Die Naruto Märchenstunde
Schneewittchen
Schneewittchen
Es war einmal vor laaanger, laaanger Zeit in einem weit entfernten Königreich. Eine Königin saß am Fenster und nähte.
Da fing es an zu schneien.
Weil sie den Schnee beobachtete stach sie sich mit einer Nadel in den Finger.
Das einzigste was ihr entfuhr war ein lauter Aufruf: „Scheiße!“ Während sie beobachtete wie das Blut in den Schnee floss kam ihr die blendende Idee. Sie wollte ihr Kind unbedingt Schneewittchen nennen (Ja mein Gott die gute war halt schon schwanger^^).
Gesagt getan als kaum acht Monate später ihr Kind auf die Welt kam nannte sie es Schneewittchen. Bei der Namensbestimmung hatte sie sich allerdings nicht mit ihrem Mann abgesprochen welcher seine Tochter eigentlich Hinata nennen wollte.
Und da er seinen Willen fast immer durchsetzte nannte man das Kind Hinata aber sein Spitzname blieb Schneewittchen.
***18 Jahre später***
„Spieglein, Spieglein an der Wand wer ist die schönste im ganzen Land?“ fragte meine paranoide Stiefmutter wie jeden Tag ihren verdammt hässlichen Spiegel.
In der Hoffnung auf eine Antwort, die sie nie bekommen würde, naja wer´s braucht.
Eigentlich war meine Stiefmutter eine relativ normale Frau, abgesehen von ihrem psycho- knacks und ihrem Schönheitswahn, sprich sie machte jeden Trend, jede neue Diät mit und unzählige male hatte sie sich schon unters Messer gelegt und sei es nur um sich endlich mal liften zu lassen. Und das hatte sie auch bitter nötig.
Meinem Vater war egal womit meine Stiefmutter das Geld verprasste, Hauptsache weg damit die Steuerfandung nicht schon wieder was eintreiben kann.
Hoffnungslos die beiden, sie verbringt ihre Zeit mit Selbstgesprächen vorm Spiegel, er spielt die ganze Zeit Playstation in der Hoffnung endlich mal ein Spiel fertig zu bekommen. Kurz beide bekloppt.
Und doch blieb ich immer noch vor der Tür zum Zimmer meiner Stiefmutter stehen, das war zur Gewohnheit geworden denn ihre Selbstgespräche waren manchmal so lustig, dass ich sogar Eintritt bezahlt hätte um mir das anzuhören. Also hörte ich weiter zu.
Anscheinend schien ihr der Spiegel gerade zu antworten denn sie lauschte gespannt. Anscheinend war sie mit der Antwort nicht zufrieden denn plötzlich schrie sie laut und empört: „WAS?!? Hinata ist tausendmal schöner als ich? Das darf doch nicht wahr sein!!!“
Über dieses Verhalten war sogar ich überrascht und das mochte was heißen immerhin kenne ich diese Verrückte schon seit fast 13 Jahren.
„GAI KOMM SOFORT HIER HER!!!“
Herr Gott im Himmel was hat sie jetzt schon wieder vor? Vor allem wozu braucht sie die grüne Schwuchtel (Sorry an alle Gai-fans!) Konoha´s? Kaum das die Königin nach ihm gerufen hatte war er in ihrem Zimmer erschienen. Natürlich wie erwartet in seinem viel zu engen, grünen Anzug. Das muss doch peinlich sein sich so was anzuziehen und damit unter Leute zu gehen, oder?
„Gai, ich befehle dir Hinata zu töten und mir als Beweis irgendein Teil welches sie bei sich trägt oder an sich hat mitzubringen (hört sich das krank an -.-)!“ „Sofort!“
Gai ging aus dem Raum suchte nach mir und hatte mich auch relativ schnell gefunden da ich ja immer noch fast hinter der Tür stand und lauschte, von dem Gespräch der beiden hatte ich nichts mitbekommen, auch Prinzessinnen müssen mal aufs Klo!
Jedenfalls fragte er mich ob wir einen Spaziergang im Wald zusammen unternehmen würden. Ich fand das irgendwie seltsam äußerte mich dazu aber nicht weiter. Kaum das wir im Wald angekommen sind sagte Gai zu mir: „Oh Hinata ich muss dich auf Befehl der Königin umbringen, dich der besten Zeit deines Lebens berauben und das in der Blüte deines Lebens…“
„Komm doch endlich zum Punkt und erzähl mir was diese ganze Freakshow zu bedeuten hat!“
Und so erklärte mir Gai was los war.
„Das ist doch so eine Schande dich deiner Jugend zu berauben genau wie bei meinem Sohn…“
Schon seit Stunden textete er mich jetzt zu, von wegen Jugend berauben und seinem verschollenen Sohn.
Da kam mir plötzlich die blendende Idee, ich zückte eins von den Messern die ich immer bei mir trug (sie ist halt gut ausgerüstet) und schnitt meine schönen langen blau-schwarzen Haare ab. Gai, der mich nach dieser Tat immer noch fassungslos anstarrte, drückte ich diese in die Hand und sagte: „Gib die meiner Stiefmutter und verschwinde.“
Und noch bevor er etwas sagen konnte machte ich mich auf den Weg durch den Wald. Kurz vor Abend entdeckte ich schließlich ein kleines Hüttchen am Waldrand in dem auch Licht brannte. Ich näherte mich klopfte an die Tür und ein Junge kaum älter als ich öffnete, : „Wir haben geschlossen!“ war das einzige was er sagte. Erst jetzt bemerkte ich dass ich vor einer Kneipe stand. Trotzdem fragte ich: „Ich will doch nur irgendwo ´ne zeitlang wohnen.“ Daraufhin beäugte er mich komisch und fragte dann: „Kannst du Wäsche waschen?“ „Dämliche Frage na klar kann ich das!“ „Gut dann kannst du hier umsonst wohnen!“
Das war ein Wort. Hinata betrat das kleine Häuschen und erblickte noch fünf weitere Jungen. Und kaum das sie die Stube betreten hatte, in der es aussah wie als hätte man ein Chemielabor zum explodieren gebracht, ertönte eine Stimme aus der Küche die keinem Geschlecht zuzuordnen war: „Essen ist gleich fertig!“
Mittlerweile hatten mich die um einen großen Esstisch versammelten Jungen bemerkt und auch vorgestellt als plötzlich ein Mädchen aus der Küche kam und Essen auf die Tische stellte. „Danke Haku.“
Sagten alle der Jungen. Moment mal Haku? Das war doch kein Mädchen Name, oder? „Hinata was guckst du so verdutzt?“, fragte mich Choji der sich eigentlich schon fast auf sein Essen gestürzt hatte.
„Was ist das?“, zu ´ner besseren Frage wollte mein Gehirnskasten (tolles Wort hab ich von meinem Mathelehrer^^) einfach nicht kommen, während ich auf Haku deutete.
Choji sah mich an, zuckte mit den Schultern und sagte schließlich: „Das wissen wir selbst nicht so genau.“
Mittlerweile hatte ich mir schon ein Bild über die ´Menschen´ gemacht mit denen ich zusammen wohnen sollte.
Also kurz ich war in einer WG gelandet die aus 6 Freaks und einem es bestanden, besser konnte es doch nicht kommen oder?
***etwas später am Abend***
Nach dem Essen hatte die etwas seltsame WG beschlossen noch was zu trinken. Hinata war die Einzige die nichts alkoholisches zu sich nahm und damit auch eine der wenigen war die noch gerade laufen sowohl auch normal sprechen konnte. Mittlerweile hatte sie den ´Zwergen´ auch ihre Geschichte erzählt.
„…und so bin ich dann zu eurer Hütte gekommen.“
„Mmh coole Geschichte, aber was hast du noch mal gesagt wie dein Spitzname war?“, fragte mich Sasuke.
„Schneewittchen.“
„Was, Schneeflittchen?“
„Schneewittchen ihr Idioten!“
„Wer isch hier ein Idiot , hicks?“ kam es von sturzbesoffenen Shikamaru (allein die Vorstellung^^).
„Gott ne seit ihr dumm.“
Und mit diesen Worten verschwand Hinata aus dem Zwergenhaus und kehrte nie mehr zurück.
Was aus ihr geworden ist wissen nur die Leser die ihre Fantasie schön anstrengen.
Ende
Die Story war nich ganz so toll aber ich find sie ganz witzig.
Sorry an alle Haku und Gai fans und die Leute die Shikamaru mögen ignorieren das sturzbesoffen.
Kommentare herzlichst erwünscht.