Hopeless...

Eine hoffnungslose Liebe...

Hate that I love you

Hi Leute!
Ist wieder mal ein neues Kapi on und diese Mal wird ausnahmsweise mal Neji stehengelassen… na ja, lest selbst. Viel Spaß

And I hate how much I love you girl
I can't stand how much I need you
And I hate how much I love you girl
But I just can't let you go
And I hate that I love you so
(Rihanna)

Nach einer Ewigkeit, wie es mir vorkommt, lösten Tenten und Neji sich voneinander. „Was...Neji...“ „Shhh...“ Der Hyuuga legte Tenten den Finger auf die Lippe, doch sie schubste ihn weg. Obwohl es schmerzte und sie am liebsten noch einmal seine weichen Lippen zu berühren. Doch sie konnte nicht. Sie wollte den Grund wissen. Den Grund für seine plötzliche Verwandlung. Meinte er wirklich ernst, was er gesagt hatte, oder wollte er sie einfach nur dazu bewegen, hier zu bleiben. „Neji... Meinst du das wirklich ernst, was du da gerade gesagt hast?“ Sie blickte ihm fest in die Augen und wollte ablesen, ob er log. Er nahm ihr Gesicht sanft in die Hände und strich ihr eine Haarsträhne aus dem Gesicht. „Ich habe ernst gemeint, was ich gesagt habe, Tenten. Ich liebe dich, aber...“ Das hatte Tenten geahnt. Er ,einte es nicht ernst. Mit einer stürmischen Bewegung schüttelte sie seine Hand ab. „Tenten jetzt hör mir doch mal einmal zu!“ „Schön! Dann sag, was du zu sagen hast.“ Sie verschränkte die Arme und wartete ab. „Tenten, ich... ich... liebe dich wirklich... aber... der Punkt ist... ich... ich“ Er stockte. Tenten blickte ihn abwartend an und wartete, bis er fortfuhr. Schließlich redete Neji weiter. „Also, ich liebe dich wirklich Tenten...“ „Soviel hab ich begriffen“, unterbrach sie ihn bissig. Neji beachtete sie nicht. „Das Problem ist, dass ich Yama auch liebe. Und ich weiß nicht, wie ich mich entscheiden soll. Du... oder Yama.“ Jetzt war Tenten wirklich fassungslos. Das hatte sie nun wirklich nicht erwartet. Dann wechselte ihr Gesicht von wütend zu verletzt und wieder hin zu wütend. „So! Das reicht Neji! Entweder Yama oder mich! Aber nicht beide!“ Dann drehte sie sich um und ging zurück ins Dorf. Ihre Gefühle waren vollkommen durcheinander. Auf der einen Seite liebte sie Neji und wünschte sich nichts sehnlicher, als dass er ihre Gefühle erwiderte und für immer mit ihr zusammenblieb. Andererseits konnte sie nicht mit ihm zusammensein, wenn sie immer wusste, dass es auch noch eine andere gab, die Neji liebte. Es war wie verhext. Eins stand jedoch fest. Sie würde erst wieder mit Neji reden, wenn sie wusste, dass er sich über seine Gefühle vollkommen im Klaren war. Erst dann könnten sie vielleicht eine glückliche Beziehung führen. Aber nicht, wenn Neji zwischen Yama und ihr hin und her gerissen war. Doch es machte sie auch traurig, dass er es nicht ernst gemeint hatte, was er gesagt hatte. Sie drehte sich nicht um, denn sie wusste auch so, dass der Hyuuga-Erbe ihr nicht folgen würde. Und ganz langsam begann es zu regnen...

~eine Woche später~

„Hi Tenten!“ Die Braunhaarige drehte sich um und sah eine strahlende Sakura auf sich zukommen. Sie zwang sich ebenfalls zu einem Lächeln und ließ es zu, dass Sakura sie stürmisch umarmte. „Geht es dir besser?“, fragte sie leise. Einen Moment war Tenten versucht den Kopf zu schütteln, denn diese quälende Ungewissheit war fast schlimmer als die Zeit davor, in der Neji und sie nicht miteinander geredet hatten. Nein, Tenten konnte wirklich nicht behaupten, dass es ihr besser ging. Deshalb ruckte sie nur unbestimmt mit dem Kopf, doch das schien ihrer Freundin schon genug. Sie dürckte Tenten noch einmal fest an sich und ließ sie dann los. „Hast du vielleicht Lust mit mir shoppen zu gehen? Ino hat keine Lust und Hinata keine Zeit.“ Eigentlich hatte Tenten auch keine Lust, aber das konnte sie der strahlenden Sakura nicht antun. Also tappte sie widerwillig hinter ihrer Freundin her.

Tenten war schon ewig nicht mehr mit einer ihrer Freundinnen shoppen gewesen und merkte jetzt erst wie sehr sie das eigentlich vermisst hatte. Sie schlenderte hinter Sakura her, die mit einem halben duzend Taschen und Tüten bepackt war, während Tenten, die nur zwei Taschen trug, zum ersten Mal seit Monaten wieder richtig lachte. „Hör auf und hilf mir lieber beim Tragen“, fauchte Sakura, doch Tenten merkte, dass sie es nicht ernst meinte und froh war, dass Tenten wieder redete und lachte. „Komm, ich bin fix und alle, lass uns ein Eis essen gehen“, stöhnte sie und wankte mit ihren Tüten zur Eisdiele. Tenten folgte ihr, während sie leicht lächelte. Zu ihrem Erstaunen merkte sie, dass sie Sakura nicht belogen hatte., Es ging ihr tatsächlich ein wenig besser. Sie setzte sich neben Sakura vor die Eisdiele und aß eine Kugel Vanilleeis. Sie unterhielt sich mit Sakura über belanglose Dinge, die eigentlich keinen wirklich interessierten. Dabei beobachtete sie die Leute die über den Platz liefen. Plötzlich sah sie jemanden, der ihr Herz höher schlagen ließ. Neji! Er steuerte direkt auf Tenten und Sakura zu. Die Braunhaarige sprang überstürzt auf. „Äh... ähm Sakura ich muss los. War schön mal wieder einfach nur so abzuhängen.“ Sie achtete nicht auf Sakuras schwachen Protest, sondern wollte sich eilig davonmachen, doch sie hatte die Rechnung nicht mit Neji gemacht, der sie plötzlich am Handgelenk packte. Als sie sich umdrehte blickte er sie so eindringlich an, dass Tenten schwindelig wurde. „Können wir reden?“ Langsam nickte sie und schubste ihn weg, als sie merkte, dass ihre Gesichter nur noch wenige Zentimeter voneinander entfernt waren. Ihre Wangen nahmen einen leichten Rotschimmer an. „Lass das!“, murmelte sie mit gesenkter Stimme, obwohl sie sich am liebsten noch enger an ihn geschmiegt hätte. Neji verzog das Gesicht. „Gehen wir ein Stück?“ Tenten schüttelte den Kopf. „Was du mir zu sagen hast, kannst du mir auch hier und jetzt sagen.“ Neji seufzte tief. „Na gut, Tenten. Ich wollte dir nur sagen, dass es mir egal ist...“ Er stockte und Tenten blickte ihn mit offenem Mund an. „Schön“, sagte sie nach einigen Augenblicken und drehte sich um. Tränen traten ihm in die Augen. Es war ihm also egal! Ohne zu achten wohin sie lief, eilte sie über den Platz. „Tenten, jetzt warte doch!“, rief Neji ihr hinterher und versuchte sie einzuholen. „Du verstehst das völlig falsch, jetzt lass mich doch mal ausreden!“ „Dich ausreden lassen?! DICH AUSREDEN LASSEN?!?!“ Tentens Stimme schnappte jetzt fast über. „Oh Nein, Neji Hyuuga, jetzt hörst DU MIR einmal zu! Du hattest deine Chance! Und jetzt sagst du es ist dir EGAL! Weißt du was, Neji? Jetzt ist es mir auch egal...“ Und mit diesen Worten drehte Tenten sich um und rannte schluchzend davon. Neji blieb wieder allein zurück...

Ist nicht so gut geworden, oder? Zu eurer Info. Tenten wird sich NICHT selbst umbringen, alles klar? So dann hoff ich jetzt mal auf viele Kommis (ich hoff, dass ich nicht umsonst hoff *g*)
Eure bloody_sakrileg