Fanfic: Der Traum vom Shinobi

Untertitel: In einer neuen Welt

Kapitel: Training und Schock

KAPITEL 5-TRAINING UND SCHOCK

(Erzähler Sicht)
Als Sayuri am nächsten Morgen aufwachte, hatte sie Kopfschmerzen. Sie blieb liegen, bis sie nachgelassen hatten. Dann weckte sie die anderen Mädchen. Katana rappelte sich stöhnend auf. Sakura drehte sich um und wollte weiterschlafen. Sayuri beugte sich grinsend zu Sakura hinunter. „Sakura, Sasuke ist hier“, meinte sie leise. „Wo?“, fragte sie hektisch und sah sich um. „Nicht hier“, meinte Sayuri unschuldig. Sakura schmiss ein Kissen nach Sayuri. „Du hast mich reingelegt“, fauchte sie. Sayuri grinste nur unschuldig. „Während ihr euch zankt, verschwinde ich im Bad. Bis gleich.“ Mit diesen trockenen Wörtern verschwand Katana in Richtung Bad. Sayuri kramte ein wenig im Schrank. Als Katana das Bad verließ, ging Sayuri rein. Katana und Sakura unterhielten sich ein wenig. Als Letztes verschwand Sakura im Bad. Sayuri band sich Kunai- und Shurikentasche um. Sie setzte sich auf ihre Matratze. „Ich kann es nicht glauben“, meinte sie plötzlich und ließ sich nach hinten fallen. „Was?“, fragte Katana verständnislos. „Das ist viel zu merkwürdig. Erst kommen wir irgendwie in die Naruto-Welt, dann verwandeln wir uns in Nibi, dann klauen wir Kakashis Lieblingsbücher und werden jetzt zu Ninjas ausgebildet. Das kann alles nur ein Traum sein“, stammelte Sayuri. Katana ließ sich neben Sayuri fallen. „Ich habe auch schon drüber nachgedacht. Das KANN nicht real sein. Ich meine, Naruto war bis vor kurzem doch nur eine Serie“ Den letzten Satz hatte sie leise ausgesprochen. „Aber eine Serie, von der wir abhängig waren. Wir waren immer der Meinung, ohne Naruto und Co. würden wir sterben. Und jetzt sitzen wir hier in Sakura Harunos Wohnung, werden von Sensei Kakashi zu Ninjas ausgebildet und wundern uns nicht mal darüber.“ Sie schüttelte den Kopf. „Schon merkwürdig, dass hier alles viel einfacher ist“, meinte Katana nachdenklich. Die Beiden wurden von Sakura aus ihren Gedanken gerissen. Alle Drei machten sich nachdenklich auf den Weg.
„Hey, ihr seid spät dran“, begrüßte Koji sie. Sayuri ließ sich neben ihm nieder. „Kakashi kommt eh erst in 2 Stunden oder so. Aber jetzt zurück zum Thema“, meinte sie angespannt und starrte zu Katana. Diese ließ sich seufzend neben Sayuri nieder. „Worüber habt ihr gesprochen?“, fragte Koji interessiert. „Darüber, dass du bei Sasuke, wir bei Sakura wohnen, von Kakashi zu Ninjas ausgebildet werden und uns nicht mal darüber wundern“, knurrte Sayuri. „Das ist krank“, kommentierte Katana. „Ich meine, Koji. Das alles hier…“, sagte Sayuri und fuchtelte mit den Armen durch die Luft, „das KANN einfach nicht real sein. Es ist alles so unwirklich“ Koji konnte ihr nur nickend zustimmen.
„Morgen Leute“, war plötzlich eine gutgelaunte Stimme zu vernehmen. Keine Antwort. Nicht mal ein `Sie-sind-zu-spät-Aufschrei`. Was war nun kaputt? Naruto schlief an einen Baum gelehnt, genau wie Sakura. Sasuke starrte ausdruckslos geradeaus. Koji, Sayuri und Katana waren in ein hitziges Gespräch vertieft. Eine Weile lauschte er der Zankerei. „Koji, sieh es ein. Das alles KANN nicht real sein“, schnauzte Katana. „Ich weiß, dass du hierbleiben willst. Ich will auch hierbleiben, aber irgendwann werden wir aufwachen und feststellen, dass wir nur geträumt haben“, seufzte Sayuri resigniert. „Ich spüre, das ist mehr, als ein Traum“, beharrte Koji. Kakashi tippte Sayuri auf die Schulter. Sie drehte sich um und bemerkte: „Oh Sensei, du kommst auch mal?“ Katana sah ihn stirnrunzelnd an. Koji wirkte immer noch sauer und auch Sayuri war nicht gut drauf. „Wollen wir schon mal anfangen zu trainieren?“, fragte er die Drei, welche sich nun erhoben. Auch Sasuke stand auf. „Sasuke, wir werden üben, wie man einen Baum hochklettert ohne die Hände zu benutzen. Ich habe es dir ja schon mal erklärt“ Dann wandte er sich den Drei zu. „Ihr werdet jetzt erstmal versuchen, euer Chakra zu fühlen.“ Sie nickten und hockten sich hin. Als nach 3 Stunden noch keiner von ihnen etwas erreicht hatte, legte Sayuri die Hände in den Schoß. „Leute?“, fragte sie leise. Katana und Koji sahen auf. „Wir müssen uns doch nicht belügen, wir kennen die erste und zweite Staffel von Naruto. Wir haben den Lauf der Dinge verändert. Einfach durch unser Auftauchen. Wir hätten uns im See ertränken sollen.“ Katana sah zu Sayuri. „Ja, wir haben den Lauf der Dinge verändert. Der Kampf gegen Zabusa war anders. Ist anders ausgegangen. Hatte andere Folgen.“ Ihre Stimme zitterte leicht. „Sayuri, was ist, wenn wir die Realität verändern?“ Sayuri konnte und wollte nicht antworten. Ja, was wäre dann? Sayuri ließ sich ins Gras plumpsen, rappelte sich aber gleich wieder hoch, lief zu einem Baum und schlug ihren Kopf gegen die Rinde. Dann kehrte sie zu ihren Freunden zurück, die Hand am Kopf. „Das ist nicht fair. Jetzt sind wir schon hier, wo wir uns immer hingewünscht haben und dann können wir trotzdem nicht abschalten. Das Leben ist so unfair“ Mit diesen Worten ließ sich Sayuri abermals fallen. Auch Katana und Koji fielen rückwärts ins Gras. Sayuri spürte es unter ihren Fingern. Dieses weiche, leicht nasse Gras. Sie schloss die Augen. Einfach nur hier liegen und nichts tun. Das war das perfekte Leben. Plötzlich saß sie wieder kerzengerade. „Wir müssen trainieren“, grummelte sie. Koji und Katana stimmten zu. Wieder konzentrierten sie sich. Gegen Ende des Trainings riefen alle Drei im Chor: „Ich glaub, ich hab was gespürt“ Sie sahen sich verdutzt an. Kakashi tauchte plötzlich neben ihnen auf. „Seid ihr euch sicher, dass ihr etwas gespürt habt?“ „Ja, nur ganz kurz. Aber das war irgendwie, wie eine Energie in meinem Körper. Das habe ich schon gefühlt, kurz bevor wir uns in Nibi verwandelt haben“, meinte Sayuri nachdenklich. Koji und Katana nickten. „OK, versucht es einfach weiter“, sprach Kakashi und kehrte zu Team 7 zurück. Sayuri setzte sich wieder im Schneidersitz und konzentrierte sich. Auch Koji und Katana taten das. Nach zwei weiteren Stunden beendete Kakashi das Training. Alle Drei waren ein wenig enttäuscht. „Verdammt, damals am See war das so einfach“, fluchte Koji. Sayuri hatte die Hände in die Hosentaschen gesteckt und kickte einen Stein vor sich her. Katana ging steifbeinig neben Sakura her. Keiner sagte weiter etwas. „Koji, Katana, Sayuri. Die Hokage möchte euch sprechen“, sagte Shizune. Verwirrt blickten die Drei Shizune an. Doch dann folgten sie ihr.

„Sie wollten uns sprechen, Hokage-sama?“, fragte Koji höflich. „Ja, ich habe etwas über eure Vergangenheit herausgefunden. Ihr Drei seit ursprünglich hier geboren.“ Sayuri riss Augen und Mund weite auf. Katana sah die Hokage schockiert an und Koji flog rückwärts zu Boden. „Zuerst zu dir Koji. Du kommst aus einem mittlerweile ausgerotteten Clan. Als du drei warst, beherrschtest du schon dein Kekkai-Genkai. Das Tei-Shing-Guu. Um dich zu schützen, wurde dein Bluterbe versiegelt und du wurdest in eine andere Welt gebracht.“ Koji nickte. „Katana, du kennst die Geschichte des Uchiha-Clan? Du bist eine der letzten Uchihas. Dich haben sie verstoßen, weil du das erste Mädchen mit blonden Haaren und blau-grauen Augen warst. Dennoch beherrschtest du mit drei bereits dein Sharingan. Doch genau, wie bei Koji wurde dein Bluterbe versiegelt. Die Uchihas wollten kein Mädchen mit Sharingan, vor allem wegen deines Aussehens.“ Katana rührte sich nicht. „Ich…eine Uchiha?“, stammelte sie. „Sayuri. Du gehörst zum Hyuga-Clan. Dein Kekkai-Genkai, das Byakugan, beherrschtest du bereits im Alter von drei Jahren. Du warst das erste und einzige Mitglied des Hyuga-Clans, welches keine fliederfarbenen Augen, sondern blau-graue und trotzdem das Byakugan hatte. Die Hyugas hielten das für ein schlechtes Omen und so wurde auch deine Kraft versiegelt. Da ihr alle sowieso in eine andere Welt solltet, wurde in euch noch Nibi gebannt. Wir hatten damals gehofft, dass ihr niemals Freunde werdet, damit ihr euch nicht in Nibi verwandeln könnt.“ „Tsunade“, meldete sich Sayuri wieder zu Wort, „was ist mit meinen Eltern passiert?“ „Sie sind tot“, sagte Tsunade. „Ich finde, es wird Zeit, dass ihr eure Fähigkeiten nutzen könnt. Sayuri, Katana, kommt mit“ Beide Mädchen folgten ihr. „So Katana, du als Erstes.“ Tsunade zog Katanas Ärmel hoch, machte ein Jutsu und ein Siegel erschien auf ihrem Oberarm. Sie sprach wieder einige japanische Wörter und drückte ihren Finger auf das Siegel. Es verschwand. „Sobald ihr euer Chakra im Griff habt, werdet ihr eure Kekkei-Genkai einsetzten können“ Dasselbe Spielchen machte sie noch bei Sayuri und Koji. „So, ich habe sozusagen eine Mission für euch“, meinte Tsunade gutgelaunt. Panisch blickten die Drei sich an. „Aber wir können nicht mal unser Chakra fühlen“, protestierte Koji. „Braucht ihr nicht. Ihr werdet zu Kakashi ziehen“ Augenblicklich lagen alle Drei auf dem Boden. „Nein, nie im Leben“, sagte Sayuri entschlossen. „Vergessen sie’s“, schnaubte Katana. „Nicht in einer Millionen Jahren“, bekräftigte Koji. „Das ist Teil eurer Mission. Eure Mission lautet nämlich, dass ihr es irgendwie hinkriegt, dass Kakashi pünktlich ist.“ Plötzlich schauten die Drei ganz glücklich drein. „Dürfen wir ihn auch zum Trainingsplatz schleppen, wenn nötig?“, fragte Sayuri. „Klar“ „Also gut, wir nehmen den Auftrag an“, grinste Koji. Tsunade grinste. „Ich lasse Kakashi herbringen.“ Die Kinder setzten sich seufzend zu Boden.

^^Sayuris Sicht^^
„Das wird bestimmt lustig“, bemerkte Katana trocken. „Klar, wir und Sensei Kakashi, welcher voll pervers ist, unter einem Dach. Voll lustig“, erwiderte ich augenverdrehend. Ich sah Katana in die Augen. „Schon ein komischer Zufall. Als hätten wir immer gewusst, was wir sind“, bemerkt Koji. Wir verstanden sofort. „Wenn man