Nothing but the truth

Prolog

Nothing but the truth

Es war einmal...
So fangen viele Geschichten an, fast alle haben ein Happy End. Sie erzählen von prächtigen Schlössern, tapferen Prinzen, wunderschönen Mädchen und einer Liebe, die stärker ist als alles andere und natürlich die beiden Verliebten am Schluss vereint.
Ich möchte auch eine Geschichte über die Liebe, tapfere Prinzen und wunderschöne Mädchen schreiben. Doch diesmal wird die Realität gezeigt, die dunkle Seite unserer Märchenbücher. [...]

Zitternd schlang sich eine junge Frau die Arme um ihren auskühlenden Körper. Es war Nacht, die Straßen nur noch von einem mickrigem Dämmerlicht beleuchtet und die Temperatur sank langsam aber sicher unter Null. Niemand außer ihr war noch zu dieser Zeit draußen. Alles was sie hörte, war das Jaulen des Windes, wenn er zwischen den Häusern hindurchpfiff und ihre eigenen, verunsicherten Schritte. Es wurde geredet, viel geredet. Man sagte, ein Gangster treibe sich in der Stadt herum. Eigentlich nichts ungewöhnliches, es wurden schon viele Gesetzesbrecher hier gefangen. Aber trotzdem hatte sie Angst, und das zu Recht, wenn man den Gerüchten glaubte. In der letzen Nacht wurden zwei Leichen gefunden, beide im gleichen Viertel, beide mit Kratzspuren im Gesicht, beide mit abgerissen Körperteilen... Sie schüttelte ihren Kopf und versuchte sich das Bild aus der Zeitung nicht nocheinmal vor Augen zu führen. Sie beschleunigte ihre Schritte. Die Straße schien kein Ende zu nehmen, egal, wie schnell sie lief. Immer und immer wieder tauchten neue Steinplatten vor ihr auf, immer wieder erschien der schwarze Teer, die trostlosen Fassaden der Häuser wiederholten sich. Endlich kam die abzweigende Straße, auf die sie gewartet hatte. Mit einem erleichterten seufzen drehte sie sich nach rechts - und wurde gegen die harte Wand eines Backsteinhauses gedrückt. Vor Schreck kniff sie die Augen zusammen. Ihre Gedanken fuhren Achterbahn, ihr Körper streikte und ihr Adrenalinpegel stieg urplötzlich um das 100fache an. Sie rechnete fest damit, dass ihr jetzt die Augen ausgerkratzt, ihre Arme und Beine gebrochen und abgerissen und ihr Herz als Gnadensstoß durchbohrt wurde - genau wie bei den anderen Opfer des geheimnisvollen Täters. Doch nichts geschah. Zaghaft öffnete sie die Augen, ganz langsam.
Sie starrte direkt in ein Paar gefährlich funkelnder blauer Augen.
Mit weit hochgerissenen Lidern blickte sie die Frau vor sich an. Die Todesangst war ihr deutlich ins Gesicht geschrieben. Ihre Gedanken waren wie ausgelöscht, die nackte Angst machte sich in ihr breit.
Dann begannen die Augen sich von ihrem Gesicht zu lösen, der Griff um ihren Kragen lockerte sich allerdings kein bisschen. Mit abschätzendem Blick musterte die unbekannte Frau sie. Von ihrem Gesicht über ihre weiße Jacke und ihrem knappen Minirock zu den geschnürten Stiefeln und wieder zu ihrem Gesicht, um das sich ihr gewelltes Haar schmiegte. Dem armen Mädchen lief ein Schauer nach dem anderen über den Rücken, sie wollte weg, konnte sich baer nicht bewegen.
"Wer bist du?", forderte ihr Gegenüber kalt. Sie bewegte den Mund, bekam jedoch keinen Ton heraus.
"Ich habe was gefragt!", zischte ihr Gegenüber und stieß sie nocheinmal gegen die kalte Wand. "M-Marib-bell", stotterte sie verängstigt.
"Wo bin ich?"
"In A-Amerika"
"Wie komme ich nach Oto-Gakure?"
"W-wohin?"
"Stell dich nicht dumm und antworte." Zur Betonung ihrer Worte knackte die Fremde bedrohlich mit ihrer freien Hand.
"I-ich k-kenne kein Ot-to-Ga-ga-kure", stammelte das verschreckte Etwas.
"Du bist auch nicht besser, als die anderen ...", stellte ihr Gegenüber nüchtern fest und lies sie los.
Noch bevor die junge Frau einen Atmenzug tun konnte, steckte die Hand der Frau mit den blauen Augen in ihrem Herzen und erstickte jedes Fünkchen Leben.

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so~, das ist mein prolog. ich hoffe, ihr seid wenigstens etwas zufrieden damit. ich bitte vielmals um verzeihung, dass er so kurz geworden ist, aber es ist nur eine flüchtige idee von mir gewesen, die ich auf papier gebrahct habe. daher interessiert es mich auch berennend, wie der prolog so ankommt und ob ich meine geschiochte witerschreiben soll. alos, kritik ist gerne erwünscht und wird auch gut vertragen^^

eure bloody_snow