Vampir-Story

Wieder Allein

soo es geht wieder weiter, ich hab mir je ne etwas längere Pause gegönnt, vllt merkt ihr das sich mein schreibstyl im laufe das Kapis etwas verändert... ^^'' (das kommt davon wenn man so ne lange Pause macht Izzy)Naja ich hoffe das verschreckt euch jetz nicht und ich bekomm noch ein paar Kommis ^__^ Kritik brauch ich nämlich ganz dringend,damit ich weiß wie ich weiterschreiben soll. is mir auch egal ob positiv oder negativ xDD
P.S: danke für alle Kommis die ich bisher bekommen habe!!

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Wieder Allein
Cyron schritt mir voran durch das große Tor der Burg. Wir durchquerten eine hohe, mit Kerzen beleuchtete Halle und schritten einen kleinen Korridor entlang. Vor einer großen Tür blieb Cyron stehen und ließ den schweren Türklöpfer gegen das Holz krachen. Ich wartete nicht auf eine Antwort und öffnete die Tür. Der Raum der sich dahinter verbarg, war groß und ebenfalls voller Kerzen, in einem Kamin prasselte ein Feuer. Der Holzboden war mit Teppichen belegt. Am Ende des Raumes stand ein großer Schreibtisch neben vollen Bücherregalen die bis an die Decke reichten. In einer Ecke räkelten sich 3 leichtbekleidete Vampirinnen, in ihrer Mitte befand sich Drake, der gerade sein Abendessen eingenommen hatte. Drake ließ den leblosen Körper achtlos zu Boden fallen. Er musterte uns etwas erschrocken.
„Drake wir müssen reden.“ Sagte Cyron.
Drake nickte kurz und schickte die Vampire aus dem Raum. Mein Blick fiel auf seinen Hals, den eine lange Narbe zierte. Das waren eindeutig die Spuren unserer Auseinandersetzung vor einigen Wochen. Sobald sich die Tür hinter ihnen geschlossen hatte begann Cyron erneut zu sprechen: „Drake wir müssen etwas unternehmen. 2 Monate sind bereits vergangen seit du die Spione ausgesandt hast! Sie würden nicht so lange weg bleiben, wenn da nicht irgendetwas vorgehen würde. Wir sollten die Burg sichern und die Männer bewaffnen solange wir noch können! Wenn die Spione zurückkommen ist es vielleicht schon zu spät!“
Drake zeigte sich wenig beeindruckt. „Solange wir noch keine Nachricht von den Männern haben, die das Gegenteil beweist, können wir davon ausgehen, dass es nichts Besonderes zu melden gibt.“
„Wenn es nichts zu melden gäbe, wären sie längst wieder zurück!“ Widersprach Cyron. So ging es eine Weile hin und her. Drake wollte keine Panik auslösen und war sich sicher, dass der Werwolf nur zufällig hier gewesen war. Cyrons Bemühungen ihn vom Gegenteil zu überzeugen, stießen auf taube Ohren. Ich hatte mich bisher aus der Diskussion herausgehalten, doch jetzt musste ich einsehen, dass wir auf diesem Weg nicht weiterkamen. Ein leises Knurren drang aus meiner Kehle als ich meine Hand an das Sôtto-kei-shi legte. Drake wich mit einem mal alle Farbe aus dem Gesicht. Erschrocken starrte er mich an. „DRAKE! DU WIRST JETZT AUF DER STELLE ETWAS TUN! MIR IST ES EGAL OB DU EINE VERTEIDIGUNG ZUSAMMENSTELLST, DEN WERWÖLFEN MIT EINEM GEGENANGRIFF ZUVORKOMMST ODER WIR UNS ZU EINEM ANDEREN CLAN VERKRIECHEN, ABER UNTERNIMM ENDLICH IRGENDWAS!“ donnerte ich.
Das wirkte. Drake hatte nicht vergessen was das letzte Mal passiert war, als ich die Beherrschung verloren hatte. „gut Ihr habt recht,“ stotterte er schnell, wahrscheinlich mehr aus Angst als aus Einsicht, „Cyron, ruf alle Vampire zusammen, in einer halben Stunde werde ich in der Versammlungshalle sein, hol alle dorthin…Und Anna…du gehst am besten zu Tom, er soll sich um ausreichend Rüstungen und Waffen bemühen…“ Die Anweisungen kamen ziemlich unentschlossen und stockend, aber er unternahm wenigstens schon mal etwas, also befolgte ich seine Anweisungen, auch wenn mir sein Befehlston, den er nun wiedergewonnen hatte, nicht besonders gefiel. Ich lief zu Tom und erzählte ihm, was sich gerade zugetragen hatte. Er war weniger überrascht als ich es erwartet hatte und überreichte mir einen länglichen, in einem Mantel verborgenen Gegenstand. „Das ist Edwards Schwert.“ Sagte er. „Pass gut darauf auf bis er zurückkommt, und lass es nicht Drake sehen, er war schon immer der Meinung dieses Schwert würde ihm als Anführer des Clans zustehen… Er weiß nicht, dass ich es habe. Bring es weg bevor es jemand sieht…“ Ich nickte und brachte es so schnell es mir möglich war in unsere kleine Hütte. Ich schloss die Tür sorgfältig nach Ceredas ab, der mir wie immer wie ein Schatten gefolgt war. „je jetzt kann ich es mir endlich ansehen!!“ jubelte ich innerlich, doch meine Vorfreude würde von einem lauten klopfen an der Tür zunichte gemacht. Murrend versteckte ich das Schwert in Edwards Sarg und öffnete die Tür. Es war Cyron. „Wo bleibst du denn? Alle anderen sind schon längst bei Drake!“
Uuups die Versammlung! Ich war die ganze Zeit so in Gedanken an das Schwert versunken gewesen, dass ich sie total vergessen hatte. Im Laufschritt erreichten wir die Halle, gerade als Drake den Raum betrat. Er hielt in etwa den gleichen Vortrag, den wir ihm vorher gehalten hatten, und tat als ob er nie etwas anderes vorgehabt hätte, als den so schnell wie möglich eine Verteidigung aufzustellen und den Clan so gut es ihm möglich war zu verteidigen. An Cyron‘s Gesichtsausdruck konnte ich ablesen, dass auch ihm Zweifel an Drakes Führungsqualität kamen. In der nächsten Nacht sollte mit den Vorbereitungen begonnen werden, denn es wurde bereits hell als er seine Rede beendete und ich musste mich mal wieder beeilen um es noch rechtzeitig in meinen Sarg zu schaffen. Ich fragte mich zum aber tausendsten Mal warum Edward freiwillig so abgelegen von allen anderen wohnte.
Ich erwachte den nächsten Abend früher als sonst, die Sonne war gerade erst untergegangen und doch herrschte draußen schon geschäftiges treiben. Ich wurde von Ceredas wieder so stürmisch begrüßt, dass man meinen könnte er hätte mich ein Jahr lang nicht mehr gesehen. Ich wuschelte ihm durch sein Fell und trat an Edwards Sarg. Ich wollte mir nun endlich das Schwert ansehen. Vorsichtig schlug ich den Stoff beiseite und Zog das Schwert heraus. Es war für seine Größe ungewöhnlich leicht. Die glänzende Klinge war knappe zwei Arm lang aber schlank und elegant. Der Griff war mit Rubinen verziert und knapp darüber entdeckte ich eine Gravur in der Klinge. Runen die ich nicht lesen konnte, doch waren auch sie Kunstvoll. Die Schwertscheide war ebenso verziert wie das Schwert selbst. Ich konnte gut verstehen, dass Drake es an sich bringen wollte und fragte mich, wie Edward an ein so kostbares Schwert gekommen war, doch ich hatte keine Zeit lange darüber nachzudenken. Ich musste schließlich nachsehen was da draußen vor sich ging. Drakes Rede gestern hatte zweifellos irgendetwas verändert, die Frage war nur was… Ich nahm mir den Sôtto-kei-shi, dann trat ich vor die Tür und war im ersten Moment doch ziemlich überrascht. Der halbe Clan tummelte sich vor Toms Hütte, alle wollten ein möglichst gutes Schwert und eine gute Rüstung, einige schimpften über ein zu kurzes Schwert und zu enge Beinschienen… Tom tat mir wirklich Leid er wurde von allen Seiten bedrängt, die die noch nicht ausgerüstet worden waren drängelten herum und schrien andauernd das sie die Nächsten seien, die die ihre Ausrüstung bereits erhalten hatten, meckerten herum dass sie zu schlecht sei oder nicht passen würde. Es ging zu wie im Kindergarten. Ich entdeckte Cyron in der Menge, der versuchte Tom beim verteilen der Ausrüstung zu unterstützen, doch 2 für an die 100, das war eindeutig zu wenig. Und es kamen immer mehr Vampire dazu. Also lief ich zu ihnen und half ihnen so gut es eben ging die Menge zu beruhigen, nach einer halben Stunde hatten Cyron und ich es geschafft sie wenigstens in einer Reihe aufzustellen. Während Tom die Waffen und Rüstungen verteilte, bemühte sich Cyron um die unzufriedenen Vampire. Der Großteil hatte lächerliche Probleme, besonders die weiblichen Vampire (insbesondere die 3 die wir gestern bei Drake gesehen hatten) die eine weigerte sich eine stellenweise rostige Rüstung zu tragen, eine andere war der Meinung der Dolch und ihre Schuhe würde nicht zusammenpassen, so dass ich mich nach kurzer Zeit fragte ob ihnen der Ernst der Lage eigentlich bewusst war. Doch es gab genug Vampire hier, die die Lage sehr wohl erfasst hatten und sich gleich nach erhalt ihrer Ausrüstung ans Training machten. Wieder andere übertrieben es mit ihrer Sorge, so standen einige Vampire heulend und jammernd da und taten nichts als sich selbst zu bemitleiden. Ich gab mein bestes um sie zu beruhigen ohne dabei die Nerven zu verlieren und nach einer weile sahen sie ein, dass ihnen heulen nicht helfen würde. Wir verbrachten die ganze Nacht damit alle Vampire mehr oder minder zufrieden zustellen. Die nächste Nacht war da doch etwas ruhiger, auch wenn ich einen kleinen Schock bekam als ich den Vampiren das erste Mal beim Kämpfen zusah. Viele von ihnen sahen aus, als ob sie noch nie ein Schwert gehalten hätten und das hatten wohl viele wirklich noch nie. Es gab nur Wenige, die ihnen die Grundlagen des Schwertkampes vermitteln konnten und so blieb diese Aufgaben mal wieder unter anderem an mir hängen. Jedoch war die Lage im Wolfsrudel durchaus katastrophaler. Viele von ihnen waren nie richtig ausgebildet worden und schreckte auch nicht davor zurück ihre eigenen Trainer zu beißen. Ihnen das auszutreiben und sie wieder auf die Werwolfsjagd abzurichten, würde länger dauern. Ceredas ging immer wieder dazwischen wenn einer der Wölfe versuchte mich oder einen anderen Vampir zu attackieren, doch brachte das die wenigsten von ihnen zur Vernunft, was eigentlich kein Wunder war, denn die Wölfe machten einen ziemlich verwahrlosten Eindruck. Sie waren den