Ein Kapitel - Pairings
Hands in cheese (Marik x Bakura)
Und wieder ein neues Kapitel. Bitte lasst Kommis da, ja???
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Hands in cheese
Es war mal wieder einer der langweiligsten Tage überhaupt, nachdem der Pharao seinen Namen herausfand und ich nach draußen durfte.
Ishizu ist mal wieder als Archäologin unterwegs und ich darf Kellner spielen.
Das ist natürlich das Beste, was man machen kann.
Hätte mir mal vorher gesagt, wo ich es machen sollte. Aber nein, meine Geschwister wollten nicht mit der Sprache rausrücken.
Und wo bin ich gelandet?
In einem Café, wo ich regelmäßig Schwule treffe. Nicht, dass ich da etwas gegen hätte.
Und was meinten meine Geschwister als Begründung?
„Da musst du jetzt hin Marik. Vielleicht lernst du ja da jemanden für dich kennen und schreibst dann endlich deinen alten Schatz ab.“
O-Ton Ishizu.
Das habe ich ihr echt nicht zugetraut.
Aber nun muss ich da durch.
Meinen Schatz kann ich nicht so einfach abschreiben…
…dafür haben wir viel zu viel durchgemacht.
Wir beide mit unseren Yamis…
…das war echt die Hölle.
Beide wollten sie sich die Millenniumsgegenstände abluchsen.
Das war nicht mehr auszuhalten.
Aber durch die haben wir erst zueinander gefunden…
…diese Haare…
Ja okay, zueinander haben wir noch nicht gefunden. Aber ich zu ihm.
Ich schaue auf die Uhr.
Mensch, schon 12 Uhr.
Nun muss ich aber mal wieder ran.
Meine Pause ist schon um.
Ich schnappe mir meine Tasche, für das Geld und die Bestellungen und gehe los in den Raum der Gäste.
„Du übernimmst Tisch 5. Der Junge hat extra nach dir verlangt.“, sagt Tom, einer der wenigen Kollegen mit denen ich mich verstehe.
Liegt wahrscheinlich daran, dass er das Selbe, wie ich durchmachen musste.
Sein großer Bruder und seine Eltern haben sich gegen ihn verbündet und ihn hierher verfrachtet.
Ich nicke und gehe zu Tisch 5.
Doch was ich da sehe verschlägt mir die Sprache.
Ich muss grinsen.
Tja Ishizu. Jetzt hast du leider Pech.
Dort sitzt doch tatsächlich mein Schatz.
„Hallo Kuralein.“, sage ich und lächel.
„Marik! Ich hab ehrlich gesagt, nicht gedacht, dass du heute und jetzt Dienst hast.“, sagt mein kleiner Schatz.
Wenn er doch nur wüsste, was ich für ihn empfinde.
Bis jetzt sind wir ja nur beste Freunde.
Ich grinse.
„Ich hätte heute an sich auch eigentlich nicht gemusst, wenn einer meiner Kollegen nicht krank geworden wäre.“, sage ich und setze mich zu ihm.
Er lächelt.
„Und hast du nachher was vor, oder sollen wir unsere Freundschaft auffrischen? Wir haben uns ja ellenlange nicht mehr gesehen.“, meint Kura.
Au ja, das wäre super.
„Ich muss noch bis 15 Uhr arbeiten. Aber dann können wir gerne etwas zusammen unternehmen.“, sage ich und lächle.
Ob wir ins Kino gehen sollen?
Das würde bestimmt lustig werden mit der Käsesauce zu Chips.
Wenn man nicht aufpasst hat man nachher im Dunkeln die Hand voll mit dem Zeug.
Ich muss bei der Vorstellung grinsen.
„Du scheinst dich aber sehr zu freuen.“, bemerkt Bakura und ich nicke.
„Klar doch, wo wir uns doch so lange nicht mehr gesehen haben. Was willst du denn überhaupt bestellen?“, frage ich, denn ich muss ja auch meiner Arbeit irgendwie nachgehen.
„Wie wäre es mit einem Wasser und einem Stück Schokoladentorte?“
„Kommt sofort.“, sage ich, grinse noch einmal und verschwinde hinter der Theke um alles fertig zu machen, als plötzlich mein Chef kommt.
„So du machst noch diesen jungen Herrn fertig und dann hast du frei.“, sagt er und ich schaue verdutzt.
Das kann doch nicht wahr sein.
Da ist man gerade fünf Stunden hier und dann das.
„Darf ich wissen wieso?“
„Der erkrankte Mitarbeiter wollte sich lediglich vor der Arbeit drücken. Also hast du aber gleich frei.“, erklärt er und ich nicke.
„Dann mal los.“, sagt er und ich gehe mit den Sachen zu Kura-Schatz.
Ich freue mich ja so.
Ich stelle den Teller mit der Torte und das Glas mit Wasser vor Bakura hin und grinse.
„Wie es aussieht, kann ich gleich sofort mit dir mitkommen.“, sage ich und grinse.
„Was ist denn nun schon wieder passiert?“, fragt Kura und ich lache.
Nein, diesmal war es nicht mein Yami.
„Mein kranker Kollege hat Blau gemacht und wollte sich vor der Arbeit drücken und nun habe ich den Rest des Tages nachher frei.“, erzähle ich fröhlich und muss lächeln.
Das würde noch lustig werden.
Nimm‘ dich in acht Kura!
Bakura isst auf und ich stelle alles auf das Tablett zurück.
Doch als er das Portemonnaie zücken will, mache ich eine abweisende Bewegung.
„Das geht auf’s Haus.“, sage ich und er wirkt erstaunt.
Ich verabschiede mich für einen Moment und bringe das Tablett und die restlichen Sachen zurück.
Als nächstes ziehe ich meine „normale Kleidung“ an.
Ich gehe wieder zurück zu meinem Schnucki und wir beide laufen los.
„Was hältst du davon, wenn wir ins Kino gehen? Ich habe gehört da läuft ein neuer Film. Der soll wohl gut sein.“, meint mein Kleiner.
Also seine Schüchternheit hat er wohl schon etwas abgelegt.
Ich nicke und wir gehen ins Kino.
Dort kaufen wir uns Karten für den Film und meine vorhergesagten Chips mit der Käsesauce.
Als der Einlass ist, suchen wir uns ein schönes Plätzchen weiter hinten und stellen die Sauce zwischen uns.
Es wird dunkel, der Film fängt an und wir fangen an die Chips mit der Käsesauce zu essen.
„Ach Mist!“, höre ich plötzlich mein Schnuckelchen leise fluchen.
Ich schaue rüber.
Er hat es geschafft und seine Hand in die Käsesauce getunkt.
Ich muss kichern.
„Das ist gar nicht lustig.“, sagt er und guckt mich verzweifelnd an.
Ich hole aus meiner Jackentasche ein Tempopaket und gebe ihm ein Tempo.
„Das hast du aber schön hinbekommen.“, flüstere ich und grinse.
Das sieht echt zu süß aus.
„Habe ich etwas Käse im Gesicht?“, fragt mein Schnucki und ich nicke.
Da hat er wohl mit seiner Hand etwas zu sehr seine Haare wegmachen wollen.
„Sogar in den Haaren hast du welchen. Komm‘ ich mache ihn dir weg.“, erkläre ich, nehme ein Taschentuch und fange an es ihm aus den Haare zu entfernen.
In meinem Bauch fliegen tausende von Schmetterlingen.
Wie lange ich das schon vermisst habe.
Als ich mit den Haaren fertig bin, in denen im Übrigen gar nicht so viel war, fange ich an, ihm den Käse von seiner Wange wegzumachen.
„Danke, du bist ein Schatz.“, meint Kura und ich zeige auf eine meiner Wangen.
„Hierhin.“, sage ich grinsend.
Doch ich hätte nicht gedacht, dass er so etwas macht.
Er haucht mir einen Kuss drauf.
Ich glaube ich werde rot.
HELP ME!!!!
Arme Ishizu, jetzt werde ich wieder von meinem Kleinen erzählen und ihr werden die Ohren abfallen.
„Sag‘ mal…“, fängt Bakura an.
„Ja?“
„…was denkst du eigentlich über mich?“
„Also…“, fange ich an.
Ach Mist, ich will nicht stottern.
HILFE!!!
„…ganz ehrlich? Und du…du…lachst auch…nicht?“, ich muss schlucken.
Das ist das Schlimmste, was mir je passiert ist.
Warum ausgerechnet jetzt?
„Warum sollte ich denn lachen?“
„Na-…-ja, könnte…ja…mal…sein…“, meine ich.
Was wenn er doch lacht?
Was wenn er mich danach nicht mehr leiden kann?
„Also, sag‘ schon.“
„Ich bin…ähm…in…dich…ver-…ver-…verknallt.“, sage ich und gucke schnell auf die Leinwand.
Ich bin bestimmt rot.
„Und deswegen soll ich lachen?“, fragt Bakura und ich gucke ihn verwirrt an.
Was meint er denn nun schon wieder?
Also im Moment ist er für mich ein Rätsel…
...was er wohl meint?
Ich schaue auf meine Füße.
„Weißt du deine Röte steht dir ausgezeichnet.“
Noch mehr, aus dem ich nicht schlau werde.
Noch dazu werde ich röter.
HILFE!!!
Wieso muss ich denn so gequält werden???
„Und im Allgemeinen kann man dich auch nicht anderen überlassen.“
Was ist denn nun kaputt?
Meint er echt, das was ich denke?
Ist er etwa auch in…in…mich?
Ich schaue ihn verwirrt an.
„Und verwirrt bist du noch süßer.“, meint er grinsend.
Meine Augen werden größer.
Entweder ich halluziniere oder er meint es ernst.
„Ich meine es eigentlich Ernst.“, fährt er fort.
Meine Augen werden noch größer.
HILFE!!!
Er kommt näher.
Nein, alles nur nicht quälen.
Dieser Geruch.
Ahhh…
…help!
Ich werde röter.
„Was…hast…du…“, beginne ich, doch Baku legt mir seinen Zeigefinger auf meine Lippen.
„Schhhttt…“
Ich glaube danach wäre ich lieber in Ohnmacht gefallen.
Mein Schnuffi will mich echt krankenhausreif machen.
Er gibt mir einfach so einen Kuss.
„Ähm Kura?“
„Ja?“
„Was ist denn los?“
„…“
„Komm‘ sag‘ schon.“
„Ich bin…auch…ähm…in…dich verliebt.“, meint er und ich umarme ihn, um dabei mein Oberteil ausversehen in die Käsesauce zu tunken.
„Jetzt hast du es geschafft.“
„Egal, das Oberteil muss sowieso in die Wäsche.“
„Würdest du denn…mit…mir…gehen?“, fragt Kura und ich gebe ihm einen ganz großen, dicken, fetten Kuss.
„Kommst du nachher mit zu mir?“
„Klar.“
„Weißt du, Ishizu wird es sicher freuen, dich zu sehen.“, meine ich und grinse.
Tja selber Schuld Schwesterherz.
Ich habe es dir ja von anfang an gesagt.
Als der Film zu Ende ist, mache ich noch eben den gröbsten Teil der Käsesauce weg und gehe mit Kura zu mir nach Hause, wo Ishizu schon wartet.
„Was hast du denn da an deinem Shirt Marik?“, fragt sie.
Tja jetzt erklär das mal.
„Also…das ist Käsesauce für Chips. Weißt du, die die man im Kino kriegt.“
„Jaaa das hat mein Marik ganz gut hinbekommen.“, meint mein Schatzi und Ishizu guckt verdutzt.
„Was meinst du mit „mein Marik“?“
„Also wir beide…“, er umarmt mich, „ sind zusammen.“
Ich muss lachen, als Ishizu kurz vor dem Umkippen steht.
„Na endlich hat es mit euch geklappt.“, meint sie.