Fanfic: Wenn Träume wahr werden … V

Kapitel: Wenn Träume wahr werden … V

Wenn Träume wahr werden … V
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Mit leiser Stimme wiederholte sie Yukis Worte: „Ich bin stark!“. Traurig schloss sie die Augen und ging davon. Die Bäume rauschten im Wind und einzelne Blätter wurden wirbelnd durch die Luft getragen. Doch all das sah Akane nicht. Still und leise ging sie den Weg entlang und starrte auf den Boden.
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Traurig sah Yuki Akane hinterher, doch sie konnte und wollte sie jetzt nicht trösten. Mit einem Satz sprang sie aus ihrem versteck hervor und flog langsam umher. Suchend schaute sie sich um, als sie plötzlich Nobu entdeckte, der vorsichtig in einem Baum hin und her ging. Als er bemerkte, dass Yuki ihn entdeckt hatte, machte er einen erschreckten Satz nach oben und versteckte sich hinter einem großen Blatt.
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Mit einem zornigen Gesicht flog auch Yuki zu dem Baum und zog Nobu hinter dem Blatt hervor. Wütend verpasste sie ihm eine Ohrfeige und stemmte die Hände in die Hüften. „Warum hast du das gemacht Nobu? Ranma wollte sich doch gerade entschuldigen … ich verstehe dich einfach nicht.“ Verlegen setzte sich Nobu auf einen kleinen Zweig und ließ die Beine in der Luft baumeln. „Yuki … ich weiß ja auch nicht, es ist nur so, …, ach, du würdest mich ja doch nicht verstehen.“ Mit diesen Worten ließ sich Nobu von dem Zweig herab gleiten und flog davon. Verständnislos blickte Yuki Nobu hinterher. Was hatte er denn nun schon wieder? Hatte sie etwas falsches gesagt?
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Schon wieder spürte Ranma einen stechenden Druck in seinem Kopf und brach zusammen. Mit zusammengekniffenen Augen fasste er sich an die Stirn, doch schon bald darauf war der Schmerz wieder verschwunden. Langsam stand er wieder auf und sah sich um. Akane war nirgendwo zu sehen. Nur mit Mühe konnte er sich daran erinnern, was gerade passiert war, doch er wusste, dass er wieder einmal etwas schlimmes gesagt hatte. Eigentlich wollte er sich doch nur entschuldigen und dann kamen diese komischen Worte aus seinem Mund. Nun hatte er Akane wieder verletzt, wahrscheinlich würde sie ihm nie verzeihen.
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Seufzend ging Ranma ein paar Schritte vorwärts, als er es sich anders überlegte und umdrehte. Er hatte einfach keine Lust mehr in die Schule zu gehen, deswegen machte er sich auf den Weg in den Park.
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Nachdenklich verfolgte Yuki Ranmas Bewegungen, bis er schließlich um eine Ecke verschwand. Nun erhob sich auch Yuki von ihrem Platz und machte sich auf den Weg zu Akane.
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Akane war inzwischen bei der Schule angekommen und ging geistesabwesend durch die vielen Gruppen von Schülern hindurch. Ein paar ihrer Freundinnen kamen auf sie zugelaufen und begrüßten sie, doch Akane reagierte gar nicht. Kurz darauf ertönte die Schulglocke und die Schüler machten sich lachend auf den weg zu ihren Klassen, nur Akane blieb auf dem Schulhof stehen und blickte zu Boden. Krampfhaft hielt sie den Griff ihrer Schultasche umschlossen, als plötzlich Yuki vor ihr auftauchte.
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Mitleidig musste sie mit ansehen, wie Akane die Tränen in die Augen traten und setzte sich betreten auf ihre Schulter. Vorsichtig strich Yuki an ihrer Wange entlang und wischte die Spuren der Tränen davon. „Hey Akane, hör doch bitte auf zu weinen … Ranma hat das bestimmt nicht so gemeint.“
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Seufzend setzte sich Akane auf den Rasen und vergrub ihr Gesicht zwischen ihren Armen. Mit leiser Stimme sagte sie: „Natürlich hat er das so gemeint, sonst hätte er es ja nicht gesagt.“ Mit leichten Bewegungen stand Yuki auf und flog zu Akanes knie, damit sie ihr in die Augen sehen konnte. „Akane, hör doch bitte auf dein Herz … du weißt, das mit Ranma etwas nicht stimmt, oder?“ „Du hast es doch gemerkt, nicht wahr?“ fragte Yuki etwas verunsichert und sah Akane mit großen Augen an.
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Verwundert hob Akane den Kopf und horchte auf. Hatte sie denn Recht mit der Vermutung, dass mit Ranma etwas nicht stimmte? Hoffnungsvoll blickte sie Yuki, welche auch gleich darauf wieder anfing zu lächeln. Vielleicht würde sie es ja doch noch schaffen Ranma und Akane zusammenzubringen …
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Ermutig sprang Yuki auf und wirbelte in der Luft herum. „Komm Akane, lauf mir einfach hinterher!“ rief sie ihr zu und flog lachend davon.
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Verdutzt rappelte sich Akane auf und begann Yuki hinterherzulaufen. Sie hatte zwar nicht genau verstanden wo Yuki hinwollte oder was mit Ranma los war, doch vielleicht würde sie darauf ja bald eine Antwort finden.
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Ein lautes Knacken zog sich durch die stille Luft und Ranma drehte sich verwundert um. Er stand auf einer kleinen Lichtung, durch die sich ein Bach schlängelte, und von Bäumen umsäumt war. Als er sich umdrehte, sah er wie sich zwischen den Bäumen ein Schatten schnell näherte. Der Schatten wurde immer langsamer und schließlich trat Akane auf die Lichtung.
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Ein Lächeln umspielte Ranmas Gesicht, als er seine Verlobte erblickte, doch er begann zu stutzen als er das kleine Wesen sah, welches neben Akane hin und her schwebte.
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Aufmunternd schubste Yuki Akane ein Stückchen nach vorne und ließ sich dann auf einem nahe gelegenen Baum nieder. Zufrieden beobachtete sie wie Ranma und Akane schüchtern aufeinander zugingen, doch dann fiel ihr Blick auf Nobu, der ihr gegenüber auf einem Ast saß.
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To be continued
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*seufz* ich hoffe wirklich, dass euch dieser Teil etwas mehr gefallen hat, als der letzte. Hab mir auch ein bisschen mehr Mühe gegeben, obwohl mir das heute nicht so gut geht.
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Wenn euch der Teil gefallen hat, schreibe ich wahrscheinlich auch schon morgen weiter und wenn nicht, tja, dann muss ich mir wohl mal was überlegen.
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Hab euch alle ganz dolle lieb,
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euer Bulmablümchen
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