Teufelsaugen

Unausweichliche Dunkelheit

Kapitel XII

Sie machten keine Rast bis zur Dämmerung.

„Wir werden die Nacht durchlaufen!“, bestimmte der Truppenchef, Yume, „Am nächsten Morgen

legen wir uns für eine längere Pause hin!“

„Wie?! Aber wir haben alle Hunger! Und sind müde!“ rief Naruto aus.

Yume blieb plötzlich stehen und ließ sich zu Boden fallen, landete aber wie eine Katze, sicher auf

den Füßen.

„Dafür... Machen wir jetzt eine Pause!“

Alle aßen etwas, sei es Instand Ramen oder Brot.

„Ruht euch etwas aus! Ich werde euch wecken, wenn ihr eingeschlafen seid.“ sagte Yume.

Naruto und Sakura legten sich hin, beide waren in kurzer Zeit eingeschlafen.

„Ruhst du dich nicht aus?“, fragte Neji, der noch wach war.

Sie lächelte, „Ist schon gut! Ruh dich nur aus! Ich werde euch schon genügend Schlaf geben,

damit ihr nicht umkippt!“

Neji legte sich hin und schlief dann auch ein.

Yume entfachte ein Feuer und schaute lächelnd den Schlaf ihrer Teamkameraden an.

Als sie meinte, die drei schliefen tief genug, ließ sie einen Doppelgänger erscheinen.

Dann verschwand die echte Yume und ließ den Doppelgänger zurück, für die Sicherheit der Kameraden.

Nach einer Weile kam sie wieder zurück und ließ den Doppelgänger verschwinden.

„Hey! Naruto! Sakura! Neji! Aufwachen!“ rief sie dann.

Neji und Sakura erwachten gähnend und streckten sich, Naruto schlief noch.

„Hey! Naruto!!“ rief Sakura und rüttelte Naruto durch.

Er wachte immer noch nicht auf und sagte nur: „Ramen... Ramen...“

>Selbst im Traum denkt er nur ans Essen!< ärgerte sich Yume.

Sie ließ sich den Ärger aber nicht anmerken und rief nur: „Wer hat den diese Portion bestellt?

Wer wollte einen Fleisch Ramen mit Miso Geschmack?!“

Wie von einer Tarantel gestochen sprang Naruto auf und rief: „Ich!!!! Wo ist meine Portion?!“

Verdutzt schaute er sich um und suchte nach der großen Schüssel, fand aber eine Kopfnuss von Sakura.

„Au! Womit hab ich das verdient?!“ fragte er.

„Für deine Verfressenheit!“ antwortete Sakura schnaubend.

Er wollte geraden anfangen zu streiten, aber Yume schnitt ihn das Wort ab, „Klappe! Wir wollen weiter!

Wir verlieren Zeit!! Außerdem waren wir zu laut! Wenn jemand in der Nähe ist, dann hat er uns

bestimmt gehört!“

Murrend packte Naruto seine Sachen und schnürrte den Rucksack.

Nach diesem Zwischenfall ging es weiter.

Der Mond war inzwischen aufgegangen und die Nacht war bewölkt, doch schimmerte der Mond

geheimnisvoll hinter den Wolken hervor.

Schweigend sprangen sie von Ast zu Ast und fliegten über den Boden.

Nach etlichen Kilometern, brach der neue Tag an...

>Endlich! Ich hätte schon gedacht die Sonne steigt nie wieder auf!< dachte Naruto, denn sein Magen

knurrte schon wieder.

„Gut! Dort an dem großen Baum machen wir Rast!“ rief Yume und steuerte auf das Ziel zu.

Als Die Gruppe ankam gab Yume einige Regel bekannt: „Zuerst essen wir etwas, dann legen wir uns

Schlafen... Jeder von uns hält für zwei Stunden einmal Wache! Wir rasten bis Mittag!“

Sie losten die Wachen aus...

Naruto war Erster...

>Was bin ich doch für ein Pechvogel!! Warum immer ich?!< weinte er und setzte sich.

Die anderen schliefen schon tief und fest.

Naruto war auch hundemüde, aber er war Wache.

„Oh Mann!“ jammerte er und zwickte sich in den Bein, um nicht einzunicken.

Währenddessen in Konoha:

„Was?! Sie haben einen Jo-Nin, einen Chu-Nin, einen Ge-Nin und einen Nuke-Nin auf eine S-Rank

Mission geschickt?! Hokage-sama! Sie hatten schon bessere Ideen!“ schrie einer.

Tsunade faltete die Hände zusammen.

„Ja... Aber es ist... Sagen wir ein Test!“ antwortete sie.

Vor ihr stand ein Anbu, ein Mann und er hatte eine Bärenmaske auf.

„Ein Test?!“, rief er aufgebracht, „Testen sie die woanders! Aber doch nicht bei einer S-Rank Mission!

Und das noch mit einem Nuke-Nin!!“

Tsunade richtete sich auf und schlug auf dem Tisch.

„Ich habe meine Gründe! Und diese gehen nur mich etwas an! Ich habe sie auf diese Mission geschickt,

weil sie die Zielpersonen kennen!!“

Der Anbu schwieg, „Brauchen sie keine Hilfe?“, fragte er schließlich.

Tsunade überlegte.

„Ja, das könnte sein. Du! Bist ab heute Genso und ich werde dir drei weitere Shinobis geben.

Zusammen mit denen wirst du die Vorgruppe einholen und ihnen helfen!“

Der Anbu nickte und verschwand.

>Jetzt beginne ich mich wirklich zu fragen, ob meine Entscheidung richtig war... mit Yume und Naruto...

Ich kann nicht einmal sagen, ob man Yume vertrauen kann... Und Naruto? Er ist so... aufbrausend!<

Am Nachmittag traf sich die neue Gruppe am Haupttor von Konoha.

Die Gruppe bestand aus: Yamanaka Ino, Nara Shikamaru, Rock Lee und Genso.

„Wir müssen uns beeilen! Die Vorgruppe ist uns einen Tag vorraus! Lee-san wir die Stellung von

Choji einnehmen, da er die Leiterin der Vorgruppe kennt und sie damit uns erkennt! Ich bin Genso,

euer Leiter dieser Mission! Auf gute Zusammenarbeit!“

Nach diesen Worten brachen sie auf, sie beeilten sich und legten so wenig Pausen ein, wie möglich.

Die Vorgruppe war auch schon längst weitergezogen und liefen immer tiefer in den großen Wald.

„Wie lange wird es noch dauern?“ fragte Naruto.

„Wenn wir dieses Tempo behalten, werden wir in fünf Tagen ankommen!“ schätzte Yume.

Schweigend ging die Reise weiter.

Ein Adler schrie am Himmel und steuerte auf sie zu.

>Eine Botschaft aus Konoha! Vom Hokage!< signalisierte Neji und wollte es Yume berichten.

Doch Yume war schon längst zu Adler hochgesprungen und streckte ihren Arm aus.

>Der Adler wird ihren Arm zerquetschen!< schrie Sakura innerlich.

Doch bevor sie ihre Warnung herausschreien konnte, benutzte Yume Henge no Jutsu.

Yume verwandelte sich in einen Adler.

Die beiden Vögel unterhielten sich miteinander, bis der Botenvogel auf einen Ast landete.

Yume löste das Jutsu und sprang zum Adler.

Sie löste die Botschaft vom Fuß des Vogels und öffnete das Siegel.

„Was steht drin?“ fragte Naruto aufgeregt.

Yume las durch, während der Adler davon flog.

„Tsunade schickt und eine Truppe zur Verstärkung! Sie sind: Rock Lee, Nara Shikamaru, Yamanaka Ino

Und Genso...Wir sollen unser Tempo etwas zügeln, damit sie uns einholen können...“

„Yeah!!! Der Mr. Augenbraun und der Jammerlappen! Die sin gut!! Shikamaru hab ich schon lang nich

mehr gesehen!“ rief Naruto völlig begeistert.

„Ach!“, seufzte Sakura, >Warum muss die Ino Sau dabei sein?<

Yume zuckte mit den Schultern, „Naja, was solls! Dann kommen wir halt erst in sechs Tagen an...“

„Was nun?“, fragte Neji. Sie schüttelte den Kopf : „Nichts nun! Wie gehen weiter!“

Nach diesen Worten sprang die Gruppe weiter.

Nach zwei Tagen trafen die beiden Gruppen zusammen...

„Hallo! Du bist also Niji no Yume! Ich habe viel von dir gehört!“ rief Genso.

Yume nickte und musterte die neue Gruppe.

>Das sind also Shikamaru, Ino und Genso! So wie ich diesen Genso einschätze... liegen seine

Fähigkeiten weit über den Niveau eines Jo-Nins! Er könnte ein Anbu sein...< verlor aber kein Wort

darüber.

„Gut, im Brief, den Tsunade-sama mir geschickt hat, steht, dass ich Leiter der ganzen Mission bin und du

Nur Leiter deiner Truppe bist!“

Er nickte, doch Yume sah wie er die Stirn runzelte.

„Gut! Ich würde meinen, es geht weiter!“ rief sie und sprang weiter.

Am nächsten Tag machten sie eine Rast.

„Wir sollten einen Plan schmieden, wie wir diesen Sasuke zurückholen!“ gab Yume bekannt.

Alle nickten.

„Wir kämpfen!“ rief Naruto völlig ernst.

Sakura seufzte und Ino rollte die Augen.

>Was für ein Depp!< dachte Yume nur und schüttelte genervt den Kopf.

„Was?!“ beschwerte sich Naruto um die Reaktion seiner Kameraden.

Neji meldete sie und sagte ihn: „Das war die dümmste Antwort auf die Frage! Sasuke ist bei Orochimaru!

Natürlich müssen wir kämpfen!“

„Vollidiot!“ murmelte Shikamaru.

Wütend drehte sich Naruto um und verschrenkte die Arme.

„Jammern hilft auch nicht, Naruto-kun!“ sagte Lee.

Naruto streckte ihnen die Zunge heraus.

„Egal!“, sagte Yume nun, „Dann besprechen wir das halt ohne Naruto!“

Sie ließ ihr Sharingan erscheinen und blickte zur Gruppe.

>Was hat sie vor?! Wie kann sie ein Sharingan...?!< dachte Shikamaru überstürzt.

Ino wollte gerade etwas schreien, wurde aber dann in Yume’s Gen-Jutsu gefangen.

>Das ist nicht normal!!< schrie Genso in seinem Kopf.

Das Gen-Jutsu von Yume war dunkel und kalt, alle blickten verstört rum.

„Ich kann nichts sehen!“, rief Neji.

„Wer hat das Licht ausgemacht?!“, schimpfte Ino.

Kurz nachdem sie dies gesagt hatte, erfüllte sich die Dunkelheit mit wärmenden Licht.

Dieses Licht gab den Blick auf das Gen-Justsu frei...

Es war ein Wald, der in allen Farben blühte.

Blumen wuchsen, Vögel sangen und man spürte eine sanfte Brise.

„Wuha!“, brachte Sakura heraus, sie konnte zwar auch Gen-Jutsu, aber soetwas hatte sie noch nie gesehen!

„Wo ist Yume?“, fragte Neji. Alle schauten sich um, doch keiner fand sie.

„Ich bin hier!“, rief die vertraute Stimme von Yume, sie sprang aus dem Wald und landete vor ihnen.

Sie grinste ihnen entgegen.

Plötzlich hörte man Pferdehufen auf den Boden schlagen.

Acht Wildpferde erschienen und auf diesen ritten fremde Menschen.

„Was?!“, brachte Lee nur noch heraus, er war hingerissen! Seine Augen standen in Flammen.

Yume lachte: „Das sind meine Freunde hier! Sie werden euch in den wundersamen Wald führen!“

Die Leute halfen ihnen aufs Pferd und ritten los.

>Das so ein junges Mädchen so ein Gen-Jutsu hervorbringen kann!