Kiara, the life Legend

Wie alles begann

"4"

„Was wollte ihr denn mit Sky hier?“
„Mikey, er hat uns gerettet. Er ist ein Freund von mir! Bitte lass ihn bleiben!“ flehte Anschy.
„Nein! Bist du verrückt! Hier geht es um Kiaras Sicherheit! Wir haben schon Shandini verloren! Wir können es uns nicht leisten auch noch Kiara zu verlieren!“
„Bitte Mikey! Es ist war was Anschy sagt!“ darauf Kiara.
Mikey sah zu ihr und musste sanft lächeln.
„Bei dir wird er weich!“ lachte Anschy leise.
„Bitte Mikey?“
Er stöhnte.
„Bitte!“
„Na gut, aber Anschy, du hast die Verantwortung für ihn! Macht er Blödsinn, seid ihr draußen, Beide!“
„Ja! Danke Mikey!“
Kiara hüpfte in seine Arme und schielte zu Anschy. Die erleichtert lächelte. Mikey hielt Kiara fest, als sie sich lösen wollte. Kenia und Keyn grinsten frech. Shadow und die Anderen drei waren mal wieder auf de Trainingsplatz.
„Wir haben doch noch ein Zimmer frei oder?“ fragte Anschy.
„Ja klar das neben deinem. Sky wird erstmal in deiner nähe bleiben, bis ich ihn eingearbeitet habe.“
„Na gut. Wie du meinst Boss.“
Anschy ging mit Sky in sein neues Zimmer.
Kiara stupste Mikey an und fragte:
„Warum bist du so hart zu ihm? Er ist wirklich nett.“
„Das kann eine Falle sein. Ich kann es mir nicht leisten dich auch noch zu verlieren. Gott bewahre mich, dein Vater würde mich töten. Mir den Hals umdrehen!“
„War er echt so schlimm?“
„Nein, nein, aber er ist sehr streng.“
„Er ist… Mikey du weißt das mein Vater schon seid achtzehn Jahren tot ist.“
„Ja, aber er lebt mit deiner Mutter in einer Zwischenwelt.“
„Ach so… Was ist das?“
„Das ist eine Welt zwischen Tot und Leben.“
„Cool. Also ist mein Vater gar nicht so wirklich tot?“ fragte sie weiter.
„Ja, so in etwa nicht.“
„Das ist ja irre.“ Kiara sah raus.
Es war schon ziemlich kühl. Und es sollte Winter werden.
Barashin kam die Treppe rauf und gesellte sich zu ihnen.
„Gut das du mich so hart ran nimmst, Mikey. Ich finde das ich das gebrauchen kann.“
„Ja, du brauchst viel Training.“
Kiara seufzte.
„Komm Engelchen, gehen wir mal in die Stadt?“ fragte Mikey sie.
„Ja! Können wir nicht noch Anschy und Sky mitnehmen?“
„Nein.“
„Wieso? Du hast doch sonst nichts dagegen.“
„Ja, aber heute nicht.“
„Okay.“ Sie lief in ihr Zimmer.
„Bin gleich fertig.“
„Okay.“
Barashin sah Mikey fragend an.
„Warum willst du denn mit ihr alleine in die Stadt? Was hast du vor?“
„Ach, ich will einfach mal ein bisschen mit ihr allein sein. Don-Z. hat uns einander versprochen, aber ich will das Kiara sich schon mal daran gewöhnt. Sie weiß nicht wie das ist verliebt zu sein.“
„Liebst du Kiara denn?“
„Klar. Das habe ich schon vom ersten Augenblick an getan.“
„Und sie?“
„Weiß ich nicht. Sie ist ein bisschen schüchtern, aber das kriege ich schon noch hin.“
„Meinst du? Bei so einer Frau wie Kiara, wird das schon ziemlich schwer“, meinte Barashin.
„Na ja, ich weiß nicht. Sie vertraut mir schon ziemlich.“
„Wenn das so ist…“ Barashin grinste.
„Ja, so ist es. Wenn du denkst du hättest eine Chance bei ihr zu landen, dann hast du dich geschnitten! Kiara gehört mir kapiert! Rühre sie nicht an!“ fauchte Mikey ihn an.
„Okay, okay, du musst wissen dass sie dir aber nicht ganz treu war. Im Labor…“
„Wie bitte!“ brüllte Mikey los.
„Ich hab es schon einmal geschafft… und werde es auch wieder schaffen.“ Barashin ging wieder.
Mikey knurrte ihm nach und wartete auf Kiara. Die kurz darauf zu ihm kam.
„Hey, alles okay? Können wir gehen? Ich muss nur noch kurz zu Phönix sehen.“
„J- ja gut…“
Mikey war ganz verwirrt. Kiara lief fröhlich zu dem weißen Hengst und brachte ihn noch schnell von der Weide.
Dann hüpfte sie zu Mikey in den blauen Subaru und fragte:
„Was ist den los?“
„Barashin hat mir etwas erzählt…“
„Ja? Was denn?“
„Er sagte dass du ihn geküsst hast.“
„Ja? Hat er das? Na ja das ist nicht ganz richtig, er hat mich geküsst. Es war im Labor, er sagte sie brauchen das für die Tests und ich habe ihm glauben müssen, da er versprach mich dann heraus zu lassen.“ „Ach so…“
Mikey war sehr erleichtert.

Es war Abend. Natasha ging durch den Wald. Sie wollte überlegen, wie sie Kiara am besten loswerden konnte. Ihr langes schwarzes Haar leuchtete im Mondschein. Sie ging zum See. Dort wartete sie auf einen Geistesblitz. Aber es kam keiner.
Plötzlich kam Blaire aus dem Gebüsch.
„Soll ich dir helfen die Prinzessin los zu werden? Ich könnte dir die Macht verleihen sie zu töten.“
„Nein, das mache ich schon alleine.“
Natasha sah Blaire mit bösen blauen Augen an.
„Na gut. Ich habe es ja auch nur angeboten.“
„Gut. Und ich habe abgelehnt.“
Blaire grinste.
„Wirklich nicht?“
„Nein, ich mache die Arbeit lieber selber.“
Natasha ging weiter. Blaire schmunzelte. Na gut… dachte er.
Zu Hause saßen die Anderen im Gemeinschaftsraum. Majet, Joana, Toja und Toai, Kenia, Keyn, Fesser und Mikey, Kiara und Anschy, Sky, Dark und Shadow erzählten alle durcheinander. Plötzlich viel Mikey auf das Natasha fehlte.
„Wo ist eure Schwester?“
„Sie wollte spazieren gehen.“
„So, so und wohin?“ fragte er.
„Weiß ich nicht“, antwortete Shadow.
„Ich weiß es auch nicht.“
„Ich habe nämlich etwas herausgefunden. Kiara ist die Reinkarnation einer Königin im alten Atlantis. Und es gibt einen Stein mit dem man eine Zeitreise dahin machen kann. Ich weiß nur nicht wo dieser Stein ist.“
„In Ägypten!“
Ein Mann stand in der Tür. Mikey sprang auf und ließ sich wieder auf die Knie sinken.
Er verbeugte sich tief und sagte:
„Hallo Vater…“
Die anderen staunten.
„Don St. Sthenos ist dein Vater!“ rief Anschy.
Kiara wusste gar nichts sie sah nur vom einen zum anderen.
Sky flüsterte ihr zu:
„Don St. Sthenos ist der Sohn Gottes er ist das mächtigste Wesen überhaupt und sogar noch stärker als dein Vater. Er herrscht über Leben und Tod. Also er könnte mich auf der Stelle sterben lassen, verbeuge dich lieber…“
Kiara tat was er wollte und verbeugte sich. Don St. Sthenos strich seinem Sohn über den Kopf und sein Stachelhaar und sah zu Kiara. Die sich schüchtern hinter Mikey verkroch.
„Aha Don-Zerberus´ Tochter… Hmmm du hast eine sehr starke Aura.“
„Ja.“
Mikey sah zu seinem Vater auf.
„Du bist also mit ihr verlobt?“ fragte Don St. Sthenos weiter.
„Ja, sie ist…“ Er musste lächeln.
„Ja, sie ist schön… Und sie trägt eine Macht in sich die ich ihr zu gerne nehmen würde… aber ich kann Patalia ja nicht aus ihrer Seele reißen. Aber all das werdet ihr im alten Atlantis erfahren. Das „Golden Eye“, das ihr sucht, ist in Ägypten in einer Grabkammer versteckt. Die müsste ihr aber alleine finden. Mikey, mein Sohn… Pass gut auf deine kleine Freundin auf, sonst verzeihst du dir nie wenn ihr etwas zustößt, so wie ich bei deiner Mutter…“
Don St. Sthenos warf noch einen Blick zu Kiara und verschwand.
„Don St. Sthenos ist dein Vater!? Warum hast du das nie erzählt, Mikey!“ fragte Anschy.
„Weil er Gott ist.“
„Hey, hallo Jesus!“
Dark fing sich eine gewaltige Kopfnuss von Mikey. Shadow fing an zu lachen. Mikey haute auch ihm eine runter und sah dann zu Kiara.
„Also bin ich nicht die einzige mit eine übermächtigen Vater?“ fragte diese.
Mikey nickte.
„Cool!“
„Wo ist denn dann deine Mutter? Und wie heißt sie?“ fragte Kenia.
„Sie ist tot… Sie hatte so etwas Ähnliches wie Krebs. Vater hat sie damals von ihrem Leiden erlöst… Ich war da erst fünfzehn Jahre alt. Ihr Name war Aparte.“
„Aparte? Täuschung?“ fragte Keyn.
„Ja, Täuschung…“
Mikey musste lächeln.
„Sie war schön… Aber dann hat Vater sich in die Wolfsgöttin Patalia verliebt… Gut, dann fliegen wir nach Ägypten.“

Kiara war sich nicht so sicher wie Mikey. Es könnte gefährlich werden und mit Majet und dem Kind das sie in sich trug war es noch gefährlicher als sonst. Außerdem war Barashin noch gar nicht genügend ausgebildet um auf diese Reise mit zu kommen. Kiara selbst war sich noch nicht sicher genug dafür. Aber Mikey war sich sicher und er war der Boss also, was sollte sie tun?
„Gut. Majet, Joana, Toja und Toai und Fesser ihr bleibt hier. Ihr anderen kommt mit uns.“

Mikey ging in den vorderen Teil des Flugzeuges. Er würde die Clique selber nach Ägypten fliegen. Kiara durfte vorne neben ihm sitzen, da sie sich überhaupt nicht sicher fühlte.
„Hast du etwa Flugangst?“
„Ne, normal nicht… aber wenn du fliegst…“ sie lachte los.
Mikey grinste ihr frech zu.
„Was soll ich dazu sagen? Oh nein, oh nein, wir werden alle sterben?!“
Kiara fing an zu lachen. Sie fragte sich ob die Dark-Knights ihnen folgen würden. Aber vor alle was sie und die Shadow-Fighter erwarten würde. Mikey war sich genau so nicht sicher. Aber was sollten sie tun? Don St. Sthenos log nicht. Wenn einer wusste wo das Golden Eye war, dann er.

Blaire grinste.
„Ah ha, dann sind die Shadow- Idioten jetzt auf dem Weg nach Ägypten? Gut, Zirra! Du wirst ihnen folgen und mir die Leiche dieses Vollspaten Sky bringen, sonst schicke ich dich in die Hölle! Verstanden?!“
Zirra sah grinsend zu ihm auf. Sie kniete schon fast fünf Minuten vor ihm. Blaire lächelte mit gespielter Freundlichkeit und sagte:
„Mach dich auf den Weg!“
Zirra stand auf und sah ihn fragend an.
„Mira! Gib ihr einen Jet! Oder muss ich das auch noch machen? Wozu habe ich euch denn!?“
Mira nickte ihm zu.

Und das 4. folgt sogleich xD