Kiara, the life Legend
"9"
Kiara ging Wortlos hinter Mikey her. Sie sah sich nicht um. Denn Majet hatte angefangen zu schluchzen. Es war schon später Nachmittag, viel würden sie jetzt auch nicht mehr machen können. Kiara seufzte. Mikey sah sich nicht um, er war wütend auf die vier. Sie hatten schließlich einen Vertrag bei den Shadow-Fightern unterzeichnet.
Mikey blieb plötzlich stehen. Kiara ebenfalls. Sie sah ihn fragend an als er sich zu ihr umdrehte.
„Was ist denn? Bis zur Bibliothek ist es nicht mehr weit, man muss nur noch da hinten rum und dann ist man da. Was hast du denn, Mikey?“
„Nichts, ich bin nur noch nie dazu gekommen dich zu küssen…“
„Vielleicht will ich das noch gar nicht.“
Sie grinste.
„Wir haben einen Auftrag zu erfüllen, Galaria rettet sich nicht von allein. Und das weißt du doch.“
Sie lief an ihm vorbei und wartete dann geduldig an der Ecke, bis er sich zu ihr umdrehte, lächelte und auch zur Ecke ging.
Mikey durchforstete alles geschichtliche, was er finden konnte. Dann nutzte er noch sein Wissen als Lehrer für Geschichte um etwas über Kiaras antikes Ich zu finden. Kiara suchte auch, aber mit viel weniger Erfolg.
„Hallo Leute. Na schon was gefunden?“
Hinter ihnen tauchten plötzlich Sky, Anschy und Barashin auf.
„Hey, nein haben wir nicht.“
Kiara seufzte.
„Mikey, warum hast du mich nicht zu Natasha ins Team gesteckt? Die Kleine ist echt der Hit!“
Barashin lachte los.
„Nenn mich nicht Mike! Ich heiße Mikey! Und nicht Mike!“
„Ja, ja ich habe es mir eben angewöhnt Mike zu dir zu sagen…“
„Dann gewöhne es dir wieder ab!“ fauchte Mikey.
„Okay…“ Barashin sah Kiara über die Schulter.
Als er ihr gefährlich nahe kam, versetzte Mikey ihm einen schmerzenden Schlag ins Gesicht.
„Wofür war das denn?“ fragte Barashin unwissend.
„Weil du ihr zu nahe kommst! Lass Kiara in Ruhe, Barashin!“
„Hier! Ich habe etwas gefunden!“ rief diese in dem Moment.
„Ja? Was denn?“ fragte Mikey und kam zu ihr herüber.
„Hier steht:
Vor fast 1000 Jahren, gab es historischen Ausgrabungen zu folge, eine Stadt in mitten des Meeres. Sie nannten sich Atlantis. Die später auch als „Die versunkene Stadt Atlantis“ bekannt wurde. In der vorletzten Generation von Atlantis, herrschte ein übermächtiger König über das Land. Sein Name war Don-Zerberus. Er hatte eine Tochter und einen Sohn. Kitara und Sirius. Kitara war achtzehn Jahre alt, als ihr Vater unheilbar Krank wurde und starb. Er hinterließ ihr, nicht dem fünfundzwanzig jährigem Bruder, den Thron. Das machte Sirius sehr wütend und er rief aus den alten Grüften in den Höhlen von Atlantis einen übermächtigen Drachen. Der Drache war aber ein Geschöpf Gottes, also wollte er ihm nicht helfen.
Es heißt, dass der Bruder Sirius, vom Teufel selbst besessen gewesen war und danach wie ausgewechselt war und für ein schönes friedliches Land kämpfte…“
„Hmmm… Das ist die Kitara nach der wir suchen! Gut gemacht, Kiara. Wir haben deine Reinkarnation gefunden. Jetzt müssen wir nur noch herausfinden, wie wir in diese Zeit kommen“, sagte Mikey.
„Ja, aber wie sollen wir das herausfinden? Und wen sollen wir fragen?“ fragte Anschy.
„Ich glaube wir sollten mal Mikeys Vater fragen. Der weiß es sicherlich“, sagte Sky darauf.
„Don St. Sthenos?“ fragte Barashin.
„Ja, genau.“
„Wer verlangt nach mir?“ fragte plötzlich eine mächtige Stimme hinter ihnen.
„Oh, hallo Vater. Wir müssen wissen wie wir ins alte Atlantis kommen, damit wir mehr über Kiaras Macht erfahren“, sagte Mikey.
„Na ja, wenn das so ist werde ich es euch verraten. Aber gehen wir doch zu euch in die Villa. Ich glaube da wäre es besser als hier wo uns jeder hören kann.“ Mikey nickte seinem Vater zustimmend zu.
Also machten sich die Sechs auf den Weg nach Hause. Kiara machte sich Gedanken, wie sie es wohl schaffen sollten. Aber Don St. Sthenos sollte schon wissen was sie zu tun hatten. Mikey erzählte ihm, das Toja und seine Familie alles geschmissen hatten um nach Dandarbia und Legendaria zurück zu kehren. Don St. Sthenos wunderte das nicht.
„Ich mochte sie noch nie besonders und treu sind sie auch nicht“, sagte er nur dazu“, vor allem diese Joana nicht.“
Er runzelte die Stirn.
Als sie dann zu Hause ankamen, lag nur ein Brief an Kiara auf dem Tisch im Gemeinschaftsraum.
Mikey wollte ihn öffnen aber Kiara riss ihm den Brief aus der Hand und fauchte:
„Mikey Mc-Kinsley! Hast du denn keinen Anstand!“
„Ich äh…“
Er war ein bisschen beschämt. Kiara warf den Kopf hoch und verschwand nach oben in ihr Zimmer.
„Du darfst dich nicht herum schubsen lassen. Sie hat dir zu gehorchen.“
„Das ist gar nicht so einfach. Sie ist die Sitten auf Galaria nicht gewohnt. Sie kennt die Regeln nicht und wenn ich hier alles auf einmal erklären würde, würde sie es nicht überleben.“
„Ach was Mikey! Deine Mutter hat das auch überlebt und sie war genau so stolz wie Kiara.“
„Vater! Du verwechselst sie mal wieder mit Patalia!“ fauchte Mikey seinen Vater drohend an.
„Oh, ja… Tut mir leid. Ich weiß ja, dass du mich da noch nicht so ganz verstehen kannst, mein Sohn.“ Mikey schnaubte und ging Kiara nach.
Liebste Kiara,
es tut mir schrecklich leid und ich weiß wie sehrt du mich vermissen wirst, aber es muss sein. Ich muss, wie du später auf Galaria, auf Legendaria gekrönt werden. Außerdem ist Joana in letzter Zeit so komisch. Ich will, dass du weißt, dass sie, als ihr in Ägypten wart, entführt wurde. Sie kam nach drei Wochen wieder. Sie sagte sie seihe schwanger. Nachdem wir es getestet hatten war es sogar bestätigt! Das war auch ein Grund, warum wir die Shadow-Fighter verlassen mussten. Ich weiß, dass es dir und Mikey sehr, sehr weh getan hat, aber Kiara, es musste sein.
Ich will dass du weißt, dass du meine beste Freundin bist und dass ich die deine bin, weiß ich auch. Ich möchte, dass du mich besuchst, wie du es gesagt hast. Die anderen und ich werden euch sehr vermissen.
PS: Bitte sage es Mikey nicht, aber ich weiß wie ihr nach Atlantis kommt. Ihr braucht ein paar Kräuter, die Joana dir bereits in einen Karton unter dein Bett geschoben hat. Darin liegt auch ein Zettel wie du den Trank brauen musst. Streiche eine Tür damit ein und ihr werdet durch sie ins alte Atlantis gebracht.
In Liebe Majet
Kiara legte den Brief bei Seite.
Mikey kam rein und sagte:
„Es tut mir leid, Kleines. Ich wollte nur…“
Kiara strahlte.
„Ich weiß wie wir nach Atlantis kommen! Ich habe doch vor langer Zeit einen Spruch dazu…“, log sie und kramte unter ihrem Bett die Schachtel hervor.
„Da sind sogar die Kräuter dabei, habe ich mal gelesen, gesammelt und fertig.“
Sie lächelte.
„Du hast sie von Joana. Du kennst dich mit so was nicht aus.“
Er grinste.
„Und du spionierst mir nach!“ sagte sie drohend.
Mikey fing an zu lachen.
„Allerdings…“
„Was?!“
„In die Dusche folge ich dir nicht.“
Auch Kiara fing zu lachen an. Plötzlich tauchte Don St. Sthenos im Zimmer auf.
„Hast du Joanas Kästchen gefunden? Ich sollte dich erneut von ihr darauf hinweisen.“
„Danke Don St. Sthenos, ich habe es gefunden.“
„Na dann ist ja gut. Ich muss jetzt gehen, bis bald. Wir sehen uns sicher wieder.“
So wie er gekommen war verschwand Don St. Sthenos wieder. Kiara und Mikey sahen aus dem Fenster und beide fragten sich, wie es wohl weitergehen würde…
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