Ein Kapitel - Pairings

Broken Ice (Seto x Joey)

Da melde ich mich mal wieder.
Diesmal geht es um Seto und Joey.
Ich finde, dass ich Seto nicht so richtig hinbekommen habe. Aber bildet euch selber ein Bild darüber. Außerdem finde ich es ein bisschen schnell.

Aber jetzt viel Spaß.

Brocken Ice

Da war er wieder.
Dieser kleine Flohbeutel und dieser Kindergarten.
Wie die mich aufregen.
Aber die sind ja eigentlich harmlos.
Was denke ich da?
Ja ok es gibt tatsächlich etwas Schlimmeres.
Mein Gewissen.
Ständig redet es in meine Gedanken und meint ich solle mich mit denen anfreunden.
Ich?
Nö. Definitiv nicht. Das hab‘ ich gar nicht nötig.
Doch hast du hast Freunde nötig.
Schon wieder dieses Etwas.
Nein hab‘ ich nicht.
Zugegeben der Köter sieht nicht schlecht aus.
Sag‘ ich es doch.
NEIN!!

Eigentlich habe ich ja keine Probleme in Mathe aber in letzter Zeit war alles anders. Ich konnte mich nicht mehr richtig konzentrieren. Alles nur wegen meinem kleinen Köter…STOP Was denke ich denn da schon wieder?
Tja und somit bin ich um ein, zwei Noten abgesackt.
„Herr Kaiba, würden sie bitte so freundlich sein und mir ihre Hausaufgaben zeigen?“, fragte, nein befahl die Lehrerin schon fast.
Aber ich bin ja nicht so.
Ich gebe ihr meine Hausaufgaben.
„Ich weiß nicht, was in letzter Zeit mit ihnen los ist, aber so geht das nicht weiter. In der letzten Arbeit hatten sie ein mangelhaft. Im Unterricht passen sie auch nicht mehr richtig auf. Hören sie mir überhaupt zu?!!!!“, schrie diese alte Schreckschraube mich an.
Ja ok, vielleicht bin ich schon drastisch abgesackt.
Aber das stört mich nicht weiter.
Doch das stört dich.
Schon wieder diese Stimme.
Ja vielleicht hat sie sogar Recht. Es wurmt mich schon. Ich bin jetzt schlechter als Joey.
„Ja, ich höre ihnen noch zu.“, sage ich desinteressiert zu meiner Mathelehrerin und fange wieder an Joey zu denken.
Der sieht ja schon süß aus.
Nein tut er nicht.
Doch.
Nein.
Es gibt allerdings noch etwas Schlimmeres als das Gewissen. Ja man wird es nicht glauben aber ich der große Seto Kaiba glaube doch nun endlich an meine Vergangenheit.
Aber was ist denn nun schlimmer?
Seth!
Der nervt einfach nur.
Er kommt an und probiert mit meinem Gewissen, mich zu lenken.
Das kotzt mich ja so an.
„Deshalb werden sie bei Joey Wheeler Nachhilfeunterricht nehmen, damit sie wenigstens einigermaßen wieder gut in Mathe werden. Keine Wiederrede.“, sagt die alte Schreckschraube.
„Und wo soll das ganze stattfinden?“, frage ich. Insgeheim hoffte ich, dass ich es doch nicht machen brauchte.
„In ihrem Klassenraum. Jeden Donnerstag in der 7. und 8.Stunde.“, sagt meine Mathelehrerin.
Was?!
Das habe ich doch wohl jetzt nicht wirklich gehört.
Schrecklich.
Sei doch froh. Endlich kommst du ihm näher.
Man Seth hör doch einfach mal auf zu reden oder zu denken.
Geht nicht. Ich gebe nur einen Teil von dir wieder.
Ich knurre.
„Sind sie etwa nicht zufrieden?“, höre ich meine Lehrerin schon sofort sagen.
Danke Seth.
„Doch ich bin zufrieden.“, sage ich grummelnd und verschränke meine Arme vor mir.
Wie lange geht die Stunde noch?
Ah cool.
Gleich zu Ende.
Dann Pause und Beratschlagung mit Mokuba.

Es klingelt.
Ich packe meine Sachen zusammen und gehe auf den Pausenhof, wo ich mich unter einem großen Baum hinsetze.
Ich such‘ mit meinen Augen Mokuba doch plötzlich blicke ich in zwei braune Augen.
Mist.
Musste der jetzt aufkreuzen?
Ja.
Klappe Seth.
„Sag mal, wieso bist du in letzter Zeit so komisch?“, fragt mich der Blondhaarige.
„Hab einen Clown zum Frühstück gehabt.“, erwidere ich.
„Ha! Ha! Ich will dich aber verstehen. Warum streitest du dich denn nicht mehr mit mir? Komm sag schon und zieh nicht so ein Gesicht.“, meint Joey und ich seufze auf.
Ich habe wohl keine andere Wahl mehr, oder?
„Wenn du mir versprichst nicht zu lachen, dann könnte ich es dir sagen.“, sage ich und grinse.
Ehrlich gesagt weiß ich gar nicht was ich sagen will.
Das du in ihn verliebt bist.
Seth, kannst du nicht einfach deinen Rand halten?
Nein.
„Ne ich lache schon nicht, wenn’s dir wichtig ist.“, meint Joey und schaut mich erwartungsvoll an.
„Komm heute Nachmittag zu mir.“, sage ich, stehe auf und gehe zum Klassenraum, da es grade wieder geklingelt hat.

Heute kommt er.
Irgendwie bin ich glücklich.
Ich grinse. Ach Mist jetzt mache ich das auch noch.
In den nächsten beiden Stunden ist nicht viel passiert.
Es klingelt und ich mache mich auf den Weg nach Hause.

Dort angekommen esse ich erstmal etwas.
Ich weiß echt nicht was mit mir los ist.
Jetzt esse ich sogar wieder was.
Ich räume alles weg.
Es klingelt.
Ich schaue auf die Uhr und vergrößere meine Augen.
Was schon 15.00h??
Ich gehe zur Tür und lasse Joey rein, der grinst.
Ich schließe die Tür.
„Was hast du denn?“, frage ich und Joey kriegt sich nicht mehr ein vor kichern.
„Du hast da noch Schokolade an deinem Mundwinkel.“, meint er und ich wische es mir mit einem Tempo weg.
Wir setzen uns auf das weiße Sofa im Wohnzimmer.
„Also, was ist los mit dir?“, fragt Joey ernst und schaut mich ebenfalls ernst an.
„Ich weiß es selber nicht so recht.“, meine ich und Joey guckt mich verwundert an.
Ich kann es ja auch nicht glauben, aber ich sitze hier vor Joey und rede ganz normal mit ihm.
„Dann erzähl doch mal wie sich dein Leben verändert hat. Dann kann ich dir helfen eine Lösung zu finden.“, meint Joey und ich erzähle los.
„Also folgendes mache ich jetzt, was ich vorher noch nicht gemacht habe: ich esse viel mehr, bin nett, grinse, sack in Mathe ab und passe nicht mehr richtig im Unterricht auf.“, erzähle ich und Joey grinst.
Das war ja sowas von klar.
„Sag mal, kann es sein, dass du verknallt bist? Jedenfalls klingt es für mich irgendwie absurd. Du bist auf einmal wie umgekrempelt. Das ist man meistens nur wenn man verliebt ist.“, erklärt er und schaut mich mit seinen braunen Augen an.
„Ich weiß nicht. Mein Gewissen und Seth sagen so was ja auch andauernd.“, erzähle ich und ab da ist das Eis gebrochen.
„Seth? Der Seth? Glaubst du doch an deine Vergangenheit? Na dann musst du wohl verknallt sein. Wer ist denn die Glückliche?“
„Der Glückliche…“, erwidere ich und seufze. Jetzt führt wohl kein Weg dran vorbei.
„Ja wer ist es?“, fragt Joey total aufgeregt.
„Du.“, meine ich und schließe meine Augen, da ich mit dem Schlimmsten rechne.
„Öhm also damit habe ich jetzt gar nicht gerechnet. Aber schlimm finde ich es nicht. Eher gut.“, meint er.
Ich öffne meine Augen und schaue ihn verdutzt an.
Das ist jetzt nicht sein Ernst, oder?
„Wie du mich anguckst. Ja, du hast Glück. Normal hätte ich dich ausgelacht, aber unter diesen beiden Umständen, muss ich dir wohl auch was sagen.“
„Und was?“
„Ich dich auch.“
Das ist jetzt nicht sein ernst, oder?
Er…
JIPPIEH!!!
Na endlich.
Ruhe Seth!
Ich sage ja er ist am Schlimmsten.
„Echt jetzt?“
„Ja.“
„Cool.“, sage ich, umarme ihn und kuschel mich an ihn.
„Sag mal du meinst das auch ja ernst, oder?“, fragt Joey und ich nicke.