zu Boden gleiten. Ihre Augen schließen sich und sie gleitet in eine schwarze Ohnmacht…
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Das Feuer prasselt und der Wind dringt in die Hütte an der Matte vorbei, die als Tür dient. Kagome öffnet langsam ihre Augen und schaut sich um. In einer Ecke sitz Inu Yasha und hält Tessaiga mit der Hand an sich gedrückt. Sonst ist niemand im Raum. Sie stemmt sich mit den Armen vom Boden ab um sich auf zu setzten, doch lässt sie sich schwer stöhnend wieder zu Boden sinken, da ihr die Kraft fehlt. Inu Yasha schaut auf, als er bemerkt, dass Kagome aufgewacht ist. Schnell ist er an ihrer Seite und schaut sie besorgt an. Einige zeit blicken sie sich einfach nur in die Augen, bis Kagome ihren Blick abwendet. Sie fühlt sich schuldig! Schuldig für seine Sorgen. Sie will schließlich nicht, dass sich irgendjemand um sie sorgt! Und schon gar nicht Inu Yasha! „ Wo warst du nur, Kagome? Was ist passiert? “, dringt da schon seine vorwurfsvolle und etwas wütende Stimme zu ihr.
Doch da durch bleibt die Sorge nicht unbemerkt. „ Ich… “, sie stoppt. Was sollte sie denn sagen? `Hey, Inu Yasha ich habe Midoriko gesehen und die hat mir erzählt das Kikyo nur auf das Juwel und somit auch auf Midoriko aufpassen sollte damit diese in der Zukunft mich zu ihrer Nachfolgerin ernennten und ich die Welt retten kann. Natürlich wusste sie, dass Kikyo bald abkratzen würde! ´? Nein, das konnte sie doch nicht erzählen! Inu Yasha würde sie für verrückt halten oder sagen, dass sie sich den Kopf angeschlagen hätte und dass das alles nur ein Traum war. So schweigt sie. Inu Yasha schaut sie an und wartet anscheinend auf eine Antwort, doch als er diese nicht bekommt übernimmt seine Wut die Oberhand. „ Sag mal, was ist den los mit dir? Erst kommst du mitten in der Nacht zu uns und legst deine Sachen einfach ab um wieder zu gehen ohne eine Nachricht zu hinterlassen. Schließlich müssen wir dich suchen und finden dich im düstersten Wald, den es gibt erschöpft und verdreckt. Hast du sie eigentlich noch alle? Das du so dumm und leichtsinnig und………äh………“ Er schaut sie verwundert an. Ihre Augen sind halb geöffnet und haben jeden Glanz verloren. Sie starren einfach nur ins Leere. Seine Minne verändert sich von Wut in Sorge und Verzweiflung. Was ist denn nur passiert, das sie so mitgenommen hat? Er beugt sich leicht nach vorne in der Hoffnung somit ihren Blick aus sich richten zu können, da dieser anscheinend auf die Decke gerichtet ist. Und es klappt. Sie schaut ihn mit ihren stumpfen Augen in die seine. Er bekommt ein schlechtes Gewissen, das er sie so fertig gemacht hat und vor allen Dingen das er nicht auf sie aufgepasst hat. Nie würde er es zulassen, dass Kagome sich verletzt, wenn er es verhindern könnte. Sachte und mit einer etwas wärmeren Stimme fängt er erneut an: „ Kagome, bitte sag mir doch was passiert ist. Ich… Wir habe uns sorgen um dich gemacht! Die Anderen wollen doch nicht, dass dir etwas zustoßt! Eben so wenig ich! Jetzt sag mir bitte was los war, Kagome. “ Sie schaut ihm fest in die Augen, doch mit den Gedanken ist sie nicht hier. Sie hat es satt nichts zu wissen! Von einem zum anderen Moment ist sie nicht mehr Kikyos sondern Midorikos Nachfolgerin, oder was? Warum? Nicht, dass sie es nicht toll fand, aber es ist so…verwirrend! Schließlich ist sie doch……schwach! Wie soll sie da so eine Legende wie Midoriko einholen? Das ist doch…unmöglich! Das alles ist…so absurd! Und jetzt noch Inu Yashas Sorgen. Sie findet es zwar nett von ihm, dass er sie doch wohl wenigstens ein bisschen leiden kann. Doch trotzdem wird sie ihm nichts sagen! Zu groß ist ihre Angst verletzt zu werden.
Sie dreht den Kopf beiseite. Soll er doch Wut auf sie haben. Eben hat er sie doch auch zusammen geschissen. Er hackt doch immer auf sie herum. Warum soll er es denn jetzt nicht wieder tun? Es ist ihr egal was er sagt! Soll er sie doch beschimpfen. Sie hat es verdient. In Inu Yasha steigt tatsächlich die Wut wieder auf. Da hat er sich schon bemüht und bekommt immer noch eine Abfuhr. Was soll denn das? „ Kagome! “, schreit er los, so das sie zusammen zuckt. Mit so einer Lautstärke hat sie jetzt nicht gerechnet. „ Lass es gut sein, Inu Yasha. Vielleicht bist du einfach nicht der Jenige mit dem sie darüber reden will. Sie soll sich erst etwas erholen. “ Kaede ist in die Hütte eingetreten. Sie hat die Kräuter für Kagomes Wunden dabei.
„ Ich bitte dich jetzt zu gehen damit ich mich um sie Kümmern kann. “ Sie schaut ihn an und er tritt mürrisch aus der Hütte. Kaede dreht sich wieder zu Kagome um und kniet sich nieder zu ihr. „ Leg dich doch bitte auf den Bauch, Kind. “
Kagome gehorcht und tut wie ihr Geheiße. „ Darf ich deine Schuluniform wegschmeißen? Sie bedeckt nicht mehr viel von deinem Körper.“ Und das tut sie wirklich nicht! Hinten ist ein großer Riss, der unmöglich zu nähen ist. Er zieht sich von ihrer linken Schulter bis zu ihrer rechten Hüfthälfte. Kagome gibt ein stummes Nicken von sich. Kaede zerreist ihr darauf hin vorsichtig das Hemd und tut es in eine Ecke der Hütte achtlos schmeißen. Behutsam trägt sie die bereits klein gemachten Kräuter auf die Prellungen und Wunden auf und reibt sie gut ein. Danach verbindet sie Kagome fast den ganzen Körper. Von der Brust bis zur Hüfte. Vom Oberschenkel bis zum Knie. Ein Verband kommt ums Fußgelenk. Ein anderer ums Handgelenk. So viele Prellungen und Verletzungen hat sie. Kaede gibt ihr einen weißen normalen Kimono, der wohl eher als Nachthemd dient, da er nur knapp bis unter den Po geht. Bis jetzt hat keiner der Beiden etwas gesagt, bis Kaede das Schweigen bricht: „ Kind, bitte erzähle mir was vorgefallen ist. Du bist doch sonst nicht so